Homepage für Model, Visa & Fotograf

June 19, 2012  •  Kommentar schreiben

haberkant.de khphoto.de wissenstransfertag-mrn.de antonia-heuchmer.de sb-makeup.de

 

 

Tatsächlich besteht immer wieder der Wunsch nach einer eigenen Homepage. Trotz der Zeiten von Facebook und Twitter wollen Models, Visagisten und Fotografen ihre Bilder gerne auf einer eigenen Internetseite vorstellen. Welche Möglichkeiten es gibt und was du dazu alles brauchst möchte ich hier mal erläutern.

Du überlegst gerade, ob du dir eine eigene Internetseite zulegen solltest? Dann helfen dir folgende Informationen vielleicht weiter.

Die erste Frage, die du dir stellen solltest ist die Frage nach dem Inhalt: Geht es dir nur darum ein paar Bilder zu veröffentlichen und etwas über dich zu schreiben im Sinne einer digitalen Sedcard oder Visitenkarte? Oder möchtest du eine Interaktion mit den Besuchern der Seite erreichen (Bewerten, Kommentieren, etc.) und selber Inhalte verfassen; Zum Beispiel im Rahmen eines Blogs.

Sedcard

Einfachste Form: Ein Bild einer Sedcard

Warum ist das die grundlegende Frage? Was hat das mit der Homepage zu tun? - Ganz einfach: Für eine Homepage gibt es verschiedene technische Lösungen (s. unten). Diese kosten je nach Möglichkeiten unterschiedlich viel Geld. Deshalb ist es sinnvoll sich vorher  die genauen Anforderungen zu überlegen, die man an seine Homepage hat.

Um es dir etwas zu erleichtern, habe ich eine Reihe von Fragen erstellt, die Helfen die richtige Entscheidung zu treffen:

  • Welche/wie viele Seiten möchte ich auf meiner Homepage haben?
    Start-/Willkommens-Seite, Kontakt, Impressum, Sedcard, Galerie, Blog, ...
  • Was ist das maximale Budget?
  • Wer Pflegt die Seite?
  • Welche Ansprüche hast du an das Layout/Design?
  • Benötige ich Formulare für meine Besucher: Kontaktformular, Kommentare zu Bildern, etc.
  • Benötige ich ein Shop-System um etwas bestellen zu können?
  • Benötige ich eine Terminverwaltung um Termine mit meinen Besuchern abzugleichen?
  • Wie häufig ändern sich Inhalte (neue Texte, Änderung von Angeboten, aktuelle Angebote, Tagesangebot, neue Bilder, etc.)

Was benötigst du alles für eine eigene Homepage:

  • Domain
  • Webspace o. ähnliches

Beides bekommst du bei sogenannten Providern. Davon gibt es viele - bessere und leider auch schlechtere. Über die einzelnen Konditionen musst du dich informieren oder jemandem Vertrauen, der entsprechend Erfahrung hat. Wie bei vielen Dingen ist auch hier das preisgünstigste Angebot nicht immer das Beste.

Domain

Eine Domain ist die Adresse, mit der du im Internet erreichbar bist: Zum Beispiel bei mir khphoto.de. Der Name setzt sich aus einem persönlichen, frei wählbaren Namen und einer Domain-Endung zusammen. Die Domain-Endung ist in Deutschland üblicherweise ".de". Für Firmen und kommerzielle Einrichtungen hat sich ".com" etabliert. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Endungen. Die preisgünstigste Variante mit zurzeit ca. 50 Cent ist jedoch hier bei uns in Deutschland ".de".

Auch wenn der Name frei wählbar ist, darf es ihn nur einmal pro Domain-Endung geben. Hier mahlt der zuerst, der zuerst kommt. Bei der Registrierung einer Domain kannst du prüfen, ob dein Wunschname noch frei ist.

Wie wähle ich den Namen? Hier kann man entweder seinen echten Namen verwenden (glücklich schätzt sich der, der nicht gerade "Hand Müller" heißt), oder einen Namen, der ein Angebot beinhaltet (z.B. "aktfotografie-guenstig.de", oder "landschaftsfotografie24.de"). Groß-/Kleinschreibung spielt hier keine Rolle.

