Ein wunderschönes Bild. Dafür hat sie nichts machen müssen. Sie hat einfach ein tolles, strahlendes Lächeln. Doch ich wollte gerne mehr als nur strahlende Fotos von ihr. Daher bat ich sie auf den Boden zu blicken. Das lenkt von dem "Ich muss ein Fotografiergesicht machen" ab und man kann sich auf was anderes konzentrieren. Schon auf dem Weg mit dem Blick zum Boden, veränderte sich ihr "Fotogesicht" zu einem persönlicheren Ausdruck, mit deutlich mehr Gefühl:
Dieser zarte, sehr stimmungsvolle Gesichtsausdruck war schon super. Als nächstes habe ich sie gebeten nur die Augen hochzunehmen zu mir. Und vollà:
Jetzt noch ein leicht anderer Beschnitt und fertig ist das Portrait.
Probiere es gerne selbst mal aus und schreib mir in die Kommentare, ob es geklappt hat oder welche Tricks ihr verwendet, um verschiedene, schöne Gesichtsausdrucke zu zaubern.
Euer
Knut
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Analog zu meinen HORSEDREAMS-Paketen gibt es auch für alle nicht-Tierbilder das Angebot des 4:1 Pakets:
Hier findet ihr alle Infos zu dem 4:1-Paket:
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Ich bin auf Photolemur durch eine Werbung aufmerksam geworden. Das Versprechen vollautomatisch ein Bild zu verbessern und das in Abhängigkeit des Bildinhaltes war so verlockend, dass ich es unbedingt ausporbieren wollte.
Auf der Website von Photolemur 2.2 Spectre sieht man sehr schön, was Photolemur zu leisten vermag. Ich wollte das mit eigenen Bildern ausprobieren und habe verschiedene Bildtypen, Bildformate und die Integration in Lightroom, sowie mögliche Workflows und Verwendungen für mich ausprobiert. Ziel sollte es nicht sein optimal bearbeitete Bilder zu bekommen, sondern eine schnelle Methode einen "Wow"-Effekt zu erzeugen.
Ich habe verschiedene Bilder verwendet, um Photolemur auf den Zahn zu fühlen:
Photolemur lässt sich als eigene App starten und kommt mit einem schlichten Fenster daher, bei dem einfach ein oder mehrere Bilder hinzugefügt werden können.
Anschließend kann das Bild mit einem Vorher-Nachher Vergleich betrachtet werden und übe einen Regler die Intensität der Bearbeitung eingestellt werden. Dann gibt es noch einen Knopf zum Export in verschiedenen Formaten oder direkt als/auf:
Die deutsche Übersetzung ist manchmal etwas lustig, aber man versteht, was gemeint ist.
Alternativ kann Photolemur als Export-Plugin für Lightroom verwendet werden.
Was sehr gut funktioniert, sind Bilder mit Sonnenlicht und blauem Himmel. Hier werden die Kontraste sehr schön verstärkt.
Original
mit Photolemur
Bei Bildern, bei denen Schärfe, lokale Kontraste etc. weniger erwünscht sind; Bei denen das Bild von etwas "weichem" lebt, wirkt es etwas zu viel des Guten. Hier hilft der Regler, um den Effekt nicht ganz so stark anzuwenden. Wie z.B. bei diesem winterlichen Bild:
Original
mit Photolemur
Leider ist die "Hauterkennung" nicht ganz so gelungen: Bei Portraits wird die Haut in meinen Augen zu stark "in Mitleidenschaft" gezogen. Das lässt sich natürlich auch durch den "Stärkeregler" entsprechend reduzieren. Aber damit wird natürlich auch die Umgebung weniger stark beeinflusst, bei der es vlt. gut tut.
Original
mit Photolemur
Was sehr schön funktioniert, sind die Anhebung der Farben bei den Hauttönen. Und mit weniger extremer Anwendung wirkt die Gesamtverbesserung doch recht harmonisch und gut.
Wie auch oben schon am Pferd zu sehen, werden die Fellstrukturen sehr schön sichtbar und das Bild wirkt deutlich brillanter. Auch bei sehr dunklen Bildern, schafft es Photolemur die Fellstrukturen hervorzuheben:
Original
mit Photolemur
Ich habe auch mit dem Umgang von Photolemur in Lightroom etwas experimentiert: Aufgerufen wird das Plugin ganz normal über "Bearbeiten mit" im Kontextmenü der Bilder. Sowohl einzelne Bilder, als auch Massenoperation sind damit möglich. Beim Export kann gewählt werden, ob man mit TIFF/PSD (16Bit) oder JPG (8Bit) exportieren möchte.
Hier ein Beispiel, welche Möglichkeiten welche Ergebnisse bringen können.
Original
Einfach nur Photolemur auf das Original loszulassen ergibt noch ein nicht wirklich befriedigendes Ergebnis:
Original mit Photolemur
Bereitet man nun aber das Bild etwas vor, indem man zum Beispiel in Lightroom den Kontrast stark verringert (Lichter maximal reduzieren, Tiefen maximal erhöhen) und wendet dann Photolemur an, ist das Ergebnis deutlich besser:
Lightroom vorbereitet und mit Photolemur
Das Ergebnis mit 8Bit bearbeitet ist geringfügig schlechter: In den weichen Übergängen im Hintergrund kann man in den Originaldateien leichte Artefakte erkennen. Hier wird man das vermutlich nicht richtig sehen:
8Bit-Photolemur Bearbeitung
In Lightroom kann man das Bild natürlich auch richtig vorher bearbeiten. Das Ergebnis nur mit ca. 40 Sekunden-Lightroom-Bearbeitung:
40Sek-Lightroom Bearbeitung
Darauf nun Photolemur angewendet ergibt mit ca. 80%-Reduzierung der Stärke das beste Ergebnis:
Kombination aus LR- und Photolemur-Bearbeitung
Hier nochmal der Vorher-Nachher-Vergleich von oben:
Das Ergebnis mit etwas Vorarbeit ist ziemlich gut und vor allem: Ziemlich schnell zu erreichen!
Das perfekte Bild wird es vermutlich nicht damit geben, weil ich als professioneller Bearbeiter doch die Details besser herausarbeiten kann. Aber für eine schnelles Ergebnis für Facebook/Instagram etc. ist es sehr brauchbar!
Auch um Kunden eine schnelle, ordentliche Vorschau zu präsentieren, kann ich mir Photolemur gut vorstellen.
Wer das alles auch mal ausprobieren möchte, kann sich die DEMO Version runterladen und wer es kaufen möchte, erhält mit folgendem Primo-Code immerhin 15% Rabatt: KHphoto.
Ich wünsche euch viel Spaß damit.
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Coole Ergebnisse mit LUMINAR
Es gibt eine Vielzahl von Bildbearbeitungs-Werkzeugen. In der Regel verwende ich zur Bildverwaltung und ersten Bearbeitung Lightroom. Für kniffeligere Sachen wechsel ich zu Photoshop.
Lightroom bietet für die Bearbeitung der Bilder eine übersichtliche Anzahl von Reglern, mit denen man (gewusst wie) sehr gute Ergebnisse erzielen kann.
Ich habe schon in Photoshop für schnelle "Wow"-Ergebnisse gerne diverse Filter/Plugins verwendet, die mir die Arbeit erleichtert haben. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen einige Plugins schon direkt aus Lighroom heraus als "externer Editor" zu verwenden.
Dazu gehört auch LUMINAR, über das ich heute berichten möchte. Was ist Luminar? Wie nutze ich Luminar? Und ich stelle einen Workflow zur schnellen und effektiven Verwendung vor.
Macphun kenne ich bereits länger und der Hersteller hat schon einige tolle Produkte auf den Markt geworfen. Die Bedienung ist bei allen Produkten ähnlich: Es gibt vordefinierte oder eigene Presets, die man dann mit eigenen Filtern in verschiedenen Ebenen erweitern kann.
Bei Luminar gibt es neben den verschiedenen Filtern noch die Möglichkeit für Filter und Ebenen Masken anzulegen, um die Filter-Einstellungen nur auf bestimmte Bildbereiche anzuwenden.
Es steht eine Vielzahl von Filtern zu Verfügung, die sich über ein "Favoriten"-Sternchen auch für den persönlichen Gebrauch vorsortieren lassen. Jeder Filter hat diverse Einstellungsmöglichkeiten, um den Filter für den anzuwendenden Bildteil zu optimieren.
Wie schon in den anderen Macphun-Produkten spielen Ebenen eine wichtige Rolle: In jeder Ebene kann ein Satz von Filtern zusammengestellt werden. Die Ebene selbst kann in ihrer Deckkraft geändert werden und mit einer Maske versehen werden. Damit lassen sich ganze Filter-Gruppen auch nur partiell auf ein Bild anwenden. Wer Ebenen noch nicht kennt, kann sich das so vorstellen. Durch Kombination von verschiedenen Filtern, kann man quasi seinen eigenen "Filter" (das ist dann die Ebene) erstellen. Dieser kann dann auch in Form eines Presets abgespeichert werden. Das coole daran: Alle Filter in einer Ebene können jederzeit wieder nachjustiert werden.
Presets (also Voreinstellungen) sind gespeicherte Filter-Sets, die wiederverwendet werden können. Sie werden immer auf die aktuelle Ebene angewendet. So können vorher gespeicherte Filter-Zusammenstellungen jederzeit wieder in die aktuelle Bearbeitung eingefügt werden - und auch wieder in ihren Einstellungen verändert werden. Es gibt vordefinierte Presets, die in Luminar mitgeliefert werden, Presets, die auf der Website von Macphun heruntergeladen werden können und eigene Presets, die man sich selbst erstellen kann.
In kleinen Vorschaubildern sieht man, welche Auswirkung das Preset auf das Bild haben wird. Trotzdem hilft es einen sprechenden Namen bei der Erstellung zu vergeben, um sich die Wirkung besser vorstellen zu können.
Jeder Preset kann direkt mit einer "Stärke" angewendet werden. So muss man nicht die volle Intensität verwenden, sondern kann die Wirkung des Preset reduziert einfügen. Das ist sehr praktisch, da man so sehr schnell mit einigen Presets sein Bild bearbeiten kann:
Mehr dazu und Beispiele in meinem Workflow.
Ein spezieller Filter, mit dem sehr schnell eine erhebliche Bildverbesserung zu erreichen ist, ist der "Accent - Verbesserung durch AI"-Filter. AI steht für "Artificial Intelligence" (Künstliche Intelligenz) und drückt wohl aus, dass er die Bildverbesserungen voll automatisch durch ausgeklügelte (intelligente) Algorithmen selbst vornimmt, ohne Hilfe des Anwenders. Er besitzt nur einen Regler, mit der die Intensität geändert werden kann. Das Ergebnis ist erstaunlich gut und bietet eine tolle Basis für weitere Optimierungen.
Daneben gibt es natürlich eine ganze Reihe von Filtern, die das Bild in Farben, Kontrast und mit Effekten verändern. Die einzelnen Filter haben Einstellungen, die mit Hilfe von Reglern, den Filter auf das eigene Bild anpassen können.
Beliebte Filter können als Favoriten gekennzeichnet und so besonders schnell darauf zugegriffen werden.
Sehr schön ist auch die Beschreibung und Beispielbild zu jedem Filter, so dass man sich direkt vorstellen kann, was der Filter bewirkt.
Sowohl für Ebenen, als auch für einzelne Filter können Masken definiert werden. Masken kennen Photoshop-Benutzer schon lange und sind ein sehr praktisches Werkzeug, um gezielt Bildteile zu verändern: Während der Filter bzw. die Ebene normalerweise auf das ganze Bild wirken, kann mit Hilfe einer Maske der Bereich des Bildes bestimmt werden, auf den die Filter wirken sollen. Um Masken zu definieren, gibt es verschiedene Werkzeuge:
Einmal einen Pinsel, der in Größe und Härte mit einer bestimmten Deckkraft einfach Teile im Bild bemalt, auf die der Filter angewendet werden soll. Zum anderen gibt es Gradienten und Radial-Zeichner, mit der Bereiche fließend maskiert werden können.
Sehr praktisch ist auch die Luminanzmaske: Hier werden die hellen Bildteile ausgewählt und ermöglicht es so, zum Beispiel den Himmel mit einem Filter zu versehen. Auch Invertieren von Masken ist möglich, um dann nicht die hellen, sondern die dunklen Teile in einer Maske auszuwählen.
Für meine Bearbeitung nutze ich sowohl Lightroom, als auch Luminar. In Lightroom habe ich Luminar als weiteren externen Editor hinzugefügt. Damit kann ich ein in Lightroom vorbereitetes Bild Luminar übergeben und dort weiterverarbeiten.
Als ers
ten Schritt minimiere ich den Kontrast in Lightroom: Dazu nutze ich den Lichter- und Schatten-Regler, um die Lichter abzudunkeln und die Schatten aufzuhellen.
Anschließend wird das Bild in Luminar geöffnet. In der Regel verwende ich aus Performance-Gründen JPG (8 Bit), aber es geht natürlich auf mit voller Farbtiefe und im PSD-Format.
Für Landschaftsbilder habe ich In Luminar habe ich 3 Presets angelegt, die einige Filter mit Einstellungen enthalten, die ich für mich nutze. Diese Presets wende ich nun der Reihe nach auf das geöffnete Bild an. Jedes Preset verändert das Bild in bestimmten Eigenschaften, die ich durch die Trennung der drei Presets verschieden Stark auf das Bild anwenden kann. Dies geschieht durch den Stärke-Regler des Presets. So kann ich die Presets optimial für das Bild anwenden. Natürlich bleibt mir immer noch die Möglichkeit durch Masken oder Veränderung der Einstellungen jedes Filters das Bild noch individueller zu gestalten. Doch für eine schnelle Bearbeitung mit tollem Effekt ist das durchaus auch ohne weitere Einstellungen eine brauchbare Methode.
Für Landschaftsbilder stehen die Presets wie folgt aus:
Hier ein paar Beispielbilder, die ich mit diesen Presets erstellt habe. Jeweils das Original und das mit dem Luminar-Workflow bearbeitete Bild. Für die Bilder habe ich eine Panasonic Lumix GX8 verwendet:
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Neben den mächtigen Filtern und den erwähnten Möglichkeiten zur Maskierung bietet Luminar noch weitere Features, die die grundlegende Bearbeitung in Luminar vervollständigen:
Für viele wird das zusammen mit Lightroom vielleicht schon Photoshop überflüssig machen. Für mich wird Photoshop weiterhin für detailiertere Bearbeitungen notwendig sein. Aber als Plugin für Photoshop wird Luminar auch hier immer wieder für die schnelle und effektive Bildverbesserung eingesetzt werden!
Vor einer Woche war ich an einem Samstag morgen in Ladenburg am Neckar und habe ein paar Bilder gemacht: Eigentlich hatte ich mir einen schönen Sonnenaufgang erhofft. Aber es war leider (oder soll ich besser sagen Gottseidank) leicht bewölkt. Die Sonne schien einmal kurz durch die Wolken und leuchtete diese in einem zarten roten Schimmer an. Nachdem ich durch den eingesetzten Graufilter ein sehr blaustichiges Bild hatte, beschloss ich diese Stimmung in Lightroom wieder herzustellen und wollen ein verträumtes, weiches Bild entstehen zu lassen.
Die Bearbeitung habe ich dann eine Woche später in einem Livestream vorgeführt.
Fotografiert habe ich mit einer Nikon D810 mit Tamron 24-70/2.8 und einem ND1000 Graufilter bei f11@24mm und einer Belichtungszeit von knapp 2 Minuten. Ich fotografiere quasi immer in RAW, d.h. mit 14Bit Farbtiefe und verlustarmer Komprimierung.
Ergebnis war ein sehr farbarmes und bläuliches Bild:
Dieses habe ich nun in einer ca. 5-10 Minuten Lightroom-Bearbeitung an die gefühlte Atmosphäre angepasst :) Dank der 14Bit Farbtiefe und dem tollen Dynamikumfang der Nikon D810 können die Details aus den dunklen Bereichen wieder sehr schön hergestellt werden. Die einzelnen Schritte kann man im Video anschauen.
Das Ergebnis aus der Live-Bearbeitung:
Und dann habe ich anschließend nochmal mit Photoshop etwas gespielt...aber das waren nur Details...:
Um Diskussionen vorzubeugen: JA - ich wollte das Bild so künstlich und etwas übertrieben, da der Moment mir genau dieses gegeben hat und ich das, sich das, was ich empfunden habe, in dem Bild widerspiegeln soll.
Für diese Art der Bearbeitung reicht Lightroom aus.
Das zweite Bild, was ich mir herausgesucht habe, war eine Baumreihe an der Neckarwiese. Die schönen Bäume waren allerdings nur einseitig, so dass ich in Photoshop das Bild gespiegelt und über sich selbst gelegt habe. Durch Einsatz von Filtern und einem Lichtschimmer am "Ende des Tunnels" hat das Bild Farbe und Tiefe bekommen. Die Details habe ich durch einen Filter auch entsprechend herausgearbeitet. Auch das war eine Arbeit von ca. 5-10 Minuten. Hier das Ergebnis aus dem Livestream:
Ich würde mich generell über Feedback freuen, ob euch das gefallen hat. Ob ihr das nächste Mal dabei sein wollt, wenn ich wieder Fotografieren gehe und danach Bilder bearbeite. Ist das Live besser als aufgezeichnet? Was wünscht ihr euch? Schreibt mir...
Wenn ihr meinen Newsletter abonniert, dann bekommt ihr die RAW-Files zum privaten Download und könnt die Bearbeitung selbst nachvollziehen:
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Ich habe mal wieder mit einem Lichtsetup gespielt und die liebe Larissa hat sehr geduldig zum Zeitvertreib Grimassen gezogen, während ich ewig am Licht rumgespielt habe. Danke für deine Geduld.
Damit ihr nun auch was davon habt: So sah das dann aus - vielleicht habe ich deshalb auch länger beim Einstellen gebraucht :D
Egal: Irgendwann hat es dann auch mir gepasst und wir konnten loslegen. Finale Idee war mit schwarzem Tape die Arme so abkleben, dass der Eindruck entsteht sie wäre quasi "durchsichtig" an dieser Stelle bzw. ihre Arme wären in Ringe geschnitten. Auf dem Weg dahin haben wir noch weitere Bilder gemacht - alle samt Schwarz-Weiß.
Inspiriert hat mich Peter Coulson (Fotograf in Australien). An seine fanstastischen Bilder komme ich wohl nicht ran. Aber ich habe "sein" Lichtsetup versucht zu verwenden. Neben einem schwarzen Hintergrund, habe ich eine 120cm Octabox von oben direkt vor dem Model nach unten verwendet. Das hat ein relativ weiches Licht um das Model fließen lassen. Ein Reflektor (silber) von unten hat noch etwas von unten aufgehellt, da der Lichtabfall doch recht stark war. Um aber wieder mehr Kontrast und einen knackigeren Look reinzubekommen (was bei SW-Bildern sehr schön wirkt), habe ich nun noch einen (ich glaube 8") Reflektor mit Wabe verwendet, der unmittelbar unterhalb der Octabox positioniert war. Man sieht das schön an dem recht harten Nasenschatten.
Bearbeitet habe ich die Bilder in Lightroom und Photoshop und anschließend mit MACPHUN's TonalityPro in mehreren Stufen zu diesen wundervollen Schwarz-Weiß Bildern gemacht. Auch wenn mir die Farb-Varianten schon gut gefallen haben: Die SW-Bilder finde ich den Hammer. Und hier nun die Ergebnisse...
Das ganze gibt es auch noch mit Musik in einer Slideshow auf meinem YouTube-Kanal...: Viel Spaß
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Nachdem ich nun von MACPHUN schon einige Tools in Verwendung habe, hat mich das relativ neue AuroraHDR von MACPHUN auch interessiert. Ich möchte es hier mal ein wenig Vergleichen mit den beiden anderen Variante, die ich verwende: Lightroom's HDR-Funktion und das HDR Efex Pro aus der Nik Collection von Google.
Mit dem Lightroom-Vergleich bin ich relativ schnell fertig: Der Dynamikumfang wird vergrößert - viel Einstellungen gibt es hier nicht - außer den normalen Lightroom Bearbeitungsfunktionen. Der große Vorteil: Die erzeugten "RAW-Dateien" im DNG-Format werden direkt in Lightroom erzeugt. Keine TIFF-Dateien oder JPGs, die zunächst exportiert werden müssen. Anschließend hat man eine kompakte DNG-Datei. Die Bilder wirken in der Regel eher natürlich und haben nicht den großen HDR-Effekt.
Das Ausgangsbild (die mittlere Belichtung) für die HDR-Tests. Zugrunde liegen 7 RAW-Bilder mit einem Belichtungsabstand von 1EV. Aufgenommen mit einer Panasonic GX8 und 12-40mm/2.8 bei 40mm@f22. Alles aus der Hand ohne Stativ mit Belichtungszeit von ca. 1/50 Sekunde.
Nach Zusammenfügen von 7 RAW-Bildern und entpsrechender HDR-Bearbeitung in Lightroom:
Anders ist das bei HDR Efex Pro und AuroraHDR: Beide Programme bieten eine Fülle von Einstellmöglichkeiten, wobei ich dir AuroraHDR-Einstellungen effektvoller und einfacher finde. Beide Programme bieten eine Technik, um partiell Effekte auf das Bild anzuwenden. Während bei den Nik-Filtern sogenannte Kontrollpunkte über farbähnliche Bereiche die Filter partiell auf dem Bild anwenden, funktioniert das bei MACPHUN über mehrere Ebenen: So auch bei AuroraHDR. Damit können HDR-Einstellungen mit mehreren Ebenen und entsprechender Ebenenmaskierung (d.h. ich male mit einem Pinsel die Efekte rein oder raus) auf einzelne Bildteile angewendet werden.
Hier ein Vergleich des obigen Bildes mit der Nik's HDR Efex Pro:
Und hier noch das Bild mit Aurora HDR erzeugt:
Beide Techniken haben etwas für sich. Aber ich finde die Ebenen-Technik von MACPHUN sehr fein dosierbar und gerade bei Lightroom-Anwendungen ohne Photoshop eine tolle Möglichkeit mit mehreren Ebenen zu arbeiten. Außerdem geht das etwas schneller, wenn man die Presets für jede Ebene verwendet und sich das "beste" aus jederm Preset für ein Bildteil heraussucht.
Ich selektiere zunächst in Lightroom die Bilder der Belichtungsreihe, die ich verwenden möchte und wähle im Menü "Exportieren mit Voreinstellung" aus. Dort finde ich AuroraHDR. Es öffnet sich zunächst ein Dialog, bei dem ich die Ausrichtung, Ghosting und Chromatische Aberrationen konfigurieren kann. Durch "HDR erstellen" geht es weiter...
Das Hauptfenster von AuoraHDR öffnet sich: Die Oberfläche wird aufgeräumt und übersichtlich. Am unteren Rand habe ich Vorschaubilder des Motivs mit diversen Presets, Rechts sind die möglichen Einstellungen (=Werkzeuge) zu den zahlreichen Parametern und am oberen Rand find eich die Anzeige (links) und Ebenen-Einstellungen (rechts).
In obigen Screenshot sieht habe ich bereits eine zweite Ebene angelegt und den "Realsitic Bright"-Preset (organgener Rahmen) ausgewählt. Nun werde ich die Teile in der ebene "malen", die den Efekt bekommen sollen.
In der nächsten Ebene (Ebene2) habe ich nun den Efekt über den unteren Teil (ca. bis zur Brücke) gemalt. Man sieht die helle Fläche. Die schwarze Fläche (oberer Teil) wirkt sich also nicht auf das Bild aus.
Auch Masken mit einen "Gradationsverlauf" sind möglich - zum Beispiel gut für Bearbeitungen des Himmels:
Nachdem alle Einstellungen und Maskierungen gemacht sind, wird mit "Übernehmen" das fertge HDR-Bild erzeugt und als TIFF in Lightroom abgelegt:
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Ich wollte noch ein kleines Video nachreichen, in dem ihr mal einen kleinen Eindruck bekommt, wie das mit der SlideshowPro Web-App funktioniert:
Natürlich gibt es auch das Video mit der Slideshow dazu:
Mehr Informationen, einen Promo-Code und eine detaillierte Beschreibung findet ihr im Original-Blog-Eintrag.
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"Dia-Shows sind out!"
Nicht wirklich. Sie heißen heute neudeutsch Slideshow und bestehen natürlich aus digitalen Bilder und sogar Videos. Aber wir kennen alle das Problem: Ob Fotobücher oder Slideshows - sie kosten viel Zeit und Mühe, bis sie dann mal stehen. Ich bin bei der Suche auf eine Lösung gestoßen, die ich absolut super finde und euch heute vorstellen möchte.
Der Hersteller PHOTODEX bietet eine Software zum Erstellen von Slideshows an: PROSHOW. Die Software ist für Windows und gibt es aktuell in zwei Varianten: PROSHOW GOLD und PROSHOW PRODUCER ab ca. 70Eur. Aber der Hersteller bietet noch ein drittes Produkt an: PROSHOW WEB. Für kleine Slideshows mit bis zu 15 Bildern könnt ihr das sogar kostenlos ausprobieren. Vorteile dieser Web-Lösung:
Wer nun denkt "Oje eine Klickerei im Internet" täuscht sich. ProShowWeb ist eine richtige App, die im Browser fast wie ein normales Programm zu bedienen ist: Es gibt Tastatur-Shortcuts und sogar richtige Fenster, die man in der Größe verändern und verschieben kann. Einzige Vorraussetzung: Eine ordentliche Internetverbindung. Das alles ist antürlich nicht kostenlos: Bezahlt wird über eine sogenannte "Subscription" (deutsch: Abo), bei dem jährlich bezahlt wird und der Preis ab ca. 30.-/Jahr startet. Dafür bekommt ihr den Zugang zu ProShowWeb inkl. Support, der bei mir einwanfrei per Mail funktioniert hat - allerdings auf englisch. Ich hoffe jedoch, dass nach meinem Bericht nicht mehr viele Fragen auftauchen :) - ansonsten auf deutsch auch gerne zu mir: Ich versuche sie dann für euch zu klären. Einen Vergleich der verschiedenen Abo-Variationen gibt es auf der PHOTODEX Website.
Da ich das Konzept sehr gut finde, habe ich mir das Produkt mal näher angeschaut und möchte euch ProShowWeb hier vorstellen, so dass ihr einen Einblick bekommt, wie das funktioniert.
Gestartet wird die App ProShowWeb über einen Link, den man sich am besten als Shortcut auf dem Desktop oder in die Favoriten des Browsers legt - so ist ProShowWeb immer schnell erreichbar. Man befindet sich dann im Startbildschirm mit seinen bereits erstellten Slideshows.
Von hier aus können bestehende Slideshows aufgerufen oder bearbeitet werden, sowie eine neue Slideshow erstellt werden.
Eine neue Slideshow beginnt immer mit der Auswahl eines "Themes" - d.h. eines vordefinierten Aussehens der Slideshow mit einem Satz an passenden Übergängen und Darstellung der einzelnen Bilder. Diese Auswahl dient als Startpunkt, kann aber später auch noch verändert werden.
Für eine bessere Vorstellung, wie das dann aussehen kann, gibt es eine Vorschau (Preview), die einen kurzen Film zeigt, wie eine Slideshow mit diesem Theme aussieht.
ProShowWeb hat einen sehr einfachen, aber optisch ansprechenden Aufbau: Neben den allgemeinen Profil- und System-Einstellugen befindet sich am oberen Rand ein Menü.
Über dieses Menü lässt sich in ProShowWeb navigieren und die Slideshow befüllen:
Anschließend kann der Inhalt hinzugefügt werden. Hier bietet ProShowWeb bereits ein echtes Highlight an.
Neben dem Hochladen deiner Bilder vom eigenen Computer bietet ProShoWeb nämlich noch ein weiteres Feature an: Das Befüllen der Slideshow mit Bildern aus diversen Bilderdiensten, wie
Das ist deshalb so interessant, weil ihr damit keine Upload-Zeiten und Volumen verbraucht. Ihr könnt das "Holen" der Bilder sogar beauftragen und euren Rechner dann ausschalten. Die Bilder werden trotzdem in die Slideshow weiter eingefügt, so dass ihr zu einem späteren Zeitpunkt von einem beliebigen Rechner aus fortfahren könnt. Genial - wie ich finde.
Sind die Bilder erstmal alle importiert, werden diese mit Vorschaubildern im Hauptfenster angezeigt. Nun kann man mit Hilfe des Menüs die Übergänge individuell anpassen und auch die einzelnen "Slides" konfigurieren (d.h. mehrere Bilder auf einmal präsentieren o.ä.). Dabei steht dem kreativen Ersteller prinzipiell alles zu Verfügung. Sortiert nach diversen Kriterien - unter anderem auch nur die Übergänge/Effekte, die zum eingestellten Thema gehören.
Natürlich kann man der Slideshow auch eine Musik unterlegen. Eine reiche Auswahl an Musik-Stücken steht hierbei zu Verfügung. Natürlich können auch eigene Musik-Stücke hochgeladen werden. Die Bilder können nun mit den ausgewählten Musikstücken synchronisiert werden. D.h. die Länge (Anzeige-Dauer) der einzelnen Slides bzw. der Übergänge wird automatisch gewählt. Sind zu wenig Bilder da, um die Musik zu füllen wird das genauso angezeigt, wie zu viele Bilder, die in der abgespielten Dauer des Musikstücks nicht alle angezeigt werden können. Im letzteren Fall kann man natürlich weitere Musikstücke hinzufügen.
Nach erstmaligem Synchronisieren, können die Zeiten individuell angepasst werden.
Ist die eigene Diashow fertig, kann man nun eine Vorschau rendern lassen. Das wird in einer nicht so hohen Auflösung - aber ausreichend für einen ersten Eindruck - gerendert (= erstellt). Je nach Größe kann das ein paar Minuten dauern. Aber wie oben schon erwähnt: Es kostet keine eigene Rechenleistung.
In der Vorschau-Seite gibt es nun auch die Möglichkeit des Exports. Im Export-Dialog können verschiedene Formate und Größen gewählt werden. Wie auch lokal auf dem eigenen Rechner ist die Erstellzeit bei hochauflösenden Formaten natürlich deutlich länger. Aber wie oben schon einige Male erwähnt: Man muss ja nicht neben dran sitzen - man kann sogar den Rechner ausschalten :)
Neben dem bereits als Vorschau erzeugten "Standard Video" mit 360p Auflösung können auch weitere Formate/Auflösungen erzeugt werden:
Die generierten Formate können dann als MP4-Datei oder ISO-Image heruntergeladen werden. Bei großen Slideshows muss man natürlich die Zeit für den Download einkalkulieren, da hier bei den höheren Auflösungen auch entsprechend Daten anfallen. 4GB sind da schnell beisammen. Alternativ lassen sich die Dateien auch auf einem Dropbox-Account ablegen.
Unter Windows kann die Slideshow auch mit dem ProShow Producer weiter editiert werden.
Natürlich müssen die Slideshows nicht extra heruntergeladen werden, sondern können auch gleich auf diversen Plattformen veröffentlicht werden: Facebook, Youtube, Twitter und auch als eingebettete Slideshow für die eigene Website.
Besonders schick: Zumindest für iOS funktioniert die im App-Store erhältliche iPhone/iPad-App sehr gut. Auch wenn die Bedienung natürlich nicht ganz so komfortabel und umfangreich ist, wie auf dem PC.
Ich finde die Web-Awendung sehr gelungen: Alle Funktionen sind schnell und einfach erreichbar und die Automatiken funktionieren zuverlässig und schnell. Man kann mit wenig Aufwand hochwertige Slideshows erzeugen. Besonders bequem finde ich die Anbindung an Image-Hoster, um seine Bilder in die Slideshow zu importieren.
Das Server basierte Erstellen der Slideshows hat sowohl Vor- als auch Nachteile: Klare Stärke ist die Unabhängigkeit vom eigenen Rechner. Dieser muss weder besonders schnell, noch immer der gleiche Rechner sein. Nachteil ist die Bandbreite, die ich benötige um die fertigen Dateien herunterzuladen. Im Zuge der Sozialen Medien ist das vielleicht aber auch gar nicht mehr so gefragt - es werden eh alle Slideshows auf Youtube und Facebook geteilt :)
Wer nun schwankt: Ich habe für euch einen Rabatt ausgehandelt: Wenn ihr das Produkt kauft, einfach bei der Bestellung den Promocode 6HDNXFTW angeben. Dann bekommt ihr 15% Rabatt. Dieses Angebot ist gültig bis zum 15.4.2016.
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Das Problem bei Tages- und Sonnenlicht: Wir haben viel davon :)
In meinen Grundlagenkursen zur Fotografie haben alle gelernt: Bei viel Licht, verwende ich kurze Belichtungszeiten und geschlossene Blenden. Nun möchte ich aber besonders lange belichten, damit ich bewegte Motive "verschwimmen" lasse, wie zum Beispiel bei Wasser (See, Meer, Wasserfälle, etc.).
Um die Belichtungszeiten zu verlängern, kann ich als erstes die ISO-Zahl so klein wie möglich machen. Doch bei den meisten Kameras ist bei ISO100 schluss. Blendenzahl so groß wie möglich machen - wir erinnern uns: Kleinere Blende (d.h. große Blendenzahl) werden durch längere Belichtungszeiten ausgeglichen.
Kleine Tabelle zur Erinnerung und Verdeutlichung, für welche Kombinationen ein korrekt belichtetes Bild herauskommt bei z.B. ISO200:
| t (in Sekunden) | f |
|---|---|
| 1/3200 | 4 |
| 1/2000 | 5.6 |
| 1/1000 | 8 |
| 1/400 | 11 |
| 1/200 | 16 |
| 1/100 | 22 |
Wenn ich nun eine Zeit von ca. 10 Sekunden haben wollte, müsste ich also die Blende weiter schließen, was aber bei den meisten Objektiven nicht geht. Spätestens bei f45 ist auch bei teuren Ojektiven schluss. Also müssen wir den Lichteinfall anders verhinden. Dazu gibt es sogenannte Graufilter - oder auch ND (neutral density) Filter. Solche Filter schraubt man vorne auf die Linse drauf.
Ich habe beispielsweise einen Graufilter 1000x / ND3 gekauft. Dieser entspricht einer Abdunklung um ca. 10 Blenden (1000fach (10^3) weniger Licht). Damit kann ich also bei Blende 16 (1/200 - 1/100 - 1/40 - 1/20 - 1/10 - 1/4 - 1/2 - 1s - 2s - 4s - 10s) 10 Sekunden belichten und erhalte ein korrekt belichtetes Bild.
Genau das habe ich also mit der Panasonic GX8 und dem 14-140mm Objektiv bei 14mm gemacht. Für 10 Sekunden benötigt man natürlich auch ein Stativ, das die Kamera stabil und ruhig stehen lässt. Das Ergebnis bei f16 und 10 Sekunden sieht dann so aus:
Die Bäume und Gräser haben sich natürlich im Wind auch etwas bewegt - aber nicht so viel wie das Wasser mit permanentem, leichtem Wellengang.
Natürlich gibt es preislich bei den Graufiltern große Unterschiede. Die Qualität ist jedoch nicht immer entsprechend dem Preis. Obwohl ein Graufilter das vielleicht nicht vermuten lässt: Die Farben werden bei billigen, wie teuren Graufiltern verfälscht. Daran ist in erster Linie die Weißabgleich der Kamera schuld, der bei den verschiedenen Graufiltern offenbar irritiert wird. Man muss also später (z.B. in Lightroom) das Bild farblich korrigieren. Oder man spielt mit dem manuellen Weißabgleich so lange herum, bis das Bild in der Kamera schon passt.
In anbetracht dessen, dass ich Graufilter nur sehr, sehr selten benötige (eigentlich nur bei Landschaftsaufnahmen z.B. mit Wasser), habe ich mich für preiswertere Graufilter von Haida entschieden. Den Unterschied zu teureren Graufiltern konnte ich nicht als lohnende Investition erkennen :)
Je nach Objektiv(durchmesser) benötigt man unterschiedliche Größen von Graufiltern. Damit ich mir nicht für jeden Durchmesser meiner Objektive einen Filter kaufen muss, habe ich den größten Durchmesser angeschafft (82mm) und einen Satz Adapter-Ringe gekauft, mit dem ich den 82mm-Graufilter auf bis zu 52mm Objektiv-Durchmesser verwenden kann. Bei mehr Weitwinkel und noch kleineren Durchmessern, könnte ich mir eine Abschattung vorstellen. Bei 52mm ging es noch gut. Das sieht dann zwar etwas doof aus - aber für das eine Bild ist das ok.
Wer das Titelbild anschaut, wird sich nun aber fragen "Das sieht doch ganz anders aus!?". Da es zwar blauen Himmel gab - aber sonst die Umgebung und das Wetter eher langweilig war, habe ich mit Lightroom das vorhandene etwas aufgewertet, um es zu einem richtig schönen Bild zu machen. Wie man so etwas macht, lernt ihr auf meinen Lightroom-Kursen. Wenn die Nachfrage hoch genug ist, mach ich auch noch ein kleines Video-Tutorial dazu. Ansonsten müsst ihr mit dem Vorher-Nachher vorlieb nehmen :) Aber es ist eine ca. 5 Minuten-Bearbeitung gewesen...
Hier noch eine weitere Variante mit noch mehr Farbe:
Bei Fragen - stellt diese einfach hier in den Kommentaren, bei Facebook oder schreibt mir! Und nun viel Spaß beim nachmachen.
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Um was es hier geht: Wenn man mit einer Digitalkamera ein Bild macht, wird das für viele als JPG gespeichert. JPG ist ein Dateiformat, dass Bilddaten komprimiert. Warum blos? Die Millionen von Pixeln (Bildpunkten), die der Sensor einer digitalen Kamera aufzeichnet (zum Beispiel 20 MegaPixel = ca. 20 Millionen Bildpunkte in jeweils 256 Farben), verschlingen unkomprimiert viel Speicherplatz. D.h. es würden nur wenige Bilder auf eine Speicherkarte passen. Um hier etwas wirtschaftlicher den Speicherplatz nutzen, werden die Bilddaten komprimiert (zusammenfasst). JPG kann das (in verschiedenen Stufen: Fine, Basic, Standard, etc.) mit ein paar durchaus akzeptablen Verlusten tun. Damit erreicht man, dass x-Mal so viele Bilder auf die Speicherkarte passen.
Die "besseren" Kameras können auch noch ein anderes Format verwenden: Das RAW-Format. Hier werden mehr Informationen (die Roh-Daten) direkt vom Sensor in ein (meist Hersteller spezifisches) RAW-Format geschrieben. Auch hier kann eine Kompression statt finden. Doch meistens ist diese nahezu verlustfrei. Außerdem werden oft nicht nur 256 Farben pro Pixel verwendet, sondern 65536. Nachteil: Die Dateien werden wieder viel größer - d.h. weniger Bilder gehen auf die Speicherkarte. Außerdem braucht man spezielle Programme, die dieses Format kennen und damit umgehen können. Aus dem RAW-Format können mit Hilfe dieser Programme dann wieder JPGs gemacht werden.
Weil der Mehrwert an Informationen, die im RAW stecken durchaus sehenswert sein kann: Durch die 65536 Farben, können vielmehr Abstufungen gemacht werden. Was also bei einem JPG einfach nur "Weiß" ist, ist im RAW vielleicht noch Dunkelweiß. Warum das wichtig ist? Weil rein weiße Stellen in einem JPG-Bild (man spricht von "ausgebrannt") im RAW-Bild noch unterschieden werden können. D.h. man kann im RAW noch Details erkennen, die im JPG nicht mehr zu sehen sind. Außerdem kann man damit Bilder, die sonst über- bzw. unterbelichtet belichtet sind noch retten, bevor man dann ein JPG daraus macht.
In der Praxis ist RAW natürlich nicht immer die Mehrarbeit und der Speicherplatz wert. Manchmal sieht man kaum einen Unteschied. Und man muss natürlich durchaus sehen, das die internen Kamera-Umwandlungen nach JPG mittlerweile bei vielen Kameramodellen sehr, sehr gut sind. Dennoch ist es ärgerlich, wenn man einen super schönen Sonnenuntergang mit ausgefranzter Sonne hat, weil man beim Fotografieren etwas geschlampert hat und ein RAW hätte hier noch ein perfektes Bild draus machen lassen.
Daher gibt es die Möglichkeit mit RAW+JPG gleichzeitig zu fotografieren. Kostet zwar etwas mehr Speicherplatz. Aber dafür hat man im "Notfall" noch das RAW und ansonsten die JPGs. Genau das habe ich nun mal gemacht und ein Bild der Panasonic Lumix GX8 verwendet. In Lightroom habe ich für euch mit den gleichen "Bearbeitungen" die beiden Bilder mal nebeneinander gestellt:
Hier in der 100%-Ansicht sieht man im RAW noch Details der Haare, beim JPG sind diese schon verschwommen. Wenn man das nun aber im ganzen Bild sieht, wird man diese Unterschiede natürlich nicht mehr so warnehmen:
RAW
JPG
Auf einem guten Druck - oder in einer entsprechenden Auflösung im Internet, sieht man vielleicht schon, dass das RAW-Bild einen Tick "brillianter" wirkt?! Vielleicht auch nur Einbildung. Bei Ausschnitten wird das dann deutlicher.
Viel beeindruckender wird der Unterschied, wenn natürlich das Licht und die verwendeten Objektive die Auflösung des Sensors entsprechend ausnutzen. Bei Gelegenheit zeige ich das dann nochmal mit einem hochwertigen Objektiv an meiner Nikon D810 bei 36MP :)
Wer mehr darüber wissen möchte, darf gerne nachfragen, oder nimmer an einem der Kurse teil, die ich zum Thema Digitale Fotografie und Lightroom dieses Jahr anbiete.
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Nachdem ich eine ordentliche Zweitkamera gesucht habe, die in manchen Bereichen meine Nikon vielleicht auch ergänzen könnte, bin ich nun mit der Panasonic GX8 fündig geworden.
Ich möchte an dieser Stelle nun kein technischen Review wiedergeben - sondern euch vielmehr ein paar Dinge nennen, die mich zum Kauf bewogen haben. Außerdem zeige ich euch abschließend noch ein paar erste Bilder, die ich mit der GX8 gemacht habe.
Meine Anforderungen waren:
Prinzipiell war ich Hersteller frei - d.h. Marke erstmal egal. Die Kompaktkameras (wie z.B. Panasonic FZ1000) sind bei mir wegen der fehlenden Möglichkeit zum Weitwinkel "ausgeschieden". Ein Wechselobjektiv-System schien mir klever. Spiegelreflex habe ich ja nun und wie oben schon erwähnt: Vielleicht könnte sich ein spiegelloses System hier als gute Ergänzung rausstellen. Außerdem wollte ich die Kamera als leichte "Reisekamera" verwenden können. Vor allem diese Überlegungen haben mich letztendlich zur Panasonic GX8 geführt. Alternativ waren noch Modelle von Sony, Fuji und Olympus mit im Boot, aber wegen Video (Fuji), Sensorgröße/Preis (Sony) und Bedienbarkeit (Olympus) letztendlich ausgeschieden.
Ich habe hier mal bei "Zufallswetter" (also nicht optimales Licht) Bilder mit der GX8 gemacht, als ich mit dem Hund gassi war. Dieser musste mal wieder als Model her halten - was er auch lieb gemacht hat :)
Nun ist es natürlich etwas unfair ein 400Eur-Objektiv mit einer 2000Eur-Linse und einen MFT-Body (Mirco-Four-Thirds) mit einem 3000Eur-Vollformat-Body zu vergleichen. Aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden (obwohl ich sicherlich von meiner Nikon DSLR-Ausrüstung sehr verwöhnt bin). Die Bilder sind in RAW fotografiert und mit Lightroom max. 3 Minuten nachbearbeitet.
Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-1000, Belichtungszeit 1/320s
Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-640, Belichtungszeit 1/320s
Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-2000, Belichtungszeit 1/320s, Belichtungskorrektur +1.7 Blenden
Im Studio lassen sich wundervolle Portraits von Hunden (oder auch anderen Tieren) erstellen. Ein robuster Vinyl-Hintergrund sorgt für (fast) sorgenloses positionieren des Tiers auf einem neutralen Hintergrund. Die Blitze und damit verbundenen Geräusche können die Tiere zunächst irritieren. Durch ein vorsichtiges Heranführen an die zunächst "neue" Umgebung, gewöhnen sich die Tiere in der Regel schnell daran. Für ganz schreckhafte und ängstliche Tiere verzichte ich natürlich auf die Blitze und arbeite mit Dauerlicht - bei ähnlichen Ergebnissen. Hier zeige ich ein mal einen kleinen Einblick in ein Shooting, wie solche Bilder entstehen können...viel Spaß! (Wer das Video in besserer Qualität auf Youtube direkt sehen möchte klickt hier).
Wer Interesse an einem Studio-Shooting mit seinem Hund/Katze hat, darf sich gerne an mich wenden. Ist auch eine schöne Geschenkidee für Hunde- und Katzenbesitzer.
Hier noch die Bilder aus dem Shooting in bessere Qualität:
Hier habe ich wieder mal ein Video (MakingOf / Behind the scenes) für euch. Es geht um das Thema Boxen. Unterstützt wurde ich dabei von den Modellen Lovisa und Markus. Vielen Dank euch - ihr habt das super gemacht.
Das grundlegende Setup war immer ein Hauptlicht von leicht schräg vorne und zwei Striplights mit Wabe beidseitig von hinten. Das Hauptlicht hat zwischen einem Beautydish und einem Normalreflektor mit Wabe variiert. Dadurch, dass relativ wenig Streulicht von Blitzen auf den Hintergrund fällt, ist dieser sehr dunkel.
Gegen ende haben wir dann noch mit Wasser aus der Sprühflasche einige Effektbilder mit Wassertröpfchen gemacht. Die meisten Bilder sind quasi direkt aus der Kamera mit geringfügiger (< Minute) Entwicklung im RAW-Konverter (Lightroom). Die zwei Bilder mit Photoshop-Arbeit erkennt man denke ich auf anhieb :)
Wen der "Erklär-Teil" nicht interessiert: Der kann die ersten 2,5 Minuten Minuten auch überspringen und direkt zum MakingOf und den Bildern springen.
Viel Spaß beim Video:
Hier noch einmal ein paar Bilder, aus dem Video:
Kennt ihr das? Ihr habt ein super scchönes Foto und wollt es auf Facebook zeigen - und dann dann ist die Qualität irgendwie "matschig".
Ich versuche euch hier mal das grundlegende Problem zu erklären: Die Bilder, die ihr in Facebook hochladet, sind in der Regel JPG-Dateien. Diese kommen so aus dem Smartphone, dem Tablet oder auch aus der Digitalkamera. JPG ist ein Format, bei dem Bildinhalte zusammengefasst und vereinfacht gespeichert sind. Man nennt ein solches Verfahren Komprimierung. Dabei gehen Informationen im Bild verloren - man spricht auch von verlustbehafteter Komprimierung. Die Stärke der Kompression gibt an, wieviel Bildinhalte "zusammengefasst" werden. D.h. je Stärker die Kompression, desto mehr Geht im Bild verloren.
Warum macht man sowas? Das ist ganz einfach: Um Platz zu sparen und schneller zu sein. Komprimierte Bilddateien sind kleiner - brauchen also weniger Speicherplatz (auf dem Smartphone, auf der Speicherkarte, auf dem PC und auch im Internet) und kleine Dateien sind viel schneller geladen: Wer will schon 3 Minuten pro Bild warten. Wäre für Facebook und Instagram eine Katastrophe :)
Eine sinnvolle Sache also, die ihr übrigens auch beim Musik hören nutzt: MP3 ist ein ähnliches Verfahren, welches bei Audio-Dateien (z.B. Musik) eingesetzt wird. Deshalb könnt ihr heute auf einer CD oder Speicherkarte viel mehr Musik unterbringen als früher auf CDs.
Zurück zu dem Problem: Dem Informationsverlust. Das ist die Kehrseite der Kompression. Bei MP3s ist das übrigens die "Bitrate" (typischer WEise 168/192/320 kBit/s). Facebook komprimiert die Bilder wohl zusätzlich noch mal - daher ist die Qualität in Facebook meistens nicht so toll.
Wenn ich eine Bildverschlechterung durch Facebook verhindern möchte, kann ich also zwei Dinge tun:
Außerdem sollte man selbst beim "Runterskalieren" von Fotos (d.h. von einer höheren Auflösung auf 1200x900px) relevante Bildteile nachschärfen.
Noch besser ist es, die Bilder auf einem anderen Server zu hosten, der die Bildqualiät (ggf. auch mit einer höheren Auflösung) besser transportiert. In Facebook ist dann nur noch der Link dahin. Wobei das für den "Normal-Benutzer" vermutlich zu aufwendig ist.
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Ich liebe Motive, die inszeniert sind. Vielleicht kommt das auch für meinen Faible für Film und Theater. Sei es drum: Ich baue gerne Szenarien auf, in denen Menschen dann ihren Teil dazu beitragen das Bild zu komplettieren.
Dazu überlege ich mir ein Thema und versuche das dann in einem Bild umzusetzen. Das sind meistens dann freie Arbeiten, zu denen ich mir die für mich passenden Darsteller raussuche.
Oder Ich habe einen "Darsteller" und überlege mir ein dazu passendes Thema (das sind dann eher Kundenarbeiten).
Bei der Darstellung eines solchen Themas hilft ein wenig Schauspiel-Talent natürlich auch, um schnell zum Ziel zu kommen.
Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Natürlich ist eine entsprechende Location sehr praktisch. Aber wenn man das nicht hat (was meistens der Fall ist), muss man sich diese eben bauen. Das Set wird meistens im Studio entstehen, weil ich dort die meisten Möglichkeiten habe das Licht entsprechend meiner Vorstellungen zu setzen. Doch ein "langweiliger" neutraler Hintergrund ist da nicht ausreichend. Der Witz bei bezahlbaren Sets ist, dass man reale Kulisse mit digitaler verschmelzt. Dadurch kommt ein realistischer Effekt und die digitalen Ergänzungen wirken realisitischer. Das "echte" kommt viel durch Reflexionen und Schattenspiele zusammen. Daher ist hier ein homogenes Gebilde wichtig.
Konkret heißt das: Neben Outfit und Accessoires der Darsteller versuche ich soviel echte Requisiten wie möglich in das Bild zu integrieren. Der Rest bleibt als neutral grauer Hintergrund und wird später durch Photoshop mit Leben gefüllt. Die Hauptmotiv und die Requisiten werden dann nach meinen Vorstellungen entsprechend ausgeleuchtet. Ich verwende dafür eine Studio-Blitzanlage, da ich damit auf ein breites Spektrum an Leistung und Lichtformer zurückgreifen kann.
Natürlich funktioniert das mit Dauerlicht auch. Allerdings ist ein vergleichbares Lichtsetup mit Dauerlicht sehr viel teurer, produziert viel Wärme oder verlangt eine Kamera, die entsprechend gute Bilder mit schlechten Lichtverhältnissen macht. Ein Bühnenbild auszuleuchten, dass es so hell ist um mit Lichtempfindlichkeiten unter ISO800 fotgrafieren zu können ist schon recht teuer :)
Sinnvoll ist es, wenn abstrakte Hintergründe mit Dauerlicht erzeugt werden: Zum Beispiel Schatten-Muster oder Fenstersilhouetten. Allerdings gibt es da weniger ein Bühnenbild - sondern es wird eher ein Portrait mit entsprechendem Hintergrund. Wer sich für sowas interessiert, kann sich mal die Produkte von Dedolight anschauen.
Eine Frage erreichte mich bzgl. Nutzen von projezierten Hintergründen in Zusammenhang mit Einsatz von Dauerlicht.
Die Farbe von beispielsweise Beamern ist sicherlich nicht genau die gleiche Farbtemperatur, wie die eines Dauerlichtsystems. Das Auge ist emfindlich und die Unterschiede gibt es immer. Da meine inszenierten Bilder aber immer einen "künstlichen Touch" haben, würde mich das gar nicht so stören. Vielmehr problematisch sehe ich die Lichtintensität: Damit der Hintergrund und die Darsteller entsprechend "realistisch" hell ausgeleuchtet sind, bewegen wir uns in einem sehr schummrigen Licht. Außerdem schauen sich "Dinge" die aktiv Licht reflektieren ganz anders an, als ein Bild, welches auf einer Oberfläche projeziert wird. Ein weiterer Nachteil von projezierten Hintergründen: Sobald Licht vom Vordergrund auf den Hintergrund reflektiert wird, gibt es nicht etwa dreidimensionale Schattenverläufe, sondern der Hintergrund wird hell (=löst sich in Luft auf). Ich glaube, dass die Nacharbeit beim Postprocessing vergleichbar - vlt. sogar höher ist, als den Hintergrund gezielt auszutauschen. Ein anderes Problem stellt sich bei der Projektion selbst: Bei einer unverzerrten Projektion steht vermutlich das Modell und die Vordergrundbeleuchtung dem Licht im Weg.
Die Montage von Hintergründen in Photoshop ist zwar etwas arbeitsaufwendig, aber dafür habe ich die uneingeschränkte Freiheit alles als Hintergrund zu nehmen, was ich möchte:
Ich kann mir das Leben leichter machen, wenn ich Hintergründe mit gleicher Brennweite, gleichem Objektiv und gleicher Position (insb. Höhe -> Stativ) verwende, wie ich das Set im Studio fotografiert habe.
Ein weiterer Punkt ist das Licht. Wenn ich schon beim Fotografieren darauf achte, dass Lichtquellen entsprechend passend aufgestellt sind, so dass sie dem Hintergrund möglichst gut entsprechen.
Eine weitere Möglichkeit ist ein bedruckter Hintergrund auf z.B. Vinyl. Diese sind leider nicht sehr billig (ab 350 Euro), relativ schwer und machen nur in wiederverwendbaren Motiven Sinn (Holzplanken, Mauerstrukturen,gemaserte Holzwände, Steinböden, etc.).
Wer hochwertige und realistisch wirkende Szenarien fotografieren möchte hat in meinen Augen dafür nur zwei Möglichkeiten:
Beides macht Aufwand und kostet viel Zeit - daher macht eine Planung und entsprechende Vorbereitung auch Sinn. Bei solchen Bildern gibt es auch keine Massenproduktion, so dass ich ein oder zwei Bilder gezielt auswählen und dann mit neuem Hintergrund bearbeiten kann.
Wollt ihr mehr zu dem Thema wissen? Dann stellt gerne eure Fragen hier in den Kommentaren als PN.
Ich habe am Wochenende Jinbei Freelander ausprobiert. Mein Hund musste mir Model stehen. Er hat diese Aufgabe mit Bravur gelöst und ich muss sagen, dass ich den Eindruck hatte er findet gefallen daran. Am Gesichtsausdruck müssen wir noch etwas üben... :)
Idee war im Wald das Herbstlaub zu nutzen und mit möglichst kleiner Schärfentiefe zu arbeiten. Das heißt möglichst offenblendig. Für das Bild oben hatte ich F2.8 bei 1/200s und ISO100 mit meiner Festbrennweite AF-S 85mm/1.8.
Warum nun noch Blitzen? Ich habe mir extra eine schattige Stelle im Wald gesucht - hinten seht ihr die Sonne wieder - aber das Hauptmotiv sollte im Schatten sein. Damit nun der Bereich des Hauptmotivs wieder etwas aufgehellt wird,habe ich einen Blitz genommen. Hier den Jinbei Freelander. Auch wenn er mir genügend Leistung gegeben hätte für deutlich dunklere Lichtverhltnisse, war ich nicht böse drum, dass ich auf kleinster Stufe arbeiten konnte. Das reicht genau um das Bild an der richtigen Stelle etwas aufzuhellen.
Als Lichtformer diente mir eine 120cm-Oktabox mit 2 Diffusor-Tüchern. Wer Interesse an einem Bericht darüber hat, darf sich gerne melden - dann hole ich das nach.
Dieses Bild habe ich mit Blende F4, 1/125s bei ISO100 gemacht. Gleiches Lichtsetup: Jinbei Freelander auf Leistung ca. 2.0 mit der 120cm-Oktabox von links oben.
Der Hintergrund lässt sich bequem abdunkeln, indem ich die Verschlusszeit einfach auf 1/800s (F4/ISO100) geändert habe. Ein wenig mehr Blitzleistung des Jinbei und ich erhalte folgendes Bild. Der starke Lichtabfall nach hinten liegt vor allem an dem recht steilen Winkel von oben, mit dem ich die Oktabox recht nah am Hund platziert habe.
Wie oben schon erwähnt habe ich vorwiegend den Jinbei Freelander verwendet. Das ist ein mobiler Generator mit einem Blitzkopf, der über ein Kabel an den Generator angeschlossen wird. Wenig Automatik: Man muss alles selbst einstellen (=manuell). Zum Auslösen habe ich meine Yongnuo YN622 Funkauslöser verwendet, der den Jinbei-Generator über ein kurzes Synchron-Kabel zündet. Warum der YN622? Weil er HSS-fähig ist :) D.h. ich kann damit mit Verschlosszeiten über der Blitzsynchronzeit arbeiten - garantiert mir die Verwendung von offener Blende.
Vorteile dieser Generator-Lösung:
Alternativ habe ich noch einen Systemblitz mit einer kleinen 60cm-Oktabox verwendet.
Der Unterschied zum Licht aus dem Systemblitz, zeigt sich nur sehr schwach: Hier mal zum Vergleich ein 100%-Ausschnitt zu dem Bild mit einer 60cm-Oktabox. Man sieht das etwas "härtere" Licht an den Haaren, die etwas "schärfer" zu scheinen (lokale Kontrast etwas höher).
Ein vergleichbares Bild mit der 120cm-Oktabox am Jinbei:
Man sieht hier die leicht feineren Haarstrukturen, die etwas mehr Zeichnung und Abstufung noch haben, als im oberen Bild. Das liegt vermutlich am "weicheren" Licht durch die größere Lichtquelle.
Irgendwann mache ich nochmal ein paar direkte Vergleichstests auch mit verschiedenen Lichtformern.
Wem das nun alles zu viel Technik auf einmal war und es nicht verstanden hat, kann ich gerne einen Kurs anbieten, bei dem ich das nochmal in Ruhe und ausführlich alles Erkläre - inkl. Übungen mit der eigenen Kamera. Für den "Outdoor-Fotos mit Blitz" Kurs setze ich die Grundlagen aus dem Einsteiger-Kurs (Blende/Belichtungszeit/ISO/Brennweite/Schärfentiefe) voraus.
Bei Interesse - einfach Anmeldeunterlagen per eMail anfordern.
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Dieses Bild ist nicht in einer wunderbaren Waldlandschaft entstanden, sondern wurde im Studio aufgenommen. Glaubt ihr nicht? Hier erzähle ich euch wie das funktioniert.
Vorweg zunächst ein paar Worte dazu, da ich schon die Puristen aufschreien höre, dass so etwas doch gar nicht geht: Solche Bilder müssen im Wald entstehen, das ist Betrug am Bild, ist ja völlig unecht, etc. RICHTIG: Das Bild hat so wie man es da sieht nie statt gefunden. Trotzdem ist es ein schönes Bild geworden, an dem man sich freuen kann. Vorteile bei der Arbeit im Studio:
Doch wie geht sowas? Was habe ich dafür gebraucht. Genaugenommen erstaunlich wenig:
Nun habe ich das Laub auf dem Boden verteilt und Sabrina hat sich hineingelegt. Ich habe das Laub so verteilt, dass alle grauen stellen auf dem Boden zugedeckt waren. Den Hintergrund habe ich in einem mittleren Grau belassen. Damit lässt sich später besonders gut ein neuer Hintergrund einfügen.
Das Licht kommt von schräg links oben - relativ nah am Modell dran (Stativ so niedrig wie möglich eingestellt). Damit habe ich ein schönes, weiches Licht, was schon alleine wirkt, wie wenn die letzten Sonnenstrahlen im Herbst die Szenerie in ein sanftes Licht tauchen.
Ergebnis daraus ist dieses Bild:
Der Rest passiert in Photoshop: Einfügen eines beliebigen Waldhintergrundes, der durch Veränderung der Gelb/Grün-Werte in Herbstfarben verwandelt wird. Noch einfacher ist es, wenn man einfach im Herbst ein paar Waldbilder macht. Grauen Hintergrund einfach freistellen und als Maske benutzen um den neuen Hintergrund nur auf dem Grau wirken zu lassen. Entsprechend "weichzeichnen" (wer besonders schönes Bokeh möchte, verwendet nicht den "Gaußschen Weichzeichner", sondern den Iris-Weichzeichner - wirkt etwas harmonischer).
Hier noch ein Bild, was auch aus dieser Reihe stammt:
Und wer denkt, das geht nur für den Herbst...auch im Winter lassen sich im Studio jahreszeitlich passende Bilder erstellen:
In diesem Sinne...schöne Herbst/Winterzeit :)
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Fotos aus dem fahrenden Auto heraus sind nicht wirklich schwierig, wenn man ein paar Dinge dabei beachtet. Neben Paparazzis kann man das auch im Urlaub oder an vielen Stellen einsetzen, bei denen man sich eben im Auto befindet und während der Fahrt Aufnahmen machen möchte. Selbstverständlich nicht als Fahrer, sondern als Beifahrer :)
Grundlegend gibt es drei Probleme:
Idealerweise sucht man sich sein Motiv relativ weit weg vom Auto aus. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens verringert man so die Geschwindigkeit, mit der das Motiv sich bewegt und zweitens kann ich mit möglichst offener Blende arbeiten, da sich die damit verbundene, fehlende Schärfentiefe hier nicht mehr so störend auswirkt. Daraus folgt auch gleich, dass ich am besten eine lange Brennweite (105mm oder mehr) verwende und keine Elemente aus dem Vordergrund mit ins Bild integriere.
