Der Anfang: MenschenfotografieAller Anfang ist schwer. Viele Fotografen die in die Menschenfotografie einsteigen wollen, haben Startschwierigkeiten. Wie es bei mir angefangen hat und wie man am besten vorgeht, möchte ich heute mal rückblickend erzählen.
Meine Motivation war vielleicht eine etwas andere, als für viele Quereinsteiger: Ich brauchte Rohmaterial für meine Photoshop-Bildbearbeitungen. Mein Entschluss, mir für erste Gehversuche ein eigenes Modell zu suchen, stellte sich jedoch als weitaus schwieriger heraus als ich dachte: Freunde und Bekannte waren zwar sehr hilfsbereit, aber leider auch sehr ungeduldig. Denn jedes Model weiß, dass es sehr anstrengend sein kann für einen (auch noch ungeübten) Fotografen Modell zu stehen. Heute sehe ich die Arbeit eines Models daher mit ganz anderes Augen: Modeln heißt alles andere, als nur "hübsch rumstehen" und ich weiß mittlerweile sehr wohl die Vorzüge eines professionellen Models im Vergleich zur "Bekannten von nebenan" :) zu schätzen.
Als ich dann in den bekannten Internet-Modelbörsen auf die Suche gegangen bin, suchte ich mir nun direkt Modelle aus dem näheren Umkreis und fragte an, ob sie auf ein sogenanntes TfP-Shooting Lust hätten. Die Ernüchterung folgte umgehend: Eine Absage nach der anderen - viele Anfragen blieben ganz unbeantwortet. So nach und nach entwickelte ich ein Gefühl dafür, WAS genau das Problem war:
Also habe ich langsam mit einfachen Portraitaufnahmen angefangen und weiterhin versucht Modelle für meine Zwecke zu gewinnen. Der Trick war letztendlich Modelle zu finden, die ein vergleichbares Sedcard-Niveau hatten wie das meine: KEINS :) Die Motivation für das Modell: Ein paar Bilder bekommen, die ihre Sedcad aufbessert - das kann man auch so erklären und durchaus dazu stehen, dass man Anfänger ist. Die Ausbeute meiner ersten Shootings war sicherlich auch nicht weltbewegend. Aber ich merkte schnell, dass mit steigender Anzahl meiner guten Sedcard-Bilder, die Anzahl der Absagen sank und die "Qualität" der Modelle stieg. Während meiner ersten Shootings, habe ich dann immer wieder meine Sedcard aktualisiert, um immer nur die besten Ergebnisse dort aufzunehmen. Dabei ist es wichtig eine gute Mischung zu finden: Nicht nur die Top-Bilder bringen es, sondern auch die Anzahl ist am Anfang entscheidend. Neue Modelle müssen sehen können, dass es nicht nur ein Shooting war, dass ich bisher hatte.
Wer sich hier nicht sicher ist und Unterstützung sucht, kann gerne einen persönliches Coaching bei mir buchen. Bei Interesse bitte eine Nachricht an mich.
Schlüsselwörter:
Fotografie,
Model
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