8mm-Fisheye: Erster Eindruck

August 06, 2013  •  Kommentar schreiben

Ich habe mir kürzlich das Phorex 8mm Fisheye Objektiv bei Foto-Morgen bestellt. Sehr netter "Laden" zum Einkaufen, mit schnellem und freundlichen Support. Ich möchte kurz ein paar erste Eindrücke mit euch teilen:

20130803_181220__DSC9283_HDR Phorex Objektiv Fish-Eye 8mm f/3.5 für Nikon F

Ich habe das Objektiv für eine Nikon DSLR mit Cropfaktor (DX) bestellt. Auf Vollformat soll es nicht wirklich ordentliche Bilder machen, wegen der extremen Weitwinkel-Optik: Es gibt starke Abschattungen an den Rändern. Auf meiner D300s konnte ich das bis jetzt nicht feststellen - sollte man auch nicht.

Mechanischer Eindruck und Haptik ist für den Preis (knapp 300.-) wirklich ganz gut. Der Fokusring ist etwas schwergängig, aber scheint mit fortschreitender Benutzung besser zu laufen. Das Objektiv  wird voll manuell bedient: Die Blende wird über einen Ring mit den Blenden-Einrastungen eingestellt. Er liegt recht nahe am Bajonett-Anschluss, so dass er etwas fummelig zu bedienen ist. Aber alles noch im Rahmen.

Zum Bildeindruck: Es gibt Bilder, bei denen das Fisheye wirklich toll wirkt, andere wiederum werden einfach nur verzerrt oder man sieht gar nicht, dass es sich um so einen Weitwinkel handelt.

Die durch die extremen Verzeichnungen am Bildrand entstehenden "krummen Linien" wirken manchmal sehr künstlich. Ich habe auch versucht in Photoshop mittels adaptiver Weitwinkel-Korrektur hier eine Entzerrung zu schaffen: Aber nicht immer mit Erfolg. Es hängt wirklich vom Motiv und Aufnahmewinkel ab, ob das Ergebnis dann gut aussieht oder nicht.

Die Bildqualität ist erstaunlich gut: Schärfe und Farben sind ordentlich, wenn auch nicht überragend. Aber das kann man bei dem Preis wohl auch kaum erwarten.

Wichtig ist die richtige Handhabung (wie bei allem ;-): Wenn man die Kamera bei der Aufnahme stark kippt, nehmen die Verzeichnungen, wie bei jedem Weitwinkel stark zu. Da bei dem Fisheye alles etwas extremer ist, fallen auch hier die entstehenden Verzerrung dann extrem auf. Also schön waagrecht halten. Aufnahmen im Hochformat (Portrait) finde ich ebenfalls nicht berauschend. Das Fisheye schreit in meinen Augen nach einem Längsformat (Landscape). Dinge, bei denen eine Verzerrung "weh tut", sollten unbedingt in der Bildmitte plaziert werden.

Fazit

Bisheriges Fazit: Das 8mm-Fisheye von Phorex bietet für die knapp 300 Euro ein durchaus brauchbares Objektiv für die bei mir seltenen Gelegenheiten, bei denen ein Fisheye schöne Bilder produzieren kann. Mit dem richtigen Umgang und Nachbearbeitung ist es eine interessante Ergänzung zu einem normalen Weitwinkel.


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