Ein weiterer Vorteile einer offenen Blende: Ich kann sogar durch eine Scheibe hindurch fotografieren, da störender Dreck darauf bei offener Blende und Fokus auf weit entferntem Motiv so unscharf werden, dass man das kaum sieht. Um übrigens Spiegelungen der Scheibe beim Durchfotografieren vorzubeugen, sollte man die Gegenlichtblende abnehmen und so nah wie möglich an die Scheibe herangehen.
Gegen Wackeln hilft zum einen ein Bildstabilisator, zum anderen verwende ich eine möglichst hohe Belichtungszeit, die schnelle Bewegungen einfriert. Ein guter Wert ist hier 1/1000 Sekunde. Je nach Geschwindigkeit, die das Motiv relativ zu mir hat, geht auch etwas weniger oder benötige ich etwas mehr. I.d.R. fahre ich mit dieser Belichtungszeit jedoch ganz gut.
Aufgrund dieser Erkenntnisse kann ich die Kamera vermutlich nicht im Automatik-Modus benutzen. Entweder Belichtungszeit-Vorgabe (bei Nikon heißt das S) oder Manueller Modus (M). Im manuellen Modus ist bei neueren Kameramodellen die ISO-Automatik sehr hilfreich. Aber es geht auch ohne: Einfach mit ein paar "Probeschüssen" die Belichtung über den ISO-Wert mit S=1/1000, A=[min. Blendenwert, z.B. 2.8 oder 4] grob richtig einstellen. Damit kann man auch mit leicht wechselnden Lichtverhältnissen brauchbare Ergebnisse erzielen.
Bei der Aufnahme aus einem fahrenden Auto, kann es durchaus sein, dass eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Ich verwende i.d.R. Lightroom dafür und möchte auch anhand von Adobe Lightroom6 die möglichen Nachbearbeitungen erklären.
Eine evtl. durch manuelle Einstellungen suboptimale Belichtung muss natürlich entsprechend korrigiert werden. Schleiher, die durch das Hindurchfotografieren von Scheiben entstehen, können durch den in Version 6 neuen "Dunst entfernen"-Regler verbessert werden. Ältere Versionen verwenden den Klarheits-Regler stattdessen.
Durch das spontane betätigen des Auslösers sind oft störende Elemente am Bildrand oder ein schiefer Horizont vorhanden. Diese Unschönheiten können durch geschicktes Beschneiden und Ausrichten verbessert werden.
Rauschen, dass durch einen hohen ISO-Wert zustande kommt (dieser ist warscheinlich notwendig, weil die hohe Belichtungszeit viel Licht schluckt, was der ISO-Wert wieder kompensieren muss) kann durch die Rauschentfernung in Lightroom reduziert werden.
Noch verbleibender Dreck/Tropen auf der Scheibe (trotz offener Blende), lassen sich mit dem Reparatur-Werkzeug ganz gut entfernen.
Hier einige Vorher-Nachher Bilder, die durch die Scheibe (teilweise sogar mit Regenwetter) fotografiert und anschließend in Lightroom in ein paar Minuten aufbereitet wurden:
Für die Erzeugung von guten Schwarz-Weißbildern kann ich die Software von Macphun "Tonality (Pro)" empfehlen: Sie ist einfach in der Handhabung, hat für die wichtigen Schwarz-Weiß regler tolle, schnelle Algorithmen und produziert sehr schnell eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Bilder. Die Software gibt es auch als Demo-Version. Einfach mal ausprobieren!
Hier noch ein Video, in dem ich zeige, wie ich Tonality Pro im Zusammenspiel mit Lightroom und Photoshop verwende: Auf Youtube anschauen.
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Schwarz-Weiß Fotografie - der Eine mags, der Andere nicht: Ich habe gerade wieder mal meine Liebe zu Schwarz-Weiß-Fotos (SW-Fotos) entdeckt. Nicht jedes Bild eignet sich auch für die SW-Bildbearbeitung. Wer den ersten Teil verpasst hat klickt auf den Link in meinem kleinen Inhaltsverzeichnis:
Heute widme ich mich mal dem Thema "Präsentation" von Schwarz-Weiß-Bildern. Welche Möglichkeiten gibt es dafür?
Die günstigste Variante ist eine normale Papier-Entwicklung. Dabei kommen leider die Grautöne nicht so richtig zur Geltung. Viel schöner ist hier auf Barytpapier gedrucktes Schwarz-Weiß-Bild. Leider auch viel teurer. Aber wer sich das aufhängen möchte, sollte das ruhig investieren - man sieht den Unterschied !
Das nächste ist der "Rahmen". Ich habe verschiedene Versuche gemacht und muss sagen, dass mir ein weißes Passepartout mit schwarzem Alu-Rahmen besonders gut gefallen hat. Vorteil: Das gesamte Bild wirkt größer als das tatsächliche Schwarz-Weiß-Motiv, was sich deutlich im Preis bemerkbar macht. Aufgezogen auf einen säurefreien Hintergrund und mit einem geeigneten Passepartout als Vordergrund wirkt das ganze schon als Kunstwerk:
Für das Beispiel habe ich einen etwas zu dicken Passepartout-Rahmen gewählt - hier würde ich einen dünneren und auf allen Seiten gleichen dicken Rahmen wählen - ggf. leicht nach oben versetzt. Habe leider davon kein Bild mehr gemacht. Aber könnt ihr euch sicherlich auch so vorstellen :)
Eine weitere Möglichkeit ist der sehr edle Druck auf gebürstetem Aluminium. Hier kommen Schwarz-Weißbilder richtig gut raus und der Effekt ist grandios. Ich habe das mal in einem Video versucht zu zeigen. Aber alle, die es in Natur sehen, finden es zum "Anfassen" doch eine ganze Ecke cooler. Wer mich also nicht besuchen kann/möchte - hier nochmal das Video:
Schwarz-Weiß Fotografie - der Eine mags, der Andere nicht: Ich habe gerade wieder mal meine Liebe zu Schwarz-Weiß-Fotos (SW-Fotos) entdeckt. Nicht jedes Bild eignet sich auch für die SW-Bildbearbeitung. Wer den ersten Teil verpasst hat klickt auf den Link in meinem kleinen Inhaltsverzeichnis:
Heute widme ich mich mal dem Thema "Bearbeitung" von Schwarz-Weiß-Bildern. Was muss ich da beachten?
Generell gibt es ja die Möglichkeit bereits in der Kamera SW zu Fotofrafieren (zumindest in JPG). Dabei bearbeitet die Kamera das Bild bereits nach dem Foto und speichert es als JPG in SW ab. Wer RAW fotografiert sieht bei eingestelltem "SW-Modus" zwar ebenfalls ein SW-Bild auf seinem Kamera-Display, sieht aber nur das zur Anzeige verwendete (bearbeitete) "JPG" des RAWs. Das RAW-File hat natürlich immer noch alle Farb-Informationen. Ich rate davon ab nur in JPG und SW zu fotografieren. In der Bearbeitung im Nachhinein (Postprocessing) ist es zu einfach die Kamerabearbeitung nachzumachen, als das ich auf eine Farbversion dazu verzichte.
Im folgendne verwende ich ein Bild aus unserem Namibia-Urlaub - hier erstmal in Farbe:
Wenn ich nun ein Farbbild am PC zu einem SW-Bild umwandeln möchte, gibt es dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten: Jede Software (XNView, Irfanview, etc.) bietet das einfache "Entsättigen" an. Damit werden einfach alle Farbinformationen aus den Bildern gelöscht, es bleiben nur noch die Helligkeitswerte übrig. Das ist dann ein Graustufenbild.
"Das sieht aber doch nicht so aus, wie ein richtig schönes SW-Bild": Richtig. Dafür sind durchaus komplexere und vorallem mehr Schritte notwendig, die auch nicht mehr jedes Programm beherrscht. Was man noch jedoch auch bei den einfachen Programmen meistens machen kann:
Alle Bearbeitungen habe ich in ca. 2 Minuten mit XnView durchgeführt.
Generell kann man sowohl mit Lightroom, als auch mit Photoshop natürlich tolle SW-Bilder erstellen. Einfacher und vorallem wirklich mit grandiosem Ergebnis sind Plugins bzw. Programme, die sich darauf spezialisiert haben. Ich möchte hier vorallem zwei nennen, die ich beide ausprobiert und wirklich empfehlen kann:
Ein weiterer Hersteller von sehr coolen Bearbeitungs-Plugins ist "TOPAZ Labs".
Diese Programme gibt es (teilweise) auch als Standalone-Versionen (ohne Lightroom/Photoshop) für bezahlbares Geld. Ich werde zu dieser Software demnächst noch einen eigenen Beitrag verfassen, bei dem ich vorführe, wie so ein SW-Bild damit bearbeitet wird.
Genauso wie in der SW-Fotografie/Bearbeitung, gibt es natürlich noch mehr "Effekte", die man in das Bild malen kann...
Wie macht ihr SW-Bilder? Welche Programme verwendet ihr dafür?
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Schwarz-Weiß Fotografie - der Eine mags, der Andere nicht: Ich habe gerade wieder mal meine Liebe zu Schwarz-Weiß-Fotos (SW-Fotos) entdeckt. Nicht jedes Bild eignet sich auch für die SW-Bildbearbeitung. Ich möchte in den nächsten Wochen euch einige Sachen zu SW zeigen:
Anfangen möchte ich heute mit dem Motiv selbst: Motive für die Farben zwar schön sind, die aber keinen wesentlichen Beitrag zum Bildinhalt haben, sind sicherlich eine klassische Möglichkeit für ein SW-Bild. Aber auch Bilder, die viele Formen, Strukturen, Reflexionen, etc. können dankbare SW-Motive sein. Aber womöglich ändert sich auch die Bildaussage etwas:
Während das das ursprüngliche Hafenbild mit den Schiffen im Sonnenuntergang gerade die tollen Farben im Abendlicht zeigte, konzentriert man sich beim betrachten der SW-Version auf ganz andere Dinge: Himmel, die Boote, das Wasser mit seinen Reflexionen. Durch die Farben wird man so abgelenkt, dass diese Bestandteile in den Hintergrund treten.
Noch ein Beispiel: Das folgende Bild ist ebenfalls auf Mallorca aufgenommen. Wasser und der blaue Himmel sind allerdings relativ unspektakulär - nicht aber die Form der Küste und das der Ausblick fast wie aus einem Flugzeug wirkte. Das gibt für meinen Geschmack die SW-Variante deutlich besser wieder.
Das funktioniert allerdings nicht nur mit Landschaftsmotiven, sondern auch sehr gut bei meinen Pferde/Mensch-Motiven, wie man hier schön sieht:
Oder auch bei Portraits, die auf das wesentliche reduziert sind:
Welche Erfahrungen habt ihr mit SW-Motiven gemacht? Gibt es jemandem, der mit SW gar nichts anfangen kann?
Heute möchte ich mal zeigen, weshalb es einen Unterschied macht, ob ihr Bilder unter Freunden macht, oder ob ihr das vom Profi machen lasst.
Natürlich werden digitale Kameras immer billiger, jeder hat ein Smartphone, das mittlerweile fantastische Bilder macht und jeder sieht in Facebook total coole Bilder von seinen Freunden und Bekannten. Doch was ist der Unterschied für den Laien: Der nicht gerne vor der Kamera steht - der das nicht ständig macht und trotzdem schöne Bilder von sich haben möchte?
Zusammen mit Visa Jennifer Seibert von j.s.tyling ([email protected]) habe ich ein kleines Experiment gestartet: Wir haben zwei Damen "von der Straße" geholt und eine Reihe Bilder gemacht. Es sollten möglichst "ehrliche" Bilder sein, also kein Vorher-Bild, bei dem man das Modell betont ungünstig positioniert. Genauso keine Photoshop-Retusche danach, die das perfekte Bild am Computer entstehen lässt.
Auf was kommt es denn an? Im wesentlichen sind es 3 Punkte, die man für ein schönes Bild braucht:
...quatsch: Natürlich nicht! Natürlich spielt auch das Outfit und die Kamera eine Rolle - aber eigentlich sind es andere Faktoren, die einen viel größeren Einfluss auf das spätere Bild haben:
Wirklich jeder verträgt ein professionelles Makeup: Das hat nichts damit zu tun, ob jemand schön ist. Durch gezieltes Makeup, kann eine Visagistin Augen, Lippen, Wangen betonen. Ein passendes Haar-Styling verändert das Erscheinungsbild noch einmal. Ein gutes Makeup/Styling ist die Grundlage für schöne Fotos. Neben dem rein optischen Effekt kommt noch etwas ganz anderes dazu: Nach einem guten Styling fühlt sich das Modell meistens auch schön und strahlt deutlich mehr Selbstbewusstsein aus. Auch das kommt den Bildern zu Gute. Bei unseren zwei Test-Modellen hat Visa Jenny zwei verschiedene Stylings durchgeführt, die mit Absicht eine gewisse Typveränderung bewirken.
Die Art und Weise, wie jemand steht, die Hände und den Kopf hält (Posing), hat eine enorme Außenwirkung. Doch woher weiß das Modell, was es tun soll? In unserem Testshooting haben wir zunächst das Posen dem Modell alleine überlassen. Aus der Hilflosigkeit und Unsicherheit haben wir das Modell natürlich schnell wieder entlassen :) - aber es zeigt, dass eine erfahrene Hilfestellung sehr wichtig ist: Für die Haltung selbst und auch für das innere Gefühl - dass man an die Hand genommen wird und nicht alleine auf der Bühne stehen gelassen wird.
Letztendlich kommt natürlich auch noch die technischen Aspekte, wie Ausleuchtung, Kameraeinstellungen und Hintergrund dazu, die das Bild maßgeblich mit bestimmen. Wir haben uns diesmal für neutrale Hintergründe entschieden: Hell, Dunkel und Farbig - mit künstlichem Licht (Blitzlicht) und Tageslicht im Freien. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten hier zu variieren. Aber ich denke man sieht welche Wirkung verschiedene Licht- und Hintergrundkombinationen haben können.
Damit das also alles passt, der Tip von mir: Sucht euch den Fotografen eures Vertrauens, versucht auszudrücken, was ihr euch vorstellt und lasst euch auf den Fotografen ein - lasst euch fallen und vertraut auf seine Erfahrung. Schaut euch seine Arbeiten vorher an und wenn sie euch gefallen, dann führt ein persönliches Gespräch, in dem ihr schaut, ob das für euch passt...und dann viel Spaß bei eurem Shooting!
Abschließend noch ein dickes Dankeschön an die beiden Damen, die sich dafür so spontan bereit erklärt haben! :)
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Die Pferdefans werde es schon wissen - es gibt seit einigerzeit mein "Label" HorseDreams - bei dem es sich um Pferdefotografie handelt.
Den heutigen Artikel möchte einem Thema dazu widmen: Ich werde immer mal wieder gefragt: "Geht das mit meinem Pferd überhaupt?".
Ich habe nun schon so viele Leute mit ihren Lieben fotografiert, dass ich glaube schon wirklich viel erlebt zu haben: Ich habe Pferde fotografiert, die ängstlich und leicht zu erschrecken waren. Andere wiederum waren völlig unerschrocken und haben sich durch wirklich nichts aus der Ruhe bekommen lassen. Ich hatte Pferde vor der Linse, die vor lauter Temperament sehr unruhig und voll Tatendrang waren und nicht wirklich geduldig vor der Kamera posieren wollten. Pferde, die sich immer weggedreht haben und nur ihr Hinterteil auf den Bildern präsentierten. Tiere, die Augen ständig zu hatten, die sich zu sauber fanden und sich lieber wieder eindrecken wollten, verfressene, junge und alte Stuten und Wallache.
Aber alle hatten eins gemeinsam: Sie haben mit und ohne ihre Menschen wundervolle Bilder bekommen.
Ich persönlich liebe aber auch die Bilder "dazwischen" - bei denen es eben nicht nach Plan lief, die lustigen Momente zwischen den tollen Finalbildern...auch wenn sie nicht immer das perfekte Wandposter oder den Smartphone-Hintergrund hergeben, zeigen sie doch oft viel Herz und vor allem: Dass alle beim Shooting auch Spaß hatten :)
Also - um die Eingangsfrage noch zu beantworten: JA es geht - oder belehrt mich eines Besseren :)
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Egal, ob Berufsfotografen, Hobbyfotografen oder ob wir einfach nur "Urlaubsknippser" sind: Alle haben prinzipiell die gleichen Schritte: Fotografieren, Verwalten und Präsentieren seiner Bilder.
Jeder hat seine Art und sein Vorgehen beim Fotografieren. Seit dem Einzug der digitalen Kameras können wir ohne Bedenken eine vielzahl von Bildern produzieren ohne, dass neue pro-Bild-Kosten auf uns zu kommen. Was sind die Gründe, weshalb wir so sorglos drauf los fotografieren?
Für jeden einzelnen mag es hier eine passende Begründung geben - aber ich denke mit diese vier Punkten treffe ich fast alle :) Was ich auch auf meinen Workshops immer versuche zu vermitteln: Die Zeit, die man sich hier nicht nimmt - kostet später viel mehr Zeit; Ein wenig Planung und Entschiedenheit und Investition ins richtige Equipment spart in den folgenden Schritten viel Zeit und Nerven.
Auch beim digitalen Fotografieren sind jede Menge Dinge zu beachten: RAW vs. JPG, Speicherkarten, Kompression, Bit-Tiefe, Farbraum, etc.
Sind die Bilder "im Kasten" und man kommt an seinen Computer um die Bilder zu überspielen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Doch auf jedenfall emfehlenswert ist eine Software wie z.B. Adobe Lightroom. Die ist zwar nicht kostenlos - aber in meinen Augen mittlerweile für wirklich jeden, jeden Cent wert. Warum? Weil es fast die Eierlegende Wollmilchsau (für den Otto-Normalverbraucher) ist:
Grundlegend muss ich sagen, dass ich nicht glaube, dass jemand ohne eine solche Software mittel- und langfristig glücklich wird. Da die Möglichkeiten gigantisch sind, lohnt hier ein Einsteiger-Workshop oder sogar Personal-Coaching für Fortgeschrittene.
Neben Beschriften, (Aus)sortieren und bearbeiten kommt auch die Datensicherung hinzu!
Nachdem wohl notwendigen und für viele "ungeliebtesten" Schritt (Verwaltung) kommt die Präsentation seiner Werke. Jeder will seine Bilder zeigen - egal ob es Kunden, Familie, Freunde oder der Welt ist. So vielseitig die Möglichkeiten hier sind gibt es auch hier furchtbar viele Dinge, die man beachten und wissen muss.
Online - Das Internet bietet mittlerweile viele Möglichkeiten an, seine Bilder abzulegen. Neben der einfachen Verbreitung der Daten ist hier auch ein zusätzliches Backup manchmal sehr wertvoll. Typische Verbreitungsplattformen sind Google, Facebook, Flickr, etc.
Druck - Selber Drucken lohnt wohl nur, wer das viel tut und sich ausgiebig damit beschäftigt: Zu groß sind die Fehler, die man dabei machen kann und zu aufwendig der richtige(!) Druckprozess - nicht zu vergessen die hohen Anschaffungskosten für hochwertige Drucker, Papier und Tinte.
Fotolabor/Sofortdruck-Services - Ist die günstige und mittlerweile auch schnelle Alternative, wenn man Papierbilder haben möchte. Discounter bieten das auch an. Wer Qualität möchte, wendet sich an einen Fachmann und muss auch etwas mehr bezahlen. Für schöne Motive lohnt sich das aber auf jedenfall. Mehr dazu auch hier (Blogeintrag zum Thema Wandbilder).
Eine andere Möglichkeit ist das Speichern von Bildern in Full-HD Auflösung auf einem USB-Stick, der dann in den (mittlerweile meisten, modernen) Fernsehgeräten abgespielt werden kann.
Oder eben das beliebteste: Mitnehmen von dem Smartphone :)
Wichtig für alle "Ausgaben" ist: Die richtige Auflösung verwenden. Riesen große Dateien im Internet u. Fernseher sind genauso hinderlich für Lade-Zeiten wie beim Druck. Doch nicht nur Auflösung, sondern auch Farbraum und Schärfe spielen hier eine Rolle. Mehr dazu gerne auf Anfrage.
Wer dazu mehr wissen möchte, fragt mal nach dem nächsten Workshop zu diesem Thema an oder schreibt mir auch bei konkreten Fragen gerne eine Nachricht.
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"Ich würde gerne ein Fotoshooting buchen, traue mich aber nicht so recht!".
Was sind die Dinge, die uns von der Erstellung professioneller Fotos abhalten ? - In den allermeisten Fällen sind das wohl Selbstzweifel an unserem Aussehen, die Angst davor nicht zu wissen, wie man sich bewegen/hinstellen oder kleiden soll; Und vielleicht die Angst vor einem zu hohen Preis.
In diesem Blogartikel möchte ich kurz ein paar Dinge ansprechen, die vielleicht dem|der Unentschlossenen dabei ein wenig helfen, den richtigen Weg und das richtige Shooting zu finden.
Das Unangenehme vorweg: Hochwertige Fotos haben ihren Preis. Doch es sind nicht nur das draufdrücken, was diesen Preis ausmacht, sondern das komplette Foto-Shooting. Dazu gehören neben dem eigentlichen fotografieren mit einer sehr hochwertigen Ausrüstung auch Planung, Absprachen, ggf. Location-Suche, Auswahl von Outfits, erfahrene Anleitung beim Shooting, Auswahl und Bearbeitung der Bilder nach dem Foto-Shooting, usw. Genau diese Dinge unterscheiden aber auch ein professionelles Fotoshooting von ein paar Schnappschüssen oder Selfies. Stehen deine Rahmenbedingungen und Wünsche fest, kann ich dir ein individuelles Angebot (Pauschal oder Preis pro Shooting & Bild) machen - für deine Erinnerung an diesen Moment - ein Leben lang.
Bevor man ein Shooting macht, sollte man sich im klaren darüber sein, was man für Bilder möchte und was man mit den fertigen Bildern anfangen will (Poster, Wandbild, Fotokalender, Fotobuch, Sedcard, o.ä.). Auch hier hilft ein Gespräch mit dem Fotografen vorab: Ich zeige zum Beispiel aus meinen Präsentationsmappen Bilder und erkläre welche Möglichkeiten es gibt um das eine oder andere Bild zu erstellen, berate auch was vielleicht besser zu einem Typ passt, usw.
"Ich will alles bei dem Shooting machen: Portrait, Dessous, Teilakt, Sport, Studio und Outdoor" funktioniert in der Regel nicht. Dafür sind getrennte Shootings sinnvoll. Was nicht heißt, dass man nicht doch auch zwei Themen kombinieren kann. Für Folgeshootings gibt es bei mir zum Beispiel Stammkundenrabatte, so dass du dich wirklich auf 1-2 Themen konzentrieren kannst.
Nachdem die ersten Schritte gemacht sind und wir einen Termin gefunden haben, geht es dann an die Auswahl der Outfits und Accessoires - passend zum ausgewählten Thema. Natürlich kenne ich nicht deinen Kleiderschrank - aber auch so kann ich für etwas Inspiration sorgen und für Rückfragen beratend zur Seite stehen.
Wer sich mit Makeup nicht sicher fühlt, kann hier professionelle Hilfe von einer Visagisten/Makeup-Artist in Anspruch nehmen. Glaubt mir - es lohnt sich; von natürlich bis komplettes Umstyling können die wahre Wunder bewirken.
Und nach all der Vorbereitung kommt der große Tag: Viel Aufregung und das große Ungewisse: Was muss ich machen? Was erwartet der Fotograf von mir? Was ist, wenn ich das nicht kann? Was, wenn ich auf den Bildern die Augen immer zu habe? Was, wenn ich nicht auf Befehl lachen kann? Was, wenn ich auf den Bildern immer blöd gucke? Was, wenn ich zu dick aussehe? Was, wenn ich wieder diese roten Flecken vor Aufregung bekomme? ...Fragen über Fragen. Und weißt du was? - Verständlich, dass du dir da sorgen machst aber völlig unnötig: Es ist nicht dein Problem! Ganz richtig: Es ist nämlich mein Problem. Wenn du alles dabei hast und pünktlich bist, ist dein Part damit erledigt. Den Rest machen wir zusammen.
Ich sage dir, mit was für einem Outfit wir anfangen. Ich sage dir wie du dich hinstellen und gucken sollst. Ich erkläre dir, was du mit deinen Armen machen kannst, wie du deine Beine hinstellen musst, dass es gut aussieht. Ich zeige dir, wie du den Kopf hälst, wohin du deine Augen schauen lässt, usw. Wenn du die Augen auf den Bildern zu hast, mache ich ein weiteres Bild - so lange bis ich das Motiv "im Kasten" habe. Bei manchen geht das schneller, bei manchen dauert das ein wenig länger. Aber bis jetzt ist noch keiner ohne wundervolle Bilder nach Hause gegangen. Viel wichtiger als dich mit meinen Problemen zu beschäftigen ist: Du sollst Spaß beim Shooting haben!
Nach dem Shooting gehst du nach Hause und kannst gleich deiner besten Freundin oder deinem Kumpel von dem super spaßigen Erlebnis "Fotoshooting" erzählen, dass doch ganz anders war als du es dir vorgestellt hast.
Für mich geht die Arbeit dann weiter: Ich suche die aller schönsten Bilder aus unserem Shooting heraus, entwickel das (digitale) Negativ und bearbeite wo nötig noch etwas nach, so dass dich auch kein Makel mehr stört, der dir zuvor Sorgen bereitet hat.
Wer das nicht gerne alleine macht: Bring doch einfach jemanden mit - zum Beispiel die beste Freundin oder den besten Kumpel. Den Ehepartner oder Eltern/Kinder. Zuschauen darf jeder und manchmal dürfen die Zuschauer auch (freiwillig) mithelfen :) A propos zusammen: Auch Paar-Shootings, Geschwister-Shootings, Tier-Shootings, Best-Friends-Shootings, Engagement-Shootings, usw. machen Spaß und schaffen tolle Erinnerungen für Beide.
Doch ist damit alles zu Ende? Natürlich nicht. Das Projekt "Mein Foto-Shooting" braucht doch noch ein Ergebnis: Ein tolles, vielleicht sogar gerahmtes Wandbild, ein Kalender oder Buch. Ich helfe dir gerne ein paar Ideen zu finden, wie du dieses besondere Event geeignet konservieren kannst und dir und anderen noch lange viel Freude damit bereitest.
Und nun? - Trau dich: Schreib mir oder ruf mich an.
Oder: Verschenke einen Gutschein und überrasche jemanden damit!
Entstehungsgeschichte eines Bildes - MakingOf
Ab und an zeige ich hier ja auch mal die Entstehungsgeschichte von Bildern. Heute möchte ich mal wieder den Postprocessing-Teil dieses Bildes in seiner Entwicklung zeigen. Basis war das fanstastische Outfit der Designerin Oksana, die auch selbst Model stand.
Ausgeleuchtet habe das Set mit zwei Striplights mit Wabe von vorne links (ca. 45°) und rechts (diesen etwas mehr von der Seite). Auf den Hintergrund habe ich (mangels Snoot) einen 7"-Reflektor mit Wabe gerichtet um hinter dem Model einen leichten Spot auf dem schwarzen Hintergrund-Karton zu erhalten. Den schwarzen Hintergrundkarton habe ich gewählt, damit die Bilder auch ohne Austauschen des Hintergrunds gut verwendbar sind. Für einen digitalen Hintergrund lässt sich das einfach auf einen helleren Grauton anheben:
Hier tabellarisch die Entwicklung der einzelnen Stufen zum fertigen Bild:
Das finale Bild nochmal in groß:
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Es ist wieder soweit: Am 30. Mai 2015 findet wieder ein Workshop/Fotografie-Anfängerkurs statt. Gemeinsam werde ich mit den Teilnehmern verschiedene Motive unter Anleitung fotografieren. Die nötige Theorie dazu gibt es auch. Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Wer Interesse hat oder sich für einen anderen Termin anmelden möchte, kann die Teilnahmeunterlagen unverbindlich anfordern. Bitte dazu das Kontaktformular auf khphoto.de nutzen.
Auch als Geschenk für Fotointeressierte ist das eine schöne Gelegenheit. Gutscheine dafür gibt es auch bei mir.
Informationen und Infos gibt es auch über Facebook.
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So; auch ich habe mir Lightroom CC mal kurz angeschaut und möchte euch kurz meine Erfahrung dazu mitteilen: Der erste Start ging ziemlich schnell....in die Hose: Der Spalshscreen kam für einen Bruchteil einer Sekunde und verschwand dann samt kompletten Lightroom wieder. Nach kurzer Google-Suche wurde ich fündig: Abmelden von der CreativeCloud und erneutes Anmelden behebt diesen Fehler.
Kataloge werden nach dem Öffnen wieder konvertiert - das dauert etwas und man sieht die "Sanduhr" etwas. Aber irgendwann ist auch das geschafft. Aber das kennen wir auch schon von den anderen Versionen.
Der erste Eindruck ist in sofern etwas enüchternd, weil auf den ersten Blick nicht wirklich viel neues zu erkennen ist. Sieht alles aus wie vorher. Die ersten Dialoge, die einem als "neu" ins Auge fallen sind die etwas nervigen Cloud-Unterstützungen und der Aktivitätsmonitor im/um/unter der Logotafel, die es aber in V5.x (mit LR Mobile support) auch schon so in etwa gab :)
Die Panorama- und HDR-Funktion, sowie die Gesichtserkennung sind zwar für Urlaubsbilder ganz nett, aber für mich nicht wirklich relevant. Für professionelle Ergebnisse gibt es nachwievor bessere Lösungen. LR zielt hier vermutlich wirklich auf die schnell und einfach Lösung ab. Dafür ist das Ergebnis ordentlich.
Für die tatsächlich spannenste Neuerung (für mich) - die Performance - habe ich mir nun mal ein paar Bilder importiert und mir obiges Bild zur Retusche ausschließlich in LR hergenommen. Man darf sicherlich keine Wunder erwarten: ABER die gefühlten Bearbeitungen an den 36MP-Bilder einer D810 gingen wirklich sehr viel flüssiger. Erst nach ettlichen Einstellungen und vielen Spot-Removals fingen die störenden Verzögerungen an. Die Pinsel-Funktion im Radial- und Verlaufsfilter ist sehr praktisch und tut auch sehr flüssig - genauso wie der Pinselfilter an sich. Hier macht das Arbeiten wieder richtig Spaß.
Wie die Arbeit mit großen Katalogen aussieht und bei richtigen Bearbeitungsmengen muss sich erst noch zeigen. Aber der erste Eindruck bzgl. Performance ist schonmal erfreulich - auch wenn man nicht von einem echten WOW-Effekt sprechen kann. Mein Workflow über PhotoMechanic5 (siehe Artikel hier) wird allerdings weiterhin so bleiben. Denn der Verwaltungsaufwand und damit auch die Gesamtperformance lassen sich so auf jedenfall verbessern.
Viel Spaß damit....
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Ihr alle kennt das: Seit dem es digitale Bilder gibt, werden diese in Unmengen produziert. Nicht nur mit hochwertigen Spiegelreflex- oder Systemkameras, sondern auch mit Smartphone und kleinen Kompaktapparaten. Doch wohin mit diesen Bildern? Wie sichert man diese?
Wir reden nicht von den Schnappschüssen, die man sich mal schnell zur Erinnerung macht und anschließend auch wieder löschen könnte. Wir reden auch nicht über professionelle Fotografen, die kommerzielle Bilder verwalten müssen. Hier soll es um die privaten Bilder gehen, die uns wichtig sind: Erinnerungen aus dem Alltag oder Urlaub, von Freunden und Familie, von unseren Tieren oder unseren Dingen, die uns etwas bedeuten.
Generell gilt: Ein Speicherort ist zu wenig. Egal, ob das das Smartphone ist oder der PC zu Hause. Wenn das Gerät den Geist aufgibt, sind die wertvollen Bilder weg. Daher sollten wir die Bilder immer an zwei Orten ablegen:
Aufgrund der vielen tausende Bilder, die im Laufe der Jahre zusammenkommen, empfiehlt es sich die Bilder irgendwie zu sortieren. Idealerweise überall gleich.
Zur Sortierung bieten sich auf der Festplatte "Ordner" (engl. Folder) an. Diese kann man zum Beispiel nach Ereignissen oder mit Datum versehen. Eine mögliche Ordner-Struktur kann zum Beispiel so aussehen:
Eine Alternative ist die Beschriftung der Bilder selbst. Dabei helfen einem die sogenannten Metadaten: Das sind Informationen in den Bilddateien selbst, die neben Kameraeinstellungen auch über Aufnahmeort, Aufnahmedatum und Beschriftungen enthalten. Mit geeigneter Software lassen sich diese Daten in die Bilder schreiben - und auch wieder suchen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Stichwörtern. Diese funktionieren ähnlich wie die Metadaten, sind in der Regel aber nicht Bestandteil der Bilddateien, sondern werden von einer Datenbank extern verwaltet und nur den Bildern zugeordnet. Stichwörter sind sehr bequem - aber auch sehr mühselig in der Pflege.
Sortieren und Archivieren von Bildern sind sehr wichtig. So findet man auch nach Jahren noch seine Bilder (schnell) wieder. Auch wenn das anfänglich viel Arbeit macht. Ohne diese "Aufräumarbeit" versinken die Bilder in einem Berg, in dem man nichts mehr findet. Also investiert diese Zeit: Ihr freut euch irgendwann daran und spart dann viel Zeit bei der Suche ein.
Natürlich muss man das heute nicht mehr alles per Hand machen, sondern wird von zahlreichen Programmen zur Bildverwaltung dabei unterstützt. Ich möchte kurz ein paar Beispiele nennen, die ich verwendet habe bzw. verwende:
Lightroom ist eigentlich so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau :) Mit dieser Software kann man nicht nur Bilder in einer Datenbank verwalten, beschriften und anschauen. Sondern auch Bilder bearbeiten, Web-Gallerien erzeugen, Bücher drucken lassen und vieles mehr. Das ganze ist für knapp 120.- zu erwerben und gibt es für MAC oder Windows. Für Einstieg in diese doch sehr komplexe aber hervorragende Software meldet euch bei mir. Ich veranstalte bei bedarf gerne mal wieder einen Workshop.
Photo Mechanic ist ebenfalls für MAC und Windows ist diese Applikation zu bekommen. Nicht ganz so mächtig wie Lightroom und auch für einen leicht anderen Zweck: Mit dieser Software kann ich die Bilder in Ordnern verwalten, Metadaten beschreiben und durch meine Bildsammlungen stöbern. Für diejenigen, die Kameras mit sehr hoher Auflösung und damit verbunden großen Dateien haben, kann Photomechanic als Vorauswahl für z.B. Lightroom verwendet werden - das deutlich weniger performant arbeitet. Mehr Infos dazu findet ihr in meinem entsprechenden Blog-Artikel. Kosten für Photo Mechanic belaufen sich auf ca. 100.-
Wer günstig seine Bilder trotzdem verwalten möchte, der kann das auch mit Betriebssystem eigenen Mitteln machen. Unter MAC gibt es den Finder (entspricht unter Windows dem Explorer), der mit Ordnern und Dateien ebenfalls eine Beschriftung zulässt. Dazu muss man in dem "Informations"-Fenster jeder Datei/Ordner die Metadaten editieren. Diese lassen sich dann über die Finder-Suche bzw. Spotlight auch wieder finden. Ist lange nicht so konfortabel - aber geht auch ohne Zusatzsoftware.
Was nutzt ihr an Software? Wie macht ihr eure Bildablage und Verwaltung? Habt ihr Erfahrungen mit Suchen nach älteren Bildern?
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Der Frühling liegt in der Luft und er lässt sich förmlich schon spüren, auch wenn die letzten kühlen Atemzüge des Winters die wärmenden Sonnenstrahlen noch etwas abschwächen. Die Tage werden länger, das Vogelgezwitscher und zahlreiche Blüten, die aus zarten Knospen erwachen, treibt die Menschen hinaus, um den Lenz zu begrüßen. Ein Grund mehr, sich die Kamera zu schnappen und den Frühling auf Bildern einzufangen. Es gibt zu dieser Jahreszeit vieles zu entdecken und so sind Motive in der Natur besonders begehrt bei Profi- und Hobbyfotografen.
Blütenmeer - was will man mehr
Die ersten Knospen an den Bäumen entfalten sich zu prachtvollen Blüten. Selbst in den Parks der Großstädte kann das Frühlingserwachen bewundert werden. Eine Foto-Serie von der zarten ersten Knospe bis zur Entfaltung der Blüte, wäre doch ein interessantes Projekt. Verschiedene Frühblüher, wie Hyazinthen, Narzissen, Tulpen, Buschwindröschen oder Krokusse in ihren verschiedenen prachtvollen Farben sind es allemal wert, von der Kamera eingefangen zu werden.
Vogelhochzeit und Vogelheim
Das Leben erwacht im Zuge der Vögel. Aus entfernten Regionen kehren Sie wieder zurück in ihre Heimat, um sich niederzulassen, einen Partner zu suchen und ein Nest zu bauen. Mit etwas Glück, sind in ländlichen Regionen Störche zu entdecken. Sie sind auch für Hobbyfotografen sehr einfach abzulichten. Störche beim Bau ihrer Nester zu beobachten und zu fotografieren ist einfach genial. Diese teilweise kunstvoll errichteten Heime wirken nahezu majestätisch auf den Schornsteinen, Giebeln oder sogar Strommasten.
Seen und Teiche
Die Reflexionen der Sonne in Gewässern zaubern eine ganz besondere Stimmung auf Bildern.
Mit einem etwas besseren Objektiv lassen sich sogar erste Insekten einfangen. Das Fotografieren des munteren Treibens der Libellen, Wasserläufer und der ersten Falter ist nicht so einfach, aber mit etwas Übung sind diese Motive besonders an sonnigen Tagen ein wunderbarer Blickfang.
Es muss nicht immer nur Naturfotografie sein
Wie so manches Tier erwachen auch die Menschen aus einer Art Winterschlaf und es treibt sie hinaus in die Natur. Die Lebensgeister und Energien kehren zurück. Dies lässt sich wunderbar beobachten: Straßencafés öffnen ihre Terrassen, die Eisdielen werden gut besucht und Bootsfahrten auf Seen und Teichen sind wieder im Kommen. Diese Momente abzulichten, macht einfach Spaß.
Frühlingsgefühle
Verliebte spazieren Hand in Hand durch romantische Gassen, abends sitzen Pärchen bei Kerzenschein auf dem Balkon und genießen die laue Frühlingsluft, Sportler tauchen plötzlich wie aus dem Nichts von allen Seiten auf und trainieren ihre müden Muskeln. Freude, Inspiration, Liebe und Energie bringt der Frühling für Mensch und Natur. Mit offenen Augen lassen sich viele spektakuläre und nicht alltägliche Motive gewinnen.
Jeder Monat ist einzigartig
Von März bis Juni verwandelt der Frühling die Welt in eine grüne, lebendige Oase. Das erinnert an eine Wiedergeburt. Dabei hat jeder Monat seine Besonderheiten zu bieten. Wie wäre es mit einer Fotoserie, die genau diesen Entwicklungsprozess beschreibt? Nach den zahlreichen Schnappschüssen und anspruchsvollen Fotografien folgt die Selektion. Dies bedeutet oft, die Qual der Wahl zu haben. Doch sobald der Favorit gefunden ist, sollte das Bild einen passenden Rahmen bekommen, etwa von rahmenversand.com. So erfreut es umso mehr das Auge eines jeden Betrachters.
Bildmaterial:
© Endlich Frühling! (Bernhard Latzko, Flickr, CC BY-ND 2.0)
© Frühling bei Fam. Blaumeise (baerchen57, Flickr, CC BY-NC-SA 2.0)
Da meine Shootings meistens sehr lustig ablaufen und alle Beteiligten viel Spaß daran haben, werde ich in Zukunft öfter mal ein paar Making-Ofs posten. Schneller und aktueller findet ihr das auf meiner der Facebook-Seite horsedreams.khphoto. Viel Spaß...
Endlich gibt es eine Kunden-App für iPhone/Android/Blackberry, mit der die Bilder konfortabel angeschaut und auch heruntergeladen werden können.
Viele, die schon im Genuss ihrer Bilder sind, kennen das bereits. Ich lege die Bilder auf meiner Seite khphoto.de ab. Dort können diese mit persönlichem Zugangscode/Link angeschaut und auch Abzüge bestellt werden. Das ganze funktioniert natürlich auch auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones. Doch ist die Navigation und gerade das "runterladen" der Bilder etwas fummelig gewesen. Dafür gibt es nun diese App.
Nachdem deine Bilder "fertig" und auf khphoto.de zum anschauen auf dich warten, schicke ich dir eine "Einladung" zu deinen Bildern per Email. In dieser Email befindet sich nun auch ein Link zu der App.
Die App muss einmalig runtergeladen und installiert werden: Entweder du wirst beim Klick auf den Link das erste Mal direkt zu der Download-Seite der App geleitet. Oder du installierst die entsprechende App von hier selbst.
Ist die App erstmal auf deinem Smartphone o.ä. installiert, werden deine Bilder beim Klick auf den Link der App hinzugefügt. Anschließend kann man dann mit der App seine Bilder wunderbar auf dem Smartphone anschauen, herunterladen und an andere per Mail, Facebook, Twitter oder Instagram weiterleiten. Sogar eine Slideshow-Funktion ist eingebaut, mit der die Bilder automatisch durchgeblättert werden.
Solltet ihr schon Bilder bei mir haben und wollt den Link jetzt doch noch haben, schreibt mir bitte eine kurze Email mit Datum/Zugangscode oder irgendwas, dass ich eure Bilder finde. Dann schicke ich euch den Link gerne noch zu :)
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Heute mal wieder was fürs Auge :) Ich war letzte Woche bei zwei süßen Katzenbabies (naja - eher Jungkatzen). Ich habe sie erst in der Wohnung, dann im freien fotografiert. Die viele Bewegung und das Spiel der zwei haben das nicht immer einfach gemacht. Trotzdem sind viele wundervolle Bilder dabei entstanden, von denen ich euch heute mal einige zeigen möchte:
Aufgrund der hohen Auflösung, die mir zu Verfügung steht kann ich auch mühelos engere Bildausschnitte wählen:
Durch das agile Verhalten der Tiere, ist nicht wirklich gut zu planen, wo ich das nächste Mal den Auslöser drücken kann. Daher musste ich dann mehr oder weniger nehmen, was ich bekommen habe. Durch Wahl einer Linse mit sehr großer Blendenöffnung, konnte ich den Hintergrund weitgehend ausblenden und das nicht all zu üppige Licht ausgleichen. Nachteil: Viele der Bilder haben den Fokus durch die Bewegung aus dem Schärfebereich heraus nicht 100%ig getroffen. Das ist bei solchen Shootings aber normal.
Als die beiden Süßen dann endlich raus durften, waren sie anfänglich etwas schüchtern und wussten noch nicht so richtig, was der Kerl mit dem großen schwarzen Rohr da von ihnen wollte...
... doch dann flitzten sie umher und spielten mit der Natur im Garten :)
Noch ein paar Dinge für die ambintionierten Hobby-Fotografen:
Aufgenommen habe ich die Indoor-Bilder mit dem 85mm/1.8 mit einer Blende zwischen F1.8 und F2.8. Die Outdoorbilder habe ich mit dem 70-200mm/2.8 mit Blenden zw. F2.8 und F4 fotografiert. Warum? Indoor war der Abstand zu den Katzen mit 85mm ganz gut und ich war über jede bisschen Lichtstärke dankbar. Outdoor war mir die flexibilät eines Zoom-Objektivs wichtig, da der Spielraum der Katzen doch sehr schnell zwischen wenigen und vielen Metern ändert. Da die Lichtverhältnise weitgehendst gleich geblieben sind, habe ich mich für den manuellen Modus (M) entschieden, damit ich nicht immer das belichtete Bild beurteilen muss, sondern mich ganz auf die Katzen konzentrieren kann. Das hat sich bei bewegten Tierfotos sehr bewährt.
Den ISO-Wert habe ich fix eingestellt (Indoor und Schatten auf ISO400-ISO800; In der Sonne (es war leicht bewölkt) dann ISO100-ISO200). Die Blende war (s. oben) auf möglichst offen eingestellt und die Belichtungszeit habe ich mit ein paar Testschüssen auf ca. 1/200 - 1/500 Sekunde eingemessen.
Wer jetzt hier nur Bahnhof versteht, fragt mich einfach mal nach einen meiner Workshops: Dort erkläre ich alles in Ruhe und übe das an praktischen Beispielen, so dass ihr auch mit eurer Kamera schöne Bilder von euren Tieren hinbekommt - oder...
Du buchst mich für ein Shooting deines Tieres. Dann hast du auch solche Bilder :)
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Mehr oder weniger zufällig bin ich vor einigen Wochen mit dem Zirkus Manuel Weisheit zusammengestoßen. Ich habe ihnen angeboten ein paar Fotos zu machen und so fanden wir zusammen. Ich fand den Kontakt so sympathisch und die Leute waren so nett, dass ich mir gerne Zeit für viele Fotos genommen habe.
Der Zirkus Manuel Weisheit ist ein Großer unter den Kleinen: Ein echter Familienzirkus - alle machen mit. Die Vorstellung gefiel mir besonders gut, weil alle Beteiligten den Eindruck vermittelten, dass sie wirklich viel Freude dabei haben, bei dem was sie tun. Eine tolle Ausstrahlung mit viel Herz.
In den Gesprächen erfuhr ich jedoch auch Dinge, die mich etwas traurig stimmten:
Ich wunderte mich über die Uhrzeit der Vorstellung. Doch tatsächlich ist es heutzutage etwas schwierig eine bessere Uhrzeit für eine Vorstellung zu finden - das wurde mir dann auch bewusst: Während die Kinder früher um 13 Uhr Schule/Kindergarten aus hatten, gibt es heute Ganztages-Kindergärten und Schulen, Hort usw. Die Eltern holen ihren Nachwuchs dann auch erst um 16-17 Uhr ab. Außerdem müssen die Kinder dann um 18-19 Uhr wieder ins Bett. Zeit für Zirkus bleibt da kaum - bzw. wird sich nicht genommen.
Noch viel schlimmer finde ich, dass die Eltern offenbar nicht bereit sind den regulären Eintrittspreis zu bezahlen: Am Kindernachmittag (bei dem die Vorstellung für Kinder fast geschenkt ist) sind daher die meisten Besucher da.
Die Prioritäten scheinen also nicht pro Zirkus zu sein. Das wundert mich um so mehr, weil für Kino, Indoor-Spielplatz, Schwimmbäder & Co offenbar sehr wohl Zeit und Geld da ist. Dabei finde ich gerade für Kinder so einen Zirkus eine so tolle Sache und auch etwas ganz Besonderes. In den Vorstellungen in denen ich anwesend war, habe ich strahlende Kinder mit glänzenden Augen gesehen, die begeistert Beifall klatschten. Die ganze Vorstellung ist sehr kindgerecht und trotzdem auch für Erwachsene sehr schön anzusehen.
Das andere große Thema sind die Tiere im Zirkus. Kein Tag, an dem der Zirkus nicht mit Tierrechtlern zu kämpfen hat, die teilweise sehr provokativ und unverschämt vor dem Zirkus demonstrieren. Die Polizei war öfter vor Ort, um die Demonstranten zu beruhigen und die Situation zu klären. Das alles belastet den Zirkus sehr.
Auch darüber habe ich sehr ausführlich mit dem Zirkus geredet. Ein Zirkus ohne Tiere hat es schwer: Die tollen Artisten alleine ziehen nicht genügend Publikum, ohne das wiederum ein Zirkus nicht überleben kann. Als besondere Attraktion hat der Zirkus Manuel Weisheit sibirische Tiger, Pferde und Lamas.
Meine persönliche Meinung: Tiere werden seit vielen Jahrtausenden als Arbeitstiere gehalten - auf der ganzen Welt. Sei es in Asien die Elefanten zum Transport von Baumstämmen oder die Pferde der Cowboys im wilden Westen zur Arbeit mit den Rinderherden. Auch im Zoo sind die Tiere Mittel zum Zweck: Menschen, die nicht in ferne Länder reisen und die Tiere in freier Wilbahn sehen können, sollen auch die Möglichkeit haben diese zu entdecken und darüber zu lernen. Erst durch den unmittelbaren Kontakt mit den Tieren weckt man Interesse und Bewustsein dafür, wie wunderbar diese Tiere sind und das wir diese in ihrem natürlichen Umfeld schützen müssen. Auch Haustiere werden von uns in Gefangenschaft gehalten, und wir versuchen ihnen durch Liebe und Fürsorge ein tolles Leben zu bieten, erwarten dafür Dankbarkeit und Zuneigung ihrerseits.
Auch die Tiger im Zirkus Manuel Weisheit sind dort als Babies aufgewachsen und Teil der Familie. Geringerer Auslauf (der Aufgrund ihrer Größe sicherlich kompromissbehaftet ist) wird durch entsprechende geistige Arbeit teilweise kompensiert. Denken wir mal an unsere Hunde, die bei vielen höchstens Gassi bekommen - aber viel zu wenig geistige Auslastung. Also: Bitte nicht zu schnell mit Vorurteilen um sich werfen, sondern auch die anderen Seiten der Zirkuswelt sehen. In meinen Augen haben die Tiger eine liebevolle und herzliche Pflege beim Zirkus Manuel Weisheit.
Kurzum: Ich war begeistert von der Show - und nicht nur von den Tigern! Ich habe meine Familie am Wochenende auch mitgenommen: Meine Tochter und ihr Freund waren beide total begeistert. Sie wollten am nächsten Tag gleich wieder hin :)
Zum fotografischen Part: Die schnell wechselnden Farblichter und das doch sehr dunkle Licht (zum Fotografieren zumindest) machten es nicht einfach, ordentliche Bilder zu produzieren. Sowohl das automatische Fokusieren, als auch die Belichtung selbst waren schwierig einzustellen. Daher habe ich viele Bilder mit ISO-Werten jenseits der ISO2400 gemacht und teilweise manuell fokusiert. Da die Automatiken bei solchen Bedingungen in der Regel versagen, habe ich im manuellen Modus (M) fotografiert und die Belichtung entsprechend über die Belichtungszeit leicht korrigiert - den Rest hinterher in Lightroom. Trotz der vielen Bewegung bin ich erstaunlicher Weise selbst im Telebereich mit Belichtungszeiten zwischen 1/80s und 1/200s zurechtgekommen. Wenn ihr dazu mehr wissen wollt: Fragt! :)
Wer wissen will, ob dieser schöne Zirkus auch in seine Nähe kommt, kann sich unter der Internetseite des Zirkus informieren. Sollte er wieder in unserer Gegend sein, werde ich bestimmt darüber berichten.
Abschließend noch ein paar Eindrücke, die mir besonders gut gefallen haben:
Die sibirischen Tiger sind schon sehr beeindruckend: Wer sich schon einmal mit Katzen beschäftigt hat, weiß wie schwierig diese zu dressieren sind. Und wer mal ein Tigerbrüllen aus so kurzer Entfernung gehört hat, der schaut sich das "Dschungelbuch" oder "Tarzan" das nächste Mal auch mit anderen Augen an :)
Der Clown "Banane" ist sehr lustig und macht kindgerechte Scherze, über die sich aber auch Erwachsene noch freuen können. Das gelingt so nicht vielen. Nicht die Technik, sondern das WIE ist hier entscheidend:
Bei der "Rasselbande" zeigen auch die Kleinen, dass sie schon ganz groß sind: Beeindruckend, was die Jungen u. Mädchen schon alles können.
Die Damen mit den Hula Hoop Reifen haben ebenfalls faszinierende Akrobatik demonstriert:
Die Kleinen haben mit offenem Mund die Western-Show mit Peitsche und Messerwurf verfolgt:
Zum Schluss noch eins meiner persönlichen Highlights: Die Punky-Slinky-Nummer zum Gummibärchen-Song. Einfach ein Hingucker der Spaß und gute Laune macht. Groß und Klein hat hier geklatscht und gestaunt. Leider kommt das auf dem Bild nicht so gut raus: Da müsst ihr dann doch selbst mal hingehen und anschauen :)
Natürlich gab es noch viele weitere tolle Punkte im Programm und auch in der Pause. Aber ihr wollt ja auch noch überrascht werden, wenn ihr mal hingeht :) Dabei wünsche ich euch dann ganz viel Spaß.
Wenn ihr Fragen zu und rund um den Zirkus habt: Ihr dürft sie mir gerne schreiben und ich versuche euch die Antworten zu besorgen.
Die Bearbeitung von Bildern spielt bei mir eine große Rolle: Sei es bei Landschaftsaufnahmen, Menschen oder Gegenständen. Warum? Vielleicht kommt hier der Künstler in mir durch :) Passend dazu hatte ich die Tage irgendwo was gelesen bzgl. Beautyretusche. Sinngemäß war das folgendes:
Wenn ich eine Person sehe und diese als schön empfinde, dann spielen da ganz viele Faktoren eine Rolle. Zum einen sind das Dinge, die ich bei einem Foto beeinflussen kann, wie z.B. Outfit, Makeup, Styling, Licht, Umgebung, usw. Dann sind da aber auch Eindrücke, wie die Art, mit der sich jemand bewegt, wie meine (oder auch die der Person) gerade ist, Gedanken, die mir gerade durch den Kopf schießen, Ähnlichkeiten, die in einem Moment mir durch den Kopf schießen, Sympathien, etc. Bei einem Portrait, einem eingefrorenen Moment in diesem Bruchteil einer Sekunde, werden viele dieser Eindrücke ausgeblendet. Der außenstehende Betrachter konzentriert sich nun auf Details, auf die er vorher nicht geachtet hatte, weil er durch die anderen Eindrücke davon abgelenkt wurde. Beautyretusche perfektioniert nun diese Makel, so dass die ursprünglich wahrgenommene "Schönheit" wieder hergestellt wird.
Ich denke ihr versteht, was die Aussage davon ist und könnt das bestimmt auch nachvollziehen. Ähnlich lässt sich das auch auf andere Bereiche übertragen: In der Landschaftsfotografie zum Beispiel sind auch so viel Emotionen dabei, wenn man einen Moment erlebt. Dieses in einem Bild einzufangen gelingt nicht immer. Auch hier ist eine Retusche Mittel zum Zweck, um genau das dem Betrachter nahe zu bringen.
Achtung: Wir reden hier nicht über Geschmack! Dieser ist immer subjektiv und unterscheidet sich von Person zu Person - sogar von Zeit zu Zeit :)
Warum ich das nun so schreibe: Die Bearbeitung von Bildern kostet nicht unerheblich viel Zeit. Ein Beautyretusche kann durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Im kommerziellen Bereich ist das auch Geld, was es den Kunden kostet. Daher stellt sich hier die Frage: Wieviel will der Kunde in Bearbeitung investieren? Was ist es ihm wert? Machen wir uns nichts vor: Es gibt glaube ich keinen Fotografen, der ein Bild völlig unbearbeitet aus der Hand gibt - und genau das will der Kunde auch. Allerdings unterscheidet sich sicherlich der Wunsch nach Menge und Art der Bearbeitung.
Um meinen Kunden hier eine besseres Preis-(gewolltes)Leistungsverhältnis zu bieten, bin ich dazu übergegangen die Art der Bearbeitung zu unterscheiden. Hier ein Beispiel:
Portrait im StudioBild mit Standardbearbeitung / Entwicklung.
Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie man das Bild verwendet. Als 10x15cm-Abzug hinter einem einfachen Glas-Rahmen wird das sicherlich ausreichend sein. Schaut man sich jedoch das Bild in Größer an oder verwendet nur einen Ausschnitt, fallen doch einige Dinge ins Auge, die den Betrachter vielleicht stören:
StudiobildAusschnitt aus dem hochauflösenden Studiobild fördert kleine Makel zum Vorschein.
Nun kann man mittels Bildbearbeitung hier nachhelfen. Und das Bild könnte dann so aussehen:
StudiobildKleine Beautyretusche an dem an sich schon schönen Motiv, lässt die kleinen Makel auch noch verschwinden.
Anmerkung: Witzigerweise sind mir diese Sachen auch erst aufgefallen, als ich mir die Bilder auf dem Rechner angeschaut habe. Das spricht auch wieder für die These von oben :)
Nun kann man das noch ein bisschen weiter treiben: Wer etwas mehr "Kunstwerk" haben möchte, kann durch ein sogenanntes Composing etwas Neues schaffen. Dabei werden aus mehreren Bildern ein neues zusammengesetzt. So habe ich für dieses Bild den Hintergrund ausgetauscht, Lichter gemalt, Reflexe eingebaut, Kontraste lokal verstärkt und die Farbstimmung etwas geändert:
ComposingAus 2 mach 1: Schaffen eines neuen Bildes mit mehr Spannung und einem neuen Bildcharakter.
Dieses Bild nun in einer Größe von 70cm x 50cm an die Wand gehängt finde ich ein richtig cooles Bild, was zum einen die eigenen vier Wände schmückt, zum anderen für sie etwas sehr Individuelles und Persönliches ist. Für sie ist sicherlich nicht die Geschichte an dem Ort selbst wichtig, sondern vielmehr das Erlebnis und Bewustsein, wie dieses Bild entstanden/aufgenommen wurde.
So kann nun jeder das bei mir bestellen, was er möchte und für jedes einzelne Bild aus einem Shooting entscheiden, welche Art der Bearbeitung sie/er dafür will.
Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen...
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Ich hatte letztes Jahr ja schon angekündigt, dass ich mich dieses Jahr vermehrt mit Drucken und Präsentationsmöglichkeiten von Bildern beschäftigen wollte. Daher gibt es nun wieder was neues hier:
Mein verwendetes Papier für Fotos finde ich von der Qualität wirklich erste Sahne und meine Kunden lieben es ebenfalls. Da es nicht nur toll aussieht, sondern auch noch relativ robust ist, habe ich nun dieses Papier auf einen Träger aufgezogen und mit einem Aluminiumrahmen versehen. Ich war selbst hin und weg von dem Ergebnis: Durch die fehlende Glasscheibe wirkt das Bild viel mehr und es gibt keine störenden Reflexionen. Das ganze ist durch seine Materialeigenschaften federleicht. Der schmale und schlichte Alurahmen verleihen dem Bild einen schicken Abschluss und lassen das Bild besonders edel und kontrastreich wirken. Den Rahmen gibt es prinzipiell in jeder Farbe - finde aber schwarz oder (alu-)silber am schicksten und für die meisten Motive passend.
Ich habe das nun mit dem Format 50cm x 70cm mal ausprobiert. Hat eine tolle Größe und ist bezahlbar. Wer fertige Bilder aus meinen Landschaftsbildern aussuchen möchte kann das gerne hier machen: POSTER von KHPHOTO
Aktuell als Einführungsangebot gilt für eine Größe von 50x70 mit Alurahmen (inkl. Aufhängung) ein Preis von 79.- zzgl. Versand/Lieferung.
Andere Größen (oder auch mit Passepartout) auf Anfrage. Gerne könnt ihr mir auch eigene Bilder zusenden, die ich dafür verwende. Wer sich von der Qualität persönlich überzeugen möchte, macht einfach einen Termin aus.
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Bisher habe ich Bilder eines Shootings über einen Kartenleser in Lightroom direkt eingelesen und anschließend eine Bewertung der Bilder vorgenommen (1-5 Sternchen vergeben). Die besten werden dann bearbeitet. Mit 12MP-Dateien ist das so auch alles gut gewesen. Seit einigen Wochen benutze ich nun aber eine D810 mit 36MP. Die Bilder sind wirklich fanstastisch und haben einen wahnsinnigen Detailreichtum, aber 36MP-Dateien verwalten kostet eben seine Zeit.
Was mich mittlerweile in Lightroom nervt:
Das ärgerliche ist vor allem, dass ich nach meiner ersten Auswahl der besten Bilder die anderen quasi löschen könnte. Vorweg: An der Dauer des Import selbst, kann man nichts direkt ändern. Aber mit einer weiteren Software kann man trotzdem den Gesamtworkflow stark beschleunigen, wenn man mit vielen Bildern hantiert:
PHOTO MECHANIC 5 von Camera Bits
Ich will gleich betonen, dass es sich hier nicht um einen Ersatz für Lightroom handelt, sondern um eine Ergänzung: Er hilft bei dem Prozess des Imports, der Bildauswahl und Beschriftung. Die Software ist vor allem eins: Auf Geschwindigkeit ausgelegt. Es gibt sowohl eine Mac- als auch eine Windows-Version. Für mich sind die Key-Features:
Ich habe das alles auch in einem Video versucht zu erklären:
Würde mich über Kommentare, ob euch das geholfen hat freuen und auch über Likes in meinem Youtube-Kanal und Facebook.
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Als ich vor knapp 20 Jahren mit der digitalen Fotografie anfing, war Bildbearbeitung noch nicht wirklich ein Thema für mich. Zunächst wuchs ich mit digitalen Kameras auf. Begonnen mit einer Kompaktkamera von Fuji (1.4MP), die ich heute nicht mal mehr meiner Tochter zum Spielen in die Hand drücken würde, über diverse Kompaktkameras, bis hin zu meiner ersten DSLR von Nikon (D70). Da fing dann auch die Sache mit der Bildbearbeitung an und Fotografieren in RAW.
Über die Jahre habe ich mittlerweile weit über 50000 Bilder gemacht, die bei mir im "Archiv" rumgammeln. Anlässlich eines Buches, das ich gerade gestalte, suchte ich kürzlich schöne Bilder dafür heraus. Und ich entdeckte viele schöne Bilder wieder. Vieles in RAW, teilweise aber auch noch in JPG.
Seit dem meine Fotos mit Lightroom u. Photoshop bearbeite, habe ich auch damals schon viele schöne Werke gezaubert. Doch seit den Geburtsstunden von Lightroom hat sich auch technisch dort viel getan.
Ich bin neugierig geworden, wie ich heute (gut 10 Jahre später) mit meinem aktuellen Kenntnisstand, Erfahrung und aktueller Software solche Bilder bearbeiten würde. Da ich nun keine aufwendige Retusche in Photoshop machen wollte, sind die Bilder nur mit Lightroom 5-10 Minuten bearbeitet worden. Hier mal ein Vorher-Nahher Beispiel aus dem Arch National Park (USA) aus einem unserer Urlaube. Aufgenommen mit einer D70 und dem 18-70mm-Kit-Objektiv:
Ist das nicht der Hammer - und dabei war es nur ein JPG. Also nichtmal ein RAW. Jetzt habe ich aber nicht nur rumgepinselt, sondern das war wirklich die Farbstimmung, wie ich sie von damals in Erinnerung hatte.
Mein Fazit: Es lohnt sich wirklich mal wieder alte Bilder rauszukramen und Hand an zu legen. Ich habe mich (gottseidank) in den letzten 10 Jahren stark weiterentwickelt - aber auch die technischen Möglichkeiten. So kann man damaliges Bildmaterial heute auch noch wieder neu präsentieren und sich daran erfreuen.
Wer lernen will, wie er aus seinem Bildern mit Lightroom das Maximum rausholen kann, der kann gerne einen Workshop bei mir buchen. Einzeln oder auch in der Gruppe. Der nächste findet vermutlich im März/April statt. Teilnehmerzahl begrenzt - aber es gibt eine Warteliste :)
Einfach Kursunterlagen unverbindlich anfordern über Mail oder das Kontaktformular.
Abschließend noch ein paar von den "alten Schinken" - neu aufgepeppt :)
Auch wenn ich bei fast allen elektronischen Geräten deren Funktionen durch den mir angeborenen Experimentier- und Spieltrieb erlerne, lese ich immer mal wieder gerne Bücher dazu. Bei dieser Art Bücher muss man die Zielgruppe des Autors beachten.
Anders ist hier das Buch "Nikon D810 Das Buch zur Kamera" von Benno Hessler. Hier steht das "Menü" und die Kameraeinstellungen selbst im Fokus. Benno Hessler beschreibt Punkt für Punkt das Menü und erklärt, welche Einstellung wofür gut ist. Teilweise mit Beispielen unterlegt. Sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene ist dieses Buch gleichermaßen gut zu verwenden. Der Mehrwert liegt vor allem darin, dass er "seine Sicht" der Einstellung und seine Verwendung erklärt und begründet. Damit wird nicht nur klar, wofür die Funktion gedacht ist, sondern der Leser erhält zusätzlich nützliche Beispiele für die Einstellungen.
So profitiert auch der fortgeschrittene Anwender, der seine Kameraeinstellungen noch nicht zu 100% kennt. Auch wenn ich schon seit Jahren mit Nikon DSLRs fotografiere, sind die Möglichkeiten der Einstellungen doch drastisch gestiegen und nicht immer offenbart sich mir der tiefere Sinn jeder Einstellung anhand seiner Bezeichnung oder des Handbuchs. Bei vielen Einstellungen denkt man sich auch nicht viel dabei und lässt sie auf einer Standardeinstellung - nicht ahnend, dass es für einen selbst durchaus praktisch wäre, wenn man hier etwas verändert. So bekam ich selbst beim Lesen den ein oder anderen "Aha"-Effekt, der mir das Leben an der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas leichter macht.
Beispiel gefällig?
Die Anzahl der Fokuspunkte kann von 51 auf 11 reduziert werden. Begründung des Autors, weshalb 11 eigentlich die "praktischere Einstellung" ist: Subjektiv empfindet er ein schnelleres Fokusieren bei 11 Fokuspunkten. Außerdem kann er einen der Fokuspunkte schneller auswählen (da er nicht durch viele "Zwischenpunkte" wandern muss). Auch den Fall für den wir sicherlich alle gerne viele Fokuspunkte verwenden hat er gleich beleuchtet: Statisches Motiv mit statischem Bildausschnitt. Hier empfiehlt er den Liveview zu verwenden und dort noch exakter den Fokuspunkt vorzuwählen.
Für meinen Geschmack jedenfalls eine gute Ergänzung zum Handbuch.
Auf Amazon gibt es von Benno Hessler eine ganze Seite, die noch mehr Bücher von ihm beinhaltet. Vielleicht ist ja auch ein passendes für eure Kamera dabei: www.amazon.de/Benno-Hessler/e/B0082YWFJK
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Als ich letztes Wochenende das tolle Wetter sah und beim meinem morgentlichen Gassi mir die frische Luft um die Nase wehte, entschied ich spontan einen kleinen Ausflug in den Wildpark Silz zu machen. Ich packte also die Familie ein und fuhr mit Kamera im Rucksack los. Auf dem Weg dahin wurde der Nebel immer dichter, bis man einige Kilometer davor kaum noch seinen Vordermann sehen konnte. Ich war schon ziemlich gefrustet, weil ich meine Bilder davonschwimmen sah und das genörgel der Family schon im Ohr hatte, dass man die Tiere ja gar nicht sehen kann.
Um so erfreuter war ich, als wir bei Ankunft am Wildpark zwar noch ein wenig Nebel hatten, aber ansonsten tollen Sonnenschein und klare Sicht mit raureif auf dem Boden. Nun viel Spaß bei ein paar Bildern, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Der Wildpark bietet neben den Tieren, die zum Anfassen nah sind auch sehr schöne landschaftliche Einblicke:
Von ProStudio360 habe ich ein Dauerlicht-System von Fotoquantum bekommen, um das System im Studio im Rahmen eines Foto-Shootings auszuprobieren. Das Set besteht aus 2 Oktaboxen mit 5x 85W (also insgesammt satte 850Watt) Energiespar-Leuchtmitteln. Durch die Oktabox kommt das Licht sehr weich heraus und kann für Beauty-Aufnahmen sehr schön eingesetzt werden. Die Lampenköpfe werden auf die mitgelieferten Leuchtenstative gesetzt. Die Lichtleistung lässt sich über 2(+1) Schalter in 3 Stufen regeln. Feinjustierung wird über den Abstand zum Modell geregelt.
Fotografiert habe ich vor einem grauen Vinyl-Hintergrund - ebenfalls von Fotoquantum. Zu diesem wird es einen weiteren Bericht bei Gelegenheit geben.
Auch ohne teure Blitzanlage, lassen sich damit sehr schöne Bilder produzieren, wie man an den Ergebnissen sehen kann. Ansonsten viel Spaß beim dazugehörigen Video:
Wer Fragen oder Anregungen hat, darf diese gerne loswerden: Entweder persönlich an mich oder als Kommentar. Und abschließend noch die fertigen Bilder aus dem Shooting mit Model Lara...
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Dieses Jahr, werde ich das Jahr schon vor Weihnachten revue passieren lassen: Zum einen, weil wir alle zwischen den Jahren üblicherweise alles vollgepackt haben und ohnehin keine Zeit für Bloglesereien haben. Zum anderen, weil bei mir dieses Jahr unglücklicherweise schon etwas früher geendet hat. Sorry an dieser Stelle für meine ersten abgesagten TfP-Shootings, die schon so lange ausgemacht waren. Aber mein Bänderriss hat mir leider das Weihnachtsgeschäft etwas vermasselt...aber ich kann trotzdem auf ein erfolgreiches und schönes fotografisches Jahr 2014 zurückblicken:
Element FIREModel MissShepard zum Thema Element FIRE.
Bei vielen Dingen, die dieses Jahr wirklich gut geklappt hatten, liefen ein paar Dinge auch nicht optimal: Frühzeitig wollte ich dieses Jahr mein wohltätiges Werk angehen und überlegte mir einen Charity-Kalender zu entwerfen. Das Thema war "Elemente". Ich freute mich sehr über die wirklich sehr große Resonanz bei den Modellen und VisagistInnen, die sich dafür beworben haben. Vielen Dank an alle - auch wenn ich mich durch die Flut der BewerberInnen wühlen und eine sinnvolle Auswahl treffen musste. Durch entsprechende Aufträge und zeitliche Probleme, geriet das Projekt jedoch in Verzug und ich musste im Sommer feststellen, dass ich es für 2014 einfach nicht mehr schaffen konnte. Die entstandenen Bilder sind trotzdem schön und ich werde das Projekt fortsetzen. Frei nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben".
Im Februar hatte ich zum Valentinstag sehr nette Pärchen vor der Linse. Mich freut es immer besonders, wenn Männer an einem Shooting so viel gefallen finden, obwohl sie anfänglich immer sehr reserviert sind und eher die Frauen die treibende Kraft zum Fotografen sind. Männer: Traut euch. Man kann auch als Mann super coole Fotos machen :) ...und das nicht nur als Paar, sondern auch für Sport, Hobby und andere Themen.
Neben den vielen Modellen, die ich im Lauf des Jahres kennenlernen durfte, habe ich auch Kontakte zu neuen Visagistinnen geknüpft, die viel für mich getan haben, und die ich euch alle wärmstens empfehlen kann. Meine Leser haben schon einige davon kennengelernt und ich werde immer mal wieder eine von ihnen vorstellen. Ansonsten fragt mich! Die Arbeiten sind wirklich fantastisch! Vielen Dank Bea, Eva, Jennifer, Melika und Sonja für eure tolle Leistung 2014!
Das große Ereignis dieses Jahr für viele für uns: Die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch an mir ist dieser Kelch nicht vorbeigegangen und ich habe mit Model Dani und Visa Eva ein tolles WM-Shooting gehabt mit vielen coolen Bildern.
Noch viel weniger gut (als mit dem Charity-Kalender) lief es leider mit meinem Märchenprojekt. Die Bildidee: Etwas provokantere Varianten von Märchenfiguren gewesen. Neben dem Zeitproblem, was mir schon bei dem Kalenderprojekt zu schaffen gemacht hat, hatte ich hier auch Schwierigkeiten für die mir vorschwebenden Themen die Modelle bzw. gemeinsame Termine mit allen beteiligten zu finden. Um so mehr hat es mich gefreut, dass ich dieses Jahr wenigstens das "Aschenputtel"- und "Alice"-Thema angehen konnte:
Über den Sommer habe ich dann viele Pferdefotos mit und ohne ihre Besitzer/Reiter gemacht. Daraus hat sich dann auch ein eigenes "Label" entwickelt, dem ich eine eigene Seite innerhalb von KHPHOTO gewidmet habe:
Mittlerweile sind auch die Gutscheine im Pferde-Look da und vorrätig. Wer also für seine Freunde, Bekannten oder Verwandten zu verschiedenen Anlässen Gutscheine kaufen möchte, darf diese gerne bei mir bestellen: Wert oder Verwendung frei wählbar; ich berate euch gerne. Übrigens: Wer noch 2014 kauft, bekommt noch die 2014 gültigen Preise. Ich werde diese 2015 leider erhöhen müssen. Aber keine Angst..ihr bekommt dafür weiterhin hochwertige, einzigartige Bilder bei einem entspannten und spaßigen Shooting :)
Auch wegen den wunderschönen Tierportraits, die ich erstellt habe, habe ich mich viel mit Präsentationsmöglichkeiten beschäftigt und habe meine Liebe zu Großformatdrucken entdeckt, bin neue Partnerschaften mit Laboren/Druckereien eingegangen und werde euch in den nächsten Monaten immer mal wieder vorführen, wie wunderbar solche großen Ausdrucke sind und welche Möglichkeiten es dazu gibt. Ein Anfang war mein Beitrag (inkl. Video) zu Alu-Drucken: Drucke auf Alu. Mit solchen Drucken bleiben die Bilder nicht auf dem Handy oder in der Fotoschublade, sondern können ihre volle Schönheit in den eigenen vier Wänden entfalten...
Das ganze Jahr über habe ich für diverse Hersteller ein paar Produktvideos erstellt, in denen ich die Verwendung und den Einsatz anhand eines Shootings erkläre und demonstriere. Für ambitionierte (Hobby-) Fotografen ist die Technik und der Erklärteil interessant, für andere vielleicht eher das Makingof und die Ergebnisse, die damit erreicht wurden. Ich hoffe, dass somit wirklich für JEDEN was dabei ist :) Hier nochmal die Links zu den einzelnen Produktvideos bzw. Blogeinträgen dazu:
Mehr Videos zu Retusche und Fotografie findet ihr auf meinem Youtube-Kanal.
Außerdem gab es dieses Jahr 2 Einsteigerkurse zur digitalen Fotografie. Die Teilnehmer haben hier praxisnah gelernt, wie sie ihre Kamera bedienen und damit bestimmte Efekte beim Fotografieren erreichen. Ziel war es, dass die Teilnehmer das volle Potential ihrer Kamera nutzen lernen. Soweit die Rückmeldungen bei mir ankamen waren alle begeistert und ich werde auch für 2015 wieder verschiedene Kurse anbieten. Da ich einen kleinen, persönlichen Rahmen bevorzuge, halte ich die Teilnehmerzahl begrenzt. Bei Interesse also einfach mit Terminwunsch (Wochentag+Uhrzeit) anfragen:
Das war mein Jahr 2014. Wie immer: Wenn ihr Fragen, Wünsche oder Themen habt, zu denen ich etwas schreiben soll, freue ich mich über konstruktive Vorschläge und Kritik. Ich wünsche schon jetzt allen ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage mit einem guten Start ins Jahr 2015.
Euer
Knut
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Durch die viele Arbeit mit digitalem Bildmaterial und den vielen mitterweile hervorragenden Displays (Tablets, Smartphones, Laptops, etc.) haben wir wohl alle etwas verlernt: Den Blick auch mal wieder auf einem Bild ruhen zu lassen. Wir kennen das alle; Wir hasten von Bild zu Bild mit schnellen Wischbewegungen auf den Smartphones und sagen zwar "Wow, schöne Bilder!" - aber haben uns die wenigsten in Ruhe angeschaut. Auch auf Facebook & Co flimmern die Bilder in Masse an uns vorbei - und wir nehmen uns selten die Zeit ein Bild länger zu betrachten.
Das ist bei ausgedruckten Bildern (Prints) schon ganz anders. Hier verweilt man gerne mal bei einem Bild einen Moment lang und bewundert nicht nur das Bild selbst, sondern freut sich auch am Material des Papiers; Dreht es im Schein des Lichts, hält es ein stückchen weiter weg, geht wieder näher heran und beobachtet Details. Aus diesem Grund drucke ich in letzter Zeit viel mehr Bilder als früher für andere und auch mich selbst. In der Regel sind das 13x18 oder 20x30 Prints. Kostengünstig und auf schönem Papier.
Nun habe ich auch mal etwas größere Formate ausprobiert und möchte euch gerne daran Teil haben lassen. Ab ca. 60x40 (cm) wirken die Bilder nochmal anders. Das ist ein Format das man sich auch gut an die Wand hängen kann und noch bezahlbar ist. Als Material habe ich Alu gewählt. Ist zwar etwas teurer als Leinwand, aber in meinen Augen deutlich hochwertiger und bietet ein paar Vorteile mehr:
Hochwertige (FineArt-)Papiere können natürlich deutlich bessere Ergebnisse in Farbe und Auflösung erzielen. Aber um das an die Wand zu hängen, muss das aufgezogen (kaschiert), ggf. mit einem Schutz versehen und gerahmt werden. Diesen Aufwand und Kosten hat man mit Alu-Drucken nicht; Auch ein Rahmen erübrigt sich. Es ist damit in meinen Augen im Moment die einfachste, günstigste und hochwertigste Art sich ein Bild an die Wand zu hängen.
Wenn man auf Alu druckt, bekommt man ein ca. 3mm dickes Bild, das aus einer Kunsstoffschicht zwischen zwei dünnen Alu-Platten besteht. Die Aufhängung geschieht unsichtbar auf der Rückseite mit ca. 1cm Abstand zur Wand. Damit scheint das Bild frei vor der Wand zu schweben.
Erhältlich sind zwei verschiedene Arten:
Kosten liegen bei einer Größe von 60x40cm zwischen 60 und 70 Euro inkl. Aufbereitung. Eine optimale Vorbereitung zum Druck mit entsprechender Bildbearbeitung sollte man dem Profi überlassen, wenn man das Optimum an Qualität herausholen möchte. Bei meinen Bildern, die bei mir bestellt werden, übernehme ich das natürlich gerne für euch.
Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie diese Alubilder wirken, habe ich das versucht in einem Video zu zeigen:
Wenn ihr euch das Material selbst anschauen wollt, dürft ihr gerne vorbeischauen, um euch persönlich einen Eindruck davon zu machen. War das für euch interessant? Interessieren euch auch andere Materialien oder Tips zur Präsentation? Schreibt mir ein Kommentar oder eine Mail.
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Systemkamera als Alternative für das Studio
Schon eine Weile verfolge ich sehr gespannt die Entwicklung der Systemkameras: Kein Spiegel, Wechselobjektive, Digitaler Sucher, ordentliche Sensoren, ...
Als Reisekamera oder handliche, kleine Allround-Immer-Dabeikamera kann ich mir das schon vorstellen. Aber kann ich sie auch als Studio-Kamera einsetzen? Um so erfreulicher, dass Olympus-Deutschland mir eine OM-D E-M1 für diese Erfahrung zu Verfügung gestellt hat. Dazu stellte mir Olympus 12-40mm/2.8 und ein 75mm/1.8 Objektiv zu Verfügung.
Zunächst kurz ein paar allgemeine Eindrücke: Die Olympus OM-D E-M1 hat einen 16MP-Micro-Four-Thirds-Sensor. Die Verarbeitung und Bedienung ist sehr gut. Die Objektive sind nicht nur klein und handlich, sondern haben auch sehr gute optische Eigenschaften (Schärfe & Bokeh).
Bevor ich auf die Studio-Erfahrung komme, hier noch ein paar Punkte, die mir persönlich aufgefallen sind. Was mir an der Kamera nicht so gut gefällt:
Systembedingt sieht man natürlich nie das "echte" Bild, sondern immer eines von der Software "manipuliertes" Bild: Richtig ist der viel propagierte Vorteil, dass der Unterschied von Sucher zum hinteren Display verschwindet. Aber umgekehrt habe ich dafür nun einen großen Unterschied zwischen Sucherbild und Realität. Ich will das nicht als Nachteil oder schlechte Eigenschaft aufzählen, sondern einfach nur feststellen, dass ich persönlich mit diesem Umstieg mehr zu kämpfen hatte, als ich mir das vorstellen konnte.
Die großen Vorteile, die die OM-D E-M1 mit sich bringt:
Für diejenigen unter euch, die der Studioeinsatz weniger interessiert, habe ich auch ein paar Outdoor-Aufnahmen gemacht:
Die Qualität ist sehr gut und die Bilder sind schnell und einfach gemacht. Für "Anfänger" und Hobby-Fotografen, die nur in JPG fotografieren, sind die Szenen- und Art-Modi interessant. Die Bearbeitung der Bilder dauert zwar ein paar Sekunden, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Sehr schön auch der eingebaute Stabilisator, der gerade für Landschaftsaufnahmen und Stillleben sehr sinnvoll ist und auch wirklich gut funktioniert.
Wirklich sehr angetan war ich von Videoaufnahmen: Sowohl Indoor, als auch Outdoor hat mich das Bildmaterial voll überzeugt.
Nun zum Einsatz im Studio: Ich verwende einen Funk-Kameraauslöser von Hensel, der einfach auf den Blitzschuh gesteckt wird. Das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten ist für mich relativ uninteressant, da ich im Studio in der Regel genügend Licht habe, so dass ich auch gut mit ISO200 arbeiten kann. Die Einstellungen der Tasten im Modus "M" habe ich mir im Menü so konfiguriert, dass sie weitgehendst der meiner DSLR entsprechen - damit hält sich die Umstellung bzgl. der Tasten in Grenzen.
Im praktischen Einsatz erwies sich der "halb gedrückte" Auslöser sehr empfindlich und nicht ganz so gut spürbar, wie ich das bei meiner Nikon gewohnt bin. Ansonsten verrichtete die Olympus sehr solide ihre Arbeit.
Angenehm für den Fotografen ist das geringere Gewicht - für das Modell der freie Blick zum Fotografen, der nicht hinter der Kamera verschwindet. Dadurch ist ein "persönlicheres" fotografieren möglich, wie ich es empfunden habe.
Ebenfalls nicht zu verachten: In dunklen Umgebungen mit schwachem Einstellicht sieht man auch im Display noch gut das Modell. Ein klarer Vorteil gegenüber einer DSLR, bei denen es hier oft schwierig ist noch Details zu erkennen.
Für viele Aufnahmen sehr gut geeignet war die Objektiv-Kombination:
Das fokusieren hat sehr gut funktioniert. Falsche Fokusierung ist auf Bedienfehler zurückzuführen - genauso wie bei aktuellen DSLRs. Bei wenig Dynamik und genügend hellem Einstell-Licht sind hier keine Schwierigkeiten mehr zu erwarten. Geschwindigkeit ist hier nicht wirklich wichtig und auch bei der OM-D E-M1 einwandfrei.
Die Bildqualität ist mit 16MP auf jedenfall sehr ordentlich. Im RAW-Converter kann man in den RAW-Dateien noch einiges herausholen:
Nachschärfen holt nochmal richtig was raus, wie man an diesen Bildern sehen kann. Da sind dann auch feine Details, wie die Haare noch sehr schön aufgelöst.
Die Hauttöne sind für meinen Geschmack leicht ins grüne verschoben. Aber lässt sich hinterher recht einfach korrigieren und fällt vermutlich bei der Vielfalt an Monitoren, die nicht kalibriert sind auch nicht weiter auf.
Ansonsten habe ich sowohl Portrait, als auch ein paar Ganzkörperaufnahmen gemacht, die mit den beiden Objektiven sehr gut geworden sind. Wer hier mehr Details z.B. in den Kleidern haben möchte, der muss wohl auch deutlich mehr investieren. Wie die Bilder entstanden sind, könnt ihr im MakingOf des Videos genauer sehen...
Um einen Vergleich mit Nikon-Objektiven zu ziehen, war Novoflex so freundlich mir einen Adapter von Micro-4/3 auf Nikon Bajonett zu stellen: Hier ein Vergleich zwischen zwei Aufnahmen mit dem Nikon AF-S 85mm/1.8 an der Olympus OM-D E-M1 und der Nikon D300s. Die automatische Fokusierung tat leider bei der OM-D E-M1 nicht, so dass ich manuell fokusieren musste. Ist aber in der Praxis durch die Fokusierhilfe (Fokuspeaking) sehr gut gelöst und kann durchaus so verwendet werden. Wer jedoch viel mit einem zuverlässigen Autofokus arbeitet, möchte darauf kaum noch verzichten.
Ziel war es den Einsatz einer Systemkamera im Studio zu testen. Stellvertretend dafür habe ich ein Modell von Olympus bekommen, welches im mittleren Preissegment angesiedelt ist. Die Umgewöhnung von einem nicht optischen Sucher ist mit widererwartend schwerer gefallen, als ich dachte: Meine Empdindung, dass das Bild nicht echt ist, was ich sehe, brachte mich dazu doch mehr das sehr gute rückwertige Klappdisplay zu nutzen.
Auch wenn es sich etwas ungewohnt anfühlt mit so wenig Material in der Hand zu fotografieren, ändert das nichts am Ergebnis: Man kann damit genauso gute Bilder produzieren - Lichtsetzung und Lichtqualität spielen hier genauso eine Rolle und entscheiden letztendlich über ein gelungenes Bild.
Die Arbeit im Studio (gerade im Portraitbereich) bietet durch die sucherfreie Arbeit durchaus Vorteile.
Die Bildqualität selbst ist nicht überragend - aber dem Preissegment durchaus angemessen. Die RAW-Bilder entsprechend in Lightroom nachgeschärft ergab eine schönes, scharfes Bild.
Die Bilder mit einer Pro-Kamera (wie etwa einer Nikon D800/D4 oder Canon D5Mark3) zu vergleichen wäre nicht fair. Für eine Alternative aus dem Consumerbereich für Einsteiger aber sicherlich einen näheren Blick wert. Umsteiger aus dem DSLR-Segment müssen entsprechend ihrer verwendeten und vorhandenen Objektive abwegen, ob sich das lohnt.
Auch mit kleinen Schwächen, war ich von dem Gesamtbild (vorallem Haptik u. Wertigkeit) der OM-D positiv überrascht: Vorallem das Gefühl eine hochwertige Kamera in der Hand zu halten begeisterte mich.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass es sich hier nicht um einen objektiven Technik-Review handelt, sondern es hier wirklich um meine persönliche, rein subjektive Erfahrungen geht. Andere werden das vielleicht anders empfinden, und kommen dann auch zu einem anderen Eindruck.
Abschließend noch ein Video zu dem ganzen (inkl. MakingOf am Ende):
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Seit geraumer Zeit arbeite ich mit einer neuen Kamera - einer Nikon D810. Ich möchte hier jetzt keine Werbung machen oder eine Diskussion à la "...ist aber viel besser als..." vom Zaun brechen. Ich wollte einfach nur mal zeigen, was die Kamera mit einem ordentlichen Objektiv unter guten Lichtbedingungen leisten kann. Verwendet wurde sie mit dem Nikkor AF-S 70-200/2.8.
Die Qualität und Abbildungsleistung einer solchen Kombination kommt leider in den wenigsten Fällen beim Kunden an. Ich rechne die Bilder deshalb bereits vorher schon auf 16-22 Megapixel runter. Das hat für den Kunden handlichere Größen zu Folge und für mich ein flüssigeres Arbeiten. Bei einem Papierdruck bis 20x30 sieht man wirklich gar keinen Unterschied! Je größer, desto mehr hat man was von den Details, wenn man direkt davor steht.
Damit ihr aber mal seht, was so ein Bild an Details enthalten kann, habe ich euch mal folgendes Bild in Einzelteile zerlegt :) - wiegesagt: Just for fun - und das ihr mal seht, was für wahnsinns Details in so einem großen Bild enthalten sind. Die Ausschnitte sind also wirklich immer aus ein und dem selben Bild!
Die Haut ist übrigens nicht mit Photoshop "weichgezeichnet", sondern der guten, gepflegten Haut des Modells und einer hervorragenden Visa-Arbeit zu verdanken. In den Detail-Ausschnitten sieht man sowas dann sehr genau.
Nur der Kopf: Man sieht schön die Details von Haaren und Augen. Auch der Schmuck ist schön zu sehen.
Die Augen in 100%-Ansicht. Mehr Pixel gibt das Bild nicht her :)
Man beachte die Tatowierung und di Detail-Strukturen am Kleid.
Ich hoffe es hat euch gefallen; eine schöne Restwoche noch...
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Heute mal was in eigener Sache: Weihnachten naht und Saison für Outdoor-Bilder neigt sich dem Ende. Wie schön, dass meine Gutscheine im Anflug sind. Bereits bestellte Gutscheine werden in den nächsten Tagen auf den Weg geschickt...habt noch etwas Geduld. Und für alle, die jetzt denken "Was ein cooles Weihnachtsgeschenk!" haben recht: Ihr könnt den Betrag selbst bestimmen, den ihr verschenken wollt und der Gutschein kann für alle Leistunge von KHPHOTO eingelöst werden. Wenn ihr keinen Betrag eingetragen haben wollt, ist das auch kein Problem - wer verschenkt schon gerne nackte Zahlen: Ich trage auch gerne einen Gegenwert ein (z.B. "Komplettes Pferdeshooting All-Inclusive", "10 Abzüge in 20x30", "Grundgebühr für ein Foto-Shooting", etc. - sprecht mich einfach an, was ihr verschenken wollt).
Und das aller Beste: Gutscheine, die noch 2014 gekauft werden, werden mit den aktuellen Preisen aus 2014 verrechnet. Damit spart ihr schon die Erhöhung ab Anfang 2015 (die ich leider machen muss).
Fragen stellen oder Anfordern könnt ihr Email oder Facebook oder das Kontaktformular hier auf KHPHOTO.de.
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Gerne verlinke ich auf Wunsch auch Bildteilnehmer in Facebook. Leider habe ich oft das Problem, dass genau das nicht geht. Sobald ich ein Bild markieren will, schlägt er mir bei den ersten Buchstaben, die ich eingebe nur "Leute" vor, die prominent oder aus dem Ausland kommen (und womöglich dort auch Prominent sind). Ich kenne diese Seiten nicht und habe diese wissentlich auch noch nie besucht. Also völlig unverständlich, warum ich ausgerechnet diese vorgeschlagen bekomme.
Soweit so gut. Ich habe in der Vergangenheit beobachtet, dass es durchaus irgendwann dann ging. Kürzlich erst, wurde ich von einem Model gebeten sie doch zu verlinken. Nachdem ich ihr mein Problem erklärt habe, versuchte ich es gleich noch einmal und siehe da: Es ging plötzlich. Klar, dass ich mir nun etwas komisch vorkam - wir kennen das alle: Man "mosert" jemand an - und prompt geht es. Da liegt der Gedanke nah, dass man es vorher einfach nicht gemacht hatte und nun es auf technische Probleme bei Facebook schiebt :( - dem war aber wirklich nicht so.
Langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe etwas darüber nachgedacht und bin auf die Idee gekommen, dass es vlt. daran liegen könnte, dass man sowohl auf der Seite der zu verlinkenden Person war, als auch mit ihre eine Nachricht ausgetauscht hat. Denn auch das habe ich gerade getan: Erst auf der Seite nachgeschaut um den Link zu der Seite wenigstens in die Beschreibung zu posten und hatte gerade mit ihr per Nachricht kontakt. Ich probierte das gleich mit einem anderen Bild aus. Und siehe da - hat auch dort funktioniert.
Aaaaaalso: Probiert es auch mal aus und schreibt mir, ob ihr damit Facebook auch "überlisten" konntet :)
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Die frühen Morgenstunden bieten jede Menge schöne Lichtverhältnisse, so dass Motive besonders interessant wirken. Ich war mal wieder mit der Kamera morgens unterwegs und habe ein paar Landschaftsbilder erstellt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Bei diesem Bild hatte ich den Mond so schön vor Augen: Mit einem dünnen Wolkenband darunter, das wundervoll orange angeleuchtet wurde. Bis ich jedoch Stativ und Kamera geholt und aufgebaut hatte, war nur noch das von übrig. Aber dafür auch nicht schlecht, oder? Sehen tut man hier übrigens die dunkle Rheinebene mit hell erleuchteter BASF und Mannheimer Fernsehturm am Horizont.
Ein wenig später (man sieht, es war dann schon heller) und mit einem engeren Ausschnitt um Mannheim herum, kann man auch die Pfälzer Berge im Morgendunst/Nebel am Horizont erahnen.
Einige Tage später und auch zu einer späteren Tageszeit - ähnlicher Bildausschnitt: Der Morgennebel hängt noch über den Feldern. Schönes Wetter in Aussicht :)
Ich hoffe euch haben die Bilder gefallen...nächste Woche gibt es wieder was zum kucken!
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Das Thema kennt vermutlich jeder Portrait-Fotograf: Vor sehr homogenen Hintergründen stehen gerne mal ein paar Haare ab. Diese "Flying Hairs" (dt. fliegenden Haare) wirken etwas unordentlich. Viele machen sich die Mühe die Haare mehr oder weniger einzeln weg zu stempeln. Eine Technik, wie man das mit relativ wenig Aufwand und recht gutem Ergebnis klappt, möchte ich hier in einem kurzen Video vorstellen. Ich arbeite mit Photoshop - aber die Technik funktioniert u.U. auch mit GIMP oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen:
Ergänzend (habe ich im Video vergessen) sollte bei der Auswahl mit dem Lasso-Werkzeug eine weiche Kante (links oben - bei mir 15px) eingestellt werden, damit die Übergänge nicht so hart erscheinen.
Viel Spaß - und wenn ihr diese Technik noch nicht kennt oder sie besonders gut findet, freue ich mich über ein Kommentar.
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In dieser Serie möchte ich mal für die fleisigen Damen etwas Werbung machen, die viele meiner Bilder durch ihre kreative Arbeit unterstützt haben. Immer wieder muss ich betonen, dass ein perfektes Makeup & Hairstyling die Basis für ein perfektes Foto sind. Wer das also nicht selbst machen kann und lieber die Unterstützung einer professionellen Visagistin in Anspruch nehmen will, findet hier vielleicht die Richtige. Ich kann alle uneingeschränkt empfehlen. Sie verrichten fantastische Arbeit.
Mein Name ist Jennifer Seibert, ich bin 34 Jahre alt und wohne zur Zeit an der schönen Bergstraße.
Eigentlich wollte ich schon immer auch beruflich etwas mit Make up etc. machen, aber erst auf dem zweiten Bildungsweg habe ich mir diesen großen Wunsch erfüllt und kann mich nun endlich künstlerisch entfalten.
Wenn ihr also ein tolles Make up, Hairstyling oder das komplette Paket möchtet, seit ihr bei mir genau richtig! Ebenso bei Spezial Effekten und Maskenbau. Ich biete euch das perfekte Styling, sei es für eine Party, eine Hochzeit, für Bewerbungsfotos, ein Shooting (gerne auch ausgefallen) oder wofür auch immer ihr möchtet! Ich würde mich riesig über Anfragen freuen!
Da ich zur Zeit noch keine Homepage habe, findet ihr mich bei Facebook unter Jennifer Seibert (Heppenheim) oder ihr fragt Knut ganz lieb nach meinem Kontakt.
Liebe Grüße, Jenny
Vielleicht wollt ihr ja bei diesem Fotowettbewerb teilnehmen. Mehr Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es auf der Seite des Veranstalters: ProStudio360.de
Mitmachen lohnt sich bestimmt!
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In dieser Serie möchte ich mal für die fleisigen Damen etwas Werbung machen, die viele meiner Bilder durch ihre kreative Arbeit unterstützt haben. Immer wieder muss ich betonen, dass ein perfektes Makeup & Hairstyling die Basis für ein perfektes Foto sind. Wer das also nicht selbst machen kann und lieber die Unterstützung einer professionellen Visagistin in Anspruch nehmen will, findet hier vielleicht die Richtige. Ich kann alle uneingeschränkt empfehlen. Sie verrichten fantastische Arbeit.
Eva, freie Visa aus Heidelberg: Ich arbeite seit Juni 2013 an den Pinseln und gebe natürlich mein Bestes mich ständig weiter zu entwickeln und besser zu werden! Ich arbeite gerne sowohl im klassischen Beauty Bereich, also schöne natürliche, glamouröse oder Business-Stylings, als auch kreativ, extravagant und wild! Über Make Up und Haare hinaus stelle ich selbst regelmäßig in liebevoller Handarbeit Headpieces und Shooting-Accessoires her die einem Styling einen tollen ausgefallenen Touch geben verleihen können. Wer für sein Shooting also eine Styling-Unterstützung möchte, die nicht nur kreativ und hochwertig ist, sondern auch gerne auf spezielle Wünsche eingeht, Headpieces vorbereitet und zudem noch faire Preise bietet der ist bei mir genau richtig! Bilder meiner Arbeiten gibt es auf meiner Facebook Seite zu sehen. Bei einem persönlichen Vorgespräch bringe ich selbstverständlich gerne noch weitere Arbeitsproben von privaten Kunden mit! Ich freue mich über jede Buchung und garantiere eine bestmögliche Vorbereitung!
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Wer sich nun fragt, was das Titelbild mit dem Ende der Sommerpause zu tun hat: Ein Thema, dem ich in der schönen Jahreszeit viel Zeit gewidmet habe. Mehr dazu hier.
Auch wenn ich mir hier im Blog oft eine regere Beteiligung in den Kommentaren wünsche, hat es mich doch sehr gefreut, dass die ausgebliebenen Blogeinträge in den letzten Wochen für zahlreiche Rückfragen sorgten. Da nun die Urlaubszeit vorbei ist und das Wetter so langsam wieder schlechter wird, kommt nun auch wieder Lesestoff für euch.
...war natürlich keine wirkliche Pause. Das schöne Wetter habe ich für viele Outdoor-Aufträge genutzt und für Ausarbeitung neuer Konzepte und Pläne für die Wintermonate. Außerdem habe ich mal wieder Landschaftsaufnahmen gemacht und war auf Location-Suche für zukünftige Shootings.
Für die Fotobegeisterten unter euch gibt es zwei neue Berichte über Equipment im Rahmen eines Shootings (inkl. kleinem Makingof):
Für Einsteiger wird es im Herbst/Winter wieder einen Einsteiger-Workshop zur digitalen Fotografie geben. Anmeldungen ab jetzt :)
In der Weihnachtszeit wird es dann auch ein Gewinnspiel geben, bei dem es neben diversen Fotozubehör auch wieder einen Gutschein zu gewinnen gibt. Näheres ann im Dezember.
Außerdem möchte ich auch dieses Jahr wieder zur Weihnachtszeit ein paar Fotos für einen wohltätigen Zweck erstellen/verkaufen. Wer Anregungen oder Ideen hat, darf sich gerne an mich wenden.
Abschließend noch ein paar Bilder aus den letzten Wochen, die in dieser Zeit entstanden sind...
Cowgirls SonnenuntergangSonnenuntergang in Weinheim mit zwei sehr netten "Cowgirls"
Welpen-SchnappschussStarke Autofokus-Leistung bei einem sehr agilen Duck Tolling Retriever-Welpen
Lichtermeer in HeidelbergHeidelberger Schloss mit Alter Brücke bei Nacht
PatriaDas Schiff der Heidelberg Suites (HS) auf dem Neckar in Heidelberg bei Nacht.
Heute möchte ich ein paar Beispielbilder zeigen, die ich mit dem Nikkor AF-S 85mm/1.8 gemacht habe. Die Festbrennweite produziert nämlich fantastische Bilder. Die Festbrennweite hat in vielen Fällen das überragende AF-S 70-200mm/2.8 bei mir abgelöst. Warum? Weil die 85mm Brennweite eine sehr schöne Portraitbrennweite sind und das Objektiv viel Leichter ist, als das Telezoom. Der Bildqualitätsunterschied ist durchaus akzeptabel.
Für extremere Freistellung mit Offenblende von immerhin 1.8 ist jedoch ein gewisser Ausschuss vorprogrammiert: Die Schärfentiefe von wenigen Zentimetern für Portraits ist dann doch so knapp, dass der Autofokus sich nur um ein paar Millimeter vertun muss, damit die falschen Bildteile "scharf" sind. Hier hilft nur manuelles Nachfokussieren oder ein sehr moderner und hochwertiger Autofokus.
Nicht zuletzt in Lightroom gibt es Objektive/Kameras, bei denen man RAW Bilder sehr schön entwickeln kann. Dazu gehört sicherlich auch dieses Objektiv. Die RAW-Daten ermöglichen nochmal einen Schub an ohnehin guter Bildqualität.
Aber nun die Bilder: Location war im Wald/Weinberge kurz nach Sonnenaufgang im Schatten bei sehr "nebliger" Luft.
Nikkor AF-S 85mm / 1.885mm @ F1.8 1/400 bei ISO 200
Ausschnitt aus dem fertigen Bild: Die Schärfe sitzt genau da, wo sie soll.
Nikkor AF-S 85mm / 1.885mm @ F1.8 1/800 bei ISO 200
Nikkor AF-S 85mm / 1.885mm @ F4 1/200 bei ISO 200
Nikkor AF-S 85mm / 1.885mm @ F4 1/400 bei ISO 200
Abschließend noch ein paar Vorher-Nachher-Vergleiche, die nur durch eine Lightroom-Entwicklung des RAW-Files (links) entstanden sind:
Bei Fragen oder Anregungen dürft ihr mir gerne schreiben.
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Seit einiger Zeit veröffentliche ich auch Videos zu verschiedenen Produkten bzw. zeige den Einsatz von Euipment und biete euch einen kleinen Einblick in meine Fotoshootings. Da sich einige über die Tonqualität beklagt habe, habe ich hier nun investiert, um euch in Zukunft noch bessere Qualität bieten zu können. Das Video zu dem Titelbild des heutigen Blogeintrags stammt übrigens aus diesem Video:
Folgendes Video habe ich mit der D300s gefilmt und mit Hilfe des ZOOM H1 nachvertont. Bei 1:20 schalte ich auf den Kamera-internen Ton: Da könnt ihr hören, was das für einen Unterschied macht. Hört ihr das?
Wie schön sind Bilder mit seinen "Liebsten": Dazu gehören nicht nur Kinder, sondern auch Tiere. Das müssen nicht nur Hunde und Katzen sein, sondern auch zum Beispiel Pferde. Wie sowas aussehen kann, seht ihr in meinem heutigen Blogeintrag.
Fotografiert habe ich OnLocation bei einem Stall in den Feldern. Angefangen habe ich mit ausschließlich natürlichem Licht. Später habe ich dann einen Systemblitz zum aufhellen eingesetzt, was den Bildern noch mehr Tiefe und Glanz verliehen hat. So sind viele wunderschöne Bilder für die Ewigkeit entstanden. Ich hoffe, dass allen Beteiligten diese Bilder als ganz besondere Erinnerung noch für viele Jahre Freude bereiten.
Wer auch solche Bilder von sich mit seinem "Liebling" möchte, kann sich ja einfach mal bei mir melden :)
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Aufgrund der hohen Nachfrage, habe ich mich entschlossen diesen Sommer noch einmal einen Einsteigerkurs zur digitalen Fotografie zu veranstalten. Die Teilnehmerzahl ist wieder begrenzt auf max. 8 Teilnehmer. Der Termin ist der
9. August 2014, 10-14 Uhr
Thema ist der Umgang mit der digitalen Kamera und die verschiedenen Einstellungen und deren Auswirkung:
Ziel ist es, nicht mehr im Automatikprogramm drauflos zu knipsen, sondern gezielt die Vorstellungen des Bildes umzusetzen und die technischen Mittel der Digitalkamera dafür zu verstehen und zu beherrschen.
Ich werde auch diverses Equipment vorstellen und zum Ausprobieren mitbringen.
Nach einer kurzen theoretischen Einleitung wollen wir uns zusammen verschiedenen Motiven in einer abwechslungsreichen Location widmen. Anstehende Fragen werden direkt persönlich oder in der Gruppe diskutiert und geklärt.
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Kosten pro Teilnehmer: |
59.- Euro. |
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Dauer: |
ca. 4h |
Der Betrag wird mit der Anmeldung vollständig überwiesen.
Im Falle der Teilnehmerabsage (mind. 48h vorher) wird die Kursgebühr als Gutschrift erstattet.
Sollte der Termin von meiner Seite aus entfallen, wird die Kursgebühr selbstverständlich vollständig erstattet.
Voraussetzungen:
Verbindliche Anmeldungen und Fragen ab sofort per Kontaktformular bzw. Mail. Anmeldeschluss ist der 3.8.2014.
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Nachdem wir nun Weltmeister sind, möchte ich euch nochmal ein Bestof aller "WM"/Fußball-Bilder zeigen, die in dieser Zeit entstanden sind. Vielen Dank an Model Dani, die mir hierfür Model gestanden ist und auch an James, für das Titelbild (auch wenn es ursprünglich nicht dafür gedacht war).
Viel Spaß...
Fotobücher sind heute eine wunderbare Ablösung der "alten Fotoalben", bei denen noch mühselig die einzelnen Bilder eingeklebt bzw. eingesteckt wurden. Wobei ehrlichgesagt auch ein ordentliches Fotobuch eine mühselige Angelegenheit darstellt: Aber kein Vergleich zu früher.
Die meisten Anbieter von Fotobüchern haben ihre eigene Design-Software, mit der Fotobücher erstellt werden können. Diese sind mittlerweile ausgereift und bieten viel Komfort und Stabilität. Für Hobbyfotografen, die in JPG fotografieren und ihre Bilder fertig bearbeitet haben ist es auch kein Problem diese zu verwenden. Wenn jedoch die Bilder im RAW-Format vorliegen und gbf. im Nachhinein noch einmal korrigiert werden müssen, dann ist Lightroom hier ein sehr nützliches Werkzeug, da es ein paar entscheidende Vorteile im Workflow bietet:
Ansonsten hat Lightroom ebenfalls verschiedene Layout-Vorlagen, mit denen man das Buch gestalten kann. Die drei Ansichten "ganzes Buch = alle Seiten", "Doppelseite" und "Einzelseite" helfen für alle Entwicklungsschritte des Buchs die passende Ansicht zu nutzen. Durch Drag&Drop können die Bilder bequem aus der Sammlung aller Bilder für das Buch ausgewählt und dem Buch hinzugefefügt werden. Die Layout-Favoriten helfen dabei die am häufigsten verwendeten Layout-Vorlagen schnell zugänglich zu haben.
Ist das Buch fertig, kann man nun verschiedene Ausgabeformen wählen: JPG, PDF oder direkt an Anbieter Blurb. Die Möglichkeit das Buch als JPG oder PDF zu exportieren, schafft den Zugang zu anderen Dienstleistern, die die Seiten in dieser Form annehmen - auch wenn das noch nicht so verbreitet ist.
Das von mir erstellte Fotobuch hatte immerhin 240 Seiten. Das ist das Maximum bei Blurb - aber immerhin mehr als die meisten anderen Anbieter ermöglichen. Upload zog sich sehr. Liegt aber vermutlich an meiner etwas schwachen Upload-Geschwindigkeit. Aber über Nacht war das dann kein Problem.
Das Vorgehen ist so, dass das Buch komplett hochgeladen wird. Dann kann man im Blurb Kundencenter sich das Buch noch einmal anschauen und die eigentliche Bestellung (unter Angabe der Exemplar-Anzahl) dort durchführen.
Die gewünschte Papiersorte lässt sich leider nicht mehr im nachhinein dort ändern, sondern erfordert Einstellung in Lightroom und einen erneuten Upload des kompletten Buches. Das ist etwas schade, denn ändert am Buchlayout ja nichts.
Der Bestellprozess selbst läuft zügig ab. Man erkennt klar die Preisstruktur und wird dann per Mail über die entsprechenden Status (Aufgragseingang, Versand) informiert. Da das Buch in meinem Falle aus Holland kam, dauert der Versand über Fedex natürlich ein paar Tage (hier bin ich durch Amazon schnelleres gewohnt).
Das Buch kommt dann in einerm nüchternen, aber funktionalen Karton, in dem es hinreichend Sicher verpackt ist. Um das Buch herum ist nochmal eine versiegelte Kunststoff-Folie. Was richtig nervt ist ein recht großer Aufkleber, der bei Blurb standardmäßig auf der Rückseite aufgebracht ist. Die Beschriftung verheißt einfaches Abziehen, was jedoch in gekratze und gefummel ausartet und mich jedesmal eine gute Minute Zeit kostet. Er lässt sich zwar rückstandsfrei entfernen. Müsste aber nicht sein - ich erkenne hier keinen wirklich Nutzen.
Das Buch sieht auf der ersten Blick wertig und gut verarbeitet aus. Das von mir gewählte Premiumpapier fasst sich gut an und hat eine schöne Dicke.
Im Detail habe mich jedoch ein paar Dinge gestört:
Alles nur Kleinigkeiten, aber trotzdem etwas ärgerlich.
Der Service von Blurb ist sehr gut. Auf meine Reklamation und Feedback wurde schnell (< 1/2 Tag) und freundlich reagiert. Die Bemühungen mich zufrieden zustellen sind eindeutig erkennbar.
Nachtrag: Nachdem ich das erste Exemplar moniert hatte, war das zweite, nachgebesserte Buch innerhalb von 5 Tagen da. Offenbar handelte es sich tatsächlich um Probleme im Druck: Das zweite Exemplar hatte die beschriebenen Fehler nicht mehr!
Hat euch das interessiert? War der Bericht hilfreich? Was sind eure Erfahrungen mit Lightroom & Blurb?
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Heute mal ein Aufruf an die Mädels und Jungs da draußen: Wollt ihr nicht noch ein paar schöne Outdoor-Fotos machen? Im Moment bieten sich so viele Locations an: Strand, Felder, Blumenwiesen, Wald, Parkanlagen, usw. Hier können viele natürliche Portraits entstehen. Nutzt die Zeit! Bald kommt wieder die kalte Jahreszeit und es gibt wieder "nur" Studiobilder :)
Alle Jahre wieder bekomme ich viele Anfragen bzgl. meines Fotoworkflows:
Wie alles in dieser schnelllebigen Zeit, verändert sich auch hier die Art und Weise, wie ich mit meiner Bilderflut umgehe. Um mal wieder den aktuellen Stand festzuhalten und für euch, damit ihr vlt. was abgucken könnt :) nochmal als Zusammenfassung:
Ich fotografiere ausschließlich RAW und muss die Bilder damit erstmal in einen Raw-Converter bringen. Für mich ist Lightroom nachwievor die Software, wenn es um Fotoverwaltung geht. Sicherlich gibt es noch andere Möglichkeiten (Adobe Bridge, Photoshop-Elements, Nikon Capture, Photomechanics, etc.), aber Lightroom ist für mich das beste Komplettpaket.
Ich bin kein Freund vom Auslesen der Bilder aus der Kamera mittels USB-Kabel: Das hat schlich und ergreifend den Grund, dass meine Nikon mir keine schnelle USB3-Schnittstelle zu Verfügung stellt und der Import der Bilder über die SD-Karte in meinem eingebauten Kartenleser des MacBooks super schnell ist. Außerdem fummelt man nicht immer hinter den Gummiabdeckungen rum mit steifem Kabel etc. Ich halte das mechanisch für weniger robust, als die SD-Karten-Aufnahme.
Mit Hilfe von Lightroom, werden die Bilder im Rahmen des Imports nach Lightroom in einen entsprechend benamten Ordner importiert. Ich importiere die Bilder als DNG-Kopie in einen eigenen Ordner unter meinem Bilder-Ordner und benenne sie entsprechend ihrem Erstellungsdatum und Kamera-Modell um: DSC12345.JPG -> D300S_20140605_120500__DSC1234.dng.
Der Dateiname hat den Vorteil, dass ich nicht nur den Original-Namen sehe, sondern auch sofort das Aufnahmedatum des Bildes erkennen kann - ohne erst in die Metadaten schauen zu müssen.
Seit Lightroom Version 5 erzeuge ich beim import auch gleich Smart-Previews. Mehr dazu später.
Für den Import meiner noch unsortierten Bilder verwende ich einen eigenen "Incoming"-Katalog. Das hat den Vorteil, dass dieser relativ "klein" bleibt und ich für den Sortier- und Sichtungsprozess nicht wirklich weitere Bilder von anderen Tagen/Shootings benötige. In der Regel lege ich dann auch noch einen Sammlungssatz mit entsprechender Bezeichnung (z.B. "Hochzeit Marie und Anton") an und darunter eine Sammlung "Complete", in die ich alle Bilder aus dem importierten Ordner hinzufüge. Zwei kleine Tipps am Rande:
Nächster Schritt: Alle Bilder durchgehen und Aussortieren, bewerten (Sterne vergeben) und mit Farbmarkern versehen. RAW-Entwicklung/Grundbearbeitung durchführen und auf Online-Speicher sichern. Gbf. auch noch Sammlungen mit diversen Auswahlen anlegen. Smart-Sammlungen können dabei auch sehr Hilfreich sein. Bei Interesse stelle ich meinen Workflow dazu auch gerne nochmal vor.
Abschließend exportiere ich den Ordner mit den Bildern in einen eigenen Katalog, der dann anschließend in meinen Gesamtkatalog wieder importiert wird. Wichtig ist dabei die Bilder nicht mit zu exportieren, sondern wirklich nur die Lightroom-Daten. Der temporäre, exportierte Katalog kann anschließend gelöscht und der "Incoming"-Katalog geleert werden.
Dazu gibts auch ein Video bei Youtube von mir, bei dem ich den Auswahlprozess etwas gezeigt habe.
Da mein Macbook zwar schön schnell ist, aber mit seiner eingebauten SSD nur begrenzt Speicherplatz bietet, verschiebe ich fertige Projekte/Shootings auf eine externe USB-Festplatte - sozusagen meine Arbeitsfestplatte. Das Verschieben selbst mache ich in Lightroom, damit die Datenbank den neuen Pfad zu den Bildern gleich aktualisiert. Durch die Smart-Previews (die ich bereits beim Import angelegt habe), kann ich nun auch ohne meine externe Platte die Fotos durchsuchen und betrachten. Sollte ich die Bilder in besserer Auflösung benötigen, muss ich nur meine externe Platte anschließen.
Welche Festplatten kann ich persönlich empfehlen? Für eine schnelles Arbeiten sollte die Platte über USB3.0 oder Thdunderbolt abgeschlossen sein. 2.5"-Platten haben den Vorteil, dass sie auch bei USB-Anschluss keine eigene Stromversorgung benötigen und über den USB-Port gespeist werden können. Bei Thunderbolt geht das wohl auch mit mehr als einer Platte bzw. sogar 3.5"-Festplatten. Modelle, die ich mir (wieder) kaufen würde:
Letztere ist zwar teuer - aber erstens Thunderbolt und zweitens als RAID entweder zur Datensicherheit oder Performance optimal für den sicheren/schnellen Gebrauch.
Abgesehen von einem Timemaschine-Backup auf einer TimeCapsule leistet die App ChronoSync wertvolle Dienste zum Kopieren der externen Festplatten auf eine weitere Festplatte. Hier verwende ich meine "alten" 3.5"-Platten, die über ein 3.5"-Icybox-Dockingstation:
Alternativ kann hier ein großes RAID-System oder eine oder mehrere große Festplatten (>4TB) ihren Dienst tun in einem ordentlichen Gehäuse.
Für jede 2.5"-Arbeitsplatte habe ich eine entsprechende 3.5"-Backup-Platte. Ich habe ChronoSync in wenigen Schritten so parametriert, dass beim Anschluss beider externen Platten die Änderungen alle kopiert werden. Ist die Backup-Platte voll. Wird sie in einer Hülle in den Schrank gestellt und dort archiviert (da in der Regel die Arbeitsplatte dann auch nicht mehr sehr oft verwendet wird).
Zusammenfassend habe ich für meine Bilder damit immer 3 Speicherorte:
Ich habe fast alle meine Fotos auch auf Zenfolio als JPG liegen. Dieser kostenpflichtige Dienst bietet eine ganze Menge unter anderem habe ich dort relativ sicher meine Bilder liegen - so dass ich zumindest eine JPG-Variante noch als Sicherung habe. Nebenbei nutze ich natürlich die Online-Version meiner Bilder für Modelle, Kunden und Freunde um die Bilder zu präsentieren. Leider habe ich keine wirklich schnelle Anbindung an das Internet, so dass die Bilder immer nur in kleinen Schritten über längere Zeiträume hochgespielt werden können.
Ich hoffe es hat euch etwas geholfen: Wenn ihr zu den einzelnen Themen noch Fragen habt, oder der Wunsch über detailliertere Berichtung bzgl. eines Produkts oder einer Technik besteht, meldet euch...
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Für viele meiner Bilder brauche ich einen anderen Hintergrund, als den langweiligen Studiohintergrund. Das ist eine Arbeit, die ich in Photoshop erledige. Um es mir dort etwas einfacher zu machen, favorisiere ich einen neutral-grauen Hintergrund: Diesen kann ich i.d.R. gut mit einem anderen überlagern und das Motiv trennt sich noch gut genug vom Hintergrund.
Doch man braucht nicht unbedingt einen "grauen" Hintergrund: Auch mit einem rein weißen Hintergrund, kann man sowohl graue, ja sogar schwarze Hintergründe zaubern: Alles eine Frage des Lichts bzw. des Abstands des Lichts zum Hintergrund.
Ein weißer Hintergrund, auf den kein Licht fällt, ist auf dem Bild schwarz. Das ist besonders gut mittels künstlicher Beleuchtung (z.B. Blitzen) zu lösen: Es wird beim Ausleuchten des Motivs mittels Lichtformern darauf geachtet, dass kein Licht auf den Hintergrund fällt. Dafür kann man zum Beispiel Waben verwenden (eine Anwendung davon seht ihr in meinem Video: Tutorial & Studio-Shooting: Oktabox / Beautydish & Grid benutzen (inkl. Makingof, BTS, Licht-Setup):
Wenn ich den Hintergrund "grau" bzw. "weiß" haben möchte, muss ich ihn zusätzlich beleuchten. Je nach stärke der eingesetzten Lichtquellen, gibt es dann einen mehr oder weniger hellen Hintergrund:
Genauso funktioniert das auch mit einem komplett schwarzen Hintergrund: Durch das zusätzliche Licht kann man diesen auch (mit entsprechender Leistung) weiß blitzen - was sich jedoch in der Praxis als schwieriger erweist :)
So ist auch folgendes Bild aus dem Video entstanden:
Wie immer: Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt - immer her damit. Schaut auch auf meinem Youtube-Kanal vorbei.
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Vor einigen Wochen habe ich ein Video erstellt, in dem es um den Einsatz diverser Lichtformer geht. Dabei habe ich u.a. ein Bild gemacht, das ich dann mit Photoshop weiter bearbeitet habe (ca. 20min).
Für alle, die es interessiert, wie das Bild entstanden ist, empfehle ich folgende zwei Videos dazu. Hier erstmal das Vorher-Nachher:
Das fertige Bild:
Viel Spaß und bei Fragen oder Anmerkungen freue ich mich über Rückmeldungen.
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Heute stelle ich euch mein neustes Video vor. Es geht um weitere Lichtformer; quasi als Ergänzung zu den Reflexschirmen vor einigen Wochen (s. Video über Reflexschirme aus Youtube).
Einen sehr coolen Lichtformer finde ich eine Oktabox in Kombination mit einer Wabe - genauso wie einen Beautydish. Prostudio360 hat mir zu diesem Zweck ein paar Lichtformer (neben zwei Kompaktblitzen) zu Verfügung gestellt. In folgendem Video erkläre ich wie diese Lichtformer aussehen, was man mit ihnen machen kann und zeige den Einsatz bei zwei meiner Shootings - inkl. der dabei entstandenen Bilder. Das Video richtet sich an Einsteiger und Interessierte der Studiofotografie. Fragen gerne als Kommentar oder Nachricht und ich freue mich über das Abonnieren meines Youtube-Kanals.
Demnächst wird es noch ein Screenplay einer Retusche eines Bildes aus dem Video geben und die Bilder in größerer Auflösung...
Hat euch das Video gefallen, hat es euch was gebraucht? Teilt es fleisig, damit viele was davon haben. Mir hätte ein solches Video vor einigen Jahren viel gebracht. Wie seht ihr das?
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Abschließend von meiner Mallorca-Reihe hier noch die letzten Bilder, die ich euch zeigen möchte. Danach gibts wieder "Menschen" :)
Portopetro
Am südlichstens Punkts Mallorcas: Cap de Ses Salines
Auch das ist Mallorca: Grüne Wiesen und Obstbäume
Lighthouse Cala Ratjada
Escorca: Leider auf dem Foto nicht annäherend das Gefühl, was man hat, wenn man von oben auf die Straßenschlange blickt...
Carrer sa Calobra
Carrer sa Calobra: Sieht enger aus, als es ist: Busse fahren da auch durch :)
Carrer sa Calobra: Hier der Beweis.
Kurzer Stopp auf dem Weg zum Cap de Formentor.
...wegen der grandiosen Aussicht.
Das ist Mallorca's raue Felsküste
Mallorca mit seinen wunderschönen Buchten und dem kristallklaren Wasser.
Cap de Formentor
Santuario de San Salvador
Wer sagt denn, dass es immer die dicke Spiegelreflex sein muss. Ich habe einige Bilder mit dem iPhone gemacht (auch mit der Panorama-Funktion) und diese dann mit Snapseed etwas gepimpt. Die Ergebnisse finde ich durchaus schön. Was meint ihr?
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Hier ein paar versprochenen Impressionen aus Mallorca. Die meisten Aufnahmen sind mit dem Tokina 12-24mm/4 Ultraweitwinkel entstanden. Auf meiner D300s entsprechen das umgerechnet 18-36mm Kleinbild. Das Titelbild des heutigen Blogeintrags ist übrigens keine Küstenlandschaft und auch kein See, sondern lediglich eine Pfütze, zu der ich mich runterbeugte.
Am meisten "verzaubert" haben mich die Hafenbilder bei Sonnenaufgang. Hier habe ich aus ettlichen Hochkantbildern ein Panorama gefertigt, so dass ich insgesamt eine Auflösung von über 77 Mio Pixel hatte...das nur so zum protzen :) Aber mir gefiel auch das Bild recht gut:
An dem Morgen entstanden noch mehr schöne Bilder vom Portocolom. Das Besondere war, dass ich in der blauen Stunde unmittelbar vor Sonnenaufgang auch noch den Volmond untergegen sah.
Einen anderen Morgen war ich an einer kleinen Bucht, bei der mir das Schiffchen, was da vor Anker lag so gut gefiel, dass ich gleich mal draufgehalten habe:
...und anschließend in Cala d'Or an der rauhen Felsküste, an der auch das Titelbild des Blogeintrags entstanden ist. Bis auf einen Angler war ich dort alleine und habe den wunderschönen Sonnenaufgang genossen.
Vom Santuario de San Salvador (bei Felanitx) gab es auch einen atemberaubend schönen Sonnenaufgang. Statt Wasser, konnte ich hier die Berglandschaft von Mallorca in mehreren Ebenen von Oben gesehen:
Das nächste Mal gibt es noch ein paar Bilder von Momenten tagsüber, die aber auch ihren Reiz hatten...
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Für Unterwegs ist es oft hilfreich, wenn man ein Stativ dabei hat. Gerade bei Sonnenauf- und untergängen ist es fast unabdingbar ein Stativ mit sich zu führen; Genauso, wie bei vielen anderen Situationen mit schwachem/schlechtem Licht.
Macht man sich auf die Suche nach einem Stativ, findet man zunächst unzählige Hersteller und Adressen, wo man diese beziehen kann. Genauso breitgefächtert ist die Preisspanne, die man für solche Stative investieren kann bzw. muss.
Vielleicht kann ich mit diesem Blogeintrag etwas Licht ins Dunkel bringen. Ich möchte nun nicht Werbung für ein bestimmtes Stativ machen, sondern einfach nur von meinen Erfahrungen berichten und wie ich an die Wahl eines Statives herangegangen bin:
Zunächst ist es wichtig, sich über den Einsatzzweck des Statives im Klaren zu werden und die persönlichen Anforderungen zu definieren:
Leider schließen sich viele Eigenschaften gegenseitig aus: Ein stabiles Stativ, dass sehr gut steht ist in der Regel nicht leicht und klein. Man muss also den richtigen Kompromiss für seinen Anwendungsbereich finden.
In erster Linie ist die Stabilität entscheidend: Das Kleinste und leichteste Stativ nützt nichts, wenn die Bilder nicht scharf sind, weil das Stativ nicht ausreichend fest stehen bleibt. Genauso ist es nutzlos, wenn das Stativ mit einer teuren Kamera und Objektiv "zusammenbricht" oder umfällt, weil es das Gewicht nicht tragen kann.
Daher bin ich in folgender Reihenfolge auf die Suche:
Vor Jahren habe ich mir ein Manfrotto 055X Pro gekauft. Ein wirklich tolles und robustes Stativ. Wiegt aber knapp 3kg mit Kugelkopf (ausziehbar bis ca. 180cm). Das hielt mich oft davon ab es mitzuschleppen. Dafür steht es relativ gut und verwackelte Aufnahmen auch mit größerem Gewicht (SLR + 70-200/2.8) sind kein Problem.
Auf dem Markt mit Stativen um die 1kg-Marke bleiben fast nur noch Stative aus Carbon o.ä. Damit springen wir auch in eine Preisregion ab 300 Euro. Aber der Unterschied liegt nicht nur im Gewicht, sondern auch in den Dämpfungseigenschaften von Carbon - wenn man der Werbung glaubt.
Nach langem Suchen bin ich dann zu folgendem Modell gekommen:
Reise-Dreibeinstativ SIRUI T-2205X
mit
Kugelkopf SIRIU K-20X
Da ich den Kugelkopf schon vorher hatte, war ich von der Qualität der Marke generell sehr angetan (er überstand einwandfrei funktionell den doch sehr harten Einsatz in Namibia). Das Stativ überzeugt durch ein geringes Gewicht von einem knappen Kilo und einem super Packmaß von ca. 40cm. Es ist super schnell auf- und abgebaut und vor allem: Es trägt Kamera mit Objektiv ausreichend gut. Ich habe noch kein verwackeltes Bild damit erlebt und aufgrund des geringen Gewichts kann ich es überall mit hinnehmen, ohne einen extra Träger dafür zu engagieren :)
Die Höhe ist ausreichend: Mit Kugelkopf kann ich stehend bequem Bilder machen und bei einem Segment weniger ausgefahren gewinne ich noch mehr Stabilität.
Eine schöne Übersicht für das ca. 300 Euro teure Stativ findet man u.a. auf der Hersteller-Seite.
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Nach meinem Trip nach Mallorca hier ein paar erste Eindrücke von der wirklich schönen Insel. Gerade zum Sonnenauf- bzw. Untergang herrscht da ein besonders schönes Licht und die Rauhe Landschaft im Kontrast zum tief blauen Meer ist einfach wunderschön. Auch tagsüber war das Licht sehr schön zum fotografieren: Vielleicht aber auch nur, weil es hier so lange so trist war :)
Den Blitz (SB-900) und den Telekonverter habe ich nicht verwendet. Dem Stativ widme ich mal einen eigenen Blogeintrag in den nächsten Wochen, genauso wie dem Nikkor 85mm/1.8. Beides habe ich relativ viel benutzt. Für die Landschaftsaufnahmen habe ich vorwiegend das Tokina Weitwinkel-Objektiv eingesetzt. Ich war sehr zufrieden mit den Bildern, wie sie in der Kamera quasi entstanden sind, so dass ich nur noch etwas feintuning bei der Entwicklung in Lightroom gemacht habe.
Viel Spaß bei den ersten Bildern. Bei Fragen und Wünschen einfach eine PM oder Anmerkung hier im Blog.
Bucht zwischen Cala d'Or und Portopetro
Weg am Cap de Ses Salines
Leuchtturm
Rauhe Südküste
Falls ihr das noch nicht mitbekommen habt. Ich werde in Zukunft auch immer mal wieder kostenlose Videos veröffentlichen. Vermutlich bei Youtube, weil es einfach ist und man dort auch eine gute Verbreitung findet. natürlich werde ich das auch immer wieder hier auf meinem Blog erwähnen. Aber manche Videos seht ihr einfach früher, wenn meinen Youtube-Kanal abonniert.
Da ich relativ viele Anfragen bekommen habe, wie mein Hundebild aus dem eigentlichen Schnappschuss entstanden ist, heute ein Verweis auf das MakingOf der "Hundsretusche", die ich auf Youtube veröffentlich habe:
Hier nochmal das fertige Bild in Farbe und in Schwarz-Weiß:
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Heute mal ein paar Impressionen aus einem Tulpenfeld, die ich letzte Woche spontan gemacht habe. Einfach nur zum Einstimmen in den Frühling. Für die Fotointeressierten unter euch: Die Bilder habe ich mit einem Makro (Sigma AF-S 105mm / 2.8 offenblendig oder leicht abgeblendet: 4-8) und einem Weitwinkel (Tokina AF-S 12-24mm / 4, meist aber abgeblendet auf 8-11) gemacht, in Lightroom beschnitten und die Belichtung leicht korrigiert. Ansonsten sind sie so in der Kamera entstanden. Viel Spaß...
Hier noch zwie, die ich etwas in Photoshop bearbeitet habe:
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So...die Outdoor-Saison geht nun wieder los: Es blüht, es wird grün und die Sonne scheint. Ich freue mich auf die ersten Outdoor-Shootings. Wer interessante Locations kennt, kann sich damit bei mir ein TfP-Shooting verdienen :)
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf meinen Grundlagen-Workshop am 1. Juni aufmerksam machen:
Es geht um Grundlagen und praktische Umsetzung mit der digitalen Kamera:
Voraussetzung:
Kosten pro Person: 60.- (Teilnehmerzahl begrenzt).
Dauer ca. 4 Stunden.
Genauer Ort (Raum Heidelberg / Mannheim) wird noch bekannt gegeben.
Anmeldungen per Nachricht oder auf Facebook.
Bei Interesse an einem Forgeschrittenen Workshop bzgl. einem speziellen Thema (Makro, Menschen, etc.) bitte eine Nachricht an mich. Ein solcher folgt dann im Laufe des Sommers auch noch.
Außerdem wird es wieder einen Makeup-Workshop. Hier lernen die Teilnehmer von einem professionellen Makeup-Artist , wie man sich ordentlich schminkt mit vielen Tipps & Tricks.
Bei Interesse einfach unverbindlich eine Nachricht schicken.
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Vor einigen Wochen hatte Michael von FOTOGRAFR aufgerufen seinen Blog im Rahmen eines kleinen "Interviews" vorzustellen. Diesem bin ich sehr gerne nachgekommen und möchte hier nun seine Ergebnisse von "100 erstklassigen Foto-Blogs" auch meinen Lesern zeigen.
Ich freue mich natürlich besonders, dass ich auch mit zu den Top-100 gehöre :) - aber habe mir auch die Zeit genommen die anderen 99 Blogs zu durchstöbern und habe wirklich sehr viele schöne Seiten gefunden, die ispirieren, bilden und Spaß machen. Schaut doch auch mal rein...
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Mathaise-Markt 2014
Der Mathaise-Markt in Schriesheim ist das erstes große Frühlings- und Weinfest an der Bergstraße. Am ersten Sonntag ist traditionell der große Umzug, bei dem u.a. Vereine, Schulen, Kindergärten, usw. ihre Wagen prachtvoll und ideenreich schmücken und damit durch die Straßen Schriesheim ziehen.
Schriesheims Einwohner und Besucher aus dem ganzen Umkreis kommen und dieses Spektakel mit zu erleben.
Dieses Jahr war es etwas größer und länger als sonst: Grund dafür ist der 435. Mathaisemarkt und das 1250-jährige Stadtjubiläum. Grund genug mal wieder meinen Foto mitzunehmen und das Geschehen aus Zuschauersicht festzuhalten. Besonders gefallen haben mir die Oldtimer und vielen Pferdegespanne und die vielen tollen Kostüme, die ich bei den Mitwirkenden gesehen habe.
Hier eine Auswahl meiner persönlichen Motiv-Highlights:
Unsere Weinhoheiten: Lena & Hannah
Die restlichen Bilder findet ihr hier: Impressionen Festzug Mathaise-Markt 2014.
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Heute möchte ich mal über was anderes schreiben - indirekt hat es natürlich auch mit Fotos zu tun :)
Ich habe mich in den letzten Tagen relativ viel mit Final Cut Pro (FCP) beschäftigt. Für die, die nicht wissen was das ist: Das ist DAS Videoschnittprogramm für den Mac. Vorweg muss ich sagen, dass ich mit Videoschnitt bisher nicht viel getan habe (außer ein paar Urlaubsvideos). Für sehr einfache und schnelle Ergebnisse ist iMovie immer noch eine richtig coole Sache. Von früher kenne ich etwas die Produkte von Magix oder Pinnacle; da ich aber nun auf dem Mac Final Cut Pro installiert habe, möchte ich kurz mit meinen Erfahrungen darüber berichten:
Vorweg kurz zum Preis: Mit knapp 200.- sicherlich keine ganz billige Angelegenheit. Aber wer ab und an Videos zusammenbastelt und da Flexibilität und gutes Handling braucht, hat das schnell verschmerzt :) Das Produkt ist wirklich gut und sehr umfangreich.
Wer sich schonmal meine ersten Videos auf meinem Youtube-Kanal damit angesehen hat, hat sich vielleicht schon gefragt, wie das mit Vor- und Abspann funktioniert: Hier muss ich sagen, dass FCP wirklich schon viele Sounds (Geräusche, Musik, Jingles, etc.) und Vorlagen mitbringt, die man schnell modifizieren kann. Speziell für Youtube kann man allerdings auch Musik auswählen, die man direkt von Youtube runterladen kann: Youtube Audio-Library. Genauso bringt FCP aber auch eine Fülle von Hintergründen, Animationseffekten etc. mit, so dass man damit schonmal gut durchstarten kann.
Ich möchte hier keine Anleitung für FCP geben: Es gibt sowohl in Youtube, als auch in geschriebener Form eine Fülle von Informationen und Anleitungen zu finden. Nicht zu letzt die Dokumenation zu FCP von Apple selbst ist sehr ordentlich.
Was entscheidend für eine flüssige Arbeitsweise sind, ist viel wichtiger:
Wer sich jetzt fragt, was damit Fotos zu tun hat und was das Titelbild soll...
Ich habe für die Perseria einen kleinen "Imagefilm" mit u.a. Fotos, die ich gemacht habe, erstellt. Nachdem ich erst über Online-Dienste wie Animoto und Alternativen nachgedacht habe (übrigens ist Animoto wirklich der schickste Dienst - leider auch recht teuer), habe ich mich aufgrund der Anforderungen dann doch für eine individuelle Variante mit FCP entschieden:
Mittels Keyframe-Technik und den oben genannten Tipps für den Arbeitsablauf, kann ich FCP auch für digitale Diashows wärmstens empfehlen. Für große Bildschirme mit 1080p kann man sich auch das Plugin "Coverflux 2" anschauen, der einem eine schicke Bildershow mit Reflexen und Stapeln sehr einfach erstellt. Leider geht der für Spiegelung und Effekt verbrauchte Platz dem eigentlichen Bild verloren.
Fazit: Ich werde nun FCP öfter für Filme mit meinen Bildern einsetzen - das Ergebnis überzeugt.
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Ein sehr geschätzter Kollege von mir, betreibt schon seit Jahren einen sehr schönen und interessanten Blog: Fotografr.de
Er hat nun zu einer Aktion Fotografie-Blog-Bühne aufgerufen, bei der er eine Liste mit interessanten Fotoblogs ermitteln möchte. Da ich nun auch schon seit einiger Zeit regelmäßige Beiträge verfasse, die Aufgrund der Rückmeldung in sozialen Medien und Mails mehr Leser vermuten lassen, als sich tatsächlich in den Kommentaren verewigen, schließe ich mal daraus, dass die Inhalte doch ganz wertvoll sind :)
Daher möchte ich an dieser Aktion teilnehmen, in der Hoffnung, dass ich meine Schreibereien an noch ein paar Augen bringen kann :)
Ich blogge seit dem 20. März 2011. Am Anfang fehlte mir noch ein wenig die Idee, über was ich schreiben könnte. Daher waren die ersten Artikel sehr sporadisch. Regelmäßig Mittwochs blogge ich nun seit Mai 2012.
Ich blogge, weil ich spaß daran habe, meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen und Erfahrungen und meine Gedanken mit Gleichgesinnten und Interessierten zu teilen. Außerdem finde ich es eine neutrale Plattform von meinen Arbeiten und Aktionen zu berichten, die für jeden zugänglich ist - unabhängig von Facebook etc.
Mein fotografischer Schwerpunkt liegt in der Menschenfotografie: Von Beauty bis zu kleineren Composings. Ich bin über die Bildbearbeitung zum Fotografieren gekommen. Während in den ersten Jahren meine Bildbearbeiter-Tätigkeit dominierte, hat sich das Verhältnis zur Fotografie hin verschoben. Eine Grundlage für eine schöne Bildbearbeitung/Postprocessing ist für mich sicherlich ein gutes, fotografisches Ausgangsbild. Aber definitiv gehört für mich die "Photoshop-Arbeit" genauso dazu.
Fotografie bedeutet für mich mehr, als einfach nur ein Bild machen: Während ich privat Bilder als Erinnerung für mich selbst schaffe, freue ich mich Andere an meinen "Kunstwerken" teilhaben zu lassen und ihnen damit eine Freude zu machen. Bilder halten für mich ein Stück Zeit fest, dass auch gerne als Kunstwerk an der Wand enden darf.
Bei den fotografischen Vorbildern ist es schwierig, da ich kein klassischer Fotograf bin, sondern eher an den aktuellen Photoshop-Künstlern gewachsen bin. Zur Bildbearbeitung haben mich sicherlich Calvin Hollywood, Scott Kelby, etc. gebracht, die ich aber alle nicht zu den großen Fotografen zählen würde. Inspiriert hat mich sicherlich schon viel Joel Grimes.
Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde, ginge es vermutlich nach Thailand, da es hier nicht nur landschaftlich, sondern auch Menschen zu fotografieren gibt, die in sehr farbenfroher Umgebung zu finden sind und immer ein Lächeln auf den Lippen haben :) Allerdings muss ich nicht weit fliegen: Auch hier gibt es interessante und schöne Motive. Aber wie bei allem: Fremdes zieht an :)
Wenn ich eine beliebige (noch lebende) Person vor meine Kamera bitten dürfte, wäre das Vitali Klitschko, da er mir für eine Fotosession sicherlich so einiges zu bieten hat: Charakter-Gesicht, starker Körper und ein interessanter Mensch.
Wenn ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern wollte, würde ich einen Tag mit ihm durch die Straßen ziehen und ihm zeigen, wieviel wundervolle Motive es zu entdecken gibt, und welche Befriedigung es bringt, wenn man diese in Bildern für sich festhalten kann. Aber wer nicht von innen heraus die Neigung und den Blick für das Schöne hat - und dieses auch nicht zu schätzen weiß, den kann ich vermutlich auch damit nicht begeistern; Nur manche wissen einfach noch nicht, dass sie daran Freude haben...
Damit diejenigen, die meinen Blog und meine Bilder nicht schon verfolgen, sich ein Bild machen können: Hier zwei Bilder, die für meine Arbeiten repräsentativ sein könnten:
Wer mehr von meinen Arbeiten sehen möchte, kann das gerne hier.
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Nach dem Blogeintrag von letzter Woche erreichten mich einige Mails, wie man so ein Bild bearbeitet. Also habe ich das PSD-File nochmal rausgesucht und bin die einzelnen Ebenen in einem Video kurz durchgegangen. Ich habe die Schritte nicht im Detail nochmal erklärt, sondern vielmehr die einzelnen Schritte und wozu ich diese gemacht habe.
Hier nochmal das Augangsbild:
Und hier das Video. Viel Spaß...
Was ich noch ergänzen muss/wollte:
Fragen? - Gerne in den Kommentaren.
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Ich hatte beim Gassi neulich mal wieder meinen Foto mit. Leider ist es ja im Moment im Wald schon etwas trostlos. Neben dem ganzen Matsch sind auch die Bäume selbst kein wirklich Highlight. Nachdem nun auch noch das Licht nicht wirklich spektakulär war, habe ich versucht ein paar Fotos zu machen und danach in Lightroom etwas rumgespielt. Hier mal ein Vorher-Nachher von meinem treuen Modell:
Und mit ein wenig mehr Photoshop kamen dann auch ein paar schöne Portraits von ihm raus:
Und wo ich schon am "Malen" war, habe ich auch noch das Baumbild aus dem Header eingefärbt:
Abschließend noch ein Hinweis auf meinen noch hoffentlich wachsenden Youtube-Kanal: Schaut doch mal vorbei.
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Anlässlich Valentinstag gibts ein paar Bilder aus dem letzten Pärchenshooting: Vielen Dank an die beiden, dass ich die Bilder zeigen darf.
Eine Leserin fragte mich nach einem geeigneten Objektiv für Feiern und Events. Da es vorwiegend im privaten Einsatzbereich genutzt wird, soll es sich vermutlich auch in einem erschwinglichen Preisniveau abspielen.
Durch Spiegelreflex- oder Systemkameras haben wir die Möglichkeit verschiedene Objektive am Kameragehäuse zu nutzen. Das sollte man auch zu seinem Vorteil ausnutzen.
Ich rede hier bei konkreten Modellen von Nikon-Objektiven bzw. Objektiven mit Nikon-Anschluss, da ich eine Nikon besitze. Sicherlich gibt es von anderen Herstellern auch entsprechende Modelle, mit vergleichbaren Kennzahlen.
Nicht jedes Objektiv ist für jeden Zweck optimal: Es gibt zwar Zoomobjektive, die einen Brennweiten bereich von zum Beispiel 18-300mm abdecken. Doch geht man mit diesen Objektiven meist Kompromisse in der Bildqualität ein. Auch das Gewicht spielt eine Rolle, wenn man das Objektiv viel herumtragen muss (wie auf Wanderungen etc.). Daher muss man den Einsatz der Objektive gut gegen Bildqualität, Gewicht und Anzahl der Objektive abwiegen. Hier ein paar Beispiele:
Sobald man genügend Licht hat, kann man prinzipiell mit jedem Objektiv arbeiten. Auch wenn sich die Bildqualität zwischen den einzelnen Modellen unterscheidet, können damit sicherlich immer ordentlich belichtete Fotos gemacht werden.
Objektive mit einer großen Offenblende haben zwei Vorteile: Erstens mehr Licht auf dem Sensor, zweitens kann man mit großen Offenblenden schöne Schärfentiefe erzeugen. Nachteil gibt es auch: Der Preis. Günstiger sind Festbrennweiten, gegenüber Zoom-Objektiven. Eine günstige Variante wäre zum Beispiel das 50mm/1.8 oder das 35mm/1.8.
Wenn nun entweder sehr kleine (schnelle) Verschlusszeiten notwendig sind, wie etwa in der Sportfotorafie oder bei Fotos von Kindern, Hunden usw., reicht das vorhandene Licht oft nicht aus. Das Gleiche trifft bei Aufnahmen in dunklen Räumen (Kirchen, Diskotheken, Konzerten, etc.) zu. Da die Belichtungszeit nicht beliebig lange gemacht werden kann (Verwacklung / Unschärfe von bewegten Motiven), bleiben nur noch zwei andere Faktoren, das Bild korrekt zu belichten:
Die erhöhte ISO-Zahl bringt gerade bei "günstigeren" Kameramodellen sehr schnell ein unschönes "Rauschen" (verpixeln der Bilder) mit sich. Trotzdem sollte man diese Möglichkeit ausnutzen, um einer korrekten Belichtung näher zu kommen.
Die Blende ist der schwierigere Faktor:
Unabhängig von Objektiven lässt sich natürlich auch mit anderen Hilfsmitteln "mehr Licht" zaubern: Systemblitze sind für dunkle Räume sicherlich eine sinnvolle Anschaffung.
Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Für Events, Feiern und Hochzeiten kommt man nicht um lichtstarke Objektive herum.
Wer das Geld für ein Zoom-Objektiv aufbringen möchte, dem kann ich zum Beispiel im Normalbrennweitenbereich das "Tamron 24-70mm/2.8 Di VC USD" empfehlen. Es ist günstiger als das entsprechende Nikon-Modell, aber die Bildqualität finde ich durchaus vergleichbar. Der Verwacklungsschutz arbeitet in meinen Augen hervorragend. Man bekommt es für einen Straßenpreis von ca. 800 Euro.
Für den Telebereich kann ich (leider) nur das nicht wirklich preisgünstige Nikkor AF-S 70-200/2.8 VR2 empfehlen. Wer günstig das Vorgängermodell erwerben kann (VR nicht VR2) fährt damit genauso gut. Die Bildqualität ist jedoch überragend und wer das Geld investiert und leidenschaftlich Fotos macht wird das wohl kaum bereuen :)
Für den kleineren Geldbeutel gibt es durchaus alternativen bei Festbrennweiten, die ich ebenfalls empfehlen kann:
Wenn das Bild einigermaßen korrekt belichtet und nicht verwackelt ist, kann man auch in der Postproduktion noch einiges verbessern, wenn man weiß wie :) Am meisten Potenzial bieten zum Beispiel RAW-Bilder mit 12-Bit-Farbtiefe. Dann kann man mit z.B. Adobe Lightroom noch so einiges aus den Bildern rausholen: Belichtung, Farben, Rauschen, Schärfe.
Ich hoffe damit die Frage beantwortet zu haben und vielleicht die eine oder andere Anregung gegeben, um in Zukunft für noch bessere Bilder gerüstet zu sein.
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In diesem Video zeige ich, wie man mit Photoshop (geht sogar mit Photoshop CS2, was man mittlerweile kostenfrei bei Adobe runterladen kann) ultrascharfe Bilder erzeugt. Wichtig ist natürlich die Qualität des Ausgangsbildes und, dass man auch Strukturen im Bild hat, bei denen die Schärfe gewünscht ist bzw. Sinn macht.
Natürlich gibt es viele Wege die nach Rom führen. Hier möchte ich einen zeigen: Lokale Kontraste an Kanten empfinden wir als "Bildschärfe". Anstatt nun nur Kanten eines "Grades" zu finden, verwende ich mehrere Stufen, um Schärfe in mehreren Abstufungen zu erzeugen.
Hier ein Vorher-Nachher Vergleich als 100%-Ausschnitt des Bildes:
Um nur einzelne Bereiche des Motivs mit "Schärfe" zu versehen kann natürlich eine Ebenenmaske verwendet werden.
Nun viel Spaß beim Video:
Was ich im Video vergessen hatte zu erwähnen: Dadurch, dass nur die Strukturen betroffen sind, kann die "Schärfeebenen"-Gruppe auch später noch nach "oben" verschoben werden und mehrfach angewendet werden. Dadurch lassen sich u.U. weichzeichnende Schritte vorher wieder kompensieren.
Wenn euch das Video gefallen hat, freue ich mich wie immer über nette Kommentare. Habt ihr andere Techniken?
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Bei einem Shooting neulich habe ich es mal geschafft Bilder von meinem Licht-Setup mit dem Smartphone zu machen. Dabei soll es heute nicht um die dabei entstandenen Bilder gehen, auch nicht um das Setup an sich. Vielmehr möchte ich euch mal zeigen, wie sich die Modelle fühlen bzw. was diese bei einem Shooting sehen.
Während ich mit der Kamera das ganze von vorne sehe (linke Seite), sieht das "vor der Kamera" schon wieder ganz anders aus (rechts):
Natürlich hat die Kamera nun die Belichtung runtergedreht, um das helle Licht nicht voll überstrahlen zu lassen. Aber genau das tut unser Auge/Gehirn auch. Vorallem, wenn dann noch das Studiolicht abgedunkelt wird. Ganz so extrem ist es nicht: Aber es kommt der Sicht vor der Kamera schon recht Nahe.
Wenn man sich obiges Bild mal anschaut und vorstellt, dass im "Dunkeln" zwischen den Leuchten der Fotograf steht, kann man sich durchaus denken, dass eine gewisse Unsicherheit bei manchen Modellen auftreten kann.
Auch wenn ich das als Fotograf kenne, bin ich mir dessen leider nicht immer bewusst. Daher freue ich mich, wenn sich das Modell "traut" das zu sagen, wenn die hellen Lichter blenden/stören. Umgekehrt sollte jeder Fotograf darauf achten und gbf. selber Gegenmaßnahmen einleiten :)
Das Einstelllicht und Abdunkeln des Studios ist in vielen Fällen notwendig. Genauso wenig möchte man die Position und Richtung der Lichter ändern. Allerdings kann man das Einstelllicht in den meisten Fällen reduzieren, so dass die Lampen dem Modell nicht ganz so hell ins Gesicht strahlen. Genauso darf das Modell die Augen auch während einer Einstellphase und "Testschüssen" durchaus auch mal zu machen.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht: Sowohl vor als auch hinter der Kamera?
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Bildbearbeitung ist in der professionellen Fotografie heute nicht mehr weg zu denken. Natürlich ist die Basis für ein gutes Bild immer noch Licht, Komposition, Posing/Mimik und Styling & Outfit mit einem passenden Hintergrund/Location. Doch fast alle meiner Bilder durchlaufen in der sogenannten Postproduktion noch viele weitere Schritte, durch das ein Bild erst seinen letzten Schliff bekommt. Natürlich kann man vieles auch fotografisch im Vorfeld schon lösen, andere Dinge wiederum nicht oder nur schwerlich. Ziel ist es einen "Boah"-Effekt zu erreichen, das ein Bild zu einem echten Kunstwerk, etwas Einmaligen zu machen.
Bildbearbeitung kann auch zur Aufarbeitung "alter" (noch analoger Bilder) dienen, die dafür digitalisiert und dann restauriert werden.
Bildbearbeitung ist heute eine Dienstleitung, die an beliebigen Bildern durchgeführt werden kann, hat aber auch ihre Grenzen: Die Qualität des Ausgangsbilds ist maßgeblich für die Arbeit und das Ergebnis.
Aber Hochzeitsbilder, die ein besonderes Finish erhalten sollen, Portraits denen noch das gewisse Etwas fehlt, usw. können durch Bildbearbeitung im Nachhinein noch aufgewertet werden. Genauso wie der Austausch eines langweiligen Hintergrunds oder kleinere, kosmetische Korrekturen sind möglich.
Da jedes Bild individuell betrachtet werden muss, mache ich für jedes Bild nach vorheriger Absprache und Beratung ein konkretes Angebot.
Interesse geweckt oder neugierig geworden?
Einfach Kontakt aufnehmen, mir unverbindlich das Bild zusenden und ich erstelle zeitnah ein konkretes Angebot mit einer beispielhaften Vorschau des zu erwartenden Ergebnisses.
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Vor einigen Wochen hatte ich ja mit den Reflexschirmen von Fotoquantum ein Testshooting mit Kim. Die Bilder aus dem Shooting habt ihr ja teilweise schon gesehen (s. Blogeintrag mit Video zu dem Shooting). Ich habe nun noch drei Bilder für euch, bei denen ich mit Photoshop noch etwas getan habe.
Dass das Quellmaterial so gut war, spiegelt sich in den fertigen Bildern wieder. Ich bin sehr zufrieden damit. Wer sich das "Behind the Scenes" des Shootings und meine Erklärungen zu den Reflexschirmen anschauen will, kann das entweder bei Youtube machen, oder schaut sich den Blogeintrag dazu an.
Nun noch die drei versprochenen Bilder. Wenn die Nachfrage groß genug ist, schiebe ich auch gerne mal ein Photoshop-Makingof nach :)
]]>Ich hoffe ihr seit alle gut ins neue Jahr gekommen und konntet euch über die Feiertage auch etwas erholen. Das Jahr 2013 ist vorbei und 2014 hat nun offiziell begonnen. Ich möchte meine aktuellen Pläne für dieses Jahr mit euch gerne teilen.
Ich werde weiterhin versuchen meinen Mittwochs-Blog aufrecht zu erhalten und interessante, sehenswerte und aktuelle Beiträge zu verfassen. Anregungen und Fragen nehme ich gerne an und versuche diese zu berücksichtigen.
Meine zwei großen, freien Projekte für dieses Jahr habe ich schon fast fertig geplant. Modelle sind schon aufgewählt und Termine werden gesucht. Trotzdem will vielleicht noch jemand "last minute" als Modell, Visa, Designer mitmachen: Dann bitte noch schnell per Email bewerben:
Ich möchte gerne diverse klassische Märchenfiguren in Bilder bannen: Das Bild soll jedoch etwas moderner, ausgeflippter, provokativer und/oder witzig werden - trotzdem die Figur klar erkennbar sein.
Für 2015 habe ich einen (vielleicht auch zwei) Kalender geplant, die ich gerne kommerziell zum Verkauf anbieten möchte. Der Erlös davon soll einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen. Für die Produktion der Kalender suche ich noch Sponsoren, die in Vorleistung treten, um die Kalender produzieren zu können. Wer hier jemanden kennt oder wenn jemand mitliest, der das gerne übernehmen möchte, darf er sich gerne bei mir melden.
Neben den freien Arbeiten, vergebe ich auch noch Testshootings oder einige spontane Ideen auf TfP-Basis. Leider muss ich hier aus Zeitgründen etwas zurückfahren und werde nicht mehr so viele TfP-Shootings machen, wie in den letzten Jahren. Ich bitte dafür um Verständnis. Wer jedoch eine grandiose Idee hat, spezielle Outfits, außergewöhnliche Accessoires, etc. darf sich gerne mit einem Vorschlag an mich wenden - vielleicht begeistert mich das ja auch.
Ansonsten stehen an freien Arbeiten, die ich mal ausprobieren will, folgende Themen an:
Ich möchte dieses Jahr auch wieder verstärkt mein Wissen weitergeben. Wenn ihr eine Gruppe oder auch Einzelpersonen seit und Grundlagen der digitalen Fotografie erwerben wollt, euch spezielle Themen interessieren auf Anfänger- oder Fortgeschrittenen-Niveau: Meldet euch! Sobald ich offizielle Termine habe, werde ich darüber informieren. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst :)
Ich werde mich dieses Jahr auch an Video-Tutorials und weiteren Tests von Foto-Equipment versuchen. Würde mich über Rückmeldung freuen.
Am 8. Januar startet der Fotostammtisch in Schriesheim. Ich würde mich freuen da einige Gesichter persönlich zu sehen und euch kennenzulernen. Wer also Interesse am Thema Fotografie hat, darf gerne vorbeischauen und sich auf einen netten Abend freuen. Weitere Termine folgen (hoffentlich).
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Überall sieht man wieder Jahresrückblicke über die wichtigen und ergreifendsten Ereignisse in 2013. Zeit, auch für mich ein Resumé von 2013 zu ziehen. Es war für mich ein relativ bewegtes Jahr, da ich noch nie so viele Shootings in einem Jahr hatte, wie dieses Jahr. Ich habe viel gelernt, viele schöne Bilder produziert und viele nette Leute kennen gelernt. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei meiner Familie bedanken, die mich bei meiner Fotografie so schön unterstützt und vorallem bei meinem lieben Schatz, die so viel Toleranz zeigt und mir es überhaupt erst ermöglicht, mich so kreativ auzutoben.
Was waren meine Projekte in 2013 ? Ich muss leider eingestehen, dass mein Thema "Musiker" nicht wirklich vorangekommen ist. Entweder sind mir Modelle abgesprungen, oder wir haben keine Termine gefunden. Trotzdem habe noch ein Bilder dazu dieses Jahr gemacht:
>SAX<
Das andere Thema, was ich dieses Jahr anegangen bin, waren Bilder mit Haustieren. Hier war ich etwas erfolgreicher:
Meine Sportlerreihe habe ich vollendet. Dazu könnt ihr den entsprechenden Blogeintrag dazu lesen. Diese Reihe hat mir sehr viel Spaß gemacht, und ich hatte auch einige prominente Gesichter dabei :)
Erstmalig habe ich in diesem Jahr ein Bild mit 6 Modellen und 2 Visagistinnen umgesetzt. "Jeans meets Skin" und ein paar weitere Bilder sind dabei herausgekommen:
Auch sehr aufwendig war das Projekt "Hexenshooting" - inspiriert durch den Film "Hänsel & Gretel - Witchhunters", der dieses Jahr in den Kinos zu sehen war, fand ich ein Team von Speacial Makeup-Artists (Daniela Stabel und Sarah Pflaum), die mit mir die 3 Modelle zu "Kinostars" machten. Neben dem Filmplakat entstanden noch weitere, grandiose Bilder, die ihr hier bewundern könnt.
Obwohl das Jahr sehr verregnet war, habe ich doch wenigstens ein paar Outdoor-Shootings realisieren können. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mal wieder mit einem meiner ersten Modelle überhaupt shooten konnte und sie mal wieder Zeit gefunden hat und in der Gegend war. Die Bilder wurden - wie zu erwarten - genial:
Auch meine beiden Biker-Models, die spontan eingesprungen sind für ein Shooting im Mannheimer Hafen waren sehr cool. Die Bildergebnisse sind genial geworden und ihr werdet nächstes Jahr bestimmt noch mehr von den beiden sehen :)
Der "Preis" für die beste Vorbereitung dieses Jahr geht an Riham. Sie überraschte mich mit perfektem Makeup und Haaren in einigen Varianten, atemberaubenden Outfits und einer perfekten Vorbereitung. So haben wir in kürzester Zeit eine Menge wahnsinnig schöner Bilder produziert.
Ebenfalls Premiere hatte ich bei einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Claus Baumann und den Modellen Dezemberelfe und Devin Delune, sowie der Visagistin Jenny beim "Piratenshooting". Es war sehr lustig und ich möchte die Zusammenarbeit allen beteiligten auf jedenfall gerne wiederholen - eine echt coole Truppe, mit der es zusammen viel Spaß gemacht hat. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Auch dieses Jahr habe ich wieder etwas für einen guten Zweck getan. Für den Help-Portrait-Day habe ich dieses Jahr leider keine Zeit gehabt. Dafür bin ich dieses Jahr für den Frühchenverein e.V. Heidelberg in Aktion getreten. Ich habe u.a. einen Tag lang Frühchen-Kinder auf dem diesjährigen Sommerfest fotografiert und die Kinder haben einen Ausdruck gleich mitbekommen, so dass sie ein Andenken an diesen Tag hatten. Ich war am Abend zwar richtig kaputt, aber die Kinder haben das durch ihr Lächeln und ihre Worte wieder entschädigt.
Wer mich nächstes Jahr für einen "guten Zweck" engagieren will, meldet sich einfach bei mir...
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Quasi als Weihnachtsgeschenk, gibt es heute meinen ersten Videobeitrag. Diesmal zum Thema "Reflexschirme". Bevor ich diesmal so viel Text schreibe, gibt es das ganze in Bild und Ton. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei ProStudio360.de, die mir ein Schirmset für dieses Video zu Verfügung gestellt hat, sowie bei meinem Model Kim, die sich spontan dafür angeboten hatte:
Hier noch ein paar Bilder aus dem Shooting. Die Bilder sind lediglich in Lightroom entwickelt worden - kamen so aber im Prinzip aus der Kamera. Diesmal also keine Photoshop-Arbeit :)
Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest!
Euer
Knut
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So...auch wenn wir es nicht wahr haben wollen: Die Tage werden immer kürzer, es wird kälter und das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Meine Pläne für 2014 haben schon vor einer Weile begonnen. Doch noch habe ich ein wenig Platz für Neues und freue mich über Anregungen und Wünsche von euch.
Nachdem ich bei diesem Bild relativ viel experimentiert habe, möchte ich mal kurz zeigen, welche Stadien das endgültige Bild durchlaufen hat:
Und nun nochmal das fertige Bild mit seinen Varianten:
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Bearbeitung der Bilder auf dem iPhone
Ich hatte ja schon die letzte Woche das Bild gepostet, was ich unterwegs mit dem iPhone aufgenommen und dann gleich mit Snapseed unterwegs "aufgepeppt" hatte. Die Meinungen waren sehr geteilt, viele meinten, dass der Effekt zu arg sei, andere fanden es gut. Natürlich ist es geschmacksache und mir gefällt es nach wie vor. Trotzdem ist der springende Punkt an der Stelle, dass ich es mit dem iPhone unterwegs in ca. 5 Minuten bearbeitet habe.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal eine kurze Erklärung zu der Entstehung abgeben und ein paar Varianten zeigen:
Nach der Aufnahme war ich etwas enttäuscht, da die Wirklichkeit (mein subjektiv empfundener Eindruck der Stimmung und der Farben) eher dem bearbeiteten ähnelte, als die Aufnahme, die ich auf dem Display des Iphone's sah:
Da ich mit Snapseed sowohl lokale Anpassungen, als auch Farb- und Helligkeitseinstellungen für das ganze Bild machen kann, komme ich damit immer relativ schnell, an ansehnliche Ergebnisse. Der "HDR"-Look selbst gefällt mir bei so vielen Details auch gut. Das Ergbnis war dann folgendes:
Auf dem IPhone-Display sieht das auch ziemlich cool aus. Auf dem PC-Monitor nicht mehr ganz so super. Aber mir gefällt es trotzdem noch. Nachdem nun einige über die zu starken Effekte "jammerten", möchte ich euch noch eine Version zeigen, bei der ich den Effekt auf ca. 50% reduziert habe:
Mir persönlich geht dadurch etwas das "strahlen" verlohren. Da ich nun aber schonmal zu Hause mit Photoshop dran saß, habe ich noch ein wenig mit PS-mitteln rumgepinselt. Das Ergebnis:
Für mich wichtig: Man kann auch mit der iPhone Kamera ansehnliche Bilder machen - auch wenn das Originalbild aus der Kamera nicht gleich danach aussieht :)
Wer das Bild in besserer Auflösung sehen will: http://500px.com/KHPhoto
Hoffe ich konnte damit alle aufgetretenen Fragen beantworten - ansonsten gerne weitere Kommentare...
]]>Bei Frauenportraits ist es heute fast schon normal für das finale Bild eine Beautyretusche durchzuführen. Doch auch bei Männern kann man das tun. Möchte euch heute mal ein paar Dinge dazu zeigen von einem Männerportrait, dass kürzlich bei einem Shooting abgefallen ist.
Ziel war es, daraus ein besonderes Portrait zu machen. Ich habe deshalb mal eine Beautyretusche gemacht, wie ich sie sonst bei den Damen anwende. Das Ergebnis:
Hier mal ein Vorher-Nachher-Vergleich:
Das vermeindlich gute Ausgangsbild hat doch so einige Mängel, die in einer größeren Ansicht zu sehen sind. Am störendsten sind die lokalen Hautverfärbungen. Wenn man genau hinschaut, sieht man diese auf der Stirn, im Augen- und Nasenbereich besonders. Genauso die Hautporen, die an manchen Stellen (typischer Weise im Nasenbereich) recht groß sind. Pickelchen müssen an der Stelle auch gleich weg. Die restlichen Dinge, wie Narben und Falten dürfen nicht ganz verschwinden, da sie auch einen Teil des Charakters des Gesichts ausmachen. Dennoch habe ich sie etwas "abgesoftet", um das Gesicht ansich cleaner wirken zu lassen.
Nach der Retusche sieht das dann im Detail so aus:
Für das finale Bild gab es dann noch etwas für die Augen, Haaransatz, Gesichtsschattierung etc. und eine kleine Aufhellung im Hintergrund, sowie eine Weichzeichnungsvignette außerhalb des Gesichts.
Auch in Schwarz-Weiß hat es dann eine coole Wirkung:
Findet ihr nun, dass das unmännlich wirkt ?
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Der Termin steht: Am 8. Januar 2014 findet der erste Fotostammtisch in Schriesheim statt.
Ab 20.30 Uhr gehts los
in der Perseria Lounge, Römerstraße 16 in 69198 Schriesheim
Ich hoffe möglichst viele von euch da zu sehen. Der besseren Koordination wegen, wäre es toll, wenn ihr euch irgendwie ankündigt: Entweder über Facebook an dem Event teilnehmen, per Email oder Kommentar.
Prinzipiell darf natürlich jeder kommen, der Spaß an der Fotografie hat. Egal, ob hinter der Kamera, vor der Kamera als Modell oder Visagist, Bildbearbeiter etc.
Wie wird das da ablaufen? - Einen genauen Plan habe ich auch noch nicht, aber vielleicht konkretisiert sich das noch bis dahin. In erster Linie freue ich mich auf Gespräche Rund um die Fotografie, das eine oder andere Gesicht mal live zu sehen und einen entspannten, gemütlichen Abend unter netten Leuten zu verbringen.
Da ich es schön fände, wenn es nicht nur bei einer geselligen Gesprächsrunde und ein paar Drinks bleibt, möchte ich mit gutem Beispiel starten und gerne etwas vorstellen, zeigen oder erzählen, was die Mehrzahl der Anwesenden interessiert. Dazu dürft ihr gerne Vorschläge machen...postet eure Fragen, Anregungen oder auch gerne etwas, was ihr selbst beisteuern wollt.
Liebe Grüße und bis hoffentlich zum ersten Fotostammtisch in Schriesheim...
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Hat jemand Lust auf einen Foto-Stammtisch in Schriesheim? Nicht bei Facebook oder in Foren austauschen, sondern mal mit "echten Leuchten" von Angesicht zu Angesicht ?
Eingeladen sind natürlich alle, die was mit Fotografie am Hut haben und sich dafür interessieren. Egal ob ihr lieber vor oder hinter der Kamera steht: Fotografen, Bildbearbeiter, Grafikdesigner und Models. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr das beruflich oder als Hobby ausübt - im Mittelpunkt sollte das Interesse und der Spaß daran stehen.
Im Vordergrund steht ein lockeres Treffen, quatschen über das Thema Fotografie, Technik und Bilder. Vielleicht kommen auch ein paar "Modelle", die einfach gerne vor der Kamera stehen und sich mit anderen austauschen wollen. Vielleicht gibts auch mal einen kleinen Vortrag / Vorführung oder sowas. Können wir ja dann sehen, was daraus wird und was jemanden interessiert.
Wer Interesse hat zu kommen, möge sich hier oder per Mail melden. Ist unverbindlich: Aber wenn die Resonanz genügend groß ist, probieren wir das mal aus. Termin und Location kommt dann als nächstes.
Ich werde in Facebook eine Gruppe anlegen, wo wir das dann "ausmachen". Aber für die Nicht-Facebookler, werde ich das entsprechend hier publizieren.
Euer
Knut
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Den heutigen Eintrag möchte ich mal meinen Modellen widmen, mit denen ich bis jetzt zusammenarbeiten durfte. Ihr habt mir viele schöne Bilder beschert und mir geholfen dahin zu kommen, wo ich heute bin. Dafür möchte ich euch allen Danken - denn ohne euch, hätte ich das nicht geschafft.
Ich muss rückblickend sagen, dass alle meine Modelle auf ihre Art tolle Bilder produziert haben und wir bei jedem Shooting viel Spaß hatten. Wir haben immer viel gelacht und meine Modelle waren immer geduldig, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis sie ihre Bilder bekamen.
Ich habe mal Bilder meiner Modelle aus den letzten Jahren zusammengesucht. Dabei habe ich bewusst Bilder ausgewählt, die noch nicht so oft im Internet veröffentlicht wurden oder sogar unbearbeitete Bilder aus dem Shooting :)
Mehr Bilder von diesen großartigen Damen und Herren findet ihr hier in meinem Portfolio oder auf 500px. Ich freue mich auf noch viele Shootings und wünsche euch viel Erfolg.
Jetzt seit ihr dran, liebe Models: Wie empfandet ihr denn unsere Shootings? Kritik, positives wie negatives dürft ihr gerne in die Kommentare schreiben.
Alle anderen: Wenn ihr ein Bild gefunden habt, dass ihr so schön findet, dass ihr auch gerne eines in der Art von euch hättet, macht einen Termin mit mir aus: Preise findet ihr hier. TfP-Shooting werde ich in nächster Zeit stark reduzieren. Wenn ich jemand dafür suche schreibe ich das in Facebook oder Modelkartei aus. Also drückt "gefällt mir" - dann bekommt ihr das mit und könnt euch bewerben :)
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Neulich wurde ich doch tatsächlich gefragt, was denn mein schönstes Bild sei. Daraufhin habe ich mich mal hingesetzt und versucht ein Bestof zu erstellen. Ich muss sagen: Das ist mir nicht leicht gefallen, da es wirklich viele Highlights in den vergangenen Jahren für mich gegeben hat: Bei manchen Bildern spielt das Model eine große Rolle, bei anderen wiederum die Postproduktion am PC. Wieder andere haben ihren besonderen Reiz in der Location. Was meint ihr? Habe ich die Auswahl gut getroffen? Aber eins kann ich definitiv nicht: DAS BESTE Bild bestimmen :)
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Vor einigen Wochen hatte ich ja schon einmal über dieses Shooting berichtet. Nachdem ich nun einige Bilder aus dem Shooting fertig habe, möchte ich diesem Projekt abschließend noch einen eigenen Eintrag widmen. Schließlich stand doch einiger Aufwand dahinter und die Ergebnisse gingen durch die Zeit, die ich für die Postproduktion brauchte vielleicht etwas unter. Das fände ich sehr schade. Also hier nochmal alle Infos zu den Bildern und die Bilder selbst.
Ziel war es ein Kinoplakat zu entwerfen. Dazu gehört zum einen das Motiv selbst, dann die verschiedenen Teile für das Composing und anschließend die Schrift und der Look, dass es zu einem fertigen "Plakat" macht. Das das Composing nicht perfekt ist, ist mir durchaus klar - aber es kam mir hier auf das Gesamtwerk an.
Für das Shooting selbst, waren unsere beiden Special Makeup Artists Daniela Stabel und Sarah Pflaum schon vor dem Shooting aktiv und haben Nase und Kinn der Hexe vorgebastelt, so dass sie unmittelbar vor dem Shooting "nur noch" angebracht werden und verspachtelt werden musste (ich hoffe ich habe das technisch richtig ausgedrückt).
Die Schrammen und Haare, haben die beiden dann auch entsprechend hingerichtet. Für die Outfits haben die Modelle selbst Hand angelegt und entsprechend mitgebracht.
Fotografiert wurde das ganze im Studio hinter grauem Hintergrund mit zwei Striplights für ein Licht von Hinten und einem Beautydish als Hauptlicht von schräg vorne. Aufgehellt mit einer großen Softbox von der anderen Seite. Das sah dann ungefähr so aus:
Für das Composing habe ich den Schädel abgelichtet und mehrfach in verschiedenen Rotationen und Größen als Vordergrund, zusammen mit dem Geier von der Burg Gutenberg, eingebaut. Der Hintergrund ist ebenfalls bei der Burg aufgenommen, der Himmel stammt aus einem meiner Urlaubsbilder.
Neben dem eigentlichen Projekt sind natürlich jede Menge Einzelbilder abgefallen, die jedes für sich richtig gut geworden ist. Die möchte ich euch auch noch zeigen. Viel Spaß...
Vielen dank an alle, die hier mitgewirkt haben. Tut mir leid, für das Rohmaterial bei den Videos und die bescheidenen Makingof-Bilder. Ich versuche das nächste Mal da etwas mehr zu machen :) - Aber ihr könnt mir ja mal in den Kommentaren schreiben, ob ihr das prinzipiell so gut findet und ob euch das interessiert :) Jetzt erstmal fröhliches gruseln beim Helloween...
]]>Was sind deine Bereiche, in denen du arbeitest?
Ich shoote von Portrait bis Dessous.
Erzähle was über diene Anfänge, wie bist du zum Modeln gekommen?
Meine Papa fotografiert leidenschaftlich gerne und als er mir mal zum 16. Geburtstag eine Digicam schenkte versuchte ich mich auch daran und meldete mich in der fotocommunity an. Bei meinen Schnappschüssen waren auch einige Selbstportraits dabei und ich erinner mich noch wie ein FC Mitglied schrieb „Ich glaube vor der Kamera würdest du besser hin passen, melde dich doch mal in der Model-Kartei an.“. Gesagt, getan.
Wie wichtig ist dir das Modeln?
Es macht mir Spaß und es ist zum Hobby geworden, ich mag es in verschiedene Rollen zu schlüpfen und zu experimentieren.
Unterschied TfP/Payjob für dich?
Wie der Name schon verrät geht es beim Payjob um Cash. TfP ist eine kostenfreie Basis auf der „Model“ und Fotograf zusammenarbeiten.
Welche Fehler hast du am Anfang gemacht?
Am Anfang habe ich die falschen Shootingbereiche angegeben und dementsprechend sind auch schlüpfrige Anfragen reingekommen. Sehr unschön. Man muss sich bewusst sein, was man möchte und was nicht, aber man muss dann auch das Selbstbewusstsein haben „nein“ zu sagen. Gerade weil es ein Hobby ist, darf und muss man sich selbst Grenzen setzten, gerade wenn man noch jung ist und zur Schule geht etc.
Was erwartest du von einem Fotografen bei einem Shooting?
Ich erwarte vom Fotografen eine reibungslose Kommunikation, eine gesunde Prise Humor und Verständnis und vor allem muss er Spaß dabei haben. Wenn die Chemie zwischen Fotograf und der zu fotografierenden nicht stimmt, dann sieht man dies auch an den Ergebnissen. Außerdem sollte sich der Fotograf nur den Workload zumuten, den er auch bewältigen kann,..klar kommt jeder mal in Verzug, aber ich finde länger als 8 Wochen sollte niemand auf ein Foto warten müssen, es sei denn, die Wartezeit ist begründet :)
Wie stehst du zu Begleitpersonen bei einem Shooting? Wen nimmst du i.d.R. mit? Erfahrungen?
Also ich habe von Fotografen oft negatives über Begleitpersonen gehört,..komischerweise gab es über meine Begleitpersonen nie Beschwerden :) Ich glaube es ist wichtig, dass zwischen der zu fotografierenden Person und der Begleitpersonen eine enge Bindung und vertrauen herrscht. Ich nehme entweder eine beste Freundin mit, vor der Schamgrenze gleich 0 ist und die einen immer unterstützt, egal bei was, oder meinen Freund, der zu 100% hinter mir steht und mich unterstützt. Es ist wichtig Menschen um sich zu haben, bei denen man man selbst sein kann und sich nicht verstellen muss, denn dann kann man auch vor dem Fotografen sein „wahres Gesicht“ zeigen, und die Atmosphäre ist um ein vielfaches entspannter! Wenn man schon vorher weiß, dass die Begleitpersonen eifersüchtig oder „empfindlich“ ist, dann soll man diese zu Hause lassen.
Arbeitest du öfter mit dem gleichen Fotografen zusammen?
Ja das tue ich, wenn man sich auch so gut versteht und die Ergebnisse tip top sind, dann macht es einfach Spaß mit den selben Leuten zu arbeiten, weil man weiß, dass der Tag spaßig wird und dabei tolle Ergebnisse bei rauskommen...und meistens gibt’s dann noch lecker Kaffee und Kuchen :)
Wie bereitest du dich auf ein Shooting vor?
Zuallererst kläre ich natürlich mit dem Fotografen die essentiellen Details ab, wie Datum, Shootingort, Uhrzeit etc. Wenn wir ein Thema gefunden haben, dann besprechen wir das natürlich oder schicken und Bildideen hin und her, bis wir schließlich auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Wenn diese Basisinfos dann da sind, schaue ich in meinen Kleiderschrank und kombiniere meine Outfits. Manchmal lasse ich mich auch von anderen Menschen oder Fotos auf tumblr.com inspirieren (Das gleiche gilt für Make Up).
Wie/wo hast du dir deine Posen angeeignet?
Die Posen kamen mit der Zeit, am Anfang bekommt man super Unterstützung von Fotografen und mit der Zeit eignet man sich das an. Natürlich schaut man sich natürlich ein paar Sachen bei Heidi Klums Mädels ab ;)
Wie übst du Posen?
Vor dem Spiegel, meistens beim Musik hören.
Trainierst du regelmäßig für das Modelbusiness?
Ich denke, dass der Entwicklungsprozess an sich ein großes Training ist, man entwickelt sich ständig weiter und wird immer besser. Es ist ein wenig wie eine Endlostreppe, es gibt immer wieder neues, was man ausprobieren kann..also immer am Ball bleiben :)
Wie reagierst du, wenn kein MUA vorhanden ist?
Ist für mich absolut kein Problem, neben dem Modeln ist auch Visagistik ein großes Hobby von mir :)
Kannst du dich selbst für Shootings schminken?
Kann ich, sogar Sepcial Effect Make Up, falls gewünscht.
Woher hast du deine Makeup-Fähigkeiten?
Früh angefangen zu üben, aber eine wichtige Rolle dabei hat ganz klar youtube gespielt. Ich habe mir oft irgendwelche Tutorials angeschaut, um mir Techniken anzueignen, oder das nötige Wissen bzgl. Produkte etc.
Was machst du mit deinen Haaren?
Meistens trage ich sie offen und glatt, außer mein Freund kommt mit zum Shooting, da er nämlich gelernter Frisör ist, kümmert er sich da meistens drum ;)
Versuchst du dich regelmäßig zu verändern oder gerade nicht? (Haarlänge, Farbe, etc.)
Ich mag mich so wie ich bin, wieso also groß verändern ? :)
Was für Outfits bringst du mit in die Shootings ein?
Ich bringe natürlich dass mit, was mir gefällt und worin ich mich wohl fühle. Es nützt nichts sexy Kleider mitzubringen, wenn man sich daran absolut nicht wohl fühlt.
Kaufst du spezielle Outfits für Shootings?
Je nachdem, wenn ich im Laden etwas sehe was mir gefällt und was man bestimmt schön ablichten könnte, warum nicht.
Leihst du dir Outfits, Accessoires, etc nach Bedarf?
Nach Bedarf leihe ich mir auch mal ein paar Sachen von Freundinnen, oder umgekehrt :)
Achtest du besonders auf Ernährung, Sport, etc. - oder machst du was dir Spaß macht?
Ich versuche auf meine Ernährung zu achten, was mir leider oftmals nicht so gelingt wie ich es mir vornehme :D haha aber ich bin dabei!
Wie gehst du mit dem Thema Gewicht/Figur um?
Ich finde, dass dies ein sehr sensibles Thema ist. Ich selbst bin davon überzeugt, dass man nicht zwingend 1,80m groß sein und 30kg wiegen muss. Es gibt so viele kleine, normalgewichtige schöne Mädchen , die oftmals keine Chance bekommen. Es ist oft auch nicht gerade förderlich wenn Fotografen dann so Statements raushauen wie „Ja erst auf die Waage gucken und dann entscheiden ob man fürs modeln geeignet ist“.. es gibt soviele Mädchen, die unter Esstörungen leiden oder gerade erst eine Hinter sich haben, und solche Aussagen sind dann alles andere als förderlich.. manchmal sollten manche Menschen ihren Schnabel halten :) Das wichtigste ist doch, dass man sich selbst so liebt wie man ist und sich in seinem Körper wohl fühlt & das darf und sollte man nach außen hin zeigen.
Wie suchst du dir "Jobs" raus? Wie kommst du an welche? Bist du bei einer Agentur ?
Bisher nur in einer, aber da ich realtiv klein bin, habe ich oft keine Chance auf eine Agentur..
Wie bist du an eine Agentur gekommen ?
Ich glaube die Fotos haben überzeugt trotz der Größe.. und ein Fünkchen Glück war vllt. auch dabei
Unter welchen Gesichtspunkten hast du eine Agentur ausgewählt ?
Ich bin in Facebook darauf aufmerksam geworden, danach habe ich mir die Homepage angeschaut, alle wichtigen AGB's etc durchgelesen, nach dem diese für mich akzeptabel waren habe ich erst auf den Bewerbungsbutton geklickt. Es ist wichtig sich alles vorher durchzulesen!
Wie gestaltest du dein Portfolio / Sedcard ?
Hmm ich versuche eine gewisse Struktur einzubauen, sprich ich ordne das ganze so, dass es für das Auge stimmig ist (Farben, Formate,..) aber ich versuche auch die verschiedenen Künstler nicht wahrlos durcheinander zu würfeln. In die erste Reihe kommen die stärksten Fotos und die neusten immer nach unten, damit der Besucher auch was zum scrollen hat, und nicht nur einfach überfliegt.
Wie schreibst du Fotografen an, mit denen du eine Zusammenarbeit wünschst?
Wenn mir die Arbeiten eines Fotografen gefallen, dann lasse ich ihn das auch wissen und frage ob er denn vielleicht an einer Zusammenarbeit interessiert wäre bzw. ob er/sie Lust auf ein Testshooting hat. Ehrlichkeit ist hier der beste Weg, schleimerein bringen einen nicht weit.
Wie reagierst du auf unseriöse Anfragen?
Gar nicht, ich lösche diese sofort.
Auf welchen Plattformen bist du aktiv?
Model-Kartei & Modelome
Plaudern aus dem Nähkästchen, Anekdoten, lustige Erlebnisse, …
Ich habe viele tolle Menschen über die Fotografie kennengelernt und daraus haben sich mittlerweile tolle Bekanntschaften, aber auch Freundschaften entwickelt. Aber ich musste leider auch feststellen, dass Neid und Kritikunfähigkeit dazu führen können, dass solche Bekanntschaften auseinandergehen. Klatsch und Tratsch ist wie in jedem anderen Business auch, Gang und Gebe.
Möchtest du mal was an Fotografen oder andere Modelle loswerden? Wünsche?
Bedenkt gut, für welche Aufnahmebereiche ihr zur Verfügung steht, gerade dann, wenn ich noch zur Schule geht oder in der Ausbildung seid. Wenn ihr Fotos machen möchtet, die nicht jeder gleich finden soll wenn er euren Namen eintippt, dann überlegt euch ein schönes Pseudonym und schaltet eure SC auf privat.
Plant eure Outfits gut durch und nehmt nicht euren kompletten Kleiderschrank mit, legt euch am Abend vorher ein paar Sachen raus, zieht diese sogar an und schaut dann, was ihr mitnehmt und was besser zu Hause bleibt. Am allerwichtigsten, habt Spaß an der Sache, wenn ihr merkt dass es nicht passt, habt den Mut das Shooting abzubrechen.
Vielen Dank liebe Natascha für deine Antworten. Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß für deine zukünftigen Projekte.
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Eigentlich wollte die angehende Maskenbildnerin "nur zuschauen"...
Nachdem sie erst ihrer Kollegin bei der Visa-Arbeit zugeschaut hatte, kam sie dann neugierig bei mir vorbei und interessierte sich für das Lichtsetup. Als Lichtmodel kam sie mir gerade recht und sie machte das nicht nur gerne, sondern auch noch gut. Erstaunlicherweise erzählte sie mir dabei, dass sie sich vor der Kamera eigentlich nicht wohl fühle und sich auf Bildern auch nicht gerne sieht. Um so bemerkenswerter, dass sie so locker und unkompliziert vor der Kamera agierte. Ein Naturtalent ?
Nachdem das Lichtsetup stand und noch Zeit war, bis das Model aus der Maske kam, nutzte ich die Zeit, um noch ein richtiges Portrait von meinem Lichtmodell anzufertigen. Auch wenn sie anfänglich ihr neues Facebook-Profilbild nicht berauschend fand, taten das wohl viele andere.
Warum ich das schreibe? - Ganz einfach: Viele Menschen finden sich selbst nicht fotogen oder meinen, dass man von ihnen keine ordentlichen Bilder machen kann. Ich möchte all denen zeigen, dass man sich nicht zu selbstkritisch gegenübertreten darf. Auch Kunden muss ich das immer wieder erklären:
Ein schönes Portrait kann von jedem entstehen.
Eine Vorraussetzung: Modell und Fotograf müssen sich aufeinander einlassen und sich gegenseitiges Vertrauen schenken. Mit ein wenig Geduld und Können zaubert man so Momente für die Ewigkeit.
Sucht ihr ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk? Vielleicht ist ja genau ein solches Portrait von euch das Richtige? Oder Ihr wollt ein Shooting verschenken? - Dann meldet euch doch bei mir oder holt euch einen Gutschein für ein Fotoshooting bei mir. Preise und Infos findet ihr hier.
Wer einen Gutschein mit dem Code "PORTRAIT" bestellt, bekommt bis Ende Oktober 10% Rabatt.
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Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal über den Druck-Dienstleister moo berichtet (s. hier). MOO bietet orginelle Karten zum Druck an. Neben einem herkömmlichen Visitenkartenformat, gibt es auch andere, außergewöhnliche Formate und Sticker. Das Besondere: Bei einem Satz Karten oder Sticker kann man mehrere Motive drucken lassen. So hat man zum Beispiel eine Reihe von Karten mit verschiedenen Motiven. Auch verwendbar als Gutschein- oder Promotion-Kärtchen.
Diesmal geht es um ein paar neue Produkte, die ich kürzlich ausprobieren durfte: Die Minicards Luxe, den Plastic Holder For MiniCards und den Minicard Frame.
Genau wie die Minicards, über die ich damals berichtet habe, gibt es nun eine neue Art der MiniCards: Die Luxe-Variante zeichnet sich dadurch aus, dass sie deutlich dicker und schwerer sind, wie die normalen MiniCards. Ebenfalls beidseitig bedruckbar, haben sie in der Mitte ein farbige Schicht, die sich als umlaufende Kante von außen zeigt. Mögliche Farben sind Rot, Blau, Schwarz oder Weiß. Die dicken Karten werden als besonders hochwertig beworben. Das kann ich nur bestätigen - die erste Resonanz auf die Karten ist durchweg positiv und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Diese Karte verschwindet nicht einfach in einem Geldbeutel und wird dort zerknittert.
Durch das mehrlagige Design versuchten zwar einige die "drei Karten" auseinander zu fummeln: Aber merkten schnell, dass das eine Einheit ist.
Ich habe die Karten über den auf der Website angebotenen Editor gestaltet. Während ich beim ersten Mal meine Kontakt-Seite als eigenes Bild entworfen habe, bin ich diesmal dazu übergegangen ein vordefiniertes Layout zu verwenden und mit meinem Logo und Text auszustatten. Auch das hat problemlos und gut funktioniert. Wie schon bei meinen ersten MOO MiniCards habe ich gleich ca. 25 verschiedene Motive auf die andere Seite drucken lassen, so dass ich mir ca. 4 Exemplare pro Motiv bestellen konnte.
In Zeiten von Amazon ist die Lieferzeit noch Ok (wenn auch nicht überragend) gewesen. Die Karten kommen in einer weißen und schicken Verpackung, die sehr wertig aussieht und auch als Aufbewahrungsbox auf dem Schreibtisch gut verwendet werden kann.
Dazu bestellt habe ich mir den Plastic Holder For MiniCards, nachdem die Filztasche aus meinem letzten Bericht doch sehr schnell unansehnlich wurde und auch die Karten nicht gut geschützt waren. Das ist bei der (aus glänzenem Plastik bestehenden) Box schon viel Besser und sieht auch wertiger aus. Diese kann auch zum Aufhängen am Schlüsselbund o.ä. befestigt werden. Von den Luxe-MiniCards gehen allerdings nur knapp 5 Karten rein - normale Minicards sind es schon 13. Man kann sie sehr gut entnehmen. Der Verschluss ist leichtgängig und macht einen guten Eindruck.
Besonders gespannt war ich auf den MiniCard Frame aus Acryl. Geeignet für bis zu 20 MiniCards gibt es ihn in Schwarz oder Weiß im fast DIN-A3-Format (42cm x 27cm). In einen Außenrahmen werden 20 kleine Kunststoff Rähmchen eingesetzt, die jedes für sich mit einer MiniCard bestückt werden können. Nun kann man sich sein eigenes Layout zusammenstellen und im Außenrahmen platzieren. Ist man fertig, wird das Ganze mit einer durchsichtigen Acrylscheibe abgedeckt und mit 6 Kunststoff-Schrauben fixiert. Sieht toll aus. Das kann man nun an die Wand hängen (quer oder hochkant) oder auch auf den Tisch stellen. Für knapp 23 Euro eine wirklich tolle Sache und ich bin davon sehr begeistert. Mein gelieferter Rahmen war leider krumm - man entschuldigte sich und versprach mir sofort einen neuen Rahmen. Vorbildlich.
Trotzdem muss ich etwas meckern. Der Rahmen wird in einem Karton geliefert, den man als Tischständer verwenden kann: Dazu schneidet man auf den vorgezeichneten Linien entlang den Ständer aus und knickt ihn dann entsprechend den Markierungen. Die Idee finde ich Klasse, da kostengünstig und einfach. ABER die Umsetzung selbst finde ich weniger gelungen. Der Karton ist so dick und steif, dass ich mit der Schere schnell kapituliert habe. Mit einem Messer war ich sage und schreibe 10 Minuten beschäftigt. Das Ergebnis ist zwar hinreichend stabil, aber optisch nicht wirklich ein Meisterwerk, da die geschnittenen Pappkanten sehr massiv vor dem schönen "Display" herausschauen. Das macht den sonst so edlen Eindruck des Frames etwas kaputt. Leider habe ich auch keine Alternative zum Bestellen bei MOO gefunden. Hier sehe ich Verbesserungspotential.
Wen es stört: Durch die Acrylplatte zieht sich auch gerne Staub zwischen transparente Scheibe und schwarzem Außenrahmen, so dass man (gerade bei Schwarz) die kleinen Partikel gut sehen kann.
Ich bin wieder mal begeistert von den Produkten bei MOO und werde sicherlich meine nächsten Karten wieder dort machen lassen. Die Qualität, Preis und Service stimmen hier einfach. Von mir eine klare Kaufempfehlung.
Wer das mal ausprobieren möchte, kann diesen Code verwenden - er spart einem 15% bei seiner ersten Bestellung:
Z86JF5
und unter allen, die hier ein Kommentar bis Ende Oktober hinterlassen verlose ich einen Gutscheincode über 25% auf seine Bestellung bei MOO.
Die Produktbilder sind im wesentlichen von der MOO-Website entnommen. Wer noch mehr sehen will schaut sich da einfach mal um: Die Seite ist sehr informativ und gut gemacht: www.moo.com.
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Ich glaube, wir haben so ziemlich alles gesehen, was man in Namibia so sehen kann zu dieser Jahreszeit. Ich versuche mal aus dem Gedächtnis heraus aufzuzählen (ohne Garantie auf Vollständigkeit), was sich da so vor uns bewegt hat:
Es war natürlich nicht immer zum fotografieren die optimalen Voraussetzungen, so dass manches einfach nur in schöner Erinnerung verbleibt.
Generell waren alle Tiere in freier Wildbahn. Dass wir Menschen entsprechend geschützt werden, ist in unserem eigenen Interesse. So sind quasi WIR diejenigen gewesen, die "eingesperrt" wurden, damit wir die Tiere dort in Ruhe beobachten konnten.
So; nun noch ein paar Bilder...
Mutter und KindAuch das "Kleine" war schon richtig groß :)
Cheetah (Gepard)Stolz bin ich deshalb auf die Aufnahme, da sie im fast dunkeln entstanden ist :)
Wildpferde
Afrikanische Borstenhörnchen"Was guckst du?"
Pelikan
Zweisamkeit...ein altes Elefantenpärchen. Ganz ohne Herde am Wasserloch.
ZebrasSchön in der Reihe haben sie da gemütlich geschlabbert.
Oryx-AntilopenWer weiter reingeht, muss sich beim Trinken nicht so anstrengen.
Giraffena*Auch ein schöner Rücken kann entzücken - dachte sich wohl die Giraffe und lies sich nicht stören, ob wohl wir unmittelbar hinter ihr hielten.
ElefantenbulleEin alter Elefantenbuller hat sich von der Herde abgesondert.
ZebrastreifenMitten in einer Herde gelang mir dann endlich mal eine Nahaufnahme.
SpringbokEine Herde Springböcke und man sah erstmal nur weiße Popos.
Die Bilder sind alle fast unbearbeitet - das Licht und die Tiere waren wirklich so schön. Natürlich gibt es noch weitere Bilder. Vielleicht zeige ich noch mal das eine oder andere hier auf dem Blog oder Facebook, 500px. Wenn ihr ein bestimmtes Tier sehen wollt, hinterlasst mir doch ein Kommentar. Wenn ich ein Bild habe, suche ich es noch raus und zeig es :)
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Da es ja eine Reise mit der Familie war, hatten wir nicht allzuviel Kontakt zu den Einheimischen. Aber einen ersten Eindruck konnten wir doch gewinnen: Obwohl englisch dort sehr verbreitet ist, haben nicht alle wirklich gutes englisch gesprochen (mal vom Akzent abgesehen). Hier hat man doch an vielen Stellen die fehlende Bildung bemerkt. Obwohl die Namibianer nicht unfreundlich sind, fehlte mir ein wenig die Herzlichkeit. Sie wirkten sehr reserviert und wurden schnell aufbrausend, wenn man sie nicht gleich verstanden hat oder anderer Meinung war. Mit der Zeit merkte man aber doch, dass es keine Unfreundlichkeit war, sondern einfach nur deren Mentalität.
No GangEine Gruppe Kinder, die am Straßenrand auf die nächste Mitfahrgelegenheit wartete.
Kinder waren sehr aufgeschlossen und neugierig. Sie freuten sich über kurze Kontakte und waren sehr offen, aber nie aufdringlich. Überhaupt gab es nie Anlass zur Sorge bzgl. Kriminalität oder Belästigung. Alles hielt sich hier im normalen Rahmen.
Sehr zuvorkommend waren zum Beispiel auch die "Car Watcher", die in den Städten anbieten nach deinem Auto zu schauen. Dafür bekommen sie ein Trinkgeld nach eigenem Ermessen. Hatten wir nur noch wenig Kleingeld in der Tasche, haben sie sich aber auch nicht darüber beschwert und winkten uns freundlich aus der Parklücke und zum Abschied.
Sehr beeindruckend finde ich das Bild, das ich von einem (vermutlichen) Radtouristen gemacht habe: Es spiegelt sehr gut das mühselige, harte Leben in der kargen Landschaft in Namibia wieder. Nichts wird einem dort geschenkt, man muss sich alles hart erarbeiten.
Während man auf solchen Straßen zwar in Staub gehüllt und sicherlich irgendwann erschöpft wird, haben wir auch Radfahrer auf den dortigen Autobahnen gesehen, die bei entsprechendem Verkehr regelrecht ihr Leben riskieren: Abstand kennt man dort nicht.
In den ärmeren Gegenden Namibias (Damara) findet man viele Blechhütten und sehr einfach gebastelte Behausungen.
RohbauIn Namibia liebt man es bunt und günstig. So recycled man Müll zu einer farbenfrohen Hütte.
Während die Männer wohl tagsüber mit Bussen in die nächsgelegenen Städte fahren um dort zu arbeiten, bleiben Frauen und Kinder zu Hause. Touristen sind dann gerne gesehen, um ihnen ihre selbstgebastelten Mobiles, Schmuck und andere Kreationen zu verkaufen. Dezent aufdringlich - aber niemals unverschämt oder bösartig.
StraßenverkaufKinder verkaufen selbst gebastelte Kunstwerke.
Kinder freuen sich über kleine GeschenkeUnsere Kinder verschenken ihre eigenen Sachen an die einheimischen.
Auch wenn wir ab und an etwas gekauft haben, wollten unsere Kinder auch etwas von sich geben und boten den Kindern Spielzeug uns Süßigkeiten an. Die einheimischen Kinder haben sich darüber sehr gefreut.
Guter VerkäuferDieser süße Knopf verkauft uns mit viel Charm und ohne ein Wort zu verstehen ein landestypisches Gefäß aus Stroh.
Während in Deutschland immer sehr viel Ordnung und Regeln gibt, ist es in Namibia durchaus üblich einfach auf offenen LKWs, Pickups oder ähnlichem hinten auf der Ladefläche mitzufahren. Auch in einem Sprinter-ähnlichem Bus finden in Namibia locker 20 Personen platz - auch wenn nicht jeder einen Sitz oder Stehplatz hat :)
MitfahrgelegenheitSo fahren die einheimischen mal schnell mit: Ohne Anschnallgurt oder Sitze....
Generell sind uns die farbenfrohen Kleider aufgefallen: Egal ob T-Shirts und Jeans oder Hochzeitskleider.
HochzeitsgesellschaftSehr farbenfrohe und Bunte Hochzeit in einem Park in Swakopmund.
Das Problem ist bei mir mit Photoshop CC (Stand Sep. 2013)
Heute morgen habe ich tatsächlich nach einstündiger Retusche feuchte Hände bekommen: Beim Versuch mein Werk zu speichern, bekomme ich die Meldung: "Konnte die Übersicht nicht erstellen, weil ein Programmfehler aufgetreten ist". Speichern ging nicht mehr. Suche im Internet ergab einen Treffer in Youtube, wo Torsten Stolze in einem Beitrag dieses Problem gelöst hat, indem er "Ebenen in Dateien exportieren" (Datei->Skripte) genutzt hat, um jede Ebene in einer eigenen Datei zu speichern. Danach hat er diese wieder zusammengesetzt. Da ich aber sehr viele Ebenen hatte, die ich auch gerne behalten wollte, war mir das zu viel Umstand. Das Hauptproblem mit dem "Zusammensetzen" ist jedoch die Reihenfolge.
Aber mit dem guten Gefühl, dass ich ja notfalls alle Ebenen in Dateien hätte, habe ich weiter experimentiert noch eine andere Möglichkeit gefunden: Einfach alle Ebenen zusammenfassen und das komplette Bild mit Cmd-A auswählen und in die Zwischenablage kopieren. Anschließend ein neues Dokument erzeugen (das hat dann die gleichen Maße, wie das "Original" - alternativ hätte man auch einfach die Maße per Hand eintragen können). Dann markiert man in der Ebenenpalette alle Ebenen und verschiebt sie mit dem Verschiebenwerkzeug in das neu angelegte Dokument. Dort dann noch richtig positionieren (dabei darauf achten, dass immer noch alle verschobenen Ebenen markiert sind).
Jetzt kann man diese Datei speichern. Offenbar hängt das Problem im Dokument und nicht allgemein in Photoshop. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
Hier noch das Bild, was ich unbedingt speichern wollte als Vorher-Nachher, damit es auch was zu gucken gibt :)
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Vorweg muss man sich vor Augen halten, dass wir im dortigen Winter in Namibia waren. Für die Temperaturen heißt das dort von Nachts sehr kalt (nur wenige Grad), bis 30°C tagsüber. Es waren doch auch morgentliche Temperaturen dabei, bei denen man durchaus entspannt drausen sein konnte. Also eigentlich alles sehr angenehm. Regen gibt es quasi keinen (Trockenzeit).
Für die Vegetation heißt das, dass es natürlich sehr karg aussieht. Wenig grün und selbst Kakteen "knabbern" an dem wenigen Wasser. Doch die toten Streucher leben innerlich sehr wohl und warten nur darauf im Frühjahr wieder auszutreiben. Nichts desto trotz: Die Landschaft bot im großen ganzen ein tristes Bild mit viel Steinen, Sand und Staub zwischen kargen Gewächsen.
Beim Fahren durch diese Weiten sieht man, soweit das Auge blicken lässt, über Stunden nur wenig Veränderung: Und trotzdem ist diese riesige Fläche die ganze Zeit sehr beeindruckend, während man kerzengeraden Straßen stundenlang folgt. Es gibt nur wenig geteerte Straßen (quasi die Autobahn) dort. Manche Strecken sehr befahren (vorallem wenn man die Hauptverbindungsstrecken von und nach Windhoek betrachtet), andere wiederum sehr einsam.
ZielenWas tut man nicht alles, um so eine gerade Straße zu fotografieren :)
Doch viele Straßen bestanden nur aus geröll, Schotter, Sand und Mischformen. Doch mit unserem Allrad-Pickup konnte man auch diese problemlos mit 80 km/h fahren. Wobei man ständig versucht, die am wenigst holprige Fahrrinne zu suchen.
SandstraßeNeben Geröll und Staub, gab es am Rand der Namib auch diese scheinbar glatten Sandstraßen.
Wir sind viel über ausgetrocknete Flussbetten gefahren die nur durch ihre Schilder als solche noch zu erkennen waren.
Neben den Tieren, die wir ständig zwischendurch sahen und natürlich auch angehalten haben um diese genauer zu beobachten, haben wir uns folgende landschaftliche Highlights angeschaut:
Der Sonnenuntergang und Sonnenaufgang im Köcherbaumwald war schon sehr, sehr schön. Das Licht, die bizarren Formen der Gewächse und das erste Mal die bewusst wahrgenommen, wunderbare Stille, die es so bei uns fast gar nicht mehr gibt.
Das Licht war wirklich fantastisch und wir haben es trotz noch etwas kalter Temperaturen genossen.
KöcherwaldSonnenuntergang im Köcherwald.
Morgenstimmung im KöcherwaldEine herrliche Ruhe, die man im Bild leider so nicht direkt sehen kann.
Tolles Licht im KöcherwaldBei noch sehr frischen Temperaturen.
Klettern im Köcherwald
KlippschieferÜberall wimmelte es von diesen putzigen Dickerchen.
(Und wir waren nicht alleine: Unzählige von diesen molligen und drolligen Klippschliefern wuselten um uns herum).
Jemand, der was für Lostplaces übrig hat, kommt hier schon auf seine Kosten. Die ehemalige Diamantenstadt ist zwar weniger "Lost" - aber das merkt man nicht, wenn man sich vorsichtig durch die (teilweise vom Einstürzen bedrohten) Häuser-Ruinen bewegt, die langsam von den Sanddünen verschlungen werden. Diese Stille, der pfeifende Wind und das Gefühl der absoluten Einsamkeit in den Häusern ist schon etwas beklemmend und faszinierend zugleich.
Krankenhaus in Kolmannskuppe
Krankenhauszimmer in KolmannskuppeDer Wüstensand kommt unerbitterlich durch alle Fenster...
Architektenhaus in KolmannskuppeJedes Zimmer mit einer tollen Farbe, die noch sehr gut erhalten ist.
Krankenhausgang in KolmannskuppeEine sehr beklemmende Atmosphäre.
Ein weiteres Highlight waren die riesigen Sanddünenlandschaft, da man wirklich in die Wüste ein Stück reinfahren kann. Mit dem Allrad ging es dann die letzten Meter durch mehr oder wenig richtig tiefen Sand und wir haben schon ein wenig geschwitzt, ob wir nicht vielleicht trotzdem stecken bleiben würden. Aber wir haben es dann doch geschafft :)
Dann ging es zu Fuß weiter durch die Sandberge...
Spuren im Sand...weil die Kinder schneller waren als ich :)
...bis hin zum Deadvlei, das sich uns wirklich wunderschön von Sanddünen umgeben offenbahrte. Wer so etwas noch nie gesehen hat, kann das sicherlich eine ganze Weile einfach nur auf sich wirken lassen.
Deadvlei..und es dauerte länger als ich dachte, bis man es tatsächlich dann erreicht hat.
Toter AkazienbaumTypisches Bild der Namibwüste.
Nachdem wir die Kinder dann müde bekommen haben, ging es noch auf dem Rückweg bei der "Düne 45" vorbei. Bis wir dort waren, haben die Kinder wieder frische Kraft getankt und nocheinmal in windeseile hinaufzurennen.
Düne 45Die Kinder tuen sich offensichtlich leichter als wir Erwachsene.
Sehr schön war auch die Steinformationen der Spitzkoppe, bei der wir einen kurzen Abstecher gemacht hatten.
SpitzkoppeDer "kleine Abstecher" entpuppte sich doch als richtger Ausflug.
Hier konnten wir uns etwas die Beine vertreten und nach einem kleinen Aufstieg die schöne Ausssicht geniesen.
GeierkopfDie Steinformation links sieht aus, wie ein Kopf eines Raubvogels.
The ArchAtemberaubender Ausblick und ein Gefühl der Freiheit nach dem kleinen Auftstieg zum Arch.
Weit oben...auch den Kindern hat die Kletterei gut gefallen. Die Steine waren toll griffig und oben hatte man einen wundervollen Ausblick!
Neben diesen landschaftlichen Hauptattraktion, genossen wir jeden Morgen vor dem Frühstück eine Sonnenaufgangswanderung, bei der wir wunderschöne Ausblicke und herrliche Licht/Schatten-Spielereien geniesen konnten.
Kalter SonnenaufgangMorgentlicher Spaziergang bei gefühlten 0°C aber einem tollen Sonnenaufgang, der langsam Wärme brachte.
Einsamer BaumAber großteils der Strecke wirklich eine Rarität.
Goldene AussichtenNach einstündigem Aufstieg ein grandioser Ausblick im goldenen Schein der Morgensonne.
Vor dem AbstiegNochmal die schöne Aussicht von oben geniesen, bevor der beschwerliche Weg durch den Sand beginnt.
Unsere Unterkünfte haben wir alle vorgebucht, so dass wir abends bereits wussten, wo wir sein würden. Das war auch gut so. Denn einfach mal so schauen, ob da was frei ist kostet viel Zeit, da die Strecken wirklich immer immens sind.
Untergekommen sind wir in Lodges: Das sind Zimmer oder sogar ganze Häuser/Bungalows mit eigenem Bad, Schlaf- und Sitzgelegenheiten. Essen gab es immer in einem zentralen Gebäude in Form eines Buffets, à la carte oder es wurde ein Essen gekocht, bei dem sich (meist Punkt 7 Uhr abends) jeder bedienen durfte.
Jede Lodge hatte etwas besonderes, skuriles, witziges oder einfach nur schönes. Hier unsere erste Unterkunft: Nicht wirklich schön, aber witzig und originell (man beachte vorallem das "Sprungbrett" am Pool aus Stein):
Aber es gab auch ruhige und beschauliche, wie diese wunderschön gelegene Lodge direkt am Lake Onaob:
Aber auch spektakuläre Lodges, wie diese, die direkt in den Fels intgegriert wurde:
...mit atemberaubendem Blick auf das riesige, umliegende Farmgelände:
Wir hatten wirklich alles dabei: Von urigen und einfachen Unterkünften, bis zu luxuriösen Bungalows mit afrikanischem Flair:
Für die Kinder war der Pool natürlich immer das Wichtigste - aber sie waren auch wirklich sehr schön, wenn auch sehr "frisch" :) und meistens inmitten einer grandiosen Kulisse:
Wir bekamen sogar mal Besuch von einem "Einheimischen":
...das nach Barbesuch und vorsichtiger Inspektion der Gäste auch noch einen Schluck nahm, bevor es wieder verschwand:
Unsere doppelstöckige "Villa" in Swakopmund bot dann auch mal richtig Platz für die Kinder zum Toben, da sie ja viel mit uns im Auto "hocken" mussten. Trotz Ofen wurde es aber sehr kalt dort - war ja auch Winter :)
Der Ausblick von Terrasse und Zimmer auf die Sanddünen und Wasser war ebenfalls sehr schön:
Frühstück war relativ ähnlich: Toastbrot mit Marmeladen, gesalzener Butter, frisches Obst, Joghurts, Müsli und frisch zubereitete Eier-Speisen (Omlett, Rühr- und Spiegelei mit Bacon, Pancakes, Crêpes, etc.).
Mittags waren wir meist unterwegs und haben uns mit Keksen, Sandwiches, etc. begnügt. Da das Frühstück immer sehr ausführlich war, haben wir Erwachsenen selten mehr gebraucht. Die Kinder haben dann mal einen Burger oder Pommes noch bekommen.
Abends: Meistens gab es Buffet oder ein Einheitsmenü: Wirklich sehr lecker und meistens auch für das Auge schön angerichtet. Bei mir willkommen: Es war sehr fleischlastig. Oryx, Rind, Springbok und Eland waren die Hauptlieferanten. Mein persönlicher Favorit: Ein medium Springbok-Filet. Wer hier gerne ein Rinderfilet ist, dem gehen die Geschmacksnerven bei sowas durch. Einfach irre zart und immer auf den Punkt gegart. Wahsinn! Dazu Kuskus, Reis oder Kartoffel und etwas Gemüse. Hier fand ich am rafiniertesten die kleinen, gegrillten Kürbisse mit Gemüsefüllung (Mais, Bohnen, etc.). In der Regel war alles sehr herzhaft und kräftig gewürzt - ich habe es geliebt. Preise von Essen in Restaurants eher günstig: Für umgerechnet ca. 17 Euro hat man ein herrlich großes Springbok-Filet mit Beilagen, Salat und Getränk bekommen.
Auch Getränke in Restaurants und Minibar eher günstig: 330ml Softdrinks unter einem Euro und ein Glas guter Wein ab ca. 2€. Einzig und alleine von Mineralwasser (Sparkling Water) im Supermarkt waren wir etwas entsetzt: 1Liter für €1,80. Aber wir fanden schnell heraus, dass man mit stillem Wasser im 5L-Kanister viel günstiger dran ist (auch ca. €1,50).
Ich glaube mein persönlicher Favorit (obwohl mir das wirklch sehr schwer fällt, da alle Lodges so toll waren) war das Rostock Ritz. Hier waren wohl die meisten Dinge einfach Perfekt: Ein tolles, großzügiges Zimmer mit eigener Terrasse zum Wasserloch in der Ebene, wo man bis Einbruch der Dunkelheit und ab Anbruch des Tages Tiere beobachten konnte. Ein schöner Wanderweg mit nachhaltigen Eindrücken (Zusammentreffen mit einer südafrikanischen Korallenschlange, verendeter Springbock, Dünenstrecke, tolle Aussichtspunkte) zum Sonnenaufgang. Ein perfekter Service und das doch beste Essen - und das muss was heißen auf dem hohen Niveau. Letzteres kommt sicherlich auch durch den Inhaber Herrn "Kücki", Gastronom und Hotelier. Er hat uns sehr nett herumgeführt und uns vieles erklärt: Wirklich Perfekt!
Hier ein paar Impressionen aus meinem Urlaub. Namibia ist ein tolles Land und wir haben in den drei Wochen wirklich viel gesehen. Unsere Reise haben wir als Selbstfahrer mit einem 4x4-Pickup gemacht, den man dort auch wirklich gut gebrauchen kann.
Denn neben den geteerten Hauptstraßen sind die restlichen Straßen einfach nur Sand, Steine und Staub. Nicht nur der Allrad, sondern auch die Bodenfreiheit hat uns oft geholfen in dem teilweise sehr unwegsamen Gelände sicher und gut voran zu kommen.
Während der knapp 4000km, die wir zurückgelegt haben, kann man unseren vielfältigen Erlebnisse grob in folgende Kategorien einteilen: Unterkünfte, Landschaft, Menschen und Tiere.
"Unterkünfte ?": Ja - unser Reisebüro bzw. die nette Dame aus Südafrika, die das mit uns geplant hat, hat wirklich besondere und schöne Unterkünfte für uns herausgesucht. Jede für sich ein Highlight - obwohl sie alle so verschieden waren.
Obwohl die Landschaft alles in allem im Winter dort sehr trist war. Waren doch viele atemberaubende Anblicke dabei, die man vermutlich in Bildern nur zum Teil wiedergeben kann.
Neben den Pools haben die Tiere die Kinder wohl am meisten begeistert, und uns so manches Abenteuer beschert.
Ich werde meine Reise-Eindrücke und Bilder nicht chronologisch posten, sondern jeweils in den nächsten Mittwochs-Blogs thematisch gruppieren:
Wie immer freue ich mich über Fragen und Kommentare. Sollte jemand über ein Thema oder die Reise mehr wissen wollen, schreibt mir einfach, was euch interessiert.
]]>Etwas stabiler/hochwertiger und auch von der Lichtqualität deutlich besser, ist ein Reflektor von Sunbounce. Nicht ganz so vielseitig bzgl. der reflektierenden Oberflächen und dem Auf- und Abbau, aber dafür besser zu halten und zu steuern. Er kann ebenfalls zur Abschattung verwendet werden und durch die stabilen Gestänge und Halterungen für Spigots, kann ich ihn auch gut auf dem Stativ ohne AssistentIn verwenden.
Katharina (Katharina Soleil), 18 Jahre jung, hat 2010 das „modeln“ für sich zum Hobby gemacht. Sie widmet einen großen Teil ihrer Freizeit diesem besonderen Hobby.
Was sind deine Bereiche, in denen du arbeitest?
Ich shoote von Portrait bis Dessous. Gelegentlich auch verdeckter Teilakt.
Erzähle was über diene Anfänge, wie bist du zum Modeln gekommen?
Ich wurde auf der Straße zu einem Testshooting einer Agentur eingeladen. Das hat mir Spaß gemacht und so habe ich mich in der Moderlkartei angemeldet und die Shootings nahmen ihren Lauf :)
Wie wichtig ist dir das Modeln?
Es ist und bleibt "nur" ein Hobby für mich. Ich möchte, dass es nicht kommerziell wird, was aber nicht heißt, dass ich das nicht ernst nehme.
Unterschied TfP/Payjob für dich?
Bei meiner Zeit in der Agentur habe ich gemerkt, dass bei bezahlten Jobs, der Druck doch recht hoch ist. Wenn jemand bezahlt, hat er auch gewisse Erwartungen. Der Spaß kann dabei etwas auf der Strecke bleiben. Das möchte ich nicht. Daher gibt es bei mir nur noch TfP-Shootings.
Welche Fehler hast du am Anfang gemacht?
Am Anfang habe ich zu wenig auf die Qualität der Portfolios der Fotografen geachtet. Dadurch bin ich auch an Fotografen gekommen, die teilweise unseriös waren und auch schlechte Bilder produziert haben.
Was erwartest du von einem Fotografen bei einem Shooting?
Gute Planung, klare Kommunikation und Vorbereitung auf das Shooting.
Wie stehst du zu Begleitpersonen bei einem Shooting? Wen nimmst du i.d.R. mit? Erfahrungen?
Ich nehme immer meinen Freund mit zu den Shootings. Er findet das teilweise auch interessant und hilft auch gerne mit.
Arbeitest du öfter mit dem gleichen Fotografen zusammen?
Ich arbeite auch gerne mit Fotografen erneut zusammen, mit denen ich gute Erfahrungen und Ergebnisse gesammelt habe. Allerdings freue ich mich auch auf neue Kontakte und möchte durch den häufigen Wechsel von Fotografen zu mehr Vielfalt in meiner Sedcard kommen.
Wie bereitest du dich auf ein Shooting vor?
Die Vorbereitung fängt für mich schon mind. einige Tage vorher an: Auswahl des Outfits, passendes Makeup überlegen etc. Ich versuche hier verschiedene Kombinationen und Zusammenstellungen. Da ich manchmal etwas vergesslich bin, schreibe ich mir alles auf, wenn es mir unterwegs einfällt und probiere es dann zu Hause auch aus. Einen Tag vor dem Shooting möchte ich mich dann ganz mir und meiner Pflege widmen: Beine rasieren, Hautpflege, Entspannung pur eben. Da will ich auch nichts und niemanden sehen :)
Wie/wo hast du dir deine Posen angeeignet? Wie übst du diese?
Die Posen kamen mit der Zeit: Ich schaue mir das eine oder andere auch in Katalogen, Zeitschriften oder anderen Fotos im Internet ab. Probiere das dann vor dem Spiegel auch aus und versuche herauszufinden, was mir persönlich gefällt. Wichtig sind mir bei einem Shooting auch immer alle Bilder zu sehen, damit ich selbst kontrollieren kann, welche Posings gar nicht bei mir gehen und welche ich ganz gut fand.
Trainierst du regelmäßig für das Modelbusiness?
Extra trainieren tue ich nicht. Es ist und bleibt aber ein Hobby, das ich interessiert betreibe und immer die Augen offen halte.
Wie reagierst du, wenn kein MUA vorhanden ist?
Ich kann mich auch ganz gut selber schminken, so dass eine Visa nicht immer vor Ort sein muss. Bei der Agentur habe ich das gelernt: Wenn nicht genügend Visas da sind und keine Zeit haben, müssen sich Modelle auch selbst schminken können.
Woher hast du deine Makeup-Fähigkeiten?
Auch wenn ich mich privat selten schminke, habe ich mir über die Jahre vieles angeeignet, wie ich mich für Shootings gut selbst schminken kann.
Was machst du mit deinen Haaren?
Meine Haare versuche ich nun wieder kürzer zu halten. Damit sind sie unkompliziert und pflegeleicht. Ab und an mit dem Glätteisen ran und gut ist.
Versuchst du dich regelmäßig zu verändern oder gerade nicht? (Haarlänge, Farbe, etc.)
Ich brauche ständig was neues; gehe regelmäßig zum Friseur und probiere gerne neue Sachen aus. Ich finde mich sonst schnell selbst langweilig.
Was für Outfits bringst du mit in die Shootings ein?
Ich habe einen großen Fundus mit vielen Arten von Kleidern. Ich nähe auch manchmal selbst welche zusammen.
Kaufst du spezielle Outfits für Shootings? Leihst du auch Outfits oder kaufst extra für Shootings welche?
Ich kaufe gerne Schuhe und auch Outfits, die etwas ausgefallener sind und mir gefallen. Versuche aber zu schauen, dass ich sie für noch mehr Shootings einsetzen kann. Leihen tue ich das nicht.
Achtest du besonders auf Ernährung, Sport, etc. - oder machst du was dir Spaß macht?
Ich liebe Essen und vorallem die Sachen, die gar nicht gesund sind :) Ich möchte zwar wieder etwas mehr darauf achten. Aber das fällt mir sehr schwer.
Wie gehst du mit dem Thema Gewicht/Figur um?
Da ich so gerne esse und mir vieles schmeckt, ist das Fleisch oft stärker als der Wille. Vielleicht lasse ich mir mal ein paar Polster absaugen und die Brüste etwas vergrößern. Ich habe kein Problem damit, was an mir machen zu lassen, wenn es mir gut gefällt.
Wie gestaltest du dein Portfolio / Sedcard ?
Ich füge immer mal wieder neue Bilder dazu. Möchte aber auch die alten Bilder nicht weglöschen, sondern verschiebe dir nur in andere Ordner. Ich finde es auch wichtig den Werdegang zu sehen, wie man sich über die Zeit entwickelt hat.
Wie schreibst du Fotografen an, mit denen du eine Zusammenarbeit wünschst?
Ja - wenn mich die Sedcard überzeugt und ich eine Idee habe, die ich denke mit diesem Fotografen umsetzen zu können. Ich frage dann mit der konkreten Idee per PN an.
Wie reagierst du auf unseriöse Anfragen?
Ich lehne immer höflich ab.
Auf welchen Plattformen bist du aktiv?
Model-Kartei und Facebook.
Plaudern aus dem Nähkästchen, Anekdoten, lustige Erlebnisse, …
Bei einm Shooting mit einem meiner Lieblingsfotografen, bot dieser mir vor dem Shooting ein Gläschen Sekt an. Das Shooting wurde dann sehr, sehr lustig, als aus dem einen Glas noch ein paar mehr wurden. Als mein Freund mich später abholen kam, musste er mitlachen, als er die leere Flasche Sekt sah und er kaum glauben konnte, dass ich die alleine geleert hatte. Das Shooting war aber sehr beschwingt und lustig.
Möchtest du mal was an Fotografen oder andere Modelle loswerden? Wünsche?
Schaut euch gut die Sedcard von einen Fotografen an und lest die Bewertungen von dem Fotografen. Macht nur dann Bilder mit ihm, wenn ihr der Meinung seit, dass euch die Art Bilder auf seiner Sedcard weiterbringen.
Macht niemals Dinge, die ihr icht wollt und lasst euch zu nichts überreden, was ihr nicht 100%ig auch wollt.
Nehmt immer eine Begleitperson eures Vertrauens mit.
Vielen Dank liebe Katharina für deine Antworten. Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß für deine zukünftigen Projekte.
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Grundlegend möchte ich auf meinen Artikel über die Elinchrom-Blitze verweisen. Aber wie habe ich nun die Nikon Systemblitze in den letzten Jahren benutzt? Generell muss ich sagen, dass der SB900 ein wirklich tolles Gerät ist und abgesehen von der Lichtleistung, auch eine hervorragende Bedienung zu bieten hat. Jedoch mehrere dieser doch recht kostspieligen Geräte haben sich nicht bewährt. Für meinen Einsatzzweck sind portable Blitze, wie der Elinchrom Ranger oder Studioblitze mit Akku, OnLocation einfach besser geeignet: Sie haben mehr Lichtleistung, größere Akkus, schnellere Ladezeiten, überhitzen nicht so schnell. Und wohin ich große Lichtformer schleppe, kann ich auch größere Blitze tragen :)
Die Vorteile der kleinen, handlichen Systemblitze sind wirklich Gewicht und die kompakten Maße. Ich nutze diese noch als "immer dabei"-Lichtquelle (z.B. auf Festen/Events), zum Aufhellen von Motiven im freien oder wenn spontan Licht benötigt wird.
Geplant nutze ich sie selten. Für diesen doch recht sparsamen Einsatz, hätte es aber auch vielleicht ein oder mehrere Yongnuo getan.
Lichtformer für Aufsteckblitze:
Entscheidend für dein Einsatz der Blitzer sind die zu verwendenden Lichtformer.
Ich habe eine 50x70cm Softbox (flash2softbox). Prinzipiell gut. Aber nicht für den ständigen Auf- und Abbau geeignet. Die Softbox ist mir also für den schnellen, leichten Einsatz zu groß und sperrig. Licht ist aber schön :)
Bei EnjoyYouCamera habe ich mir die Blitz-Adapter von Quenox angeschaut und bin von der Größe, Licht und Handlichkeit recht angetan. Dafür wird der Gummi-Adapter auf den Blitz geschoben und der Lichtformer auf dem Adapter befestigt. Ich habe den kleinen Beautydish und die 30cm-Oktabox gekauft.
Während der Beautydish leicht zu entfernen ist, will man die Oktabox nicht regelmäßig zusammenlegen: Viel zu hart aufgespannt und mühselig zu zerlegen; Lösung: zweiter Adapter und lässt das komplett fertig zum draufstecken. Sehr angenehm und Transportfähigkeit (auch wegen des geringen Gewichts) ganz gut.
Was mir die Tage über den Weg gelaufen ist ist eine 60cm-6eckige-Softbox von SMDV. Diese scheint sehr gut zusammenlegbar zu sein und ist ohne großem Adapterwald offenbar sehr flexibel nutzbar an verschiedenen Aufsteckblitzen. Wäre im Moment meine erste Wahl, wenn ich in Aufsteckblitz-Lichtformer investieren wollte :)
]]>Ich freue mich, euch in den nächsten Wochen immer mal wieder Antworten verschiedener Modelle präsentieren zu dürfen.
Anfangen möchte ich mit Model Maike:
Maike Schäble, 20 Jahre jung, hat mit 16 das „modeln“ angefangen, hat aber mit 19 dann so richtig losgelegt. Obwohl sie es eher als Hobby betreibt, hat sie auch einige bezahlte Arbeiten für diverse Projekte.
Was sind deine Bereiche, in denen du arbeitest?
Hauptsächlich Fashion, Portrait und Beauty. Bei Fotografen, die die Bereiche wirklich beherrschen aber auch teilweiße Dessous (wobei ich nur Dessous total langweilig finde und mich dagegen sträube, wenn dann BH und Jeans, etc., macht das ganze viel spannender :)) und verd. Teilakt.
Erzähle was über deine Anfänge, wie bist du zum Modeln gekommen?
Mit meiner besten Freundin zusammen, es gab einen Fotografen in der Nähe, der günstig Fotos gemacht hat, dort waren wir dann 2x, haben das dann aber wie gesagt erst einige Jahre später richtig für uns entdeckt und seitdem haben wir so gut wie jedes Wochenende ein Shooting.
Wie wichtig ist dir das Modeln?
Für mich ist das sehr wichtig, da ich einfach darin aufgehe.
Unterschied TfP/Payjob für dich?
Bei TfP bekomme ich alle Bilder, sowie einige bearbeitete Bilder. Bei Pay hingegen nicht. Wenn ein genialer Fotograf mich bezahlen will, dann biete ich ihm meistens an, das auch auf TfP-Basis machen zu können, damit ich eben die Bilder als Referenz bekomme.
Welche Fehler hast du am Anfang gemacht?
Ich habe mit allen Fotografen geshootet, die mich angefragt haben, auch wenn die Bilder nicht schön waren.
Was erwartest du von einem Fotografen bei einem Shooting?
Dass er sympathisch ist, weiß, was er tut und mich nicht zu Bereichen überredet, zu denen ich nicht bereit bin. Und natürlich, dass er einen (vorher besprochenen) Vertrag dabei hat.
Wie stehst du zu Begleitpersonen bei einem Shooting? Wen nimmst du i.d.R. mit? Erfahrungen?
Ich nehme immer jemanden mit, entweder meine beste Freundin, mit der ich oft zusammen Shootings habe, oder meinen Freund. Wer das nicht akzeptiert, hat Pech gehabt.
Arbeitest du öfter mit dem gleichen Fotografen zusammen?
Wenn mich ein Fotograf, seine Bilder, unsere gemeinsamen Ergebnisse und seine Art überzeugen, dann ja. Habe meine 2-3 Stammfotografen.
Wie bereitest du dich auf ein Shooting vor?
Ich bespreche mit dem Fotograf die Bildideen, damit ich die passenden Klamotten dabei habe.
Wie/wo hast du dir deine Posen angeeignet? Wie übst du diese? Trainierst du regelmäßig für das Modelbusiness?
Das ergibt sich von alleine, am Anfang haben mir die Fotografen viel geholfen, mittlerweile geh das ganz automatisch. Extra dafür trainieren tue ich nicht.
Wie reagierst du, wenn kein MUA vorhanden ist?
Ich arbeite selbst als Visa, von daher kein Problem.
Woher hast du deine Makeup-Fähigkeiten?
Das habe ich mir selbst angeeignet.
Was machst du mit deinen Haaren?
Na da gibt es ja 100 von Möglichkeiten, offen, gelockt, gekreppt, Zopf, geflochten, hochgesteckt, Dutt, etc.
Versuchst du dich regelmäßig zu verändern oder gerade nicht? (Haarlänge, Farbe, etc.)
Wie ich es möchte und wonach ich mich fühle, aber definitiv nicht gezwungen oder Shootingbedingt.
Was für Outfits bringst du mit in die Shootings ein?
Ich habe eigene Outfits, die ich zu den Shootings mitbringe. Kaufen tue ich für Shootings nur Sachen, die ich auch privat anziehen kann. Habe momentan aber vor mir ein Abendkleid zu kaufen, das ich dann auch verleihen werde.
Achtest du besonders auf Ernährung, Sport, etc. - oder machst du was dir Spaß macht?
Ehrlich gesagt, ich mache was mir Spaß macht, werde aber genetisch bedingt so gut wie nicht dick.
Wie gehst du mit dem Thema Gewicht/Figur um?
Ich denke, dass mein Figur in Ordnung ist. Viele sagen sogar, ich bin zu dünn. 5 Kilo weniger fände ich gut, aber so zu dick, dass ich eine Diät durchziehen würde, finde ich mich nicht.
Wie suchst du dir "Jobs" raus? Wie kommst du an Aufträge?
Hauptsächlich durch die Facebookseite von meiner besten Freundin und mir (Nathalie&Maike) und durch meine Agenturen.
Wie bist du an eine Agentur gekommen, unter welchen Gesichtspunkten hast du diese ausgewählt?
Bei einer hab ich mich beworben, die andere hat mich angeschrieben. Mir ist bei einer Agentur wichtig, dass man persönlich betreut wird und ein guter Internetauftritt sowie gute Referenzen vorhanden sind.
Wie gestaltest du dein Portfolio / Sedcard ?
Mit den Bildern, die ich von mir am Schönsten finde. Wenn ich einige Neue habe, werden dafür Ältere, die ich nicht mehr ganz so toll finde, gelöscht.
Schreibst du Fotografen für TfP-Shootings an? Wie machst du das ?
Wenn mich die Bilder wirklich umhauen, schreibe ich auch den Fotografen an. Ich sage dann, dass mir die Bilder gefallen und ich gerne mit ihnen zusammenarbeiten würde.
Wie reagierst du auf unseriöse Anfragen?
Ich ignoriere sie.
Auf welchen Plattformen bist du aktiv?
Eigentlich nur Facebook.
Plaudern aus dem Nähkästchen, Anekdoten, lustige Erlebnisse, …
Da gibt es so viele, weil so gut wie jedes Shooting irgendwas Lustiges passiert. Einer meiner Stammfotografen hat zum Beispiel grundsätzlich, wenn ich komme, ganz viele Süßigkeiten für mich bereit gestellt :D
Welche positiven u. negativen Erfahrungen hast du gemacht?
Negativ: Fotografen wollen, dass man sich auszieht oder die Bilder werden ewig nicht bearbeitet.
Positiv: Man versteht sich super und dir Ergebnisse sind genial, die Bilder werden schnell bearbeitet.
Was möchtest du anderen Modellen, im speziellen Anfängern für Ratschläge mitgeben?
Möchtest du mal was an Fotografen loswerden? Wünsche?
Wenn ihr ein Model habt, das sich nicht ausziehen will, dann akzeptiert es einfach. Oder wenn ihr ein Model mit beispielsweiße großen Brüsten habt, dessen Form ihr unbedingt zur Geltung bringen wollt, das Model das aber nicht will, akzeptiert auch das. Nicht immer diskutieren.
Vielen Dank liebe Maike für deine Antworten. Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß für deine zukünftigen Projekte.
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Phorex Objektiv Fish-Eye 8mm f/3.5 für Nikon FIch habe das Objektiv für eine Nikon DSLR mit Cropfaktor (DX) bestellt. Auf Vollformat soll es nicht wirklich ordentliche Bilder machen, wegen der extremen Weitwinkel-Optik: Es gibt starke Abschattungen an den Rändern. Auf meiner D300s konnte ich das bis jetzt nicht feststellen - sollte man auch nicht.
Mechanischer Eindruck und Haptik ist für den Preis (knapp 300.-) wirklich ganz gut. Der Fokusring ist etwas schwergängig, aber scheint mit fortschreitender Benutzung besser zu laufen. Das Objektiv wird voll manuell bedient: Die Blende wird über einen Ring mit den Blenden-Einrastungen eingestellt. Er liegt recht nahe am Bajonett-Anschluss, so dass er etwas fummelig zu bedienen ist. Aber alles noch im Rahmen.
Zum Bildeindruck: Es gibt Bilder, bei denen das Fisheye wirklich toll wirkt, andere wiederum werden einfach nur verzerrt oder man sieht gar nicht, dass es sich um so einen Weitwinkel handelt.
Die durch die extremen Verzeichnungen am Bildrand entstehenden "krummen Linien" wirken manchmal sehr künstlich. Ich habe auch versucht in Photoshop mittels adaptiver Weitwinkel-Korrektur hier eine Entzerrung zu schaffen: Aber nicht immer mit Erfolg. Es hängt wirklich vom Motiv und Aufnahmewinkel ab, ob das Ergebnis dann gut aussieht oder nicht.
Die Bildqualität ist erstaunlich gut: Schärfe und Farben sind ordentlich, wenn auch nicht überragend. Aber das kann man bei dem Preis wohl auch kaum erwarten.
Wichtig ist die richtige Handhabung (wie bei allem ;-): Wenn man die Kamera bei der Aufnahme stark kippt, nehmen die Verzeichnungen, wie bei jedem Weitwinkel stark zu. Da bei dem Fisheye alles etwas extremer ist, fallen auch hier die entstehenden Verzerrung dann extrem auf. Also schön waagrecht halten. Aufnahmen im Hochformat (Portrait) finde ich ebenfalls nicht berauschend. Das Fisheye schreit in meinen Augen nach einem Längsformat (Landscape). Dinge, bei denen eine Verzerrung "weh tut", sollten unbedingt in der Bildmitte plaziert werden.
Bisheriges Fazit: Das 8mm-Fisheye von Phorex bietet für die knapp 300 Euro ein durchaus brauchbares Objektiv für die bei mir seltenen Gelegenheiten, bei denen ein Fisheye schöne Bilder produzieren kann. Mit dem richtigen Umgang und Nachbearbeitung ist es eine interessante Ergänzung zu einem normalen Weitwinkel.
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Lightroom hat sich in den letzten Jahren immer mehr "Bildbearbeitungsfunktionen" angeeignet. Viele Fotografen haben für ihre Bearbeitungen Photoshop im Einsatz. Weniger, weil sie die den gewaltigen Funktionsumfang von Photoshop nutzen, sondern vielmehr - weil es nicht viele "ordentliche" Alternativen gab. Für den konservativen Hochzeits- und Familienfotografen reichen hier auch alte Versionen (<CS3) noch aus.
Doch seitdem es Lightroom gibt, kann ein Fotograf seinen Workflow damit dramatisch viel effizienter gestalten: Nicht nur Weißabgleich, Farb- und Belichtungskorrekturen lassen sich damit einfach einstellen, sondern mittlerweile gibt es Werkzeuge, die partielle Änderungen, Schärfen, Rauschreduzierung sowie Objektiv-Korrekturen mit perspektivischen Korrekturen im Bild erlauben.
Damit lassen sich normale Bilder vom Fotografen mit ein wenig Übung und Knowhow schon sehr gut "entwickeln". Für Hochzeits- und Eventfotografen oder auch Familienbilder, die in größeren Mengen vorliegen ist das das Mittel der Wahl: Schnell, einfach und mit hervorragenden Ergebissen.
Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich eines RAW-Bildes, das ich in ca. 5 Minuten nur mit LR5 entwickelt habe:
Wer wissen möchte, wie so etwas geht - oder allgemein mit Lightroom und/oder Photoshop seinen Workflow verbessern möchte, der kann gerne einen meiner Workshops/Kurse besuchen. Für Fragen, Termine und Preise bitte über das Kontaktformular anfragen.
Julia hatte ihren Auftritt in einer Doppelrolle: Sowohl als schöne, verführerische Hexe, als auch als echte Monsterhexe. Für letztes sorgten Daniela und Sarah. Die Cosplayer Irina und Oliver brachten ihr Waffenarsenal mit und wurden ebenfalls mit Kampfspuren versehen.
In Anlehnung an den Film "Hensel & Gretel - Witchhunters" soll das Endbild ein Kinoplakat mit Jägern u. Hexe werden. Doch bei dem Shooting sind so viele coole Bilder entstanden, dass ich erstmal mit ein paar Einzelbildern angefangen habe, bevor ich mich an das Kinoplakat mache.
...to be continued
mit Makingof, das finale Bild, und noch vieles mehr...
]]>Hier ein paar Ergebnisse:
Vielen Dank an das Model KatharinaSolleil.
Auch mal Lust auf so ein Shooting? - Wenn du eine coole Location im Rhein-Neckar-Raum kennst und mich da rumführen willst, können wir gerne auch ein solches Shooting machen. Einfach unter Angabe der Location bei mir melden.
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Stephi von SB-Makeup bei der Abeit - wieder mal ein grandioses Werk - vielen Dank!
Fotografiert wurde vor einem grauen Hintergrund, der jedoch durch das wenige Licht, was ihn erreichte sehr dunkelgrau/schwarz wurde. Durch einen Blitz mit kleinem Reflektor u. Wabe als Spot auf den Hintergrund wurde das Model noch etwas vom dunklen Hintergrund separiert.
Im Prinzip habe ich drei Lichtsetups verwendet:
1. Beautydish als Hauptlicht mit Aufhellung einer Softbox von der Gegenseite.
2. Normalreflektor zentral von oben als einzige Lichtquelle für ganz hartes Licht.
3. Zwei Striplights ohne Wabe, sehr dicht beisammen (ca. 45° zum Model), zwischen denen ich dann hindurchfotografiert habe.
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Einen ausführliche Testberichte/Reviews findet ihr bei PhotoZone oder auch FredMiranda. Ebenfalls empfehlen kann ich für detaillierte Tests und Daten die Seiten von Ken Rockwell.
Das 18-55mm war als Kit-Objektiv bei der meiner ersten Nikon D70 dabei. Optische Qualität sehr bescheiden. Daher musste es schnell dem 18-200 weichen. Ich habe mir diesen Allrounder (18-200) damals als Immer-Drauf-Objektiv gekauft. D.h. ein Objektiv, dass ich auf Wanderschaft und im Urlaub, sowie auf Feiern und anderen Anlässen verwendet habe. Alles vorwiegend privat. Die Qualität des Objektivs sowohl mechanisch, als auch optisch hat mich für den Preis von damals knapp 600 Euro voll überzeugt. Der eingebaute VR (vibration reduction = Verwacklungsschutz) bietet ca. 1 sichere Blende Reserve. Ich habe es lange und viel verwendet und war von den Bildern nie enttäuscht.
Als ich allerdings das 70-200/2.8 in den Händen hielt, war der Bildqualitätssprung so gewaltig, dass ich (wenn immer möglich) das 70-200 dem 18-200 vorgezogen habe, wenn es um den Telebereich ab 70mm ging. Die Abbildungsleistung ist wirklich überragend - rechtfertigt aber auch den Anschaffungspreis. Die Linse ist heute noch meine bevorzugte Linse im Portrait/Studio-Betrieb. Nur bei z.B. Wanderungen, bei denen mir das Gewicht zu sehr zur Last fällt, nutze ich noch das 70-200.
Die 50mm-Festbrennweite ist ein echtes Schnäppchen: Bekommt man doch für knapp über 100 Euro ein sehr Lichtstarkes Objektiv mit guter Abbildungsleistung. Dass ich es so selten eingesetzt habe, kommt vermutlich daher, dass ich bei 50mm im Portraitbereich mein 70-200 bevorzugte und es als "Normalbrennweite" an einer Crop-Kamera (da sind es immerhin ca. 75mm) etwas zu langbrennweitig wirkte.
So musste das 50mm dem 35mm weichen. An der Crop-Kamera hatte ich hier eher eine Normalbrennweite und ich persönlich finde die Farben und Abbildungsleistung beim 35mm deutlich schöner. Ich benutze es noch heute. Allerdings nicht wegen der Brennweite, sondern als Festbrennweite, die klein und leicht ist, für Street- oder Reisefotografie.
Im Studio oder für Auftragsarbeiten habe ich mittlerweile das Tamron 24-70mm. Nicht, weil das Nikon-Pendant schlechter ist, sondern einfach viel teurer und das Tamron mit dem hervorragenden VR und ebenfalls sehr guter Abbildungsleistung eine für mich günstigere Alternative darstellt. Allerdings bin ich von dem Objektiv so angetan, dass ich es mittlerweile für viele Dinge anstatt des 18-200mm nutze und es so zu meinen "Fast-Immer-Drauf"-Objektiv mutiert ist.
Da mir für manche Landschaftsaufnahmen die 18mm des sonst immer weniger gebrauchten Allrounders (18-200mm) nicht mehr ausgereicht haben. Habe ich nach einigen Versuchen mich für das Tokina 12-24mm entschieden. Preis-Leistungsverhältnis war hier am besten und damit habe ich nun noch einen Grund weniger das 18-200mm zu verwenden. Eigentlich schade. Aber in den Teilbereichen, haben alle anderen Objektive Vorteile gegenüber dem Allrounder.
Fazit: Wenn es auf Qualität ankommt, dann verwende ich so gut wie immer das 70-200mm, wenn der Brennweitenbereich ausreichend ist. Für Landschaftsaufnahmen und Ganzkörperportraits nutze ich das 24-70mm und für extremere Bildwinkel das 12-24mm. Für Streetphotography und wenn ich mal etwas mehr experimentieren möchte, dann auch gerne das 35mm. Damit kann ich nun von 12mm-200mm quasi alles abdecken mit sehr guten Bildergebnissen. Das 18-200mm verkümmert und wird nur noch da genutzt, wo ich Objektive nicht wechseln kann oder möchte (Dreck / Zeit). Ich kann allerdings alle Objektive uneingeschränkt für diese Einsatzzwecke und das Budget empfehlen.
Vergleichbares/ähnliches gibt es übrigens auch bei Canon.
Welche Objektive nutzt ihr am liebsten und für was? Habt ihr auch eine "Immer-drauf-Linse"?
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Über die Jahre meiner fotografischen Tätigkeiten, hat sich so einiges an Ausrüstung angesammelt. Neben Kamera und Objektiven sind das auch viele Kleinigkeiten und Zubehör, dass einem gute Dienste erwiesen hat oder auch völlig unnötig war.
Ich möchte in dieser neuen Reihe einfach mal Dinge vorstellen, die ich angeschafft habe und meinen persönlichen Nutzwert und meine Meinung dazu schreiben. Es dabei nicht darum ein Review oder einen Test zu den einzelnen Teilen zu schreiben - das gibt es schon so oft im Internet. Vielmehr möchte ich meine Beweggründe für die Anschaffung festhalten, euch ein paar Infos zum Gebrauchswert geben und warum und weshalb ich es immer noch oder nicht mehr verwende.
Den Anfang machen nun ein paar Objektive - zum Blogeintrag geht es hier.
]]>Vorab eine kleine Zusammenfassung, von was ich hier rede; Vorallem für die, die sich mit der Materie noch nicht wirklich beschäftigt haben:
Es geht um Fahrräder mit Elektromotor. Was früher als Seniorenrad abgestempelt wurde, hat sich zu einem richtigen Markt entwickelt - und zwar für jede Altersklasse und jedes Geschlecht. Man unterscheidet Pedelecs, bei denen es eine Unterstützung zum Treten gibt und E-Bikes, die auch ohne Treten (d.h. mit Gasgriff) zu bewegen sind. Man unterscheidet eine Unterstützung bis 45km/h (S-Pedelec) und die, mit Unterstützung bis 25km/h. S-Pedelecs und E-Bikes sind Versicherungspflichtig. Damit gehen noch weitere Einschränkungen einher: Das Fahren auf Fahrradwegen und Feldwegen (wenn nicht für Mofas freigegeben) ist verboten, Helmpflicht, etc. Außerdem sind nur eingeschränkt bauliche Veränderungen am Fahrrad ohne erneute TÜV-Abnahme legal.
Die Fortbewegung mit einem Pedelec ist quasi wie ein Fahrrad mit einem Tretkraftverstärker. Es heißt bitte nicht, dass man sich nicht mehr Bewegen muss. Aber jeder kann den Grad der Eigenleistung von wenig bis viel selbst bestimmen - ebenso, wie die gewünschte Unterstützung durch den Elektromotor. Damit kann man also entweder bei gleicher Geschwindigkeit die Kräfte schonen oder bei gleicher Eigenleistung die Geschwindigkeit stark erhöhen. Im Vergleich zu einem Roller kann man aber trotz "leerem Tank" (=Akku) noch weiter fahren.
Da diese neue Art der Fortbewegung noch recht jung ist, ist alles noch in der Entwicklung. Das betrifft nicht nur die Technik selbst, sonder es gibt auch noch keine für mich wirklch sinnvolle Regelung durch den Gesetzgeber. Da wird sich in den nächsten Jahrn wohl noch viel tun. Auch Versicherungen sind noch nicht auf den Zug aufgesprungen und bieten entpsrechenden Schutz an. Hier heißt es abwarten, wie sich das alles entwickelt...
Persönlich halte ich diese Art der Fortbewegung im Moment für eine echte Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Der dadurch aufgezwungene Bewegungsfaktor würde der gesamten Bevölkerung sicherlich gut tun und für sehr viele Strecken ist das durchaus auch realistisch eine Autofahrt damit zu ersetzen.
Was ich auch feststellen musste: Ein Radfahrer wird immer noch als solcher eingestuft von anderen Verkehrsteilnehmern. Das betrifft sowohl KFZ- als auch andere Radler. Dass nun ein Fahrradfahrer plötzlich 25 km/h und mehr fährt und plötzlich sehr schnell von Null-Komma nichts auf 25 km/h beschleunigen kann, merken die meisten Verkehrsteilnehmer erst, wenn es zu spät ist. Es heißt also aufgepasst und besonders wachsam fahren!
Technisch gesehen, gibt es zwie verschiedene Antriebe: Vorderrad-/Hinterradantrieb (d.h. Naben-Motor im Rad selbst) oder Mittelmotor integriert das Tretlager und vordere Kettenrad. Beide Techniken haben ihre Vor- und Nachteile:
Die Übersetzung der Gangschaltung wird mit benutzt: Damit kann man auch im ersten Gang langsam in steilen Anstiegen noch gut unterstützt werden.Auch wenn der Nabenmotor die bessere "Verstandslösung" ist, ist der Bosch-Antrieb gefühlt besser. Ich habe das nun in mehreren Modellen erlebt.
Wie bei vielen Dingen, komme es bei der Wahl der Technik, auf das Ziel und den Zweck an. Für mich ist entscheidend, dass ich nach wie vor Fahrrad fahre (Fitness, Bewegung, etc.). Die Unterstützung soll für mich nur als Reserve für bestimmte Situationen (frühzeitige Ermüdung, Hitze, starke Steigung etc.) oder einen Geschwindigkeitsvorteil dienen. Damit empfinde ich Pedelecs mit einer Unterstützung von bis zu 25 km/h als das richtige Fortbewegungsmittel: Ich bewege mich dadurch mehr als im Auto/Roller/Motorrad, bin an der frischen Luft und spare Sprit(geld), es ist leise und die Luft bleibt sauber (kling sehr öko, oder?).
Um es vorweg zu nehmen. Die Technik ist noch so neu, dass sie noch viel zu teuer ist, als dass sie sich rentieren kann (wenn man auf die Ersparnis gegenüber Autofahren spekuliert). Aber wenigstens holt man sich einen Teil des Anschaffungspreises wieder und man spart auch noch das Fitness-Studio :)
Noch meine Meinung zu dem kürzlich erschienen ADAC- bzw. Stiftung Warentest-Testbericht bzgl. E-Bikes: Keine Frage, diese Mängel hätten nicht auftreten dürfen und 2000 Euro sind eine Menge Geld für ein "Fahrrad". ABER: Viele Hersteller werben mit "Shimano XT-Komponenten", "Magura hydraulische Scheibenbremse", etc. Wenn man die Marken-Komponenten mal aufsummiert, die ca. 600-800 Euro für den Akku und vlt. nochmal 300-400 Euro für den Motor dazurechnet, ist man für Schaltung, Bremsen, Antrieb schon 1500.- bis 2000.- Euro los. Bei einem Pedelec für 2199.-, bei dem der Handler nun auch noch was verdienen will, bleiben nur noch ca. 200 Euro für die anderen Komponenten - auch Rahmen und Lenker übrig. Nun kann man sich leicht ausrechnen, dass hier wohl keine hochwertigen Komponenten verbaut werden - schließlich lässt sich damit auch nicht so gut werben. Wer kauft schon ein Fahrrad, weil ein Poisson-Rahmen oder ein "tune Karacho OS Flat" Lenker verbaut wurde. Dementsprechend darf man auch nicht sich über etwaige Tests aufregen: Es sind schließlich wir Kunden, die nicht bereit sind für ein Pedelec 3000-4000 Euro auszugeben. Ordentliche Hersteller oder Selbstbauer kommen für ein gescheites E-Bike/Pedelec sehr schnell über 3000.- und mehr. Das Vorreiter dieser Technik tiefer in die Tasche greifen müssen ist klar und nicht nur auf dem E-Bike-Markt so.
An dieser Stelle sei all denen Dank, die mir ihr Fahrrad für eine Probefahrt zu Verfügung gestellt haben (Freunde & Nachbarn). Besonderen Dank dem Radhaus Gerger, der mir äußerst freundlich und bereitwillig einige Räder für eine Probefahrt auch mehrere Tage überlies, ohne sicher zu sein, dass ich ein Rad bei ihm kaufen werde. Das nenne ich echten Service! Einen Händler zu finden, der einem Pedelecs für eine Probefahrt über mehrere Tage überlässt und dann noch diese enorme Auswahl bereitstellt, findet man leider sehr, sehr selten.
Ich möchte auch betonen, dass ich von keinem der Hersteller irgendwelche "Dankesgeschenke" bekomme oder ich mit den Firmen irgendwelche Beziehungen pflege: Die von mir geschilderten Eindrücke sind lediglich meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen!
Nun zu den konkreten Bikes, die ich probiert habe: Ich bin mit allen Rädern ziemlich genau die gleiche Strecke gefahren. Morgens 20km von Schriesheim nach Brühl mit leichtem Gefälle, dann nach ungefähr 9h Arbeitszeit wieder zurück mit gefühltem, leichtem Anstieg. Mit dabei: ca. 150 Höhenmeter Bergstrecke. Mit dem Auto fahre ich ca. 28km pro Strecke über Autobahn und brauche im Moment (inkl. Verkehr und Ampeln) auf dem Hinweg ca. 35min und Rückweg ca. 45min im Berufsverkehr. Ich habe mal die durchschnittlichen Max-Geschwindigkeiten für Hin- und Rückweg mit notiert.
Die Fahrradgeometrie ansich ist schon nicht berauschend, wenn man eine Bergstrecke fahren will. Man muss tierisch Druck nach vorne aufbringen, damit man nicht mit dem Vorderrad abhebt. Da merkt man dann auch die ungünstige Lage des Akkus und Motors: Wenn das Vorderrad leicht wird, dreht es ganz schnell durch, was für den Antrieb sehr ungünstig ist. Das enorme Gewicht für ein Fahrrad merkt man, wenn man die Unterstützung (d.h. den Motor) abschaltet. Dann ist das Rad kaum noch sinnvoll zu bewegen.
Hinweg: 50min, 25km/h
Rückweg: 1h25, 25km/h
(8Ah Akku hält nur für einen Weg, muss zwischendurch geladen werden)
Ansich ein sehr schönes Fahrrad, wenn das Gewicht nicht wäre: Auch hier habe ich das Gefühl, dass ich den Motor brauche, um das Gewicht des Bikes zu kompensieren. Trotz 28"-Trekking-Bereifung darf man keine Geschwindigkeitswunder erwarten: Sobald ich oberhalb der Unterstützungsgeschwindigkeit gerate, wird das treten so schwer, dass man bald wieder in der Unterstützungszone landet. Berg auf habe ich das Problem, dass meine Eigenkraft mich nicht in einen Geschwindigkeitsbereich befördert, bei dem der Heckmotor effektiv arbeiten kann. Dieser wird quasi "festgehalten" durch mein Gewicht und die Steigung. Damit nützt er mir reichlich wenig.
Hinweg: 50min, 26km/h
Rückweg: 1h15, 25km/h
(8Ah Akku hält nur für einen Weg, muss zwischendurch geladen werden)
Obwohl ich mit den gleichen Problemen kämpfen muss, wie beim Winora S3 (Gewicht), fühlt sich das Rad jedoch viel geschmeidiger im Vortrieb an. Ich schiebe das auf das Bosch-Antriebskonzept. Doch auch hier benötige ich wohl den Motor, um mit dem Rad ordentlich bis ca. 26km/h fahren zu können.
Hinweg: 50min, 25km/h
Rückweg: 1h25, 25km/h
(8Ah Akku hält nur für einen Weg, muss zwischendurch geladen werden)
Das Rad hatte die beste Ausstattung (Shimano XT) und einen Karbonrahmen. So kommt man trotz der zwei Motoren und dem Akku auf ein Gewicht unter 20kg. Als einziges EBike hatte dieses Modell nur einen Gas-Griff. Ist also kein Pedelec gewesen. Spaß hat es trotzdem gemacht. Die zwei Motoren katapultieren einen ungedrosselt auf locker 50km/h. Hier ist mir das erste Mal bewusst geworden, dass es nicht ganz ungefährlich ist, mit S-Pedelecs zu fahren. Diese Geschwindigkeiten sind einfach nichts für Fahrräder auf Dauer im Verkehr - jedenfalls heute noch nicht. Die große Ernüchterung kam auf meinem Heimweg. Der Akku hielt nur schlappe 25km mit voller Geschwindigkeit und trotz der brachialen Leistung mit den zwei Motoren, kämpfte ich am Berg mit zu wenig Geschwindigkeit, als dass diese effektiv unterstützten. Nervig war das Laden des nicht wirklich großen Akkus, dessen Trinkflaschendesign allerdings wirklich großartig ist: Lautes Gebläse des Netzteils, lange Ladezeit (von über 8h), schwierige Bedienung und fummelige Stecker.
Hinweg: 40min, 38 km/h
Rückweg: 1h, 38km/h
(Akku hält nur für einen Weg, muss zwischendurch geladen werden)
Sehr schönes Pedelec mit 28"-Bereifung und interessanter Schaltung, wer vor der Technik an sich nicht zurückschreckt: Eine 10-Gang-Kettenschaltung mit einer 10-Gang-Nabenschaltung kombiniert. Diese bietet an Bergstrecken die nötigen, kleinen Gänge, um das Rad auch ohne Motor bequem bewegen zu können und liefert große Gänge für lange, ebene Strecken oder bergab. Für den Alltag reichen sogar die drei Gänge der Nabenschaltung. Im Vergleich zur Shimano-Kettenschaltung muss ich allerdings sagen, dass unter Last die "Knacks"-Geräusche der SRAM-Variante etwas lauter ausfallen. Die Technik der Nabenschaltung finde ich persönlich zu friggelig und technisch zu anfällig. Aber wen das nicht stört und mit der Agilität eines 28 Zöllers zurecht kommt, findet hier sicherlich ein super Pedelec. Das war übrigens das erste Modell, bei dem ich das Gefühl hatte auch ohne Motorunterstützung ordentlich fahren zu können. Sowohl auf ebener Strecke waren 28km/h kein Problem, wie auch an Bergstrecken, die ich ohne Motor gut fahren konnte - nur eben langsamer.
Hinweg: 40min, 29km/h
Rückweg: 1h, 27km/h
Bis auf die Gangschaltung (Shimano SLX 10-Gang Kettenschaltung mit einem Kettenblatt vorne und 10 Ritzeln hinten) und eben der 26"-MTB-Geometrie, ähnlich dem Cross-Modell. Die Gänge sind ausreichend, um auch in der Ebene bequem 30km/h fahren zu können und am Berg klein genug für steile Anstiege. Auch hier merkt man das verhältnismäßig geringe Gewicht. Für mich bis jetzt das perfekte Pedelec.
Hinweg: 37min, 30km/h
Rückweg: 51min, 27km/h
Ich habe natürlich hier Äpfel mit Birnen verglichen und die anderen Räder haben sicherlich auch ihre Daseins-Berechtigung. Meine Beurteilung Kritikpunkte sind wirklich auf meine speziellen, persönlichen Anforderungen bezogen. Fairerweise muss man erwähnen, dass das Biketronic beispielsweise über 4000.- kostet, während ein KTM Maccina Bold schon für 1600.- erhältlich ist.
Wichtig für mich waren die gefahrenen Zeiten; Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass diese tagesformabhängig sind. Trotzdem waren sie bei meinen Fahrten irgendwie vergleichbar und auch mit den technischen Gegebenheiten zu begründen.
Eine sehr entscheidende Rolle spielt das Gewicht und das gefühlte Fahrempfinden. Da ich in der Probefahrzeit mein Gewicht gut gehalten habe, halte ich fest: Das Eigengewicht des Pedelec selbst spielt eine große Rolle - genauso die Verteilung des Gewichtes. Auch wenn der Heckantrieb bei geeigneter Geschwindigkeit genauso gut seine Dienste verrichtet, ist doch der gefühlte Antrieb beim Bosch-Mittelmotor deutlich angenehmer und flüssiger. Die Nachteile durch den erhöhten Verschleiß sind definitif da: Aber mit denen muss ich eben leben, wenn ich den Rest haben möchte :)
Bosch-AntriebWen es interessiert hat, hinterlässt bitte noch ein Kommentar. Wenn die Nachfrage groß genug ist, berichte ich auch noch über die Anschaffung eines GPS Gerätes und verschiedenen Routing-Services berichten.
*Die Fotos entstammen den Herstellerseiten aus dem Internet.
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Und nochmal als Schwarz-Weiß-Variante:
Welches gefällt euch besser? Farbe oder Schwarz-Weiß?
Und zum Abschluss noch ein weiteres aus der Reihe mit den beiden Modellen Cat und Sam:
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Mal ganz weit weg von Menschenfotografie, aber zwischendurch auch immer mal wieder schön, sind unsere tierischen Freunde. Ich möchte heute mal einen Tipp für schöne Motive geben, bei der man Vögel fotografieren kann. Es handelt sich nicht um einen Zoo, sondern um eine Greifvogelwarte. Genaugenommen sind es zwei:
Uwe Jacob betreibt auf dem Königstuhl in Heidelberg schon seit vielen Jahren eine Falknerei nach dem Motto: Klein aber fein. Zwei mal am Tag (genaue Zeiten und Tage siehe Homepage) macht er eine öffentliche Show daraus. Der Eintrittspreis ist in meinen Augen mehr als gerechtfertigt. Er führt durch die gute Stunde Show mit viel Witz und hohem Unterhaltungswert gepaart mit viel Informationen und jede Menge Demonstrationen. Schwerpunkt sind seine Eulen und Falken, die atemberaubende Flugmanöver vorführen. Das schöne am Tinnunculus: Man ist ganz nah dabei und die Tiere sind praktisch zum Anfassen nahe. Zum Fotografieren, was man da wirklich sehr schön machen kann: Ein Tele (200mm-400mm Brennweite KB) ist für Nahaufnahmen oder Detailaufnahmen sehr gut geeignet. Für Bilder mit mehr Umgebung, sollte man ein 24mm-50mm (KB Brennweite) verwenden, da man wirklich sehr nah dran ist am Geschehen.
Vollkommen anders und auch größer ist die Greifvogelwarte auf der Burg Guttenberg: Hier findet man sehr große Exemplare der Greifvögel, wie zum Beispiel das Prachtexemplar von einem Geier: "Thea". Aber auch Eulen, verschiedene Adler und Geier sind am Start. Nicht ganz so familiär, aber deshalb nicht minder beeindruckend, kann man in der wunderschönen Kulisse der Burg Guttenberg die Könige der Lüfte bewundern, wie sie dort ihre Runden drehen, um dann wieder im Landeanflug auf das Publikum dieses ins Staunen versetzen. Auch hier erfährt man viele interessante Dinge über diese wunderschönen Greifvögel aus beeindruckender Nähe.
Auch für Kinder ab 4/5 Jahren ist das eine faszinierende Erfahrung, die man seinen Kindern gönnen kann. Also wer mal am Wochenende mit der Familie einen Ausflug machen möchte: Beides kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Abschließend noch ein paar Eindrücke, die ich bei meinen Besuchen festgehalten habe. Viel Spaß...
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Ab und an frage ich ja nach Meinungen von anderen: Vorallem, wenn ich mich selbst nicht für eine Variante entscheiden kann. Manchmal kommt dabei tatsächlich auch jede Menge cooles Feedback, wie auch diesmal bei dem Portrait von Model Cat. Damit ihr seht, dass ich die konstruktive Kritik auch ernst nehme, habe ich mich nochmal dran gesetzt und noch ein par Varianten erstellt, bei denen das Feedback berücksichtigt wurde. Hier die einzelnen Bilder nochmal in größer:
Zum Thema Posing finden sich sehr viele Bücher, Lehrvideos und Artikel im Internet. Ich möchte heute einfach mal ein paar Links, die mir besonders gut gefallen haben weitergeben und ein paar eigene Kommentare zum dem Thema loswerden.
Generell ist es wichtig zu unterscheiden, an wen sich die Tipps richten: An den Fotografen, oder an das Model.
Der Fotograf muss in der Lage sein einem ungeübten Modell Hilfestellung oder Anleitung zu einem brauchbaren Posing zu geben.
Ein Modell muss von sich aus Posen anbieten können, die der Fotograf dann nur noch korrigiert. Das Modell kann Posen vor dem Spiegel oder mit einer zweiten Person üben. Es muss für sich selbst herausfinden, was "gut" aussieht und was es besser nicht machen sollte.
Wichtig ist es auch, dass sowohl Fotograf, als auch Modell sich für die angebotenen Genres passenden Posen sortieren. Zum Beispiel kann ein Aktmodell sich vielleicht verführerisch rekeln, weiß aber nichts mit Mimik und Gesichts-Posing für Portraitaufnahmen anzufangen.
Posing hat viel mit Erfahrung zu tun. Je öfter man übt, desto sicherer fühlt man sich dabei und findet heraus, wie man sich am besten präsentieren kann. Theroie alleine hilft also hier nicht wirklich weiter. Trotzdem ist eine gut Vorbereitung sicherlich immer wünschenswert. Ich merke sehr wohl (und weiß das auch sehr zu schätzen), wenn sich ein Modell bei einem Shooting vorbereitet hat und sich im Vorfeld überlegt hat, welche Posen für das Thema geeignet sind. Gute Bilder sind so nicht nur sehr viel schneller "im Kasten", sondern es entstehen zusammen mit den Ideen des Fotografen und spontanen Varianten so noch viel mehr schöne Bilder zur Auswahl. Das ist im Ergebnis garantiert sichtbar. Anfänger werde hier sicherlich mehr Zeit investieren müssen, als jemand mit viel Erfahrung.
Einmal war es einem Modell peinlich und sie sagte mir "Tut mir leid, jetzt habe ich alle Posen durch, die ich kann". Hey: Da muss einem nichts peinlich sein. Im Gegenteil - ich habe mich sehr gefreut, dass sie mir überhaupt so viel angeboten hat, ohne dass ich eingreifen musste. Zusammen haben wir dann noch weitere Varianten probiert und das Ergebnis waren viele schöne Bilder. Das schöne an der Menschenfotografie ist, dass das offensichtlich gleiche Posing in Bruchteilen von Sekunden eine ganz andere Wirkung haben kann. Sei es durch eine veränderte Körperspannung oder eine minimale Änderung im Gesichtsausdruck.
Wichtig finde ich als Fotograf (aber vlt. auch mal für das Modell), die Perspektive zu wechseln: Stehe ich an der Stelle des Modells da, sehe ich oft erst, dass einen das Licht blendet, oder dass mich das Modell durch das starke Licht kaum sehen kann. Da hilft es nicht die ganze Zeit rumzuzappeln, wenn das Modell mich nicht sehen kann :)
Wo bekommt man nun Ideen für (gute) Posings her? Sowohl das Model, als auch der Fotograf können vor einem Shooting auf entsprechende Posing-Suche gehen, um sich ein paar Ideen zu holen. Dafür können andere Fotos dienen, die man zum Beispiel in Magazinen oder auch im Internet findet. Es geht nicht immer darum eine Pose zu kopieren (auch wenn das für den Anfang schon oft ausreichend ist), sondern man kann das als Anregung verstehen um eigene Ideen mit einfliesen zu lassen.
Wie kommuniziere ich nun als Fotograf meine Posingideen?
Jemand, der gut Zeichnen kann, produziert seine Ideen am besten mit einen Bleistift und einem Papier. Das kann auch gut vorbereitet werden und ist sehr individuell. Mit ein wenig Übung, habe auch ich schon ein paar brauchbare Zeichnungen hinbekommen - aber sehr mühselig. Hilft aber auch sich im Vorfeld über viele Dinge Gedanken zu machen und sich mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen.
Wer selbst ein wenig vor dem Spiegel übt, kann die eine oder andere Pose auch vormachen. Wie gut man das gemacht hat, erkennt man dann an dem "nachgemachten" des Modells.
Eine Alternative ist, sich Bilder von Posings im Internet zu suchen und auf dem Smartphone oder auch Ausdruck zu zeigen, damit das Modell weiß, wovon ich rede.
Eine schöne, kompakte Zusammenfassung habe ich im Shootingguide von FB-Foto gefunden. Nicht nur über Posing, sondern generell über Tipps zu einem Shooting.
Ein Posingbuch von Galileodesign richtet sich zwar mehr an Fotografen. Aber ich bin der Meinung, dass auch Modelle hier einiges abgreifen können.
Eine wirklich tolle Seite mit vielen Tipps zur Modelführung aber auch interessant für Modelle findet man bei Kwerfeldein: Tips zur Modelführung.
Wer gerne mit dem Smartphone arbeitet. Kann sich auch mal bei den Apps dort umschauen. Allerdings fand ich die meisten Posing-Apps nicht berauschend. Nett fand ich hingegen diese PosingApp.
Speziell für Hochzeitsfotografie fand ich diese Facebook-Seite mit Ideen zum Posing des Brautpaars ganz nett.
Es gibt sicherlich noch eine Vielzahl von weiteren Seiten: Wer noch eine schöne kennt, kann sie ja gerne als Kommentar hinterlassen.
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Wer sich als Hauptmotiv darin wiederfinden möchte, darf sich gerne mit seinen Vorstellungen und Outfits bewerben. Fertige Bilder, werde ich dann auch hier präsentieren...
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Danke an das Modell Catdirect:
Vorhanden ist mein Nikon 70-200/2.8, was wirklich ausgezeichnete Bilder vom Portrait bis hin zur Tierfotografie bietet. Dazu habe ich ein Walimex 500mm Spiegelobjektiv probiert und einen zweifach Telekonverter für das Nikon. Ich hatte die 500mm und auch 1000mm-Walimex-Spiegelobjetive schon vor ettlichen Jahren mal ausprobiert und war sehr enttäuscht. Nun gibt es wohl eine neue Version und ich habe das erneut in Angriff genommen.
Bei den Spiegelobjektiven muss man sich bewusst sein, dass man viel Licht braucht Und es dürfen einen die Kreisrunden, doch sehr dominanten Lichtkreise im Bokeh nicht stören. Auch auf viel Automatik muss man verzichten. Aber all das, würde mich nicht stören, wennn das Ergebnis entsprechend gut ist.
Vorweg: Das ist kein wirklich objektiver Test der Optiken. Ich will vielmehr meinen persönlichen Eindruck mit ein paar Bildern demonstrieren.
Ich habe ein Vogelhaus an einem Baum ca. 15m weit entfernt mit dem 500mm-Spiegelobjektiv und dann der 200mm Nikonscherbe fotografiert. Die Kameraeinstellungen stehen jeweils unter den Bildern:
| Nikon AF-S 70-200mm / 2.8 @ F4 , 1/250s , ISO 400 |
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| Walimex 500mm Spiegelobjektiv, ISO400, 1/200s |
|
Nun habe ich das kleinere (200mm) Digital vergrößert, so dass der gleiche 100%-Ausschnitt in gleicher Größe zu sehen ist:
Im Vergleich dazu das 500mm-Spiegelbild (100%-Ausschnitt):
Ich habe lediglich den 500mm-Crop etwas aufgehellt.
Meiner Meinung nach, habe ich mit dem 200mm, digital vergrößert, das bessere Bild. Daher lohnt es sich für mich nicht, das 500mm-Spiegelobjektiv noch mit rumzuschleppen.
Um noch mehr aus dem 200mm-Objektiv herauszuholen, habe ich nun noch einen Nikon TC20 zwischen Gehäuse (D300s) und dem Nikkor 70-200/2.8 montiert. Leider habe ich nicht mehr das gleiche Bild wie oben. Aber subjektiv bin ich damit deutlich zufriedener, als mit dem 500mm-Spiegel. Hier ein Bild, welches ich Mittags aus der Hand heraus geschossen habe:
Und hier der 100%-Crop:
Übrigens...
...offenbar hatte ein Kollege das gleiche Problem. Hier habe ich einen sehr schönen (durchaus besseren Test) Bericht auf gwegener.de gefunden. Er kommt hier auf das gleiche Ergebnis in Vergleich zu anderen langen Brennweiten :)
Man darf hier wirklich nicht Leistung und Preise durcheinander werfen: Das 70-200mm kostet mit Teleconverter schon an die 2000 Euro. Das Walimex Spiegelobjektiv nichtmal 200 Euro. Ein 100-400mm Sigma/Tamron/Tokina (oder ähnliches) kostet um die 1000 Euro. Die Kombination 70-200/2.8 mit dem Teleconverter ist also nur eine Möglichkeit bei halbwegs vernünftigem Geld eine lange Brennweite mit Qualität zu bekommen, wenn man diese wunderschöne Linse schon besitzt. Ansonsten könnten besagte Teleobjektive noch eine durchaus brauchbare Alternative darstellen. Sollte ich so ein Objektiv nochmal in die Hand bekommen, werde ich entsprechende Vergleiche Nachliefern.
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Meine Motivation war vielleicht eine etwas andere, als für viele Quereinsteiger: Ich brauchte Rohmaterial für meine Photoshop-Bildbearbeitungen. Mein Entschluss, mir für erste Gehversuche ein eigenes Modell zu suchen, stellte sich jedoch als weitaus schwieriger heraus als ich dachte: Freunde und Bekannte waren zwar sehr hilfsbereit, aber leider auch sehr ungeduldig. Denn jedes Model weiß, dass es sehr anstrengend sein kann für einen (auch noch ungeübten) Fotografen Modell zu stehen. Heute sehe ich die Arbeit eines Models daher mit ganz anderes Augen: Modeln heißt alles andere, als nur "hübsch rumstehen" und ich weiß mittlerweile sehr wohl die Vorzüge eines professionellen Models im Vergleich zur "Bekannten von nebenan" :) zu schätzen.
Im Gegensatz zu Freunden, die man vor der Kamera hat, ist die Einstellung von denen, die sich extra zum modeln anbieten doch etwas Anderes: Ich habe feststellen dürfen, dass es wirklich Leute gibt, die gerne vor der Kamera stehen und für ordentliche Bilder auch so einiges aushalten. Ich kann also jedem nur empfehlen sich "Models" zu Hilfe zu nehmen.
Als ich dann in den bekannten Internet-Modelbörsen auf die Suche gegangen bin, suchte ich mir nun direkt Modelle aus dem näheren Umkreis und fragte an, ob sie auf ein sogenanntes TfP-Shooting Lust hätten. Die Ernüchterung folgte umgehend: Eine Absage nach der anderen - viele Anfragen blieben ganz unbeantwortet.
So nach und nach entwickelte ich ein Gefühl dafür, WAS genau das Problem war:
Also habe ich langsam mit einfachen Portraitaufnahmen angefangen und weiterhin versucht Modelle für meine Zwecke zu gewinnen. Der Trick war letztendlich Modelle zu finden, die ein vergleichbares Sedcard-Niveau hatten wie das meine: KEINS :)
Die Motivation für das Modell: Ein paar Bilder bekommen, die ihre Sedcad aufbessert - das kann man auch so erklären und durchaus dazu stehen, dass man Anfänger ist. Die Ausbeute meiner ersten Shootings war sicherlich auch nicht weltbewegend. Aber ich merkte schnell, dass mit steigender Anzahl meiner guten Sedcard-Bilder, die Anzahl der Absagen sank und die "Qualität" der Modelle stieg.
Während meiner ersten Shootings, habe ich dann immer wieder meine Sedcard aktualisiert, um immer nur die besten Ergebnisse dort aufzunehmen. Dabei ist es wichtig eine gute Mischung zu finden: Nicht nur die Top-Bilder bringen es, sondern auch die Anzahl ist am Anfang entscheidend. Neue Modelle müssen sehen können, dass es nicht nur ein Shooting war, dass ich bisher hatte.
Meine Ratschläge für Einsteiger und Anfänger:
Wer sich hier nicht sicher ist und Unterstützung sucht, kann gerne einen persönliches Coaching bei mir buchen. Bei Interesse bitte eine Nachricht an mich.
]]>Daher dachte ich, dass es mal wieder Zeit ist, das Thema aufzugreifen und meine Meinung zum Besten zu geben.
Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass man auf Fotos das sehen will, wie das Motiv in echt aussieht. Doch nun kommt das große "ABER" :)
Lasst mich vorab kurz ausholen: Ich bin oft alleine mit meiner Kamera unterwegs, wenn ich auf ausgedehnten Spaziergängen mit meinem Hund durch die "Prärie" streife, komme ich immer wieder zu wirklich schönen Anblicken. Diese versuche ich dann mit meiner Kamera einzufangen. Oft stehe ich dabei an der Stelle, an der das Bild entsteht und blicke minutenlang auf die Szenerie und erfreue mich an Formen, Farben und der Atmosphäre. Zu Hause angekommen packe ich das Bild stolz aus und möchte meine Familie an diesen Momenten teilhaben lassen. Umso größer die Enttäuschung, wenn ich auf dem Bild selbst nicht mehr das sehe, was meine Augen dort gesehen haben. Sei es, weil die Warme Sonne in meinen Rücken, der Duft der Blumen um mich rum oder einfach das Rauschen der Blätter im Wind fehlt: Das Bild gibt die Stimmung so nicht wieder und oft bekomme ich das mit einem einfachen "Schön" quittiert, anstatt einem Aufschrei des Entzückens "Das ist ja wunderschön, wie herrlich das da war. Schade, dass ich nicht dabei gewesen bin!".
Wenn es eine Aufnahmetechnik gäbe, bei der man Stimmungen und subjektive Empfindungen in jedem Detailgrad festhalten könnte, wäre Bildbearbeitung an vielen Stellen nicht notwendig. Doch so hilft die Bildbearbeitung diese Empfindungen nachträglich in das Bild einzubringen, um dem was der Fotograf gesehen hat näher zu kommen.
Nicht anders ist das bei der Fotografie von Menschen: Seit je her ist es das Bestreben von Menschen "schön" auszusehen. Ganze Industriezweige (Werbefirmen, Hersteller von Makeup-Utensilien, etc.) leben davon. Warum also nicht bei Fotos jemanden besonders schön aussehen lassen. Natürlich ist das nicht alles nur digitale Retusche: Ein Beauty-Foto fängt bei einem guten Makeup und Frisur an. Lichtmenge, Art und Richtung des Lichtes sind genauso Bestandteil eines schönen Fotos, wie die anschließende Bildbearbeitung.
Natürlich kommt es immer darauf an, welches Ziel und welchen Zweck der Fotograf mit seinen Bildern verfolgt: Bei einer Dokumentation sind die Umgebung und Situation viel wichtiger, als bei einer Beauty-Retusche. Bei einem Charakterportrait müssen Merkmale, Eigenarten und Eigenschaften einer Person herausgearbeitet werden, usw.
Zum Beispiel:
Zum Beispiel:
Der Schlüssel zu einem guten Ergebnis heißt "dezente Bildbearbeitung". Ich bin dennoch der Meinung, dass man jedes Bild durch eine entsprechende Nachbearbeitung aufwerten kann. Den Betrachtern des Bildes ist es letztendlich egal, ob ein Bild bearbeitet wurde oder nicht. Zählen tut das Ergebnis und natürlich bleibt es letztendlich immer Geschmacksache.
Was ist eure Meinung dazu? Hinterlasst mir doch ein Kommentar, was ihr dazu denkt...
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Es gibt viele verschiedene Techniken, wie man das Hautbild noch etwas "aufhübschen" kann. Je nach Anspruch und Qualität sind diese natürlich auch entsprechend aufwendig. Passend zum Einsatzgebiet, muss man hier abwegen, welcher Aufwand sich lohnt. Beispielsweise ist die Haut bei einem Ganzkörperportrait oder Fashionbild nie so im Vordergrund und hochauflösend sichtbar, wie bei einem reinen Beauty- oder Extremmakeup Closeup, bei dem jede Pore zu sehen ist.
Um das ein wenig zu verdeutlichen, habe ich mal ein paar Beispielbilder (Screenshots) gemacht. Hier das Ausgangsbild:
Deutlich ist noch die sehr schöne Visa-Arbeit zu sehen. Doch nach einigen Shooting-Stunden ist es schon etwas verblasst. Das idale Ausgangsmaterial für mich :) Ich habe mir hierfür erstmal nur die Stirn vorgenommen. Damit hat man auch immer einen Vergleich zur restlichen Haut hat.
Viele Amateure und Anfänger gehen einfach mit dem Weichzeichner über die Haut. Damit wirkt sie erstmal glatter, aber auch leicht nach "plastik" oder stärkere "Unebenheiten" scheinen noch durch, wenn man es nicht stark genug macht:
Die etwas bessere Methode ist den Filter "Matter machen" (engl. "surface blur") mit einer anschließenden Hochpassebene, um die Hautstrukturen wieder etwas zurückzuholen:
Es gibt auch aufwendigere, fertige Filter von Drittanbietern, wie zum Beispiel Nik Software's ColorEffexPro. Ab Version 4 gibt es hier den Dynamic Skin Softener, der wohl eine Kombination von Mattermachen/Weichzeichnen, Hochpassfilter gepaart mit einer farbbasierenden Maske darstellt. Für schnelle Hautkorrekturen ist das eine passable Lösung, die vor allem eins ist: schnell. Wenn man nun vorher noch fleckige Haut entfernt, kommen da recht passable Ergebnisse bei raus (wenn man es nicht übertreibt). Hier sieht man den Filter in den Standardeinstellungen auf das ganze Gesicht angewendet:
Eine wirklich tolle Möglichkeit bietet die Frequenztrennung, bei der wirklich alle möglichen Hautkorrekturen durchgeführt werden können. Der "Witz" an dieser Technik ist die Trennung der Haut in Farbe u. Licht und Struktur. Damit lassen sich sehr exakt, aber auch sehr zeitintensiv Hautfehler bereinigen. Infos über die technische Umsetzung findet man zum Beispiel hier oder auch schön hier.
Eine quasi perfekte Methode, die man auch mit der Frequenztrennung kombinieren kann aber nicht muss, ist Dodge & Burn: Hier wird quasi partiell aufgehellt bzw. abgedunkelt. Mit dieser Technik kann man sowohl gröbere Helligkeitsunterschiede, als auch auf Pixelebene jede noch so kleine Hautunreinheit ausgleichen. Denn letztendlich sind alle sichtbaren Strukturen (auch die Poren selbst) nichts anderes als sehr, sehr kleine Helligkeitsunterschiede. Jede Hautvertiefung liegt im Schatten und hat einen hellen Rand (quasi der Krater) von der Lichtstrahlseite her. Wenn man nun den hellen Rand dunkler macht, dafür den Schatten im Krater aufhellt, ist die Haut an dieser Stelle glatt. Auf diese Weise lassen sich mit entsprechendem Aufwand wunderbare Hautbilder produzieren:
Riesen Vorteil der beiden letzten Techniken: Es wird keine Haut digital zerstört. Helligkeiten und Farben können wir verändern, ohne an der Haut selbst etwas zu verändern. Es werden nur genau die stellen im Detail anders ausgeleuchtet, die stören. Die Natürlichkeit der Haut bleibt vorhanden.
Bei meinen Arbeiten setze ich oft einen Mix aus den verschiedenen Techniken ein: Sei es als Grundlage für eine folgende Technik oder einfach nur eine Teilbearbeitung für Bereiche der Haut, die mit dieser Technik einfacher/schneller zu bereinigen sind.
Hoffe euch hat das gefallen - wie immer freue ich mich über Rückmeldung in den Kommentaren und auch über Fragen dazu.
Abschließend noch das fertige Bild, für die die so lange gelese haben :)
Weil es mir so gut gefällt gibts noch ein Zwischenbild :) Ist ebenfalls beim JEANS & SKIN Shooting abgefallen. Aber ein echtes Highlight, wie ich finde :)
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Obwohl das Bild noch sehr ähnlich dem aus der Kamera ist, habe ich viel Zeit im Detail verbracht: Hautlook, Körperkorrekturen, Jeansstoff, Haare, Schatten, Spiegelung, Tönung, uvm. Alles keine großen Veränderungen, aber viele Kleinigkeiten, die das Ergebnis aber erstrahlen lassen :)
Die Beteiligten sind alle begeistert, und auch ich finde das Bild sehr gelungen. Viel Spaß damit.
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Der Name alleine ist nicht wirklich der Werbebringer, aber es steht etwas ganz witziges dahinter: Makeup am Computer nachträglich anbringen. Das Programm macht sogar noch ein wenig mehr. Nach dem Start, kann man eine Datei (JPG) öffnen. Idealerweise enthält es ein Frontalportrait. Leicht geneigte oder gedrehte Varianten gehen auch - aber da ist mehr manuelle Nacharbeit erforderlich und die Ergebnisse sind nicht so überzeugend.
Es gibt eine ganze Reihe von Voreinstellungen, unter denen man auswählen kann. Aber auch eigene Einstellungen (wird dann Finetuning genannt) kann man dann Abspeichern.
Im Wesentlichen kann man die Dinge verändern, die durch Make-up auch beeinflusst werden können:
In diese Bereiche sind die Einstellungen auch gegliedert.
Zusätzlich kann das Gesicht "schmaler" gemacht werden und die Wangenknochen etwas hervorgehoben werden. Ganz gut funktioniert auch die Funktion "Lächeln verstärken". Die meisten Einstellungen können in ihrer Intensität und Farbe verändert werden.
Das Programm erkennt prinzipiell Augen, Mund und Gesichtskonturen selbstständig. Allerdings können kleinere Nacharbeiten notwendig sein. Dazu kann man die "Kontrollpunkte" entsprechend verschieben:
Mit "Vorher/Nachher" kann zwischen dem Original und dem Ergebnis hin- und hergeschaltet werden.
Ist das nun nur Spielerei oder hat das auch einen Sinn? Für mich als Photoshopper sind die Einstellmöglichkeiten zu wenig und ich habe viel mehr Kontrolle über die Veränderungen in Photoshop. Dennoch finde ich das Programm gar nicht schlecht, um für Visas oder Modelle etwas mit Make-up und die damit einhergehenden Veränderungen zu experimentieren: An sich selbst oder an einem Bild einer Kundin. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man hiermit Kunden vor dem Make-up zeigen kann, wie man etwas vor hat zu schminken!?
Was meint ihr (nicht Fotografen u. Bildbearbeiter) ?
Ausprobieren kann man die Software die in einer Testversion, die wohl voll funktionsfähig ist. Nur die Ergebnisse können in einer max. Auflösung von 600x600 Punkten (für Web & Co ausreichend) gespeichert werden. Wer es kaufen möchte: Für die nächsten vier Tage gibt es die App für 50% (ca. 19$ das entspricht mit Steuern ca. 19 Eur) hier. Die App ist für MacOS, Windows, iPhone u. Android zu haben. Ausprobiert habe ich nur die Mac-Version.
Um Krankheiten (ist ja zu der Zeit sehr beliebt) und Unfällen o.ä. vorzubeugen, habe ich eine gewisse Reserve einkalkuliert. Ich wollte mind. 5 Modelle (Damen u. Herren gemischt) für das Shooting einsetzen, habe mich deshalb entschieden 7 Modelle auszuwählen. Für Makeup und Haare, habe ich zwei Visas gesucht: Erstens, weil 7 Modelle für 1 Visa doch sehr zeitaufwenig ist und zweitens um auch hier einen Ausfall verkraften zu können.
Die Ausschreibung zu diesen Shooting in Facebook, Modelkartei, etc. habe ich besonders ausführlich im Hinblick auf das Thema gemacht, so dass alle genau gewusst haben, was auf sie zukommt. Doch dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Es haben sich über 50 Modelle beworben. Nun ging es an die Auswahl und die war wirklich nicht einfach: Alter, Größe, Hautfarbe, Typ etc. sollte ja einigermaßen passen. Nachdem die Auswahl fertig war, ging es um einen passenden Termin, den wir per Doodle abgestimmt haben. Erstaunlicherweiße war fast das ganze, ausgewählte Team noch dabei, so dass wir lediglich einen Ersatz brauchten.
Selbstverständlich habe ich auch alle, die nicht dabei sein konnten benachrichtigt: Tut mir leid - aber ein Massenshooting mit 50 Modellen hätte so nicht funktioniert :) Aber vielen Dank für eure Bewerbungen, vielleicht klappt es ja das nächste Mal.
Das Shooting selbst war ein riesen Spaß: Alle waren pünktlich und mit viel Eifer dabei. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken!! Die Gruppe harmonierte in sich und so hatten wir neben vielen Lachern und Spaß auch schnell viele schöne Bilder beisammen.
Besonderen Dank geht an die beiden Visagistinnen Stephi und Ninja! Gute Arbeit von euch - und schön, dass auch ihr Spaß hattet :-)
Nun muss ich noch etwas "jammern": Neben dem geplanten Gruppen- und Paarbildern, habe ich noch Einzelbilder für die Modelle gemacht. Das sind also knapp 20 fertige Bilder zum Schluss. Da meine Bilder alle eine mehr oder weniger aufwändige Bearbeitung geniesen und meine TfP-Arbeiten nebenher laufen, bitte ich alle sich etwas zu gedulden: Ich bin dran und stelle eins nach dem anderen fertig - aber 20 Motive dauern eben ihre Zeit. Die Ergebnisse werde ich dann in den nächsten Wochen hier präsentieren.
Abschließend noch alle Modelle, die teilgenommen haben:
Die einzelnen Bilder findet ihr auf meinem Portfolio hier auf KHPHOTO, oder in meiner 500px-Gallerie.
Und hier eine Collage einiger Arbeiten als Abschluss dieses Projekts:
Mein Projekt, was ich dieses Jahr angehen will sind "Musiker Portraits". Wer also ein Instrument spielt, dass er in Szene gesetzt haben will, darf sich gerne bewerben. Näheres siehe hier.
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Nebenbei ist noch ein schönes SW-Portrait entstanden:
Demnächst kommt ein Blogeintrag mit den Bestof meiner Sportlerreihe.
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Heute geht es nur noch indirekt um Monitore. Vielmehr geht es um ein Thema, mit dem ich mich anlässlich meiner Monitorsuche recht intensiv auseinandergesetzt habe: Farbmanagement u. Kalibrierung/Profilierung von Monitoren.
Da man im Internet viel Halbwissen findet, habe ich eine Weile damit verbracht die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit der Zeit kristallisierten sich die wohl richtigen Informationen heraus, die auch durchaus Sinn ergeben haben. Ich möchte euch nun an meinen gewonnen Erkenntnissen Teil haben lassen und versuchen die für mich wichtigsten Erkenntnisse hier zusammen zu tragen.
Ich werde keine wissenschaftliche Abhandlung oder detaillierte technische Beschreibung wiederholen. Da gibt es einige Seiten, die das sehr schön darstellen - diese werde ich dann lieber verlinken. Ich versuche eine Vereinfachungsebene hier zu wählen, die mir geholfen hätte.
Zunächst ein paar grundlegende Begriffe, die immer wieder auftauchen und nicht immer richtig erklärt sind. Damit ihr also wisst, wovon ich rede, hier ein paar Erklärungen.
Farbraum
Farbraum ist die Menge an Farben, die von einem Gerät tatsächlich ausgegeben werden können. Obermenge ist der Farbraum, in dem alle sichtbaren Farben vorhanden sind. Doch die meistens technischen Farbräume sind nur ein Teil davon. Wichtig ist, dass ein Farbraum überhaupt definiert ist. So zum Beispiel sRGB, Adobe RGB, eciRGB, ProPhotoRGB, etc.
ICC-Profil
Ein ICC-Profil ist eine Möglichkeit einen Farbraum formal zu beschreiben. Wie nun ein RGB-Wert eines Computers auf einem Monitor ausgegeben wird (Ausgabe als CIE-XYZ-Farbraum = spektrale Anteile von Rot, Grün u. Blau), wird in einem ICC-Profil hinterlegt. Durch Umrechnung der Farbräume ineinander (s. Farbmanagement) ist es möglich verschiedene Farbräume immer gleich abzubilden.
Farbmanagement
Da nicht jedes Ausgabegerät die gleichen technischen Mittel nutzt, um Farben zu produzieren (ein LCD-Monitor macht das anders, als ein Röhrenmonitor oder sogar ein Farbdrucker), sind auch die Farben selbst nicht immer gleich. Definiert ist lediglich eine Farbe durch ihre spektrale Zusammensetzung aus ihren Rot-, Grün- und Blauanteilen. Farbmanagement ist nun die Berücksichtigung verschiedener Geräte mit ihren verschiedenen Farbräumen. Die zuständige Komponente (CMM - Color Managed Module) in der Software (Betriebssystem, Photoshop, etc.) rechnet nun die verschiedenen Farbräume in einander um und gewährleistet damit ein vorhersagbares Bild auf den verschiedenen Ausgabegeräten. Teil des CMM ist auch die Regeln, nach denen Farbraum-Beschneidungen vorgenommen werden (Abbilden von Farbwerten außerhalb des möglichen Bereichs auf die jeweiligen Minimal-/Maximalwerte (="abschneiden") oder eine Skalierung in die entsprechenden Farbbereiche ("weichere Übergänge")).
Kalibrierung
Einstellen des Ausgabegerätes auf geeichte Werte. Bei einem Monitor heißt das Helligkeit, Weißpunkt und Gamma. Die Werte sind abhängig von der Arbeitsumgebung. Diese sollte im professionellen Bereich genauso "kalibriert" sein, wie die Ausgabegeräte selbst (z.B. konstante, farbstabile Beleuchtung).
Profilierung
Ausmessen des verwendeten Farbraums und Erstellung eines Profils (ICC-Datei), die diesen Farbraum beschreibt. D.h. welcher Farbwert kann durch welche spektralen Farbanteile erreicht werden.
Wem meine Versuche der einfachen Zusammenfassung noch nicht reicht, und wer mehr wissen will und sich für ausführliche Details interessiert, kann ich nun noch ein paar Links empfehlen, die ich bei meinen Recherchen gefunden habe:
Technisch sehr fundiert und mit viel Mathematik kann ich den Link auf die Seiten der Uni Hannover empfehlen.
Nicht ganz so technisch, aber auch schön zusammengefasst ist das Thema auf folgenden Seiten:
Und mein Lieblingsartikel: Monitor Calibration for Photographers.
Und noch die passenden Seiten im Wiki:
Ich habe am mich am Anfang sehr oft nach dem Sinn der Kalibrierung gefragt. Denn offensichtlich haben die Eingangsgrößen der Kalibrierung einen starken Einfluss auf das aussehen des Bildes im Ergebnis. Zum Beispiel ein Weißpunkt von 3000K wird das ganze natürlich sehr gelblich erscheinen lassen. Der nächste kalibriert auf 6000K und bekommt ein viel blaustichigeres Bild. Doch ich habe das vielleicht etwas zu sehr vereinfacht: Ein einheitliches Bild auf allen Monitoren bekommt man nur dann, wenn unter gleichen Randbedingungen gearbeitet wird. Dazu gehören nicht nur gleiche Eingangsgrößen (Weißpunkt, Gamma, Helligkeit), sondern auch gleiche Umgebungs-Bedingungen (Raumlicht in Helligkeit, Lichtrichtung u. Lichtfarbe, Wandfarbe und Material, Boden, etc.). Viel wichtiger für den Einzelnen ist ein definiertes Bild zu haben, dass jederzeit wieder in diesen Zustand gebracht werden kann.
Einstellungen bei der Kalibrierung für mich:
Da ich in einer relativ dunklen Umgebung arbeite, habe ich die Helligkeit auf 90ccd/cm2 eingestellt und einen Weißpunkt von D65 (6500K) gewählt. Den Gamma habe ich auf 2.2 eingestellt.
Ich arbeite viel im sRGB-Farbraum. Deshalb habe ich mich für eine Farbraumemulation sRGB entschieden. Der Monitor wird nun bereits durch seine interne LUT so kalibriert, dass der Monitor annährend den sRGB-Farbraum verwendet. So etwas geht natürlich nur, wenn man einen Monitor hat, der eine Hardware-Kalibrierung zulässt. Der Eizo CG243 tut das gottseidank :). S. auch hier.
Auch wenn die Profilierung von der Software oft in einem Zug mit der Kalibrierung gemacht wird, sind es zwei völlig verschiedene Dinge: Eine ordentliche Kalibrierung ist als Voraussetzung für eine anschließende Profilierung natürlich sinnvoll, damit man ein definierten Ausgangszustand hat. Während jedoch bei der Kalibrierung Helligkeit, Kontrast, Weißpunkt und Gamma allenfalls digital in den Monitor "programmiert" (oder ansonsten manuell über die Monitortasten soweit möglich eingestellt) werden, wird bei der Profilierung mit einem Colorimeter der Farbraum des Monitors "ausgemessen" und dann ein entsprechendes Monitor-Profil erstellt und im ICC-Format abgespeichert.
Anmerkung: Wer Teil1 aufmerksam gelesen hat, hat sicherlich gemerkt, dass ich dort sehr stark vereinfacht habe, als ich die ICC-Profile erklärt habe. Ich hoffe, dass das hier nun im Teil3 klarer und korrekter geworden ist.
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Für die Auswahl eines Monitors gibt es unterschiedliche Merkmale, mit denen sich viele Modelle unterscheiden:
Panel & Elektronik
Das Herzstück eines jeden LCD-Monitors ist das Panel (was das eigentliche Bild anzeigt) mit seiner Hintergrundbeleuchtung und der Elektronik, mit der das Bildsignal aus der Grafikkarte auf das Panel gebracht wird. Hier gibt es große Unterschiede. Man kann nicht sagen, dass es DAS ultimative Panel gibt, jede Technik hat für ihren Anwendungszweck Vor- und Nachteile. Zum Beispiel muss ein Monitor für Computerspiele ganz andere Kriterien (schneller Bildaufbau/wechsel) erfüllen, wie für einen Bildbearbeiter (hohe Farbtreue und Farbhomogenität). Ein Büro-Monitor sollte hingegen möglichst Sparsam sein (ausgeklügeltes Powermanagement, LED-Beleuchtung, etc).
Für die Bildbearbeitung ist ein möglichst Blickwinkelunabhängiges Panel mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung wichtig. Hier sind IPS-Panels zu empfehlen. Eine gleichmäßige, Farbtemperatur-stabile Ausleuchtung bekommen man wohl immer noch am besten mit Leuchtstoffröhren hin, die allerdings erhöhten Energieverbrauch und eine kurze "Warmlaufphase" mit sich bringen.
Einen richtigen Preissprung macht der Unterschied zu einem Panel mit großem Gamut (Farbraum), d.h. die den sRGB- oder sogar AdobeRGB-Farbraum vollständig abdecken. Generell lohnt sich das nur für bildbearbeitende Anwendungszwecke. Ob diese Investition Sinn macht, muss man selbst entscheiden. Das hängt vorallem von seinem persönlichen Arbeitsablauf ab.
Optik & Bedienung
Für mich auch nicht unwichtig, ist die Bedienung. DELL setzt hier schon seit einiger Zeit auf die berührungsempfindlichen Sensortasten, mit denen ich persönlich nicht wirklich gut klar komme, auch wenn sie schick in den Rahmen eingelassen sind. Soft-Tasten, wie sie bei manchen Belinea-Modellen zu finden sind/waren sind ebenfalls nicht wirklich der Hit, wenn man sie öfter benötigt. Eizo hat zwar sehr schöne Tasten - aber nur die höherpreisigen Modelle haben dazu ein Onscreen-Beschriftung. Für die Bedienung der einfachen Monitore, braucht man helles Licht von vorne, um die Beschriftung am Rahmen lesen zu können.
Auch die Optik kann bei einem Designer-Büro durchaus eine Rolle spielen. Hier macht sicherlich ein Apple Display mehr her, als ein schwarzer, globier EIZO-Monitor. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten :)
Lautstärke
Man sollte es kaum für Möglich halten. Aber bei meiner Suche nach einem Monitor ist mir aufgefallen, dass nicht jeder Monitor geräuschlos ist. Meistens sorgt ein Lüfter im Gehäuse für störenden Lärmpegel - auch wenn es Lüfter gibt (s. EIZO CG243W), die man kaum hört, sind genügend Lüfter unverschämt laut (aufgefallen beim NEC Spectraview 241 und EIZO SX2462)! Wer also gerne in absoluter Ruhe vor seinem Monitor sitzt, sollte auch darauf achten - derjenige, der immer mit lauter Musik beschallt wird, braucht das natürlich nicht :)
Anschlüsse
Ein sehr wichtiger Punkt sind Anschlüsse. Die neueren DELL-Monitore haben zum Beispiel einen USB3.0-Hub mit 4x USB-Anschluss vorgesehen, während EIZO sich bis heute mit 2x USB2.0-Ausgängen zufrieden gibt. Auch die möglichen Eingangs-Varianten (DVI, VGA, Coposite, Displayport, Mini-Displayport, etc.) sind je nach verwendeten Zuspielern nicht unwichtig. Hier haben niederpreisige Büro-Monitore sicherlich die Nase vorn.
Service & Garantie
Je nach Hersteller gibt es für die Monitore bis zu 5 Jahre Garantie. Genauso wertvoll kann im professionellen Bereich ein Sofortaustausch eines defekten Gerätes sein. Hier bietet Eizo (zumindest auf dem Papier) erstklassigen Service.
Preis
Wie bei vielen Dingen ist es auch bei den Monitoren so: You get, what you pay for. Man kann von einem 199.- Euro sicherlich keine Wunder in Service, Garantie, Qualität und Anzeige erwarten. Hier ist es vielmehr wichtig vorher zu ermitteln, was einem ausreicht. Wenn ich nur das bezahle, was ich brauche, dann kann ich unter Umständen auch Geld sparen.
Suchmaschinen und Demogeräte vom Hersteller können einem durchaus ein paar Euro einsparen helfen. Gebrauchtgeräte können gerade bei z.B. EIZO durchaus auch eine Alternative darstellen, wenn sogar noch Garantie drauf ist. Hier lohnt sich auf jedenfall den Betriebsstundenzähler anzuschauen.
Folgende Monitore habe ich mir angesehen und werde dazu ein paar Sachen aufführen, die mir aufgefallen sind:
Es geht dabei nicht um exakte Tests oder komplette Reviews, sondern vielmehr um ein paar Eindrücke, die ich hatte, als ich sie ausprobiert habe. Angeschlossen habe ich sie an ein Mac Book Pro Retina 15" über MiniDisplayport an Displayport des Monitors. Meistens zwei nebeneinander zum direkten Vergleich.
Der Monitor ist noch so neu, dass es nicht wirklich viele Testberichte dazu gab. Aber ein Monitor mit WideGamut (PremiumColor heißt das bei DELL) und gut getesteten Vorgängern zu einem Preis unter 500 Eur war so vielversprechend, dass ich ihn ausprobieren musste. Die Sensortasten für die Bedienung haben mich gleich gestört, da sie nicht immer ansprechen. Das Bild war ok, wenn auch nicht besonders aufregend. Die Farben erschienen mir generell etwas zu kontrastreich und peppig. Richtig gestört hat mich, dass bei jedem Wechsel des Anzeigemodus (sRGB, AdobeRGB, etc.) die anderen Display-Einstellungen wieder zurückgesetzt wurden. Insbesondere die Schärfeeinstellung, die man unbedingt immer wieder zurücksetzen muss auf 0, da das Bild sonst völlig beknackt aussieht. Ich halte das für ein Firmware-Problem, was bestimmt irgendwann behoben wird. Aber ob das dann vom Anwender gemacht werden kann ist fraglich. Außerdem hieß es, dass er Hardware-Kalibriert werden kann mit dem XRite-i1DisplayPro. Auch das habe ich nicht hinbekommen, so dass es zuviele Ärgernisse waren und mir der Monitor noch zu viele Kinderkrankheiten aufgewiesen hat. Aber vielleicht bekommt man für das Geld auch nicht mehr. Sehr extrem fand ich auch den IPS-Glow in den unteren Ecken, der mir sogar im Bild aufgefallen ist. Gefallen hingegen haben mir der großzügige USB3.0-Hub mit 4 Anschlüssen und das gelungene Design. Hervorzuheben ist die Möglichkeiten über den Displayport-Ausgang einen zweiten Monitor anzuschließen (wenn das Displayport-Protokoll 1.2(?) unterstützt wird).
Ein 27" Monitor mit so guten Kritiken (s. PRAD u. div. Internettests) unter 500 Euro klingt auch verführerisch. Das Bild war sehr kühl und nüchtern - aber durchaus gut. Es wirkte sehr ehrlich - was aber wohl gerade an dem leicht kühlen Bild lag, wie ich mit der Zeit herausgefunden habe. Dafür konnte man nicht viel einstellen bzgl. Farbdarstellung und es bieb bei einer reinen Software-Profilierung. Aber die Größe und die doch durchaus bemerkenswerte Auflösung vermittelte mir den Eindruck eines Sitzplatzes in der ersten Reihe in einem Kino :) Und ich habe gemerkt, dass 27" für meine Anwendungszwecke einfach zu groß ist. Aber auch hier fand ich gefallen an dem USB3.0-Hub mit 4 Anschlüssen und dem gelungenen Design.
Auch hier ist es ein Zwischending der beiden anderen DELL-Modelle: Sensortasten, wenig Möglichkeiten zur Einstellung. Das Design und Anschlüsse ebenfalls ordentlich.
Hier hat mich der überaus laute Lüfter und das grauselige Bedienkonzept des OSD sehr enttäuscht (das auch nicht gut leserlich war). Da ich auf die Schnelle keine ordentliche Kalibrierung hinbekommen habe (endete nach 30 Minuten in einem rosa Bild)- weder mit der eigenen Software ColorNavigator (der den i1DisplayPro nur teilweise erkannte), noch mit dem i1Profiler - hat mich dieser Monitor für einen Preis über 1000 Euro auch nicht überzeugt.
Das ist ein Modell bei dem ich fast schwach geworden bin: Ordentliche Bedienung über Tasten, schnelles OSD, gute Einstellmöglichkeiten (zumindest am Monitor über die Tasten), verschiedene, gut abgestimmte Bildschirmmodi, Netzschalter und ein ausgewogenes Bild bei einem schmalen Rahmen und ohne störenden Lüfter. Und das alles für einen Preis unter 400 Euro. Ausgestochen wurde er nur vom EIZO CG243W im unmittelbaren Vergleich dazu. Ob einem der Mehrpreis von über 800 Euro das wert ist, muss man mit sich selbst ausmachen - aber hier sieht man mal, das mehr Geld auch ein anderes Bild produziert :) Die leichte Grün/Blau-Lastigkeit hat mich dann doch etwas gestört.
Nachdem ich vom EV2436 so angetan war, dachte ich mir, dass ich vielleicht das Gleiche auch mit noch "besserem Bild" bekomme und habe mir den SX2462 angeschaut. Doch viel mehr als Anschließen und Einschalten habe ich nicht probiert: Der eingebaute Lüfter produziert einen Geräuschpegel, mit dem ich nicht bereit bin zu leben.
Letzter Versuch aus der EIZO-Reihe war das ColorEdge-Model, welches ich als Demo-Ware bei EIZO direkt entdeckte: Trotzdem mit 5 Jahren Garantie. Erste Ernüchterung nach dem Einschalten: Auch hier werkelt ein Lüfter wie im SX2462, doch deutlich leiser, so dass er noch erträglich ist und im normalen Arbeitsalltag sicherlich kaum auffällt. Das Menü ist noch besser gestaltet mit Onscreen-Beschriftung, so dass man sich auch im Dunkeln zurecht findet. Die verschiedenen Modi sind sehr schnell und einfach zum Umschalten und man kann sich sogar die nicht benötigten "ausblenden", so dass man noch bequemer zwischen seinen Favoriten hin- und herschalten kann. Ein weiterer Tiefschlag erlebte ich dann, als ich den i1Profiler zum Kalibrieren verwendete und nach Start der Messung plötzlich kein Signal mehr am Monitor war. Nach anschließendem Ein- und Ausschalten am Netzschalter und Reboot des Rechners, hatte ich dann wieder ein Bild - aber in 640x480er Auflösung. Das ganze reproduzierbar. Das besserte sich auch nicht, nach Austausch des USB- und, Displayport-Kabels. Letzter Versuch: Die EIZO eigene Kalibrierlösung in der aktuellen Version runtergeladen und installiert. Und welch ein Wunder: Sogar der Xrite i1DisplayPro wird als Kalibriergerät unterstützt. Und meine Begeisterung wuchs immer mehr. Der Vorgang war einfach, die Dokumentation war vorhanden und gut. UND: Was ein Bild. Detailgetreu, natürlich und wirklich schön. Genau SO habe ich mir das vorgestellt. Der Unterschied im Vergleich zum sicherlich guten Bild des EV2436 ist wirklich beachtlich und man sieht, dass man mit diesem Monitor in einer anderen Liga spielt. Das Top-Bild und die gute Bedienergonomie lassen mich über den Lüfter und die nicht erklärbare Inkompatibilität mit dem i1Profiler hinwegsehen.
...weiter geht es im dritten Teil: Da beschreibe ich meine Erkenntnisse mit dem Unterschied von sRGB-Monitoren gegenüber WideGamut-Monitoren.
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Nachdem ich nach einem neuen Monitor gesucht habe, hat es mich nun doch mehr Zeit gekostet einen auszuwählen: Die Wahl war schwieriger als ich das dachte. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen etwas Zeit zu sparen, wenn das gleiche gesucht wird, wie das bei mir der Fall war.
Vorab muss ich sagen, dass ich hier keinerlei Werbung machen möchte und auch keine objektiven Tests zu Grunde lege. Ich teile hier lediglich meine Erfahrungen mit euch! Ich möchte betonen, dass die hier erwähnten Erkenntnisse nur meine persönliche Meinung wiederspiegeln.
An dieser Stelle möchte ich mich bei all den netten Leuten bedanken, die in diversen Foren mir geholfen haben meine Gedanken zu ordnen: Es war nicht der eine Fachmann, der mir geholfen hat, sondern die vielen Kleinigkeiten von Meinungen und Erfahrungen der einzelnen Stimmen aus denen ich mir mein "Weltbild der Monitore" nun zusammengesetzt habe.
Bevor ich nun mit meinen eigenen Erlebnissen loslege, eine Seite, die mir viel Grundlegende Informationen vermittelt, und die ersten Entscheidungen leichter gemacht hat: www.prad.de. Dort findet man eine fülle von Tests und Vergleichsmöglichkeiten vieler Monitore. Zusammen mit Bewertungen und anderen Foren im Internet habe ich nun einige Monitore durchprobiert:
Dazu habe ich einen i1Display Pro von XRite zur Kalibrierung verwendet.
Grundlegender Wunsch war ein 24" oder 27" LCD mit einer ordentlichen, kalibrierten Darstellung für die Hauptanwendung Bildbearbeitung/Fotografie. Preisgrenze max. 1000 Eur.
Die grundlegende Frage ob 24" oder 27" stellte sich schnell, als ich mit dem u2413 und dem u2713HM zwei Monitore unterschiedlicher Größe zu einem ähnlichen Preis nebeneinander stehen hatte. Hier stellte ich relativ schnell fest, dass ich nicht wirklich 27" brauche. Sieht zwar auf den ersten Moment spektakulär aus, aber die hohe Auflösung nutze ich nicht wirklich: Sinn macht diese durchaus bei Verwendung von zwei Dokumenten nebeneinander oder ähnlichem. Aber nicht bei der Bildbearbeitung. Hier ist ein zweiter Monitor das geeignetere (wenn überhaupt). Außerdem muss der Rechner/Grafikkarte die große Pixelzahl ja verwalten, was letztendlich Ressourcen kostet, die man vielleicht auch anderweitig gut einsetzen kann.
Um sowohl die Monitore untereinander vergleichen zu können, als auch die Bilder auf einem kalibrierten Monitor anschauen zu können, habe ich alle Monitore kalibriert. Meine Vorstellung war erstmal: Ich kalibriere und profiliere alle Monitore, dann habe ich auch ein einheitliches, vergleichbares Bild. Um es vorweg zu nehmen: Dem ist NICHT so - zumindest nicht so einfach! Zu diesem Zweck bin ich nun etwas tiefer in das sogenannte Farbmanagement eingestiegen; Dazu später mehr.
Wie funktioniert das mit der Kalibrierung und warum das i1Display Pro von Xrite? - Ein sogenanntes Colorimeter ist ein Gerät, mit dem man Farben messen kann. Dazu werden in dem Gerät Filter verwendet. Viele dieser Geräte haben angeblich organische Filter, die nach einigen Jahren unbrauchbar werden. Außerdem gibt es Geräte, die offenbar einen größeren spektralen Bereich abdecken und für den hochprofessionellen Bereich gedacht sind und auch auch richtig Geld kosten. Deshalb habe ich mit für den bezahlbaren, auf anorganischen Filtern basierenden i1Display Pro entschieden. Auch die dazugehörige Software i1Profiler macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Der Support per Email ist auch ok.
Der eigentliche Kalibrierungsprozess besteht aus zwei Teilen: Einer Kalibrierung und eine Profilierung. Bei der Kalibrierung werden Helligkeit, Kontrast und Gammawert am Monitor gemessen und am Monitor eingestellt, bis sie laut Messung passen (entweder manuell = Tasten, oder per USB-Kabel = Hardwarekalibrierung). Dann kommt die Profilierung, bei der ein Satz von Farben auf dem Monitor ausgegeben und mit dem Colorimeter gemessen wird. Aus den Messabweichungen wird dann ein genormtes Profil erstellt: Das sogenannte ICC-Profil. Dieses kann nun vom Betriebssystem oder Anzeigeprogramm verwendet werden.
Vereinfacht gesagt passiert da folgendes: Farben können als RGB-Wert angegeben werden. Ein RGB-Wert setzt sich aus einem Rot-, Grün- und Blau-Anteil zusammen (jeweils in 255 Abstufungen). Wir verwenden nun einen definierten Farbraum, bei dem genau festgelegt ist, wie die einzelnen Farben sich aus den Farbanteilen zusammenseten. Beim Profilierungsprozess wird nun ein vorgegebenes Rot, was z.B. dem RGB-Wert von (248,0,0) entsprechen soll, ausgegeben. Tatsächlich wird aber auf dem Monitor mit dem Colorimeter (228,3,1) gemessen. Das erstellte ICC-Profil sorgt nun für die Umrechnung von (228,3,1) nach (248,0,0). Ziel ist es, dass eine Farbe, die ausgegeben werden soll, auch tatsächlich so ausgegeben wird. Mit Hilfe des erstellten ICC-Profils kann also nun bei der Ausgabe des "Rot's" mit dem RGB-Wert (248,0,0) die Ausgabe auf dem Monitor so korrigiert werden, dass auch (248,0,0) herauskommt.
Stellen wir uns vor, ich habe ein Bild in der Kamera gemacht und möchte es dahingehend bearbeiten, dass die Farben etwas entsättigt wirken, aber noch nicht schwarz-weiß. Nun entsättige ich in der Bildbearbeitung das Ausgangsbild per Augenmaß. Wenn nun der Monitor so eingestellt ist, dass er extrem satte Farben anzeigt, dann wird das fertige Bild viel zu stark entsättigt und ist quasi fast ein Graustufenbild. Denn die Entsättigung die notwendig ist um den Monitor auf "normale" Farben zu bringen kommt ja noch dazu.
Will ich ein Bild drucken und kenne das Zielprofil, kann ich mir das Bild auf dem Monitor umrechnen lassen, so dass es so aussieht, als wenn das Zielprofil bereits angewendet würde. Auch das macht natürlich nur Sinn, wenn der Monitor auch entsprechend kalibriert ist - ebenso wie das Zielgerät.
ICC-Profile dienen also für die Farbumwandlung zwischen verschiedenen, kalibrierten Geräten:
Bild in Kamera > Kamera-Profil | Monitor-Profil | Drucker-Profil > Drucker
Wer mehr darüber lesen will, kann das unter anderem auf folgenden Seiten tun:
Welche Eindrücke die einzelnen Monitore bei mir hinterlassen haben und was für grundlegende Unterschiede beim Kauf für mich eine Rolle spielten kommt im zweiten Teil...
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TfP (Time for Prints) wird heute leider oft irrtümlicherweise als Synonym für "kostenlos" benutzt. Doch ein Fotoshooting auf TfP-Basis heißt nur, dass beide Seiten (Model u. Fotograf) die Kosten für ihre Leistungen selber tragen. Für mich heißt das inkl. dem notwendigen Equipment (Fotograf: Kamera, Computer, Software, Licht, Studio, etc. | Model: Makeup, Haare und Styling/Outfit). Nutzen können beide Seiten die Bilder im privaten Bereich und auch für Eigenwerbung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung erfordert einen Zusatzvereinbarung. Das wird in einem Vertrag, dem TfP-Vertrag, festgehalten.
Mir ist ein beideseitiges Einverständnis des Vertrags wichtig. Deshalb können meine Modelle sich den Vertrag inhaltlich auf meiner Internetseite anschauen und ich schicke bei Terminvereinbarung ein Exemplar per Email an das Model. So können Unklarheiten oder Extrawünsche vorab geklärt und evtl. der Vertrag entsprechend angepasst werden.
Anfänglich habe ich die Verträge immer in doppelter Ausfertigung ausgedruckt und beim Shooting entsprechend unterschrieben. Doch so sammelt sich mit der Zeit ein Berg von Papier an, der wieder "abgeheftet" und archiviert werden muss. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen das ganze digital zu lösen: Dabei gibt es diverse Apps auf Smartphones, die einem dabei helfen. Ich habe mir mehrere angeschaut, bin aber bei "Easy Release" hängen geblieben. Da ich nur ein iPhone habe, kann ich nur über die iOS-Apps berichten. Aber gerade "Easy Release" gibt es wohl auch für Android. Vielleicht kann noch jemand ein paar Worte zu Android-Apps schreiben.
"Contract Maker Pro" ist in einer Light-Version im Appstore zu haben, um sich das ganze mal anzuschauen. Die App kann sicherlich viel und konnte zu Anfangszeiten schon mit vielen benutzerdefinierten "Feldern" umgehen. Leider war und ist mir die Oberfläche zu schlecht und hässlich gestaltet. Man muss zwischen sehr vielen, spartanisch anzuschauenden Seiten hin- und herspringen. Der Vertrag, der zum Schluss rauskommt ist auch nicht wirklich schön.
"iRelease" arbeitet mit einem eigenen Online-Account, bei dem man sich zuvor registrieren muss. Damit ist das für mich schon ausgeschieden. Denn ich bin mir nicht sicher, ob die Modelle ihre persönlichen Daten auf einem herstellereigenen System abgespeichert haben wollen - ohne dem Hersteller etwas unterstellen zu wollen. Optisch hat sie einen guten Eindruck gemacht. Aber ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich sie mir wegen dem Online-Account auch nicht wirklich näher angeschaut habe.
"Model Release" ist (im Moment zumindest) gratis. Die App für iPhone oder iPad gefällt mir sehr gut: Eine optisch ansprechende und einfach zu bedienende Oberfläche in deutsch und für wenig bzw. kein Geld sicherlich ein echter Tipp. Einige "Felder" zum personalisieren des Vertrags, wie Modelname, Model-Alter, etc. sind bequem einzufügen. Die Verwaltung der verschiedenen Verträge geschieht über das Einstellungsmenü, genauso wie die Daten des Fotografen inkl. Unterschrift, die dort als Vorgaben hinterlegt werden. Nett ist auch die Unterstützung des GPS-Moduls für Location-Vorgaben.
Und damit kommen wir schon zu den "negativ" bzw. fehlenden Punkten: Es kann kein LOGO hinterlegt werden und es gibt keine frei definierbaren Felder. Beim Verschicken des Vertrags muss man die Email-Adressen von Hand eintragen. Hier wäre es schön gewesen, wenn man direkt an die vorgegebene Email-Adresse des Fotografen bzw. Models (oder beide) den Vertrag im aktuellen Zustand schicken könnte. Eine iCloud-Synchronisation konnte ich ebenfalls nicht entdecken. Besonders gut gefällt mir das Layout des fertigen PDF-Vertrags, bei dem es die Möglichkeit noch gibt die Schriftgröße anzupassen:
Die App "Model Release" sieht sehr vielversprechend aus und kann sicherlich mit den oben genannten Einschränkungen empfohlen werden! Mehr Infos findet man auf der Webseite des Herstellers.
"Easy Release" ist meine favorisierte App. Sie ist sehr ähnlich dem oben vorgestellten "Model Release", beinhaltet aber viele Punkte, die ich dort als "fehlend" empfunden habe. Vollständige Infos findet man auf der Entwicklerwebsite. Was mir besser gefällt als an "Model Release":
Man muss aber ehrlicherweise auch sagen: Diese App ist nicht gratis!
Was ich mir noch wünschen würde:
Auch wenn mir das Vertragslayout bei "Model Release" besser gefällt, ist es bei Easy Release auch ordentlich:
Sobald ein Termin zu einem Shooting feststeht, wird ein neuer Eintrag in Easy Release gemacht. Üblicherweise trage ich vorher die Kontaktdaten ein, so dass ich diese direkt für ein Shooting verwenden kann. Nach Eintrag des Shooting-Datums, Orts und Bezeichnung, kann ich bereits einen Vertrag erstellen, der dann per Knopfdruck mit einer Mail an das Model zur Vorabprüfung geschickt wird. Beim Shooting zücke ich dann meinen "Stift" (Alupen von JustMobile). Mit diesem kann dann das Model direkt auf dem Smartphone unterschreiben lassen. Anschließend wird der fertige Vertrag mit beiden Unterschriften an Model und mich per Mail geschickt. Damit kann ich den Vertrag als PDF ausdrucken oder einfach nur digital Abspeichern.
Wie macht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr als Models mit Verträgen gemacht? Findet ihr das so gut? Oder doch lieber Papier? Schreibt mir eure Meinungen und Erfahrungen mit Verträgen!
Hinweis: Die Screenshots der Apps in diesem Beitrag sind teilweise aus dem iTunes-Store kopiert.
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Hey, möchte gerne mal eine Online-Bildbearbeitung mit Photoshop an einem Bild zeigen: Ihr könnt LIVE dabei sein, zuschauen und auch gerne Fragen loswerden - KOSTENLOS.
Ich möchte das im kleinen Kreis ausprobieren; D.h. max. 3-5 Teilnehmer. Technik werde ich verschiedenes vorher ausprobieren und dann mich für eine Lösung, die mirgeeignet erscheint. entscheiden. Ihr könnt gerne Vorschläge machen. Bisher habe ich ein Hangout bei Google+ oder AdobeConnect im Kopf.
Wie läuft das ab?
Ihr bewerbt euch (als Kommentar hier oder per Email) - ich wähle dann 3-5 aus und schicke den Auserwählten einen Link für den Zugang. Termin wird mittels Doodle vorher abgestimmt. Gerne könnt ihr aber auch Wünsche äußern. Zeitdauer ca. 30 Minuten.
Ihr dürft gerne bzgl. Thema Vorschläge machen und auch auch ein Bild von euch zu Verfügung stellen, an dem ich das dann durchführe. Ansonsten nehme ich eines von meinen Bildern.
Es wird keine Komplette Retusche/Bearbeitung von einem Bild geben, sondern nur ein begrenzter Teil, damit es nicht zu länglich wird. Das fertige Bild stelle ich euch dann zu Verfügung als PSD-Datei, so dass ihr daran selber daran weiterbasteln könnt - aber nur für euch, das Bild gehört nachwievor mir :)
Soweit ich das technisch und mental hinbekomme, könnt ihr dabei natürlich gerne Fragen stellen, die ich dann versuche zu beantworten...
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Ein schönes Kostüm, ein aufwendiges Styling mit viel Schminke? Warum sich nicht mal verewigen in einem coolen Foto mit entsprechender Bearbeitung. Fotografiert wird im Studio in Heidelberg und dauert ca. 1 Stunde. Dafür vereinbaren wir einen Termin. Das Ergebnis gibts dann als 20cm x 30cm Papierbild und zum Download als JPG in Webauflösung für Facebook & Co.
Eine Visagisten kann auch nochmal professionell Hand handlegen und speziell für das Shooting schminken und Haare richten (Preis nach Aufwand / Anfrage).
Der reduzierte Aktionspreis gilt nur bei Buchung bis Aschermittwoch.
Schöne Faschingszeit...
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Dieses Angebot richtet sich an alle Fotomodelle und Makeup-Interessierte. Ich finde das eine richtig gute Sache und möchte das hier kurz vorstellen: Viele Amateur-Modelle sind sich mit Makeup unsicher. Welche Farben nimmt man? Auf was muss man achten? Wie verwende ich welches Werkzeug?
Wieso also nicht mal die Grundlagen und ein paar Kniffe von einem echten Profi lernen: Sonja Ziegler ist eine erfahrene Makeup-Artistin und Hairstylistin aus dem Raum Heidelberg mit reichlich Referenzen aus Film und Fotoshootings. Sie wird sich euren Fragen stellen und ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesem Workshop an euch weitergeben. So dass ihr selbst für das nächste Shooting oder einen anderen Anlass gerüstet seit und mit professionellem Makeup glänzen könnt.
Der Workshop verspricht viel Spaß und jede Menge Farbe. Damit ihr das Ergebnis eurer Arbeit an euch festhalten könnt, bekommt ihr eure Makeups professionell fotografiert und als Erinnerung zum Abschluss (inkl. entstandener Vorher-Nachher und Making-Of Bilder) auf USB-Stick mit nach Hause.
Der Workshop startet am 5. Februar ab 18.30 Uhr in Heidelberg.
Anmeldungen bitte direkt an Sonja Ziegler. Fragen leite ich natürlich auch gerne weiter.
Bei der Fotografie mit Tieren ist eines für mich besonders wichtig: Das Tier darf dabei nicht leiden. Bei der Arbeit mit Tieren als Modell muss man sich bewusst sein, dass diese keinen "Verstand" haben - man kann ihnen nicht erklären, was nun passiert und sie auf das kommende vorbereiten. Jedes Geräusch, jede Lichtveränderung kann die Tiere erschrecken, ja sogar in helle Panik versetzen. So etwas ist unter allen Umständen zu vermeiden. Fotograf und Halter müssen sehr genau die Reaktionen der Tiere beobachten: Im Falle von zu großen Stress-Symptomen oder Angst-Anzeichen muss ein Shooting sofort abgebrochen werden! Das sollte im Vorfeld allen beteiligten klar sein. Ein Shooting mit Tieren braucht generell Zeit und sollte nicht unter Druck durchgeführt werden: Man kann und darf hier nichts erzwingen!
Ich möchte nun mal beschreiben, wie das bei mir abläuft: Ich halte mich zunächst mehr oder weniger unauffällig in der Nähe der Tiere auf und führe ein Vorgespräch mit Frauchen bzw. Herrchen, die unbedingt auch dabei sein sollten. Ich bitte die Tierbesitzer besonders auf ihren Liebling zu achten - schließlich kennen sie ihr Tier (hoffentlich) am Besten und können ggbf. Stress- und Angstanzeichen frühzeitig erkennen. Auch ihnen muss man bewusst machen, dass es in erster Linie darum geht dem Tier kein Leid zuzufügen. Ich bin mir natürlich im klaren darüber, dass alleine die verändete Umgebung und ein Fremder Mensch einen gewissen Stress auslösen, der sich aber sichtlich im Rahmen halten sollte!
Wichtig ist mir, dass die Tiere mich auch "untersuchen" können, wenn sie das wollen: Schließlich bin ich ja fremd und normalerweise sind Tiere neugierig und wollen das "Fremde" erstmal erforschen. Ich dränge mich dem Tier nicht auf, aber biete ihm Kontaktmöglichkeit an. Wichtig ist plötzliche, schnelle und laute Bewegungen zu vermeiden, um das Tier nicht unnötig zu erschrecken. Langsam beginne ich dann mit der Kamera in der Hand etwas rumzuhantieren und lasse sie auch diesen "fremden" Gegenstand untersuchen. Wenn die Tiere sich etwas entspannt haben, betätige ich nebenher den Auslöser einige Male und löse auch auch die Blitze ein paar mal aus. Dabei beobachte ich die Tiere unauffällig und achte auf kleinste Anzeichen des Erschreckens.
Ob sich ein Tier an die Fotoshooting-Geräusche und Lichter gewöhnt sollte man nur austesten, wenn das Tier nicht schon vorher große Angst hat. Ansonsten breche ich das sofort ab.
Bei der Arbeit mit Blitzlicht ist darauf zu achten, dass die Tiere nicht direkt ins Licht schauen. So blitze ich auch generell von "schräg seitlich oben". Sobald die Tiere in Richtung des Lichts schauen, sollte man eine Pause machen und abwarten, bis sie sich wieder anders orientiert haben. Dabei ist es sehr hilfreich, wenn eine vertraute Person durch Geräusche und Bewegung hinter dem Fotografen auf sich aufmerksam macht. Bei der Beleuchtung hat sich ein sehr "verzeihendes" Licht als vorteilhaft herausgestellt, d.h. weich und großflächig von beiden Seiten. Da sich Tiere oft schnell und unberechenbar vor der Kamera bewegen, muss das Licht von allen Seiten passen. Kontraste und Details müssen in der Postproduktion ausgearbeitet werden.
Wenn die Tiere nicht alleine auf ihrem Platz bleiben wollen, kann man durchaus die Besitzer mit dazunehmen, die sie in vertrauter "Umgebung" dann halten und ihnen Schutz und Geborgenheit vermitteln. Damit lassen sich viel entspanntere Tierportraits erstellen, als wenn sie völlig verunsichert, irretiert und getresst auf ihrem Platz verharren. Durch einen entsprechenden Bildschnitt, lassen sich die Tiere trotzdem "alleine" darstellen.
Wie seht ihr das? Habt ihr selber Erfahrungen mit Tierfotografie (egal ob als Fotograf oder Kunde)?
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Foto: Sängerin Peri.
Als freie Arbeit suche ich Modelle und Musiker, die Lust haben sich von mir mit ihrem Instrument portraitieren zu lassen. Das ganze läuft unter TfP (keine kommerzielle Nutzung ohne Zusatzvertrag auf beiden Seiten). Je nach Ausbeute wird dabei mindestens ein Bild entstehen, das ich entsprechend bearbeite (ähnlich, wie bei den Sportportraits). Die restlichen Bilder stehen natürlich ebenso den beteiligten zu Verfügung.
Die fertigen Bilder werde ich hier nach Abschluss des Projekts als Bestof oder auch mal zwischendurch im Rahmen eines Blogeintrags zeigen, und sicherlich auch das eine oder andere bei Facebook, 500px, etc.
Ich suche also Modelle ab 18 in eigentlich beliebigem Alter. Das Shooting findet i.d.R. im Fotostudio in Heidelberg statt. Es sollte also möglich sein mit Instrument dort zu erscheinen. Auch kleinere Gruppen (max 4-5 Personen) zum Beispiel einer Band dürfen sich als Gruppe bewerben.
Folgende Instrumente fallen mir ein, lasse mich aber auch gerne auf neue Ideen bringen:
Je ausgefallener das Instrument oder das Model, desto besser.
Bewerbungen bitte gerne hier, über Facebook oder Mail. Schöne wäre es, wenn ihr bei der Bewerbung gleich ein paar Bilder und etwas Text mitschickt, dass ich mir schonmal ein Bild machen kann. Vielleicht habt ihr ja schon Outfit und Stylingvorschläge. Die Auswahl der Modelle behalte ich mir vor; Antworte aber allen Bewerbungen - auch wenn ich Absagen muss.
Vermutlich starte ich mit dem Projekt ab März 2013.
Ich freue mich auf eure Bewerbung!
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Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Leser, die ich im letzten Jahr hinzugewonnen habe. Das Feedback auf diversen Plattformen ist durchaus positiv und ich werde auch 2013 versuchen hier Lesestoff zu bieten. Wie bisher werde ich Mittwoch als Blogtag beibehalten und mich bemühen das auch wöchentlich zu tun. Also: Mittwoch ist bei KHPHOTO Blogging-Tag :)
Da ich auch gerne auf eure Wünsche eingehe, freue ich mich jederzeit über Fragen oder Anregungen, was euch interessiert. Aus den Rückmeldungen im letzten Jahr kamen u.a. folgende Fragen und Ideen dazu:
Dazu kurz ein paar Anmerkungen: Wenn ihr mir Bilder schickt, bitte folgendes beachten:
Am Thema Making-Of von Fotoshootings arbeite ich noch. Dafür fehlt mir eine helfende Hand, die das Material erstellt und daraus einen entsprechenden Output generiert. Wenn jemand mich da unterstützen möchte bitte melden :)
Die letzten Wochen im alten Jahr waren recht turbulent und stressig. Daher vielen Dank an die Modelle, die so lange auf ihre Bilder warten mussten bzw. noch müssen. Ich danke euch, für euer Verständnis.
Mein Langzeit-Projekt "Sportlerportraits", das ich 2012 gestartet hatte, möchte ich in den nächsten Monaten beenden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und war auch sehr interessant. Es hat mich inspiriert für 2013 etwas ähnliches anzugehen, mehr dazu weiter unten. Die restlichen Sportler, mit denen ich schon ein Shooting vereinbart habe und es letztes Jahr nicht mehr geschafft haben, werde ich natürlich noch "fertig" machen und freue mich schon sehr darauf. Sobald die letzten Bilder fertig sind, werde ich einen eigenen Blogeintrag dafür machen und die Bestof-Bilder vorstellen. Vielleicht auch das eine oder andere Making of :)
Für das Jahr 2013 habe ich neben diversen Test-Shootings wieder ein Langzeitprojekt als freie Arbeit, was über das ganze Jahr verteilt laufen wird. Das Thema diesmal: "Musikerportraits". Auch hierzu werde ich in den nächsten Wochen einen eigenen Blogartikel mit der entsprechenden Ausschreibung erstellen, was und wen ich suche.
Ich werden dieses Jahr auch vermehrt Hunde- und und Katzenportraits in mein Portfolio aufnehmen. Bin gespannt, was ich da alles erleben darf :)
Außerdem werde ich ein paar Basic-Kurse zum Thema Fotografie mit der DSLR, sowie Bildbearbeitung mit Photoshop/Lightroom mit beschränkter Teilnehmerzahl anbieten. Voranmeldung bitte rechtzeitig an mich.
Da ich ettliche Anfragen für ein Praktikum bekommen habe: Ich kann kein Praktikum anbieten. Aber ich würde für interessierte Azubis bzw. die, die es etwas in der Richtung als Ausbildung machen wollen vielleicht ein günstiges Einsteiger-Seminar zusammenstricken, das den Anforderungen und Fragen gerecht wird. Besteht dazu Interesse?
Nachdem ich 2012 für den Help Portrait Day tätig war, werde ich versuchen das für 2013 auch wieder möglich zu machen. Das Event hat mich sehr inspiriert auch hier in meinem Umkreis so etwas anzubieten, was vielleicht jemandem eine Freude machen könnte: Kennt ihr jemanden, der sehr krank/arm istoder in Umständen lebt, die es ihm nicht erlauben ein professionelles Foto von sich oder Menschen, die ihm wichtig sind erstellen zu lassen? Schreibt mir - vielleicht kann ich da ja helfen.
Nach der Anzahl der Zugriffe auf die einzelnen Beiträge hier und die Rückmeldungen auf Facebook, Google+, 500px, etc. wünsche ich mir, dass ihr hier im Blog ein paar Kommentare mehr hinterlasst: Und wenn es nur "Gefällt mir!" ist :)
In diesem Sinne: Auf viele schöne Bilder 2013...
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Ich möchte gerne ein "Jeans"-Bild erstellen, bei dem die Modelle eine blaue Jeans tragen (gerne auch besondere mit rissen, Knitterlook, etc.) und Oberkörperfrei. Die Damen werden so gedreht oder verdecken die Brust mit den Händen, Haaren etc., dass keine nackte Brust zu sehen ist!
Schön wäre es, wenn sich möglichst verschiedene Typen zusammenfinden (Hautfarbe, Frisur, etc.).
@Visa: Gerne auf TfP-Basis, wenn du interesse hast. Es sind Haare und Makeup zu machen - gerne auch etwas "verrücktere" Frisuren :)
Was gibt es sonst noch?
Freue mich auf viele Bewerbungen. Fragen oder auch Bewerbungen per Mail oder über das Kontaktformular.
Das ganze fand in der Sporthalle Süd in Frankfurt am Main statt. Pünktlich um 8 war der großteil versammelt und wartete darauf, loslegen zu können. Nach kleineren Startschwierigkeiten mit der Öffnungszeit der Sporthalle, die wir aber gemeinsam im Kalten durchgestanden haben, ging es danach direkt mit dem Aufbau los: Erstaunlich, wie diszipliniert, hilfsbereit und schnell das alles von statten ging. In nicht mal einer Stunde standen die 9 Fotosets, Bildbearbeiter-Plätze, Druck- und Rahmungs-Bereiche.
Hier unser Set ganz links im Bild, Rahmungen davor und rechts im Vordergrund der Post- und Druckbereich.
Die Organisation war wirklich top, und nach dem kurzen Briefing war quasi alles klar. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Jasmina, Daniela und Kai für ihren Einsatz! Und es war eine Freude diesen besonderen Tag mit euch allen, die ihr teilgenommen habt, zu teilen. Das ganze Team vom Helpportrait 2012 (Gruppenbild aus der Facebook-Seite der Veranstaltung):
Die Modelle kamen u.a. aus verschiedenen sozialen Einrichtungen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Problemen, wie zum Beispiel Praunheimer Werkstätten, der Verein Hilfe für krebskranke Kinder, der Jugendhilfeverbund Antoniusheim, die Kinder- und Jugendhilfe Frankfurt und der Frankfurter Verein.
Die Modelle wurden von den freundlichen Helferinnen und Helfern in Empfang genommen. Auf Wunsch im Visa-Bereich vorher noch liebevoll und schön gestyled und anschließend an das nächste, freie Fotoset gebracht und dort an uns übergegeben. Für mich sehr positiv: Viele der Modelle hatten keinerlei Kamera-Ängste und sich offensichtlich richtig wohl vor der Linse gefühlt. Als Bildbearbeiter hatte ich nach dem Shooting ein wenig Zeit, um mit den Modellen gemeinsam ihr schönstes Bild für den Druck auszusuchen und durch Bildbearbeitung noch zu optimieren. Wenn die Zeit es zugelassen hat, habe ich auch ein wenig mehr investieren können und den Hintergrund ausgetauscht oder die ein oder andere Beautyretusche durchgeführt. Ein ehrliches und von Herzen kommendes "Daaaaanke, wie schööön." kann sehr viel Lohn für seine Arbeit sein - und das habe ich an diesem Tag wirklich oft bekommen.
Neben den eigentlichen Bildern, die wir für die Modelle erstellt hatten, kamen viele interessante und schöne Gespräche auf einem sehr persönlichem Niveau zu stande. Mich hat es extrem gefreut, wie offen viele an mich herangetreten sind, über ihre Probleme, aber auch über ihre Hobbies und anderen Erfahrungen mit mir geredet haben.
Während die Modelle dann auf ihre gedruckten Bilder warteten, konnten sie sich am reichhaltigen Buffet (mit belegten Brötchen, Kuchen und Getränken) bedienen.
Viele der Modelle zeigten mir ihre gedruckten und gerahmten Bilder anschließend mit einem strahlenden Gesicht. Und diese Momente sagten mir, dass es gut war, was wir an diesem Tag gemacht haben.
Am Ende dieses tollen, aber anstrengenden Tages musste ich feststellen, dass ich außer einem halben belegten Brötchen u. einer Bionade den ganzen Tag nichts zu mir genommen hatte: Aber ehrlich - ich habe es nicht mal gemerkt :) Vielen Dank auch an all die Modelle an diesem Tag, die einem so viel zurückgegeben haben.
Vielen Dank für die Bereitstellung der Bilder an Stefan Hill und Thilo Wagner.
Abschließend noch der Link zu einem Film, der sehr schön wiederspiegelt, was der Sinn dieses Tages war: HELP Portrait 2012 Frankfurt.
]]>Hier erstmal der Tip für meine Teilnahme an der 3. Runde des Foto-Dreikampfs: http://www.fotografr.de/12758/mein-bester-foto-tipp-foto-dreikampf-runde-3 :
Wenn man keinen Graufilter hat und will aber die typischen Langzeitbelichtungen machen, um z.B. fließendes Wasser damit "weich einzufangen", gibt es eine alternative Möglichkeit:
Was man dafür braucht:
Die Mehrfachbelichtungsfunktion stellt man nun so ein, dass das fertige Bild korrekt belichtet ist (wie das geht, kann ich gerne bei Interesse für eine Nikon D300s erklären - ist aber eigentlich nicht Bestandteil des Tipps :) ). Dann belichtet man das gleiche Bild eben z.B. 10 mal. Durch die Überlagerung der einzelnen Bilder, bei denen die bewegten Wasserteile jedesmal etwas anders sind, entsteht ebenfalls dieser "weich umfließende" Effekt.
Bei der Ermittlung der Anzahl, wie oft das Bild belichtet werden muss, ist etwas Exmerimentierfreudigkeit gefragt. Hier mal ein erster Versuch während meines Urlaubs am Meer:
Leider war das Meer auch so schon recht ruhig, so dass der Effekt mit 10 Belichtungen nicht überwältigend war - aber ich denke die Idee ist klar.
Fröhliches nachmachen...
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Da ich mich in den letzten Jahren auf Fotografie von Menschen konzentriert habe, blieben Landschaftsaufnahmen automatisch bei mir auf der Strecke. So freute ich mich sehr auf meinen Urlaub, und auch darauf endlich mal wieder Zeit für ein paar Landschaftsaufnahmen zu haben. Doch wie es so oft ist: Einige Tage schlechtes Wetter, Familie und Hund wollten ihre Aufmerksamkeit und so hatte ich die Kamera dann nur an einem einzigen Tag dabei und nur wenige Fotos geschossen. Aber gerade weil es nur diese paar Bilder wurden, sind sie für mich etwas besonderes und damit passt eines davon als Teilnahme zu diesem Wettbewerb.
Ich habe gerade dieses Wald-Bild ausgewählt, weil ich zwar täglich im Wald bin und das wirklich geniese, aber diese schönen Momente, die ich dort erlebe praktisch nie in einem Bild festhalte. Jetzt habe ich das endlich mal geschafft und hoffe, dass die Stimmung mit Licht und Farbe auch auf euch überspringt.
In diesem Sinne...
]]>Die Gutscheine für ein Fotoshooting bei mir sind nun endlich da und bei mir erhältlich.
Der Betrag für den Gutschein kann frei eingetragen werden. Somit kann es auch ein Zuschuss für ein Shooting werden. Ich habe 3 Pakete geschnürt, die natürlich auch als solche komplett verschenkt werden dürfen:
Paket Basic: € 119.-
Paket Beauty: € 179.-
Paket All-inclusive: € 399.-
Natürlich überlege ich mir ein oder mehere schöne Themen für das Shooting - zusammen mit dem Modell.
Gegründet wurde dieses Event von dem amerikanischem Promi-Fotografen Jeremy Cowart. Er hat dazu aufgerufen weltweit seinem Beispiel zu folgen und solche Events zu organisieren. Im englischen sehr schön formuliert ist das Motto "it is all about giving pictures, not taking" - es geht also darum Menschen ein Foto zu schenken, die so an das Foto nicht kommen würden.
Es gibt viele Menschen, die es sich nicht leisten können oder nicht die Möglichkeit haben einen professionellen Fotografen aufzusuchen, um ein entsprechendes Foto von sich machen zu lassen. Genau diesen Leuten soll mit diesem Event geholfen werden, ihnen einen Moment Ewigkeit zu schenken - vielleicht mit ihrer Familie oder Freunden zusammen. Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und es auf Papier bannen und ihnen zu schenken ist das Ziel an diesem Tag.
Es geht dabei nicht um kommerziellen Nutzen, Werbung, Bilder für ein Portfolio oder den Verkauf der Bilder. Das Event lebt von Spenden und den Helfern, die diesen Tag gestalten. Ein halbes Jahr Vorbereitung ist notwendig und die Organisatoren stecken viel Zeit und Energie in dieses Projekt. Auch in Frankfurt findet dieses Jahr das Help Portrait 2012 wieder statt.
Neben den Organisatoren und vielen Helfern, gibt es auch zahlreiche Firmen, die Materialien (Bilderrahmen, Papier, Drucker, Farbe, etc.) spenden, Fotografen und Bildbearbeiter, die sich kostenlos zu Verfügung stellen, um an diesem besonderen Tag mit ihrem Können und Equipment anderen eine Freude zu machen. Ich fand die Idee so schön, dass auch ich dieses Jahr das Event als Fotograf und Bildbearbeiter ebenfalls unterstützen werde.
Das ganztägige Event findet am 8. Dezember statt in Frankfurt statt. Ich hoffe es wird ein erfolgreicher Tag mit vielen glücklichen Gesichtern.
Nähere Informationen gibt es hier: http://www.help-portrait-frankfurt-germany.de.
Ein englisch sprachiges Video, das die Idee erklärt ist in Youtube zu sehen.
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Möchte heute mal eine Empfehlung für eine Seite bzw. Dienst geben, den ich selber auch schon eine ganze Zeit in der kostenlosen Variante nutze: Und zwar heißt dieser 500px - das Logo malt die "00" als Zeichen für "unendlich".
Zum einen, kann man hier (jeder und kostenlos) wunderschöne Fotos betrachten. Das Level der Qualität ist wirklich außerordentlich hoch und die meisten verschlagworten und beschreiben ihre Werke auch so gut, dass man sehr gezielt schöne Bilder zu einem Thema suchen kann (beispielsweise Fotos von einem Reiseziel).
Besonders schön finde ich die Möglichkeit eine App wie ISO500 für das iPhone oder 500px für das iPad: Hier kann man sich themenbezogen oder ganz zufällig wunderschöne "Diashows" anschauen - stundenlang :) und das in hervorragender Qualität mit akzeptablen Ladezeiten.
Zum Anderen kann man seine eigenen Bilder hochladen und die Welt an seinen Werken teil haben laassen. Dazu ist allerdings eine kostenlose Registrierung notwendig. Die Bilder können auch in hohen Auflösungen hochgeladen werden, 500px übernimmt die entsprechende skalierung für die Anzeige - und das macht 500px wirklich gut. Die bilder wirken alle sehr brilliant und ohne Qualitätsverluste aufgrund von Skalierungen, wie das bei z.B. Facebook stark zu beobachten ist.
Neben der reinen Bilderdienst-Funktion kann jeder Nutzer auch einen Blog dort führen und die Bilder von anderen Bewerten und Kommentieren. Ist man registriert, kann man auch anderen Nutzern folgen, so dass man über Neuigkeiten automatisch informiert wird. Aus den Bewertungen eines Bildes platziert 500px es dann in einer Rangliste, so dass sowohl die "Besten", als auch die Neusten Bilder präsentiert werden können.
Auch wenn ich den Umfang von Leistungen im kostenlosen Konto schon beachtlich finde, möchte ich erwähnen, dass es auch eine bezahlte Variante gibt, bei der man dann auch noch verschiedene Gallerien anlegen kann und in den Genuss diverser anderer Erweiterungen kommt.
Ich finde die Seite äußerst antsprechend und schick gestaltet, Performance ist außerordentlich hoch und die Bedienung ist einfach und intuitiv.
Wer sich das mal für meine Bilder anschauen will, schaut hier: 500px / Knut Haberkant.
Viel Spaß...
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Das Bild ist hier runtergerechnet auf eine kleinere Auflösung. Die Details vom Regen und auf dem Shirt und Umgebung gehen da leider etwas verloren. Eine höhere Auflösung findet ihr hier.
Und nun zum Vorher-Nachher: Fotografiert wurde das Bild im Studio mit zwei Streiflichtern von hinten und einem Standardreflektor mit Waabe von oben/vorne vor einem weißen Hintergrund. Für das fertige Bild habe ich grob folgendes noch in Photoshop getan:
Freue mich wie immer über Kommentare und konstruktive Kritik.
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Heute will ich mal über ein Thema schreiben, mit dem ich immer wieder konfrontiert werde: Der SEDCARD-Text.
Zu einer vollständigen Repräsentation eines Models im Internet in Form einer Sedcard gehört neben einer geeigneten Auswahl an Bildern (Portfolio) und den Daten (Maße, etc.) auch ein Text dazu, der das Model noch etwas näher beschreibt. Es ist dabei unerheblich, ob sich das Model auf der eigenen Homepage oder in Plattformen wie z.B. fotocommunity.de oder Model-Kartei.de vorstellt.
Wozu dient so ein Text? Zunächst einmal ist es eine Ansprache an den Leser aus der Zielgruppe (in der Regel vermutlich Agenturen, Fotografen, etc.). Dann sollten hier Informationen zu dem Modell zu finden sein, die man vielleicht nicht bei den Daten oder in den Bildern erkennt: Hobbies, Sportarten, Erfahrungen/Referenzen, Bereiche in denen man besondere Qualifikationen hat, etc.
Was ich im Lauf der Jahre gelesen habe an Sedcards war ein buntes Gemisch aus absoluten NoGos, über neutrale und sachliche Beschreibungen, bis hin zu witzigen und charmanten Umschreibungen des Modells.
Abgesehen von den Informationen, die ich gerne lesen möchte und den Dingen, die ich auf seiner Sedcard NICHT sehen möchte, kann der Text natürlich in verschiedenen Formen diese Informationen enthalten. Das macht dann die persönliche Note aus, aus der man aber vielleicht auch das eine oder andere ablesen kann: Ist das Model eher schüchtern oder selbstbewusst, eher kreativ und hat einen gewissen Anspruch an die Eigenpräsentation, etc.
Besonders schön finde ich niveauvolle, witzige Umschreibungen. Hier ein paar schöne Formulierungen, die mich persönlich angesprochen haben:
"In Schubladen fühle ich mich eher unwohl - da hat man so wenig Bewegungsfreiheit und ich bin eben ein Energiebündel - Das hält keine Schublade aus :)"
"Ich bin ein Kindskopf und gleichzeitig sehr überlegt und nachdenklich, eine Ästhetin, die auch richtig anpacken und hart arbeiten kann, eine Träumerin mit Sinn für Realismus, eine Perfektionistin mit Liebe zu den kleinen Imperfektionen die uns menschlich machen. Sicherlich bin ich schwer einzuordnen und das ist gut so."
In diesem Sinne...
]]>Ich will nun mal versuchen zu erklären, wie man sich das Leben hier etwas einfacher machen kann und was man bereits beim fotografieren beachten kann, um später viel Zeit bei der Auswahl zu sparen. Anschließend zeige ich euch mal, wie ich bei der Bildauswahl vorgehe.
Anfangen tut das ganze schon mit der Entstehung der Bilder. Wie fotografiere ich? - Zunächst kann man bereits bei der Motivwahl etwas bewusster an die Sache gehen und nicht wahllos draufhalten. Wenn das Motiv gefunden ist, drücke ich meistens mehrfach (2-3 mal) ab - oft mit max. Auslösegeschwindigkeit. Damit kann ich Veränderungen in Gesichtern oder Bewegungen in verschiedenen Stadien festhalten und später dann das Beste aus der Serie auswählen. Irgendwann schaue ich mir dann auf dem Display der Kamera die gemachten Bilder an, um zu prüfen, ob das Motiv ausreichend gut getroffen ist. Schon hier kann ich nun die schlechteren Fotos ausmisten, sofern das auf dem Display zu erkennen ist. Im Idealfall behalte ich dann nur das eine gewollte Bild. Jede Auswahl, die ich jetzt schon treffen kann, spart mir später viel Zeit, da der Kontext zu diesem Bild noch vorhanden ist.
Komme ich mit meinen Bildern dann zum Computer und lese diese ein, benutze ich Lightroom um eine Bewertung und eine Gruppierung der Fotos vorzunehmen. Im folgenden rede ich von Lightroom, da ich das benutze und entsprechend kenne. Natürlich gibt es auch eine Menge anderer (teilweise auch kostenloser) Programme, die einem da genauso helfen: Z.B. Aperture, Picasa, Acdsee, etc. Sogar mit Betriebssystem-Bordmitteln lässt sich das machen: Einfach in verschiedene Ordner kopieren.
Fotos, die technisch nicht einwandfrei sind werden vorweg in einem eigenen Durchgang sofort gelöscht. Ich rede hier also nur von technisch einwandfreien Bildern, die übrig bleiben. Seltene Ausnahmen sind Bilder, die einen solch hohen Inhaltswert haben, dass man über technische Mängel hinwegsehen kann.
Als erstes gruppiere ich die Bilder nach Zeit. So erstelle ich Stapel von Fotos, die innerhalb von 1-2 Sekunden gemacht wurden. Diese Stapel bilden i.d.R. ein und das selbe Motiv ab. Nun gehe ich jeden einzelnen Stapel durch und zwinge mich wirklich nur EIN Bild aus dem Stapel zu wählen, das das Motiv am schönsten darstellt. Lightroom unterstützt einen hier wunderbar, indem es die Auswahl der Bilder eines Motivs in einer Ansicht zusammen anzeigt. Nun kann man die Bilder, die nicht optimal sind einfach "wegklicken". Das letzte Bild wird dann bewertet bzw. in eine eigene Sammlung/Ordner gesteckt.
Schmeißt man nun die restlichen Bilder alle weg? Natürlich nicht alle und nicht gleich. Ich persönlich mache ein Onlinebackup aller Bilder, wichtige Bilder kommen zusätzlich auf deine DVD. Anschließend werden alle nicht ausgewählten Bilder tatsächlich gelöscht. So bleiben die Fotokataloge immer ordentlich und übersichtlich und man schleppt nicht so viel Ballast mit rum. Wenn nun doch nochmal eines der aussortierten Bilder benötigt wird, kann man ja auf sein Backup zurückgreifen. Kommt in der Praxis aber sehr, sehr selten vor.
Wie macht ihr das? Was hebt ihr auf, was schmeißt ihr weg?
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"Zunächst einmal waren wir (oder viel mehr meine Freundin) sehr aufgeregt. Mangels Kreativität und genauen Vorstellungen von der Location hatten wir dem Fotografen eigentlich nicht viele Vorgaben gegeben. Dementsprechend gespannt waren wir also, als wir uns dem Hafengebiet näherten.
Die anfängliche Anspannung legte sich allmählich, als sich herausstellte, dass unser Fotograf Knut ziemlich locker und gelassen war. Ohne viel Schnick-Schnack legte man also los: Wir sollten am Hafen entlang schlendern, während Knut sich todesmutig auf die Gleise legte, um Fotos von uns zu schießen. Einfacher gesagt, als getan - denn schnell fragt man sich, "Wie laufe ich eigentlich? Was mache ich dabei mit meinen Armen? Und überhaupt, wirken wir nicht total unnatürlich?". Das ganze entging Knut nicht und somit war eine kurze Runde sich-ausschütteln dran.
Auf diese Weise legte sich die Anspannung quasi nach jedem Motiv ein bisschen mehr, sodass die eine Stunde Shooting wie im Flug verging.
Die Location stellte sich als absolut perfekt gewählt heraus: viele Hintergründe, die ganz verschiedene Atmosphären schafften und trotz Pärchenbildern nie kitschig wirkten.
Ein wenig mehr Anweisungen, was die Mimik angeht wären für ungeübte Laien wie uns hilfreich gewesen, da vor der Kamera natürlich schauen doch gar nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt.
Im Endeffekt waren wir aber doch hochgradig zufrieden mit den Ergebnissen und hatten ein aufregendes, tolles Shooting erfolgreich bewältigt."
Hier noch ein paar Bilder, die dabei entstanden sind:
Vielen Dank an die Beiden, dass ihr bei diesem Blogeintrag mitgewirkt habt und ich die Bilder hier zeigen darf.
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Für dieses Projekt auf TfP-Basis suche ich noch weitere Sportler, die das nötige Outfit und gbf. Equipment mitbringen und sich gerne vor der Kamera präsentieren. Interesse? Einfach kurze Nachricht an mich mit einer Bewerbung dazu, um welche Sportart es sich handelt, wo dieser Sport ausgeübt wird und welche Outfits/Accessoires mitgebracht werden können. Idealerweise wäre es schön, wenn ihr gleich ein aktuelles Foto von euch dazupacken könntet. Das Foto-Shooting findet dann i.d.R. im Fotostudio in Heidelberg statt.
Ihr könnt das auch gerne weitersagen in eurem Bekanntenkreis. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich nicht nur Fußballer oder Radfahrer portraitieren kann. Wenn ihr dann trotzdem so ein Bild von euch haben wollt oder dieses kommerziell verwenden möchtet, mache ich euch gerne ein faires Angebot dafür.
]]>Im Original sieht man das Lichtsetup (bis auf den Beautydish von oben) und durch die Weitwinkelaufnahme recht viel vom Studio drumherum:
Nach meiner Bearbeitung in Photoshop entstand dann das Ergebnis:
Dazu habe ich grob folgendes gemacht:
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Kürzlich saß ich an einer Beautyretusche von diesem Bild:
Ich war schon fast fertig, als meine kleine Tochter mir über die Schulter schaute. Nachdem sie mir ein paar Minuten zugeschaut hatte, meinte sie nur trocken "Die Haare da am Kinn sind nicht schön, die musst du noch weg machen...". Da war ich erstmal platt: Aber offenbar hat sie schon eine ganze Menge beim Zuschauen gelernt. Also habe ich dann unter ihrem scharfen Blick die Haare noch wegretuschiert - dann war sie zufrieden.
Freue mich schon drauf: In ein paar Jahren können wir dann zusammen retuschieren :) Oder ich lerne dann von ihr...
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Ich hatte vor einigen Wochen über Facebook zu einem Experiment "One Hour Portraits" aufgerufen. Ich habe mich für eine Stunde an einem öffentlichen Ort zum Fotografieren zu Verfügung gestellt.
Termin und Ort habe ich über eine Facebook-Gruppe mitgeteilt. Einladung ging zunächst an Facebook-Freunde raus. Die Teilnehmer bekamen als "Lohn" ein neues Facebook-Profilfoto. Trotz Ferien- und Sommerzeit und schönem Wetter kamen immerhin ein paar Leute. Mehr hätten mich gefreut - aber für ein erstes Experiment ein Anfang :)
Bei der Nachbearbeitung ging es darum einen möglichst einheitlichen Bildstil zu finden, aber trotzdem jedes Bild individuell aussehen zu lassen.
Das Ergebnis (also die Bilder selbst) möchte ich hier Vorstellen. Nochmal vielen Dank an alle Teilnehmer. Soll ich sowas in der Art nochmal wiederholen? Besteht Interesse daran? Freue mich wie immer über eine Rückmeldung.
Damit es nicht nur reine "Urlaubsdiashow" ist, habe ich auch ein paar Vorher-Nachher-Bilder, die ich nur mit Lightroom entwickelt habe. Dabei ging es mir um keine komplette Retusche oder irgendwelche super Bearbeitungen, sondern einfach nur um eine kleine Korrektur der RAW-Bilder, die unter 1min erledigt war. Ich nenne das immer "entwickeln" :-)
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Hoffe der kleine Eindruck hat euch gefallen. Nächste Woche gibt es das Ergebnis des Events "1HourPortraits". Bis dahin...
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Wie findet ihr das?
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Heute möchte ich mal was völlig untechnisches und mehr zwischenmenschliches schreiben: Das ist nun mein 36. Eintrag in meinem Blog. Jeder Blogeintrag kostet Zeit und ich versuche auch wertvollen Inhalt zu produzieren und das im Wochenrythmus. Daher ist es für mich etwas frustrierend, wenn ich (auch mit Aufforderung und Fragestellung) keine Rückmeldung bekomme.Vor einigen Tagen habe ich mit Nadine Gerber, die ich über das Event Massenshoot3 kennengelernt habe, über das Thema Beautyretusche im Rahmen eines ihrer Blogeinträge diskutiert. Dann habe ich ihr angeboten, dass ich ihren Versuch der Beautyretusche von ihrem "Schnappschuss" auch mal probieren. Das Vorher-Nachher sieht dann so aus:
Was ich daran getan habe und wie ich das gemacht habe, will ich in einem der nächsten Beiträge hier zeigen. Auch war ich gerade so in fahrt, dass ich mich mit Makeup und weiteren "Spielereien" versucht habe, die ich dann ebenfalls noch vorstellen werde.
Der Reiz bei dieser Arbeit lag zum einen in dem wirklich sehr netten und sympathischen Modell :), zum anderen darin, dass es nun keine vorbereitete Aufnahme durch Visa und entsprechende Studio-Beleuchtung/Hintergrund war, sondern vielmehr ein ordentlicher Schnappschuss.
Wer möchte, kann sich bei mir gerne auch mit einem Bild bewerben, welches ich kostenlos im Rahmen eines Makingofs hier auf meinem Blog bearbeite. Dazu sollte das Ausgangsbild folgende Eigenschaften aufweisen:
Dazu würde ich mich über die Ideen des Bewerbers freuen, was die- oder derjenige sich vorstellt daran verbessert zu bekommen. Das sind allerdings nur Wünsche und muss dann nicht gemacht werden :)
Das Bild (oder besser ein Link auf z.B. Dropbox) bitte an mich schicken: [email protected].
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Bildidee, die mir im Kopf rumschwebt, war folgende: Ein Privatdetektiv - fertig mit sich und der Welt, hängt über seinem Schreibtisch und versucht seine Probleme im Alkohol zu ertränken. Das ganze sollte so einen amerikanischen Touch bekommen.
Als Accesoires dafür, um diesen Zustand zu unterstreichen eine Flasche Wishky und ein Glas (dass man sieht, dass er dem Alkohol verfallen ist).
Michael musste dann müde, abgeschlafft und kaputt dreinschauen und sich etwas hängen lassen. Er sitzt an seinem Schreibtisch/Verhörtisch und siniert vor sich hin.
Ich habe mich für folgendes Lichtsetup entschlossen: Zwei Striplights von hinten, die den Hintergrund einigermaßen gleichmäßig grau ausleuchten (für die spätere Bearbeitung wichtig) und gleichzeitig ein dezentes Streiflicht für Michael bieten. Hauptlicht von vorne war ein Reflektor mit Wabe von oben (leicht nach rechts versetzt) für ein recht hartes Licht mit starkem Helligkeitsabfall. Ein Effekt/Haarlicht von hinten oben für einen Lichtstrahl einer Lampe oder Oberlichts.
Für die Bearbeitung habe ich dann folgendes gemacht:
Der Tisch sollte ein dunkleres Holz bekommen, dass einen düsteren Gesamtlook von unten liefert. Der Hintergrund sollte eine raue Steinwand sein - schlicht und kalt. Das Licht von oben habe ich mit einem Lichtstrahl durch etwas Qualm/Rauch/Nebel "nachgebaut". Die jugendliche Haut von Michael habe ich durch eine Kontraststeigerung im Hautbereich etwas rauhes verliehen und ihn auch etwas altern lassen. Den Whisky, der durch den düsteren Farblook auch etwas an Farbe verloren hat, habe ich wieder etwas aufgehellt und schön gelb gemacht. Hier das Vorher-Nachher-Bild:
Nachdem wir unser "Depri-Bild" fertig hatten, haben wir noch ein stehendes Portrait von einem richtig coolen Privatdetektiv gemacht: Quasi zu seinen besseren Zeiten :)
Auf dem verkleinerten Bild leider nicht mehr so gut zu erkennen: Ich habe nicht nur eine Zigarette und den Qualm dazu eingefügt, sondern auch ein so schönes Glühen an der Spitze inkl. Schein eingefügt.
Habt ihr auch Interesse mal ein solches Bild von euch zu erstellen? Bewerbt euch - gerne auch mit Idee. Vielleicht wird das ja mal was mit uns...
Hoffe dieser kleine Einblick in die Entstehung eines solchen Bildes hat euch gefallen?! Soll ich in Zukunft öfter solche Berichte von meinen freien Arbeiten zeigen? Interessant? Schreibt mal eure Meinung dazu!
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Projekt "ONE HOUR POTRAITS": Am Samstag, den 11. August 2012 von 12-13 Uhr stehe ich 1 Stunde zu Verfügung und erstelle kostenlose Portrait Fotos von dir (alleine oder zusammen mit Freund(in) oder mit Haustier). Genaue Location in Schriesheim wird hier noch bekannt gegeben.
Das Foto kannst du dir dann in den nächsten Tagen runterladen und zum Beispiel für dein Facebookprofil verwenden.
Aus allen Portraitbildern erstelle ich dann eine Collage "ONE HOUR PORTRAIT", die ich veröffentlichen werde. Vor Ort müsst ihr lediglich dazu schriftlic
War es zu kompliziert? Zu anspruchsvoll? Einfach nur doof? Woran hats gelegen?
Sei es drum. Ich habe mich über die Kommentare trotzdem gefreut und das Gewinnershooting hat ebenfalls allen Beteiligten Spaß gemacht. Das Ergebnis seht ihr hier:
Abschließende Frage an euch: Findet ihr es gut, wenn ich solche Shootings verlose oder im Rahmen eines Gewinnspiels verschenke? Was würdet ihr euch wünschen?
Bis dahin...
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Am Samstag war das große Event Massenshoot3. Ich habe das ja schon angekündigt und nun möchte ich das ganze aus meiner Sicht nochmal revue passieren lassen:
Abschluss fand das ganze mit einer Tombola: Die Sponsoren haben sich nicht lumpen lassen und tolle Preise gestiftet. Auch wenn ich nicht gewonnen habe - habe ich mich für alle Gewinner gefreut und fand es einen gelungenen Abschluss.
Ich freue mich auf jeden Fall auf ein nächstes Event und hoffe, dass es einen Massenshoot4 geben wird. Und wer schon immer mal sehen wollte, wie solche Bilder entstehen und vielleicht das eine oder andere mitnehmen möchte oder einfach nur einen coolen Tag im Kreise von Gleichgesinnten verbringen möchte, sollte sich das nicht entgehen lassen!
In diesem Sinne: Happy Photoshopping!
Da mir bei dem Event Massenshoot aufgefallen ist, dass man zwar die Entwicklung bei der Bearbeitung doch gut mitverfolgen konnte, aber für Detail-Erklärungen wenig bis keine Zeit blieb, habe ich mir gedacht: Ich schreibe hier nochmal die einzelnen Entwicklungsschritte auf, die zu dem fertigen Bild geführt haben.
Kurz zum Thema, welches wir uns ausgedacht hatten: Da das Model Manuela Schwarz aus einer Edelstein-Gegend kommt, sind wir irgendwie auf das Thema "Diamant" gestoßen. Da ich einen Fable für Vampir-Looks habe und Manuela das auch auch gerne mal machen wollte, fanden wir das Wortspiel mit der Ewigkeit (Haltbarkeit eines Diamanten im Zusammenspiel mit dem ewigen Leben der Vampire) eine coole Idee: "Biss in die Ewigkeit" - angelehnt an die Twilight-Titel.
Unterstützt wurden wir von der spontan eingesprungenen Visagistin Domenyka und dem Assistenten Ewald, der extra für das Event aus Belgien angereist kam! Nochmal Danke an euch alle!
Das Lichtsetup, welches ich mir überlegt hatte, waren zwei Striplights von vorne, die ihre Augen (durch Reflex im Katzenaugen-Look) betonen und mir eine gleichmäßige Ausleuchtung für eine glatte, makellose Haut verschaffen. Durch eine leichte Verschiebung der Helligkeit nach links (linkes Striplight etwas heller eingestellt) möchte ich mir einen Helligkeitsunterschied für die spätere Bearbeitung auf der mir abgewandten Seite schaffen. Zwei Striplights von hinten, sorgen für eine leichtes Streiflicht. Der graue Hintergrund bekommt leicht Licht von vorne, was ihn nicht ganz schwarz, aber doch sehr dunkel hält.
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| Foto: Nadine Gerber |
Manuela hat ihr Posing super schnell umgesetzt, so dass die eigentliche Bildidee recht schnell "im Kasten war". Dann hatten wir noch Zeit ein paar weitere Bilder zu erstellen: Einmal ein Portrait von vorne und einmal eine Grundlage für ein späteres Composing im Sitzen (dann mit Boden und Wand). Dafür haben wir dann das Licht umgebaut.
Die anschließende Bildauswahl haben wir dann in der Zeit auch noch hinbekommen.
Während mir der fotografische Part weniger im Magen lag, hatte ich echt Bammel vor den 30 Minuten, die mir für die Bearbeitung blieben. Diese sind wirklich verdammt knapp bemessen und ich muss sagen, dass ich für solche Bilder meistens mehr als 1-2 Stunden investiere, meinen eigenen Rechner und eigene Bedienelemente verwende. Daher bitte über manche "Schlampereien" etwas hinwegsehen, die ich mir normalerweise so nicht leiste :)
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| Foto: Nadine Gerber |
Zunächst das Bild, wie es aus der Kamera kam:
Bei der Auswahl habe ich auf die Merkmale, die für die kommende Bildbearbeitung relevant waren besonders geachtet: Lichtverteilung, Zähne, Haltung und Blick.
Als erstes habe ich das Model freigestellt, damit ich für spätere Schritte diese Maske schnell wieder laden kann. Dann habe ich den Hintergrund mit etwas Struktur versehen. Dafür habe ich ein Bild von einer rauhen Wand im Modus "Ineinanderkopieren" über das Originalbild gelegt und durch eine Tonwertkorrektur-Ebene die Helligkeit angepasst. Das Model habe ich ausmaskiert, so dass die Textur nur auf den Hintergrund wirkt.
Der nächste Schritt sind die Vampir-Zähnchen: Hier war die Hauptschwierigkeit aus dem fast geschlossenen Mund (es sollte ja kein verzerrtes "Horrorbild" sein, sondern eine Sexy, bella Vampirlady) die Vampirzähne zu machen. Ich habe dann aus einem der Schneidezähne den Zahn geformt und diesen entsprechend dupliziert und jeweils transformiert, um sie an die Stelle der Eckzähne zu platzieren. Mit ein wenig Dodge & Burn bekommen die Zähne eine etwas plastischere Wirkung:
Für die Augen habe ich die "Katzenaugen"-Reflexe der Striplights noch etwas mit einem weißen Pinsel nachgemalt und weichgezeichnet.
Alle Ebenen zusammengefasst und mit "Nik Color Effex Pro4" Kontraste erhöht, Haut entsättigt und etwas weichgezeichnet:
Damit die Haut noch einen etwas kühleren Farbton bekommt, habe ich eine blaue Volltonebene mit Verrechnungsmodus "Weiches Licht" über die Hautpartien gelegt.
Wer die Twilight-Filme kennt, hat den Glitzereffekt auf der Haut in der Sonne der Vampire gesehen. Das habe ich versucht hier nachzubauen. Daher sollte auch der hintere Teil des Gesichts etwas stärker beleuchtet (heller) sein, als der vordere. Dazu habe ich im Modus "Negativ Multiplizieren" mit hellgelber Farbe Sternchen auf die Haut gemalt, anschließend auf einer neuen Ebene blaue Sternchen auf Haut und Umgebung, die ich dann mit dem Bewegungsunschärfe-Filter zu Strahlen gemacht habe. Mit dem Transormationswerkzeug, habe ich die Richtung etwas gefächert, so dass es nicht so statisch aussieht, sondern wirklich als Reflexion von Licht zu erkennen ist.
Auf besonderen Wunsch des Models habe ich ihr dann noch die Haare rot eingefärbt und anschließend einen Lichtschein von außen in das Bild fliesen lassen:
Abschließend bin ich noch einmal mit den Nik-Filtern (ColorEffexPro4) über das Bild gegangen und habe mehr Kontraste, etwas Entsättigung und eine Vignette hinzugefügt:
Auf dem Monitor erschien mir das Bild dann noch zu flach, so dass ich mit einer Schwarz-/Weiß-Einstellungsebene im Modus "Weiches Licht" die Kontraste insgesamt nochmal etwas angehoben habe - auf anderen Monitoren finde ich es im Nachhinein zu dunkel. Aber das war eben der Moment.
Ich hoffe das hat das, was man vielleicht während der schnellen halben Stunde nicht gesehen hat noch etwas verdeutlicht.
Abschließend noch das Vorher-/Nachherbild:
Über Rückmeldung und Kommentare freue ich mich immer, und sollten noch Fragen sein oder noch mehr Infos gewünsch: Gerne eine Nachricht schreiben und/oder mich ansprechen.
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Massenshoot - hört sich so gewalttätig an; ist aber "nur" ein cooles Event, bei dem Fotografen und Bildbearbeiter zeigen, was man so in einer Stunde harter Arbeit mit einem Model, Kamera, Licht und Photoshop machen kann.
Die Zuschauer sehen live, wie das Fotoset aufgebaut wird, wie das Fotoshooting selbst von statten geht und wie das Bild ausgewählt und mit Hilfe von Photoshop bearbeitet wird.
Das Event selbst ist kostenlos für alle Besucher.
Ich bin als Fotokünstler (Fotograf u. Bildbearbeiter) auch dabei und versuche ein cooles Bild zusammen mit meinem Model Manuela zu produzieren. Wird bestimmt ein sehr lustiger Tag.
Würde mich freuen, viele von euch zu sehen und auch mal ein paar Worte wechseln zu können.
Termin: 21. Juli 2012 / 10-18 Uhr in Oftersheim
Mehr Informationen und Wegbeschreibung etc. findet ihr auf der offiziellen Veranstalter-Seite hier: www.massenshoot.de.
Genau aus diesen Grund habe ich dort bestellt und will kurz über meine Erfahrungen berichten:
Ich habe mich für Minicards entschieden, weil sie durch den etwas anderen Formfaktor sich von der Masse abheben, sie klein und leicht sind und man sie überall ablegen kann. Ich wollte nicht mehr, als auf der einen Seite mein Logo und Kontaktdaten und auf der anderen Seite Fotos aus meinem Portfolio.
Der Clou an den Karten ist, dass ich viele verschiedene Motive hochladen kann und diese dann abwechselnd auf meinen Karten auftauchen. So habe ich nun von jedem hochgeladenen Motiv eine ganze Reihe Karten.
Ich habe sowohl die Vorder- als auch die Rückseite als JPG (schon auf die angegebene optimale Größe gerechnet) hochgeladen.
Die Qualität ist sehr gut - die Bilder sind matt, aber keine Papierstruktur zu sehen und nach dem ersten "befingern" auch ordentlich robust - keine Verfärbung oder Abwischen möglich.
Vorrausichtliche Lieferung bei Bestellung war 2 Wochen. Aber nach 3 Tagen waren sie fertig und gingen in der Versand. Da das ganze aus England kommt und per "Global Mail" verschickt wird, wurde der Versandweg mit 5-15 Werktagen angegeben. Angekommen sind sie dann tatsächlich nach 5 Werktagen.
Geliefert werden die Minicards in einer kleinen, aber sehr stabilen und wertigen Pappbox, die neben den Karten selbst auch 3 kleine Registerkarten zum Sortieren weiterer Motivkarten enthält.
Das ebenfalls mitbestellte Etui ist aus eine Art Filzstoff und dicker als ich dachte. Es passen nicht übermäßig viele Karten rein - ist aber auf jedenfall mal ein Hingucker.
Die erste Reaktion auf die Karten war sehr positiv.
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Teilnahmeschluss ist der 15. Juli 2012. Es gewinnt die oder derjenige mit dem Kommentar, das mir am besten gefällt.
Der Gewinner wird per Email (sofern korrekt angeben) benachrichtigt.
Der Gewinn ist nicht übertragbar und kann nicht umgetauscht (oder ausgezahlt) werden.
Der Gewinner wird mit einem Bild aus dem Shooting hier auf dem Blog veröffentlicht.
*) Termine nach Verfügbarkeit
Heute will ich mal erklären, welchen Prozess die Bilder nach einem Model-Shooting bei mir durchlaufen und wie sie dann zum Model gelangen. Denn CD/DVD wird bei mir nur in Ausnahmefällen noch vergeben.
Nach dem Shooting werden die Bilder von der Kamera auf den Computer kopiert und in einer Bilder-Datenbank auf meinem Rechner aufgenommen. Als Software verwende ich hier Lightroom. Da die Fotos im RAW-Format geschossen werden (nicht JPG), ist es notwendig, die Fotos zunächst zu entwickeln. Eine Standardentwicklung wird weitgehenst automatisch gemacht.
Meine erste Aktion ist also das Sichten und grobe Aussortieren der Fotos: Technisch nicht einwandfreie Bilder und solche, die vom Motiv her völlig unbrauchbar sind, werden direkt entfernt. Alle anderen werden mit Sternen bewertet. In der Regel reicht die Bewertung von einem Stern bis 3-Sterne. Dafür lege ich folgende Maßstäbe zu grunde:
Damit habe ich eine erste Auswahl der Bilder getroffen, die ich auf meine Internetseite hochlade. Damit das Modell die Bilder nun vorab anschauen kann, bekommt es einen Zugangscode per Email/SMS zugesendet, mit Hilfe dessen es sich im Kundenbereich von khphoto.de Zugang zu seinen Bildern verschaffen kann. Wenn das Model das will, kann es nun seine Lieblingsbilder raussuchen (möglichst nich mehr als 1-3 pro Einstellung):
Zunächst wählt er "Select" und wählt die Bilder durch anklicken aus, die er besonders schön findet:
Wenn die Auswahl getroffen ist, wird diese mit "Add To Favorites" gespeichert.
Um zur Auswahl zu gelangen, wählt man links oben "MY SELECTION" aus. Das bringt dich zu der eben erstellten Auswahl.
Ist die Auswahl so in Ordnung, kann sie mir über den "Send to..."-Knopf zugeschickt werden.
Es muss dazu nur noch das folgende Formular mit deinem Namen und deiner Email-Adresse ausgefüllt werden, damit ich die Auswahl dir auch zuordnen kann:
Mit dem "Share" Knopf wird mir die Auswahl zugeschickt.
Bei der Reihenfolge der Beabeitung gehe ich vorallem nach den Bewertungen vor. Sind in der Auswahl des Models Bilder enthalten, die ich mit 2-3 Sternen bewertet habe, werden diese als erstes fertig gestellt. Bei den anderen Bildern wäge ich dann ab, ob ich mit der Auswahl des Models genauso gut leben kann, oder ob ich auf meiner Auswahl (mehr Sterne) bestehe. Nach der Bearbeitung der ausgewählten Bilder, lege ich die fertigen Bilder in einem eigenen Ordner ab. Diese können von dort dann vom Model heruntergeladen werden.
Prinzipiell gehe ich bei Auftragsarbeiten genauso vor. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Kunde alle Bilder fertig bearbeitet bekommt und somit keinen Einfluss auf die Auswahl hat.
Bis jetzt bin ich mit diesem Verfahren auf viel positive Resonanz gestoßen...
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Tatsächlich besteht immer wieder der Wunsch nach einer eigenen Homepage. Trotz der Zeiten von Facebook und Twitter wollen Models, Visagisten und Fotografen ihre Bilder gerne auf einer eigenen Internetseite vorstellen. Welche Möglichkeiten es gibt und was du dazu alles brauchst möchte ich hier mal erläutern.
Du überlegst gerade, ob du dir eine eigene Internetseite zulegen solltest? Dann helfen dir folgende Informationen vielleicht weiter.
Die erste Frage, die du dir stellen solltest ist die Frage nach dem Inhalt: Geht es dir nur darum ein paar Bilder zu veröffentlichen und etwas über dich zu schreiben im Sinne einer digitalen Sedcard oder Visitenkarte? Oder möchtest du eine Interaktion mit den Besuchern der Seite erreichen (Bewerten, Kommentieren, etc.) und selber Inhalte verfassen; Zum Beispiel im Rahmen eines Blogs.

Einfachste Form: Ein Bild einer Sedcard
Warum ist das die grundlegende Frage? Was hat das mit der Homepage zu tun? - Ganz einfach: Für eine Homepage gibt es verschiedene technische Lösungen (s. unten). Diese kosten je nach Möglichkeiten unterschiedlich viel Geld. Deshalb ist es sinnvoll sich vorher die genauen Anforderungen zu überlegen, die man an seine Homepage hat.
Um es dir etwas zu erleichtern, habe ich eine Reihe von Fragen erstellt, die Helfen die richtige Entscheidung zu treffen:
Was benötigst du alles für eine eigene Homepage:
Beides bekommst du bei sogenannten Providern. Davon gibt es viele - bessere und leider auch schlechtere. Über die einzelnen Konditionen musst du dich informieren oder jemandem Vertrauen, der entsprechend Erfahrung hat. Wie bei vielen Dingen ist auch hier das preisgünstigste Angebot nicht immer das Beste.
Eine Domain ist die Adresse, mit der du im Internet erreichbar bist: Zum Beispiel bei mir khphoto.de. Der Name setzt sich aus einem persönlichen, frei wählbaren Namen und einer Domain-Endung zusammen. Die Domain-Endung ist in Deutschland üblicherweise ".de". Für Firmen und kommerzielle Einrichtungen hat sich ".com" etabliert. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Endungen. Die preisgünstigste Variante mit zurzeit ca. 50 Cent ist jedoch hier bei uns in Deutschland ".de".
Auch wenn der Name frei wählbar ist, darf es ihn nur einmal pro Domain-Endung geben. Hier mahlt der zuerst, der zuerst kommt. Bei der Registrierung einer Domain kannst du prüfen, ob dein Wunschname noch frei ist.
Wie wähle ich den Namen? Hier kann man entweder seinen echten Namen verwenden (glücklich schätzt sich der, der nicht gerade "Hand Müller" heißt), oder einen Namen, der ein Angebot beinhaltet (z.B. "aktfotografie-guenstig.de", oder "landschaftsfotografie24.de"). Groß-/Kleinschreibung spielt hier keine Rolle.
Es ist durchaus auch üblich, dass man mehrere Namen registriert, die aber alle zur gleichen Homepage führen. So kann man sicherstellen, dass nicht ein anderer einen vergleichbaren Namen hat.
Für die Domain bezahlt man neben einer Bereitstellungsgebühr auch eine monatliche Gebühr, solange man die Domain registriert hat. Hat man mehrere Domains registriert, zahlt man natürlich pro Domain.
Nicht nur die Homepage ist darüber dann erreichbar, sondern auch Emails können an diese Adresse geschickt werden: Zum Beispiel [email protected] oder [email protected].
Wer auf eine eigene Domain verzichten kann hat noch die Möglichkeit eine Subdomain zu reservieren. Beispiel:
Wordpress.com bietet eine solche Möglichkeit an. Damit kann man sich kostenlos "meinname.wordpress.com" registrieren. Emails dahin verschicken geht natürlich nicht.
Du benötigst nicht nur einen Namen, unter dem du im Internet erreichbar bist, sondern auch noch einen Platz, auf den deine Dateien (Bilder, Texte, etc.) abgelegt werden. Für diesen Platz zahlt man ebenfalls eine monatliche Miet-Gebühr, abhängig von der Größe und den Funktionen, die dazu gehören:
Da die zusätzlichen Funktionen maßgeblich die Möglichkeiten und auch den Mietpreis bestimmen, solltest du dir vorher gut überlegen, was du wirklich brauchst oder haben willst. Danach richtet sich dann die Technik der Homepage und daraus ergeben sich die Anforderungen bzw. Bedürfnisse an die Zusatzfunktionen, die du benötigst.
Jemand, der noch nie was mit Programmierung und Webseiten gemacht hat, sollte sich hier helfen lassen, weil nichts davon für den Laien so ganz einfach ist.
Eine schicke, komplett individuell programmierte und mit eigenem Design entworfene Homepage kostet schnell einige tausend Euro. Aber es geht auch deutlich billiger, wenn man mit fertigen Komponenten arbeitet und auch bereit ist ein paar Kompromisse einzugehen:
Es gibt fertige Systeme, die man installieren kann und kann dann über den Browser dieser konfigurieren und mit Inhalten füllen. Solche Systeme nennt man "Content Management Systeme". Der Inhalt wird dabei in einer Datenbank gespeichert und die Gestaltung (Design u. Layout) wird getrennt davon gespeichert. Empfehlenswerte Systeme, die nicht allzu schwierig zu erlernen sind heißen "Wordpress", "Drupal" oder "Joomla". Für das Layout kann man kostenlose Designs wählen oder man bezahl 30-100 Euro für ein professionelles Design. Diese kann man sich vorher anschauen und dann online kaufen. Gute Erfahrungen habe ich mit den beiden Plattformen gemacht:
Eine andere Möglichkeit ist eine eigene Programmierung in HTML, bzw. Kaufen von fertigen HTML-Templates zum Anpassen an den eigenen Geschmack.
Oder man besorgt sich ein Programm für seinen Computer, mit Hilfe dessen man eine Homepage erstellen kann.
Hat man sich nun Webspace und Domain gemietet, kann es losgehen. Für den Inhalt einer Homepage bist du vermutlich selbst verantwortlich. Daher solltest du dir das auf jeden Fall gut überlegen und schon mal zusammentragen, was du über dich schreiben möchtest und welche Bilder du zeigen möchtest.
Wichtig finde ich eine Seite über dich selbst, damit der Leser weiß, mit wem er es zu tun hat und auch ein Bild von dir hilft den persönlichen Kontakt zum Leser aufzubauen.
Eine Kontakt-Seite, mit allen Informationen, wie man dich erreichen kann ist vermutlich das wichtigste überhaupt. Hier eignen sich neben Telefonnummer, Email-Adresse und Email durchaus auch Facebook oder andere soziale Medien.
Bei jeder kommerziell genutzten Seite sollte man ein Impressum hinzufügen, in dem zu lesen ist wer für die Seite verantwortlich ist und wie dieser zu erreichen ist. Hilfreich auch, wer für technische Probleme zuständig ist und wer die Homepage erstellt hat. Was noch alles in ein Impressum gehört, lässt sich im Internet nachlesen.
Wer den Aufwand und die Kosten für die obigen Techniken scheut, kann auch auf Alternativen ausweichen. Seine Domain kann man dann trotzdem darauf umleiten.
Es gibt sogenannte Image Hoster wie zum Beispiel Zenfolio, Smugmug, Picasa, Flickr, etc.. Hier kannst du Fotos hochladen und verwalten. Oft kann man auch Textseiten erstellen und hier die wesentlichen Informationen einer Homepage unterbringen. Dieser Service kostet natürlich auch Geld - dafür nehmen einem die Hoster die Einrichtung und Wartung ab. Preise richten sich meistens nach Anzahl der Bilder, die sich da unterbringen lassen und dem Umfang an Zusatzfunktionen.
Eine andere Möglichkeit sind sogenannte "Homepage-Baukästen", wie Jimdo, Wix, etc. . Diese werden oft von Providern angeboten und bieten eine grafische Möglichkeit seine Homepage zusammen zu klicken. Das ist ein guter Kompromiss zwischen Eigenleistung und Nutzung schon installierter Software beim Provider. Allerdings muss man dazusagen, dass die Möglichkeiten hier oft sehr eingeschränkt sind, viel Arbeit reingesteckt werden muss und das Ganze auch noch Geld kostet.
Hier mal ein paar Beispiele, die mit den erwähnten Techniken entstanden sind:
Die günstigste Lösung ist in meinen Augen jemanden zu beauftragen, der die komplette Abwicklung und technische Realisierung (inkl. Beratung) übernimmt. Nur so kann man eine auf den persönlichen Bedarf abgestimmte Lösung finden. Wenn du hier eine kostenlose Beratung willst, darfst du dich gerne an mich wenden.
Nach meiner "Model"-Umfrage und meinen Beantwortungen habe ich in einer Facebook-Diskussion folgenden Tip von Hendrik Roggemann bekommen: Er hat viele Antworten auf seiner Seite Modelcoaching gegeben. Diese Seite kann ich allen angehenden Models (egal ob als Hobby oder Beruf) empfehlen. Man kann hier gut einige Informationen finden, die wohl alle Anfänger beschäftigt.
Sehr schön und immer wieder interessant sind die Artikel von Michael Kirchner auf seinem Blog Fotografr. Unter anderem auch zum Thema Erstellung einer Sedcard. Er hat auch ettliche Buchrezensionen zum Thema Modeln hier.
Zum Thema Posing habe ich auch einen Link gefunden, der ein paar Sachen zeigt: Die Zeitschrift Glamour hat auf ihrer Internetseite hier einige Tips: Posen wie die Models - Glamouröse Modelposen.
Hoffe die Links helfen euch weiter...
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Einer der wichtigsten Dinge beim Bewerben auf einen Job sind die Bewerbungsunterlagen und das bedeutet für Models die Sedcard. Diese sollte neben den relevanten Daten (Maße, Alter, Merkmale, etc.) auch unbedingt einen Satz aussagekräftiger Fotos vom Model enthalten. Die Auswahl kann je nach Bereich, in dem das Model arbeiten will, durchaus auch unterschiedlich ausfallen. Folgendes sollte aus den Bildern sichtbar werden und dem potentiellen Auftraggeber helfen sich für dieses Model zu entscheiden:
Durch entsprechende Test- und TfP-Shootings lassen sich hervorragend Kontakte knüpfen. Ich greife selber gerne auf Models zurück, mit denen ich schon gearbeitet oder die ich im Rahmen von TfP-Shootings kennen gelernt habe. Der Vorteil: Ich weiß was ich habe und es ist kein Experiment. Umgekehrt heißt das nicht, dass ich durch TfP-Shootings irgendwelche Job-Versprechungen mache! :)
Wichtig ist bei TfP-Shootings, dass das Model einen bleibenden Eindruck beim Shooting hinterlässt und die professionelle Einstellung entsprechend vorhanden ist.
Es erhöht immer die Chancen, wenn man sich bei renomierten Model-Agenturen aufnehmen lässt und auch hier für Testshootings zu Verfügung steht. Denn letztendlich ist jedes Shooting eine Erweiterung der Bekanntschaften (Vitamin "B").
Oft suchen Geschäftsleute, Praxen, Ärzte etc. Modelle für ihre Homepage-Bilder. Hier können auch weniger erfahrene Models ein paar Euro verdienen. Der Arbeitsdruck ist nicht allzu hoch und der Aufwand für Modelle hält sich in der Regel in Grenzen. Das sind natürlich nun keine Mega-Jobs mit riesem Budget - aber dafür auch machbar.
Ich bin zwar kein Freund von "in der Gegend rumfahren". Allerdings muss man sagen, dass sich der Aktionsradius natürlich ungemein erweitert, wenn man bereit ist auch mal weiter anzureisen. Mobilität ist hier ganz wichtig.
Ohne Einsatz wird man nicht weit kommen: Wer nicht in entsprechende "Fortbildung" und Training investiert, bleibt auf der Strecke. Das ist hier nicht anders als überall sonst. Genauso wichtig ist eine gewisse Übung in der Praxis - Theorie alleine hilft hier nicht weiter.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Wer was erreichen will, muss auch Schlappen einstecken. Absagen darf man dann nicht persönlich nehmen und muss weiter an der nächsten Bewerbung feilen.
Naheliegend sind die Handy-Bilder der letzten Party oder ein paar Urlaubsbilder zu verwenden. Ich persönlich finde das sehr ungünstig und schaue mir diese Sedcard meistens auch nicht weiter an.
Warum? - Diese Bilder zeigen in den seltensten Fällen brauchbare Informationen, was mich als Fotograf interessiert:
Außerdem finde ich, dass eine gewisses Interesse erkennbar sein sollte, hier professionelle Ergebnisse zu erreichen und das Model nicht nur billig an ordentliche Fotos rankommen will. Da erwarte ich auch eine angemessene Qualität der Sedcard.
Das das am Anfang schwer ist und man die ersten Fotos auch erstmal braucht kann ich gut verstehen. Doch dazu gibt es ja entsprechende Netzwerke und Foren im Internet, bei denen man Fotografen für TfP-Shootings findet, oder aber man muss eben ein paar Euro investieren und für schöne Sedcardfotos bezahlen.
Wenn TfP-Shootings vom Model aus gehen, bitte nicht einfach nur mit "Wollen wir mal zusammen arbeiten" anfragen, sondern auch ein wenig Gedanken machen, WAS und WIE ihr euch darstellen wollt. Der Fotograf gibt sicherlich seine Ideen und Anregungen mit dazu - aber wenn der Fotograf gerad kein passendes Projekt für euch hat, sagt er ab. Die Chance für ein TfP-Shooting steigt also ungemein, wenn ihr es dem Fotografen mit einer Bildidee entsprechend schmackhaft macht.
Wenn ihr kein TfP-Shooting findet, fordert mal ein Angebot von einem Fotografen an, dessen Portfolio euch gefällt. Vielleicht sagt ihr ja auch "Ich hätte gerne Bilder wie das eine da auf deiner Sedcard.". Der richtige Fotograf berät euch ausführlich, welche Bilder ihr für eure Sedcard machen könnt und hilft euch dabei diese Bilder zu bekommen.
Die erste Kontaktaufnahme ist in der Regel eine Anfrage zur Zusammenarbeit - unabhängig von wem sie ausgeht. Diese Anfrage sollte möglichst konkret die Art der Zusammenarbeit und die Vorstellung und Erwartungen an den Anderen beinhalten. Die Antwort sollte dann unbedingt zeitnah erfolgen. Es ist keine Art eine Anfrage ohne Antwort zu verwerfen oder diese wochenlang liegen zu lassen. Besteht kein Interesse, kann man das höflich und knapp aber deutlich mitteilen. Ein Grund ist nicht zwingend notwendig, hilft aber dem Anfrager besser zu verstehen, wenn es ein Problem gibt oder vermeidet gbf. eine erneute Anfrage zu einem späteren Zeitpunkt. Wichtig ist, dass keiner eine Absage persönlich nimmt und womöglich beleidigt ist. Meistens ist es einfach nicht passend - ohne persönliche Abneigung dem anderen gegenüber, das sollte man sich auch bei knappen Absagen immer vor Augen halten.
Kennen sich Fotograf und Model noch nicht, finde ich es wichtig, sich nicht nur über Internet und SMS zu begegnen, sondern mindestens ein nettes Telefongespräch oder sogar ein persönliches Treffen vorweg zu arrangieren. Dabei können auch wichtige Details und aufkommende Fragen direkt geklärt werden. Zumindest aber die erste Idee und gemeinsame Vorstellungen angesprochen werden.
Sollte sich nach diesem persönlichen kennen lernen herausstellen, dass die Vorstellungen und persönlichen Sympathien zu weit auseinanderklaffen, sollten beide Seiten professionell genug sein rechtzeitig die Zusammenarbeit ohne Groll zu beenden.
Generell gilt: je früher desto besser. Und: Allen Beteiligten absagen!
Absagen eines Shooting-Termins kommen natürlich vor. Krankheiten, Unfälle, Familie, etc. können alles Gründe für ein (auch kurzfristiges) Absagen sein. Das ist soweit ok - es kann immer mal was passieren. Wichtig ist dabei nur, DASS man absagt - und am besten auch eine Bestätigung der Absage erhält. Dann sind beide Seiten sicher, dass nicht einer umsonst anreist.
Unschön finde ich kurzfristige Absagen mit Entschuldigungen wie "Mein Freund hat morgen Geburtstag", usw. Oder Entschuldigungen, die die Wichtigkeit des Shootings erkennen lassen, wie "Heut ist schönes Wetter und ich möchte lieber mit meiner Freundin ins Freibad".
Absolut nicht akzeptabel finde ich einen Shooting-Termin nicht einzuhalten, ohne vorher abzusagen! Das darf nicht passieren.
Auch zur Kommunikation gehört für mich die klare Vereinbarung und vertragliche Regelung des Shootings. Deshalb schicke ich meinen Modellen immer den Vertrag zu, sobald ein Termin vereinbart ist. Damit kann sich das Modell diesen durchlesen und Fragen und Unstimmigkeiten können vorab geklärt werden.
Auch über anfallende Kosten und deren Verteilung muss geredet werden - vorallem wenn Visagisten mit an Bord sind.
In der Vorbereitung zu einem Shooting sollte der, der die Bildidee hat und umsetzen will diese klar formulieren, so dass sich die Mitwirkenden entsprechend darauf einlassen können. Dann sind Rückfragen und eine gewisse Eigeninitiative gefordert, bei der jeder für seine Verantwortlichkeiten die entsprechenden Vorbereitung trifft. Zum Beispiel:
Über diese Sachen muss gesprochen werden, so dass VOR dem Shooting alles geklärt ist.
Auch Pünktlichkeit gehört meines Erachtens zur Kommunikation: Was drücke ich denn aus, wenn ich eine Stunde später als ausgemacht zum Shooting erscheine? - Genau: Das es mir eigentlich egal und nicht wirklich wichtig ist. Sowas finde ich eine schlechte Basis für eine kommende Zusammenarbeit. Für Verspätungen, die durch äußere Einflüsse kommt, gibt es heute Handys, so dass man den anderen zumindest davon unterrichten kann. Ausnahmen gibt es sicherlich auch hier. Aber kommentarlos zu spät kommen ist ein NoGo.
Fotograf und Modell sehe ich hier in einer gleichberechtigten Position. Beide leisten ihren Teil zu einem fertigen Bild und müssen dazu miteinander zusammen arbeiten.
Wichtig und eigentlich auch selbstverständlich ist gegenseitiger Respekt dem anderen gegenüber und Bereitschaft seinen Kollegen so gut wie möglich zu unterstützen. Eine gelöste und lockere Atmosphäre hilft allen Beteiligten, selbst wenn das auf einer professionellen Ebene auch ohne funktioniert.
Ich finde es sehr wichtig, dass alle beteiligten klar nach außen kommunizieren, was sie wollen und was sie stört oder was sie nicht wollen. Mit entsprechend höflicher Kritik sollte dann auch jeder umgehen können, ohne dass das Arbeitsklima darunter leidet.
Im großen ganzen habe ich nur positive Erfahrungen gemacht und bin mit meinen Modellen, mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe relativ zu frieden, da hier die Kommunikation immer gut funktioniert hat. Ich hoffe das bleibt auch so...
]]>Genauso ist es völliger Unsinn zu sagen: "Du bist zu alt zum modeln". Es gibt bereiche, wo ein gewisses Alter zwingend notwendig ist. Auch haben ältere Modelle oft deutlich interessantere Gesichter - das Leben hinterlässt Spuren und diese können sehr interessant sein.
"Gutaussehend" ist bekanntlich geschmacksache. Keine Frage: Es gibt sicherlich Menschen, die Merkmale haben, die der breiten Masse einfach gefallen und man sie damit als besonders "gutaussehend" bezeichnen kann. Doch für den Erfolg oder die Eignung als Fotomodel reicht das nicht. Fast noch wichtiger ist es, DIE Seiten an sich entsprechend gut präsentieren zu können, die besonders "schön" sind. Und hier fängt die Arbeit eines Models an.
Den wenigsten Models wurde es einfach in die Wiege gelegt auf einem Foto gut auszusehen. Dahinter steckt meistens viel Arbeit, Übung und jede Menge Erfahrung.
Gerade bei Schauspielern kann man das gut beobachten, da es ja gerade ihr Job ist, nach außen etwas vorzuspielen. Die Rolle, die sie verkörpern und die Eigenschaften, die sie herauskehren ist das, was bei den Betrachtern hängen bleibt: Die schönste Frau oder der coolste Typ bleibt keinem als solche(r) in Erinnerung, wenn die Rolle nicht entsprechendes transportiert hat.
Auch wenn wir das über die Generationen wieder an Bedeutung verloren hat: Einer der wichtigsten Dinge ist "Haltung". In Königshäusern ist es beispielsweise noch heute so, dass die Kinder von kindesalter an in Haltung geschult werden. Auch bei vielen Sportarten (Tanzen, Turnen, ...) ist Haltung ein wesentlicher Bestandteil der Punktnote im Wettkampf. Eine entsprechende Körperhaltung transportiert auch Stimmung und eine (neudeutsch) Message nach außen. Deshalb ist es für Models wichtig, das zu beherrschen. Neben professionellen Modelschulen bietet aber auch ein Spiegel in den eigenen vier Wänden eine einfache Möglichkeit sich davor präsentieren zu üben: Wie wirke ich auf andere?
Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema "Model Posing". Hier kann man sich Anregungen holen, welche Positionen gut aussehen und welche weniger gut. Diese kann man dann selbst an sich ausprobieren, im Spiegel bewerten und für sich selbst herausfinden, welche einem liegen und welche man besser bleiben lassen sollte.
Ähnlich verhält es sich mit Gesichtsmimik, bei der sicherlich eine gewisse Veranlagung ausschlaggebend ist. Aber auch hier kann man selber üben und trainieren.
Für Model-Neulinge ist es sicherlich sehr hilfreich sich selbst gut schminken zu können: Man kann dabei seine Schokoladenseite noch besser betonen und unliebsame Stellen versuchen zu verdecken.
Wer also nun ein gepflegtes Erscheinungsbild mit gekonntem Posing und Ausdruck vereinigen kann, ist in meinen Augen prinzipiell zum Fotomodel geeignet. Ob das Model dann auch Erfolg hat, ist wiederum eine andere Frage.
In diesem Sinne: Viel Erfolg und vorallem Spaß beim modeln.
Ich fotografiere schon seit über 10 Jahren digital. Die ersten 1-Megapixel-Bilder, die ich damals produziert habe, mussten natürlich unbedingt auf Papier - so wie man es aus analogen Zeiten eben gewohnt war. Ob die Bilder dann in 9x13 verpixelt oder von den Farben her völlig daneben lagen, war ein Glücksspiel. Heute ist das gottseidank anders - wirklich schlechte Abzüge gibt es quasi nicht mehr.
Wie unterscheidet sich nun ein professionelles Foto auf Papier von dem, was man sich bei den gängigen Discountern selbst "ausdrucken" oder bestellen kann?
Hier gibt es eine Reihe von grundlegenden Unterschieden:
Gundsätzlich gibt es zwei Verfahren, wie man Bilder zu Papier bringt:
Die klassische Ausbelichtung liefert typsche Fotos, wie man sie von früher kennt. Vorteile sind das robuste Äußere und die gute Qualität. Nachteilig sind die begrenzten Papierarten (glanz / matt / metallic) und die Größe bzw. Formate.
Hier sind die Stärken der Drucke: Es gibt unzählige Papiersorten in sehr vielen Formaten. Je nach Papiersorte entstehen sowohl optische, als auch haptische Effekte, die nur so zu erreichen sind. Da das Papier auch von Rollen gedruckt werden kann, sind damit sehr schön Panoramen von etlichen Metern anzufertigen - zu einem bezahlbaren Preis. Die Auflösung mit heutigen Druckern liegt sicherlich ausreichend hoch, so dass die Qualität auf entsprechendem Papier sogar die ausbelichteten Fotos übertrifft. Nachteilig ist die Haltbarkeit dieser Drucke. Die farbstabilen Tinten sind sehr teuer und ohne eine entsprechende Versiegelung nur bedingt haltbar (mechanische Abriebe, Feuchtigkeit, etc.).
Die Kosten (Anschaffung, Wartung u. Verschleiß, sowie Betriebskosten) für einen eigenen Großformat-Drucker lohnen sich nur bei sehr großen Stückzahlen. Außerdem hat man dann "nur" einen Drucker. Daher lasse ich das auch in einem entsprechenden Fachlabor lieber anfertigen. Hier habe ich zudem die Wahl zwischen Druck- und Ausbelichtung.
Im Internet gibt es eine Vielzahl von guten Anbietern, die hochwertige Abzüge/Drucke produzieren. Ich habe einige Erfahrung gesammelt und gebe diese bei meinen Papierbildern mit dazu. Dazu gehört vor allem die richtige Wahl des Papiers und die passende Art der Ausgabe (Druck/Ausbelichtung). Aber auch die Vorbereitung und entsprechende Aufbereitung eines Bildes spielt für das professionelle Ergebnis eine wichtige Rolle.
Natürlich sind professionelle Fotos auf Papier teurer, als beim Discounter ums Eck. Aber dafür bekommt man auch eine andere Qualität. Wer auf diese Qualität keinen Wert legt, kann seine Bilder selbst entwickeln/drucken (lassen). Für Schnappschüsse aus dem Urlaub ist das auch die günstigere Variante.
Wer allerdings ein wertiges Ergebnis auf Dauer haben möchte, empfehle ich eine professionelle Lösung, damit die Freude an dem Bild lange anhält.
Abschließend möchte ich noch einmal die Punkte aufzählen, die es zu beachten gilt:
Fragen und Anregungen gerne per Mail oder in den Kommentaren.
Leider habe ich weder ein schickes Making-Of Video, noch eine Bilderstrecke, die das ganze dokumentiert. Trotzdem möchte ich nach vielfachem Wunsch kurz erzählen, wie das so entstanden ist.
Angefangen hat es mit einem netten Modell, welches gerne neue Sedcard-Bilder hätte. Ich habe in meinem TfP-Ideen-Fundus mal rumgewühlt und das Wasserkleid-Bild rausgesucht und sie gefragt, ob sie das machen wolle. Sie war gleich begeistert und so haben wir uns dafür verabredet. Großes Lob an Model Stephanie an dieser Stelle - sie hat die Posen ziemlich schnell und gut umgesetzt, so dass wir dort sehr schnell eine Auswahl an Grundbildern hatten.
Der Aufwendigere und schwierigere Teil folgte nun: Ich musste ja die "Stoffteile" für das Kleid aus Wasser foto
grafieren. Ich hielt mich für ziemlich clever, dass ich nicht im Studio (mit Wanne und Folien) gemacht habe, sondern im Freien. Also Stative raus, Leinwand drauf und zum Wasserhahn...da hörte ich es schon: Nicht ganz so clever war es mit dem riesigen Segel den Wind nicht zu beachten; Denn so eine Leinwand mit gut 2,5m Breite und 2m Höhe ist doch ein ziemlich gutes "Segel". Und so wurtschtelte sich meine schöne Leinwandaufhängung einmal um die eigene Achse, zerbrach und die Leinwand lag zerissen auf dem Boden - samt Stative (grummel). Aber mit dem fertigen Bild vor Augen startete ich einen zweiten Versuch - aus Erfahrung lernt man ja bekanntlich und so klappte das dann auch.
Mit Fernauslöser und Wasserschalen versuchte ich nun mit Hilfe von zwei Blitzen die "Wasser-Stoffteile" zu fotografieren. Nicht einfach: Aber einige Stunden und etliche Liter Wasser später hatte ich einige brauchbare Wasserteile auf dem Chip.
Bevor nun die eigentliche Bildbearbeitung kommt, habe ich die Vorauswahl der Bilder getroffen. Es musste ja ein Model-Bild und die Wasserspritzer her. Beim Model habe ich ein Bild gewählt, welches eine gewisse Dynamik vermittelt und ich mir ein Kleid daran gut vorstellen könnte. Genaugenommen waren es dann 3 Bilder :)
Zunächst habe ich die Grundretusche für das Model gemacht: Haut, Haare, Körperformen, etc. :
Anschließend habe ich den Hintergrund bereinigt und einen ersten Farblook über das Bild und einen Hintergrund-Spot eingefügt, so dass das Bild für sich schon fertig ist:
Um später das Wasser in das Kleid einzubauen, habe ich diverse Kleider entworfen. Bin ja kein Fashion-Designer - aber einfach ein paar Kleider zur Auswahl über das vorhandene Bild gezeichnet, bis ich ein geeignetes Modell gefunden hatte:
Nun kam die mühselige Teil der Arbeit in Photoshop: Aber man entwickelt mit der Zeit Routine. Ich möchte euch mal kurz zeigen, wie ich da rangegangen bin: Ich habe die verschiedenen Wasser-Teile aus meiner Outdoor-Wasser-Spritzerei dazugeladen. Das sah dann bei jedem Wasserspritzer erstmal so aus:
Zunächst habe ich den Rand ohne Wasser weggeschnitten:
Je nach Ausgangsbild habe ich dann nach dem groben freischneiden die Bilder partiell aufgehellt/abgedunkelt und in verschiedenen Ebenen-Verrechnungen immer wieder beschnitten, bis ich einen freigestellten Wasserpritzer hatte:
Diesen habe ich dann in der Form etwas angepasst und an einer geeigneten Stelle im Kleid eingefügt. Das habe ich nun mit ca. 50-80 Wasserteilen wiederholt. Hier mal die ersten beiden Spritzer an den Rändern des Kleids:
(Das Grundbild habe ich etwas dunkler gemacht, damit man das Wasser besser sehen kann.)
Für den Hintergrund habe ich mich für dunkle Marmor/Beton/Stein-Materialien entschieden, da durch das dunkle die hellen Wasserflächen besser rauskommen. Anschließend wird das Bild noch mit ein paar Filtern durch Photoshop etwas aufgepeppt: Kontraste verstärken, Wasser schärfen u. Farblook aufsetzen, etc. Abschließend gibt es noch ein paar Lichteffekte und voilà das fertige Bild:
Auf der Suche nach Texturen bin ich schon vor geraumer Zeit auf "Flammen" gestoßen. Ich dachte, ich probiere das auch mal aus - im Prinzip gleiche Technik - nur eben mit Flammen:
Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, und ich sowas öfter schreiben soll, hinterlasst mir doch einfach ein paar nette Kommentare...
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Diesmal geht es um die Formate bei Portraitbildern: Hochformat oder Querformat - das ist hier die Frage.
Das klassische Portraitformat war jahrelang ein muss für Portraits: Durch das natürlich vorgegebene Größenverhältnis des menschlichen Körpers liegt es auch Nahe ein Portrait von oben nach unten auszurichten. Im Gegensatz dazu hat sich bei der Landschaftsfotografie das Querformat eingebürgert - auch wenn es hier nicht ganz so streng gehandhabt wurde. Auch deshalb haben sich mittlerweile die Begriffe Portrait und Landscape für die Orientierung z.B. beim Druck manifestiert.
Seit dem ich jedoch bei renomierten Fotografen gesehen habe, dass man auch durchaus Portraitbilder im Querformat anfertigen kann, finde ich dass das durchaus seinen Reiz hat und mir persönlich auch besser gefällt. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich nun nur noch im Querformat Portraits anfertige: Aber bei Motiven, wo es passt - warum nicht?
Hier mal ein Bild, das ich zwar im Querformat aufgenommen habe, aber im Beschnitt im Hochformat wirklich fast noch besser wirkt:
Umgekehrt ein Bild, bei dem der Platz in meinen Augen unbedingt notwendig ist:
Noch ein letztes Beispiel:
Beim Portrait-Format kann man einen Menschen "formatfüllender" aufnehmen. Die Möglichkeiten für gestalterischen Raum sind dafür beschänkt. Viele Portraits bekommen durch Rahmung, Passepartout oder Wand Raum um das Motiv - viele brauchen das. Warum nicht diesen Raum durch Wahl eines anderes Formats (Landscape/Querformat) schaffen. Durch entsprechende Lichtsetzung und Wahl des Hintergrunds kann man diesen freien Raum sehr schön nutzen, um das Motiv herauszustellen.
Was meint ihr dazu? Was ist eure Meinung? Habt ihr Präferenzen?
In Photoshop kann man sich mit wenig Aufwand eine Aktion erstellen, die einem hier bei der Suche des richtigen Bildschnitts etwas hilft. Nicht, dass es einem den Beschnitt vorgibt, sondern es ist vielmehr ein Hilfsmittel, um verschiedene Ausschnitte aus dem Bild in ihrer Wirkung zu betrachten und dann den für sich besten zu fixieren - quasi wie mit einer digitalen Schablone:
Als erstes legen wir uns eine neue, leere Ebene als oberste Ebene an. Diese wird mit schwarz gefüllt und der Ebenenmodus dieser Ebene auf "Multiplizieren" gestellt; Anschließend wird eine Ebenenmaske für diese Ebene angelegt (Alternativ kann man auch genausogut eine Füllebene mit Volltonfarbe Schwarz anlegen, auch hier gleich Füllmethode "Multiplizieren" angeben):
Das Ergebnis ist ein schwarzes Bild: Toll....moment: Der Clou kommt erst noch. Nun erstellen wir mit dem Formen-Werkzeug ein Rechteck auf der Ebenenmaske (als Vordergrundfarbe sollte scharz eingestellt sein). Das maskiert nun einen Teil der "schwarzen Abdeckung" aus und unser Ursprungsbild kommt wieder zum Vorschein.
Wichtig ist nun vor dem nächsten Schritt die Verknüpfung der Ebenemaske aufzuheben. Dazu klickt man auf das "Kettensymbol" zwischen Maske und Ebene. Dieses verschwindet dann.
Jetzt können wir mit dem Verschiebenwerkzeug bzw. mit dem Transformationswerkzeug die Maske auf unserem Bild solange in Form und Platzierung verändern, bis wir einen Bildausschnitt gefunden haben, der uns gefällt, um dann mit dem Crop-Werkzeug das Bild zu beschneiden.
Übrigens können wir auch andere Maskenformen aus dem Formenwerkzeug verwenden, um so eine Art Rahmen zu erzeugen.
Viel Spaß beim Nachmachen und Experimentieren...
]]>heute will ich mal kurz erzählen, was ein Assistent aus meiner Sicht tun sollte und welche Ansprüche ich daran habe.
Generell finde ich nicht, dass Assistenten reine "menschliche Stative" oder Lastenträger sind. Sie sind auch keine minderwertigen, dumme "Hanseln", die einfach nur gehorchen sollen. Im Gegenteil:
Ein Assistent soll dem Fotografen (also mir) bei seiner Arbeit helfen. Dazu gehört in erster Linie das Interesse an der Sache an sich. Wer keinen Spaß an der fotografischen Arbeit hat, ist auch als Assistent nur bedingt zu gebrauchen. Das ist für mich eine Grundvoraussetzung. Alles andere kann man lernen. Ansonsten sollte ein Assistent natürlich ein gewisses Grundwissen der Fotografie haben: Licht (Blitze, Lichtformer, Reflektoren), Werkzeuge (Stative, Belichtungsmesser, Objektive) und einigermaßen Sicher im Umgang mit diesen Dingen sein.
Welche Arbeiten/Aufgaben gehören nun zu den Tätigkeiten eines Assistenten?
Anfangen tut das meistens mit dem Aufbau. Hier gehören natürlich Schleppen der Ausrüstung und Aufbau des Equipment dazu: Viele Dinge sind einfach alleine schwierig und lassen sich zu mehreren ruck-zuck erledigen. Genauso das Aufstellen von Stativen, beschweren dieser und Aufbau und Montage der Beleuchtungsanlage (Lichtformer, Reflektoren, etc.). Gleiches gilt für den Abbau. Ich packe da immer mit an, weil es soll ja nur schnell gehen und ich sitze nicht nebendran und ergötze mich an der Arbeit anderer.
Als nächstes habe ich gerne jemanden, der mir beim Einstellen des Lichts hilft. Entweder als "Beleuchtungspuppe" oder jemand, der die Lichtquellen verändert, ohne das ich immer meine Position und Haltung verändern muss. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern einfach mit dem praktischen Nutzen, dass ich meinen Standpunkt nicht verändern will, sondern nur das Licht sich ändern soll. Hier hilft es ungemein, wenn der Assistent auch etwas mit denkt und auch seine Meinung zum Setup mit einbringt. Oft sehen vier Augen einfach mehr als zwei.
Während des eigentlichen Shootings sind es oft die Kleinigkeiten, die mir manchmal fehlen: Wenn ich mal wieder schweißgebadet auf dem Boden liege und in einer sehr unbequemen Position feststelle, dass ich noch ein wenig mehr Aufhellung von der Seite bräuchte, oder jemanden, der dem Model etwas vormacht.
Auch durchaus praktisch: Wenn der Assistent (oder ist er dann assistierender Fotograf? :-) die Rolle des Bildmachens übernimmt und ich mich auf Licht und Anleiten konzentrieren kann.
Was ich mit all den Worten zum Ausdruck bringen will: Man ist ein Team und arbeitet zusammen, um das bestmöglichste Ergebnis herauszuholen!
Was ich persönlich, unabhängig von alle dem verlange bzw. erwarte: Zuverlässigkeit und hinreichend exaktes Arbeiten. Dazu gehören im wesentlichen Pünktlichkeit und Sorgfalt im Umgang mit der Ausrüstung. Im Umgang mit anderen Menschen ist ein gepflegtes, äußeres selbstverständlich.
Vielleicht hat ja mal jemand Lust mir zu assistieren?
In diesem Sinne...
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Ich nutze schon seit längerer Zeit ein Wacom Intuos A4 Zeichentablett und bin damit sehr zufrieden. Composingarbeiten gehen damit genauso gut zu erledigen, wie Beauty-Retusche an Fotos. Der große Vorteil eines Tabletts: Mit Stift lässt sich deutlich leichter und intuitiver "malen", als mit der Maus: Deckkraft und/oder Radius lassen sich durch Stiftdruck leicht variieren. So kann man z.B. sehr leicht in mehreren Schritten "Farbe" auftragen.
Sei es drum: Ich habe mir nun noch ein Wacom Bamboo zugelegt um das für "einfache" Aufgaben bei der täglichen Arbeit als Mausersatz zu nutzen. Wie sich das gemacht hat und wie gut der "Ersatz" klappt könnt ihr nun hier lesen:
Ich habe das Bamboo an einen Windowsrechner angestöpselt. Einfach komplettes Softwarepaket aus dem Internet runtergeladen (inkl. Treiber), installiert und schon kann es losgehen.
Die Einstellungen sind recht vielseitig:
Die 4 Tasten lass
en sich für etliche Funktionen belegen, so dass man die wichtigsten Aktionen direkt per Klick ausführen kann. Die Tasten liegen ergonomisch sehr geschickt auf der Seite, so dass man sie mit dem Daumen gut auch einhändig erreichen kann. Übrigens auch gespiegelt für Linkshänder einstellbar!
Die Stiftoptionen bieten einem die Möglichkeit die Empfindlichkeit und den Modus für die Spitze(n) einzustellen. Die Spitze wirkt etwas plastikhaft, aber trotzdem ordentlich und ist für den Normalgebraucht auch ausreichend gut aufgelöst. Kleinere Skizzen kann man ebenfalls damit anfertigen. Der Unterschied zu einem Intuos-Tablet ist allerdings dann doch recht groß: Sowohl die Stifthaptik, als auch die Auflösung machen sich hier stark bemerkbar. Aber ist ja auch ein Preisunterschied.
Die Fläche selbst ist auch für 2 Monitore ausreichend groß, so dass man hier bequem über die komplette Fläche fahren kann. Mit dem "Mausmodus", bei dem man immer wieder abhebt und neu ansetzt bin ich persönlich nicht klar gekommen - kenne das aber auch von meinem Inutos nicht anders.
Die Einstellungen für die Touchfunktionalität haben nicht so großen Einfluss auf die Bedienung - die Standardwerte sind relativ gut und das Touch-Feeling ist ok. Nicht vergleichbar mit den glasigen Apple-Touchpads, aber für ein gelegentliches Benutzen durchaus brauchbar.
Die Möglichkeiten für die Gesten sind relativ gut ausgebaut für so ein "billiges" Gerät: Der Rechtsklick funktioniert sehr zuverlässig und intuitiv. Das Scrollen ist etwas "schleppend" - aber funktioniert auch. Für "Drehen" und "Zoomen" habe ich nicht so viel Anwendungen. Vier-Finger-Gesten sind schon etwas akrobatisch.
Ich persönlich habe die Aktivierung der Touch-Eingabe zum toggeln auf einen der Tasten gelegt, da ich manchmal nicht will, dass mein nervöses trommeln auf dem Tablet irgendwelche Aktionen auslöst :)
Anwendung für das Popup-Menü habe ich noch nicht. Ich habe mir mal ein paar Anwendungen "draufgelegt". Aber bisher starte ich sie noch (wohl mehr Auswohnheit) über die Taskleiste.
Das Popupmenü muss man erst aktivieren. Ich habe den rechten/oberen Stifttaster dafür gefunden. Dieser ist allerdings etwas schwer zu bedienen, da etwas hoch gelegen für meine Handergonomie.
Für Textfelder/Editoren/Schreibprogramme erscheint in Cursornähe ein Symbol, mit dem man die "Handschrift"-Eingabe starten kann. Es erscheint dann ein Fenster, in das man schreiben kann - die Schrifterkennung geht recht schnell und erstaunlich zuverlässig - dann kann man den geschriebenen und erkannten Text einfügen. Nett- auch wenn ich es nicht nutze.
Weitere Funktionen: Das dazugehörige Baboo-Dock ist eine feine Schnellstart-Box, in der man nicht nur eigene Programme ablegen, sondern auch die Apps von Wacom direkt installieren kann. Vorinstalliert ist das Notizbuch "Bamboo Paper", in dem man sich kleinere Sachen notieren und skizzieren kann. Dazu installiert habe ich noch folgende Helferlein:
Das "Malprogramm" Sumo Paint überzeugt als echtes Paintprogramm mit mehreren Ebenen (inkl. Ebenenmodi) und Pinselwerkzeugen:
Das andere ist der "Doodler", mit dem man recht nett echt aussehende Bleistift-Skizzen machen kann. Der Export über Email oder Datei geht auch und damit das ideale Mittel zum "Scribbeln" ;-) oder bei Präsentationen visuell etwas verdeutlichen kann.
Alles in allem bin ich mit dem Produkt sehr zu frieden. Und für ca. 40.- Euro, die ich dafür bezahlt habe durchaus eine Alternative zur Maus, zumal man damit auch mal schnell was per Hand schreiben (z.B. Unterschrift) oder zeichnen (Skizzen anfertigen) kann.
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Lohnt sich eine Visagistin bzw. Visagist?
Viele Modelle (gerade Anfänger) behaupten von sich, sich gut zu schminken und ihre Haare schön machen zu können. Das ist durchaus richtig und ich will auch keinem Modell absprechen, dass es sich nicht wunderschön herrichten kann. Aber gerade für Sedcardfotos reicht ein "normales" Makeup oft nicht aus. Moderne Kameras und gutes Licht lassen viele "Mängel" schnell hervortreten, die ein perfektes Ergebnis mindern. Eine gelernte Visa mit entsprechender Ausrüstung macht hier viel aus. Abgesehen von künstlichen Wimpern und anderen Accesoires, können zwei gelernte Hände rund um den Kopf viel zaubern, was sich bei den Bildern am Ende bezahlt macht.
Als Bildbearbeiter kann ich natürlich jede Menge hinterher digital machen. Allerdings mache ich das bei einer begrenzten Auswahl gerne. Werden Makeup und Haare vorher perfektioniert, sieht man das auf allen Bildern.
Bei TfP-Arbeiten rate ich den Modellen für die meisten Projekte zu einer Visa. Ist das Projekt interessant, findet sich vielleicht auch eine Visa, die das ebenfalls zu Aufbesserung ihrer Sedcard kostengünstig macht. Ansonsten kann ich den Modellen nur raten in eine Visa zu investieren. Bilder für eine Sedcard sind das Aushängeschild und das Modell profitiert sicherlich davon.
Kosten: Bei TfP-Arbeiten bin ich in der Regel der Meinung, dass das Model sich um ihr Erscheinungsbild selbst kümmern muss. Dazu gehören nicht nur Outfit und Körper, sondern auch Makeup und Haare. Sollte das Model eine Visa wünschen, finde ich es vollkommen normal, dass das Modell auch die anfallenden Kosten dafür übernimmt. Für Licht, Location und Foto ist schließlich der Fotograf zuständig.
Bei Auftragsarbeiten bietet der Fotograf üblicherweise ein Komplettpaket an: Dazu gehört auch eine Visagistin oder ein Salon, bei dem die Arbeiten unmittelbar vor dem Shooting durchgeführt werden. Selbstverständlich ist es immer möglich seine eigene Visagistin mitzubringen.
Bei TfP-Projekten kann der Fotograf auf Wunsch sicherlich eine Visagistin empfehlen, mit der er bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Über die anfallenden Kosten sollte vorher klar und deutlich gesprochen werden. Idealerweise unterhalten sich Visa und Model vor dem Shooting, um eventuelle Fragen direkt zu klären.
Model: Sabine, Hair & Makeup: Sonja Ziegler
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Bei Fragen, bitte einfach hier stellen. Viel Spaß mit den Haaren...
Start im März - aktuelles gibt auf meinen Facebook-Profil: http://www.facebook.com/pages/KHPhoto/134879883255307
Dort gibt es auch die Neuerungen und Infos für die neuen Inhalte hier.
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Zunächst muss man sagen, dass ich eine "bessere Lösung" für meine Systemblitze gesucht habe, vielmehr um folgende Nachteile der Systemblitze für mich zu verbessern:
Also entstanden dadurch meine Anforderungen für die Studioblitze:
Was mich weniger stört - und ich mir aber sicherlich mit Studioblitzen ebenfalls erkaufe:
Da die Porty-Lösungen mir zu teuer waren, habe ich mich für einen Generator Explorer XT für die mobile Stromversorgung entschieden. Habe nun schon ein paar Shootings damit gemacht und er ist noch nicht leer
Folgende Kompaktblitz-Geräte habe ich mir angeschaut u. teilweise auch mit gearbeitet:
Mein absoluter Favorit ist Hensel (gewesen). Leider - ebenso wie Multiblitz war mir das zu teuer. Vergleichbare Elinchrom-Geräte sind ein ganzes Stück billiger. Walimex macht einen guten Eindruck, aber leider habe ich in den letzten Jahren zu oft zu asiatischer Billigware gegriffen und mich im Nachhinein doch für Markenprodukte entschieden, so dass ich diesmal das Experimentieren mit der Billig-Ware nicht wagen wollte; Zumal die Lichtformer ja nicht immer wirklich kompatibel sind. Interessant war auch der MB-500 von Priolite. Aber hier haben mich der Preis, das Gewicht und der integrierte Akku letztendlich doch abgeschreckt. Ansonsten ein sehr interessanter Blitz.
Elinchrom bietet hier einen guten Kompromiss. Ich habe mich wegen der integrierten Funkfernbedienung (nicht nur Auslösung), den anderen technischen Daten und nichtzuletzt wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses für die BXRi-Serie entschieden.
Die Blitzköpfe kommen in einer ordentlichen, platzsparenden Tasche und machen auf den ersten Blick einen etwas "plastiken" Eindruck. Eine Glühbirne als Einstellicht mutet auch erstmal etwas komisch an, funktioniert aber
Die Bedienung erfolgt über Taster auf der Rückseite des Kompaktblitzes. Das zunächst recht übersichtliche Teil entpuppt sich jedoch als echter Knöpfe-Urwald, wenn man den Blitz konfigurieren will: Hier empfiehlt es sich das zweiseitige Merkblatt (Quickguide for prorgammable BXRi features) runterzuladen, auszudrucken und in die Tasche zu den Blitzköpfen zu packen.
Die Einstellungen werden über mehrere Menüs und deren Submenüs erreicht. Dazu muss man diverse Tastenkombinationen oder einzelne Tasten verschieden lang drücken. Die Untermenüs muss man dann über eine weitere Taste durchschalten. Man kann sich zwar Eselsbrücken bauen, da die Tastenkombinationen themenorientiert vergeben sind, aber es bleibt ein Ratespiel ohne Anleitung. Die einzelnen Einstellungen sind mit der Segmentabzeige mit Buchstaben versehen, die jedoch nicht immer selbsterklährend sind. Andererseits muss man an den Einstellungen selbst auch nicht immer rumspielen - Frequenz und Kanal bleiben i.d.R. gleich.
Ich trauere immer noch ein wenig dem Einstellrad von z.B. Hensel/Multiblitz hinterher, da das drücken der Tasten bei Elinchrom meistens eine zweite Hand erfordert, die dagegen hält. Auch schnelles Verstellen ist mit einem Drehrad einfacher. Aber mit der Fernbedienung muss man ja nicht ständig an die Taster ran.
Damit bin ich auch schon bei der Fernbedienung selbst. Diese läuft mit einer Knopfzelle, die ich mir als Ersatz gleich noch einmal bestellt habe. Die ausklappbare Antenne macht durchaus Sinn, wenn man etwas weiter weg ist, aber der Gesamteindruck ist viel "Plastik". Die Tasten lassen sich nicht immer gut drücken, da es zwei Gummitaster sind, die ziemlich plan im Kunststoffgehäuse sitzen. Sie bieten auch nicht wirklich eine Rückmeldung über ausgrführten Druck, so dass man sich darauf verlassen muss, dass es vielleicht getan hat.
An Lichtformern sind im bestellten Set relativ kleine (ca. 65cm x 65cm ), quadratische Softboxen dabei, allerdings ohne Zwischen-Diffusor.
Die mitbestellte 135cm-Rotalux-Octabox mit dem wirklich tollen Speedring ist zwar beim Erstaufbau eine echte Viecherei (hauptsächlich auf meine mangelnde Erfahrung zurückzuführen), aber dann kann man sie super wieder zusammenlegen und in der dazu passenden Tasche verstauen.
Die vorhanden Schirme passen leider nicht - Elinchrom verkauft hier eigene, mit etwas dünnerem Schaft, die durch den Blitzkopf direkt gesteckt werden können und nicht am Neiger befestigt werden. Das ist zwar ärgerlich, aber ich finde die Idee ganz gut, dafür in diese Öffnung auch wechselbare Streuscheiben ein zu stecken, die eigentlich für den Einsatz im Beautydish gedacht sind, aber sich auch für die Octabox, Softboxen oder andere Lichtformer eignen. Diese Streuscheiben gibt es in Weiß, Transparent, Gold u. Silber.
Der Beautydish (silber) + "Bettlaken" zum drüberspannen bietet natürlich nicht ganz das Licht dessen von Hensel - aber kostet dafür auch nur einen Bruchteil davon. Nicht ganz optimal, dass man immer die Streuscheibe abziehen muss, bevor man den Beautydish abnehmen kann. Auch blöd: Es gibt keine (bezahlbare) Wabe als Einsatz dafür.
Überhaupt tut man sich mit Waben bei Elinchrom-Lichtformern etwas schwer. Es gibt zwar Waben als Zubehör, die aber astronomisch teuer sind. Hier habe ich dann (notgedrungen) Drittanbieter "Billigware" bevorzugt, die aber ihren Dienst auch einigermaßen tut (you get what you pay for).
Meine Hauptängste im Vorfeld betrafen das Elinchrom Bajonett, über das man viel schlechtes liest. Jetzt, wo ich es in Betrieb habe, kann ich die Kritiken nachvollziehen. Aber man muss dazu sagen, dass es sich einspielt. Es wird sowohl leichtgängiger als die Neuprodukte es sind, als auch die eigene Fertigkeit steigt mit der Übung. Einzig bei den Drittanbieter-Speedringen, die keine einfache/ordentliche Arretierung gegen das Verdrehen haben, ist es etwas schwierig den Speedring so zu befestigen, dass er sich beim aushaken des Bajonettes nicht mitdreht.
Das Einstell-Licht besteht werkseitig aus Glühbirnen, die man jedoch mit einem ca. 35 Euro teuren Adapter (Adapter E27-GX 6.35) auf Halogen-Stift-Leuchtmittel umrüsten kann. Oder man besorgt sich die Halogen-Leuchtmittel mit entsprechendem E27-Gewinde (z.B. die OSRAM Eco 64402 150 Watt). Hier muss man nur auf die Leistung achten, damit die Fassung nicht zu heiß wird und Schaden nimmt.
Ich habe meine Ausrüstung bei der Fotowerkstatt-Mainz bestellt - einfach deshalb, weil alles Verfügbar war, was ich wollte und einigermaßen in der Nähe sind, so dass ich notfalls auch hinfahren könnte. Lieferung ging zügig und Ansprechpartner ist wirklich immer jemand da u. macht einen kompetenten Eindruck.
Leider ist der Skyport-Receiver bereits nach wenigen Shootings aus unerklärlichen Gründen am Hotshoe der Kamera einfach gebrochen (zumindest der Kunststoff - funktioniert hat er noch). Anruf bei meinem Handler ergab, dass das bei solchen Geräten für den professionellen Einsatz nicht passieren dürfe und man bat mich ihn einzuschicken. Auf Rückfrage, ob ich vorab ein Austauschgerät bekommen könnte, kam innerhalb von 2 Werktagen direkt von Profot-Deutschland (Elinchromvertretung in D) der Ersatz. Das nenne ich vorbildlich und echten Service - sowohl von meinen Handler, der das alles organisiert hat, als auch von Elinchrom selbst.
Zum Aufhellen, Haarlicht, Hintergrund- oder Effektbeleuchtung sind die Systemblitze durchaus noch gut geeignet und als Ergänzung zu den Studioblitzen noch verwendbar. Damit das auch gut funktioniert, sollte man diese auf "Slave über Photozelle auslösen" (bei den Nikon SB900 heißt das "SU-4 mode") stellen. Die Leistung muss dann natürlich manuell eingestellt werden.
Ich bin sowohl mit den Kompaktblitzen von Elinchrom BXRi 250/500, als auch mit den Lichtformern recht zufrieden. Wenn Geld keine Rolle spielt, hätte ich mir Hensel o. Multiblitz gekauft, vielleicht auch eine Porty-Lösung. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist gut und bei begrenztem Budget kann ich Elinchrom als Markenprodukt bis jetzt durchaus empfehlen.
Ich hoffe ich habe dem einen oder anderen, der auch vor einer Kaufentscheidung steht ein wenig was von meinen Erfahrungen mitgeben und wenn ich noch Fragen beantworten kann, mache ich das gerne.
Ich würde mich sehr freuen ein paar Kommentare hier zu lesen, ob das jemandem geholfen hat.
Schönes Licht!
Euer
Knut
]]>Los gehts:
Wenn euch das gefällt freue ich mich über ein paar Kommentare.
Euer
Knut
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Die Qualität des Videomaterials ist gut - allerdings keine "Spielfilm"-Qualität, was aber dem Inhalt keinen Abbruch tut; Auflösung und Verständlichkeit sind einwandfrei. Schön finde ich, dass Calvins lockere und sympathische Art immer vorhanden ist - nichts ist aufgesetzt oder wirkt gestellt; Eben so wie man ihn kennt.
Die DVD ist keine Anfänger-DVD. Das betont Calvin auch in seinem Blog/Podcast mehrfach. Es werden hier keine Grundlagen-Techniken im Detail besprochen, mit welchem Mausklick man welchen Effekt verändert. Vielmehr geht es um den Einsatz verschiedener Techniken um das fertige Ergebnis zu erreichen. Wer genau wissen will, wie diese Techniken durchzuführen sind, dem empfehle ich Calvins andere zahlreiche DVDs, in denen das genau und Schritt für Schritt erklärt wird. In dieser DVD geht es darum zu lernen, wie ein Bild (Projekt/Auftrag) von der Vorbereitung bis hin zum Ergebnis entsteht. Dabei sind vier Auftragsarbeiten aus dem Berufsleben eines Calvin Hollywood exemplarisch herausgegriffen worden:
Jedes Thema ist mit einer Einführung versehen, in der kurz und knapp erzählt wird, um was es im folgenden geht. Anschließend werden die Vorbereitungen (Outfit, Styling) besprochen, um dann ans eingemachte zu gehen. Calvin erklärt das Set inkl. Beleuchtung und zeigt, wie er die Fotos macht. In der anschließenden Bildauswahl stellt er kurz die Bilder vor, die er aus dem Shooting ausgewählt hat. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr Details gewünscht, warum er nun gerade diese Version herausgesucht hat und wie der Auswahlprozess selbst stattgefunden hat und wie die anderen Ergebnisse des Shootings aussahen. Denn gerade hier tun sich sicherlich viele schwer, das Bild bzw. die Auswahl heraus zu deuten.
Im folgenden geht es dann um das Photoshop-Handwerk. Dazu öffnet er das fertige Bild und erklärt die Verwendung jeder Ebene kurz. Dabei sind die einzelnen Schritte sehr schön durch Ebenengruppen strukturiert und er zeigt auch jeweils das Vorher-Nachher bei jedem Schritt und auch im Gesamtkontext. Genau hier ist das Tempo besonders gut gelungen, wenn man berücksichtigt, dass es keine Photoshop-Anfänger-DVD ist. Der geschulte Photoshopler kann gezielt die Schritte verfolgen, ohne das man aufgehalten wird durch ein Step-By-Step-Tutorial, was man an dieser Stelle bereits beherrschen sollte. Bei ausgewählten Techniken wiederholt er kurz auf einer neuen Ebene die durchgeführten Schritte.
Was sich sowohl in der Inhalts-Übersicht und in den Beispiel Videos auf seinem Blog nicht unbedingt zeigt, sind die vielen kleinen wertvollen Tips zwischen den Zeilen, die ich persönlich besonders wertvoll finde. Ob bewusst oder unbewusst - er hat mir damit die eine oder andere Unterstützung geliefert, mit der sich die Scheibe schon bezahlt gemacht hat. DANKE Calvin!
Calvin versprach mir Fragen, die beim Schauen der DVD noch auftauchen gerne zu beantworten. Das sind bei ihm keine Floskeln: Er kümmert sich wirklich darum entstandene Fragen zu klären. Echt cool: Thumbs up!
Alles in allem eine tolle DVD mit voller Kaufempfehlung von mir!
Beziehen kann man die DVD bei ihm direkt oder den Inhalt auch über Video2Brain.
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Ich habe nun das Dokument dupliziert, da der HDR-Effekt auf einer Ebene nicht möglich ist. Im neuen Dokument habe ich nun über "Bild->Korrektur->HDR-Tonung..." den HDR-Effekt erzeugt. Dabei kann man ruhig kräftig reinlangen, z.B. den Preset "Stärker gesättigt" verwenden:
Das Ergebnis dann kopieren (mit Cmd/Ctrl-A alles selektieren und dann mit Cmd/Ctrl-C kopieren) und als Ebene im Originaldokument wieder einfügen. Dabei den Ebenenmodus auf "Weiches Licht" setzen.
Durch das Reduzieren der Deckkraft verschwinden nun weitgehend die beim HDR-Effekt leicht entstehenden "Schein-Effekte" um die Kanten, die Kontrast- und Sättigungsverstärkung des HDR-Effekts bleibt jedoch erhalten:
Nun habe ich das gleiche noch einmal gemacht, diesmal jedoch mit dem Ebenenmodus Luminanz.
Viel Spaß beim nachmachen!
Hier nochmal der Vergleich zum Original:
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