Es ist durchaus auch üblich, dass man mehrere Namen registriert, die aber alle zur gleichen Homepage führen. So kann man sicherstellen, dass nicht ein anderer einen vergleichbaren Namen hat.

Für die Domain bezahlt man neben einer Bereitstellungsgebühr auch eine monatliche Gebühr, solange man die Domain registriert hat. Hat man mehrere Domains registriert, zahlt man natürlich pro Domain.

Nicht nur die Homepage ist darüber dann erreichbar, sondern auch Emails können an diese Adresse geschickt werden: Zum Beispiel [email protected] oder [email protected].

Wer auf eine eigene Domain verzichten kann hat noch die Möglichkeit eine Subdomain zu reservieren. Beispiel:
Wordpress.com bietet eine solche Möglichkeit an. Damit kann man sich kostenlos "meinname.wordpress.com" registrieren. Emails dahin verschicken geht natürlich nicht.

Webspace

Unendliche Weiten

Du benötigst nicht nur einen Namen, unter dem du im Internet erreichbar bist, sondern auch noch einen Platz, auf den deine Dateien (Bilder, Texte, etc.) abgelegt werden. Für diesen Platz zahlt man ebenfalls eine monatliche Miet-Gebühr, abhängig von der Größe und den Funktionen, die dazu gehören:

  • Datenbanken (mySQL)
  • Programmierschnittstellen (PHP, CGI, PERL, etc.)
  • Fertige Skripte (Wordpress, Foren, Wörterbücher, Wikipedia, etc.)
  • ...

Da die zusätzlichen Funktionen maßgeblich die Möglichkeiten und auch den Mietpreis bestimmen, solltest du dir vorher gut überlegen, was du wirklich brauchst oder haben willst. Danach richtet sich dann die Technik der Homepage und daraus ergeben sich  die Anforderungen bzw. Bedürfnisse an die Zusatzfunktionen, die du benötigst.

Technik der Homepage

Jemand, der noch nie was mit Programmierung und Webseiten gemacht hat, sollte sich hier helfen lassen, weil nichts davon für den Laien so ganz einfach ist.

Eine schicke, komplett individuell programmierte und mit eigenem Design entworfene Homepage kostet schnell einige tausend Euro. Aber es geht auch deutlich billiger, wenn man mit fertigen Komponenten arbeitet und auch bereit ist ein paar Kompromisse einzugehen:

Es gibt fertige Systeme, die man installieren kann und kann dann über den Browser dieser konfigurieren und mit Inhalten füllen. Solche Systeme nennt man "Content Management Systeme". Der Inhalt wird dabei in einer Datenbank gespeichert und die Gestaltung (Design u. Layout) wird getrennt davon gespeichert. Empfehlenswerte Systeme, die nicht allzu schwierig zu erlernen sind heißen "Wordpress", "Drupal" oder "Joomla". Für das Layout kann man kostenlose Designs wählen oder man bezahl 30-100 Euro für ein professionelles Design. Diese kann man sich vorher anschauen und dann online kaufen. Gute Erfahrungen habe ich mit den beiden Plattformen gemacht:

Eine andere Möglichkeit ist eine eigene Programmierung in HTML, bzw. Kaufen von fertigen HTML-Templates zum Anpassen an den eigenen Geschmack.

Oder man besorgt sich ein Programm für seinen Computer, mit Hilfe dessen man eine Homepage erstellen kann.

Inhalt

About me Hat man sich nun Webspace und Domain gemietet, kann es losgehen. Für den Inhalt einer Homepage bist du vermutlich selbst  verantwortlich. Daher solltest du dir das auf jeden Fall gut überlegen und schon mal zusammentragen, was du über dich schreiben möchtest und welche Bilder du zeigen möchtest.

Wichtig finde ich eine Seite über dich selbst, damit der Leser weiß, mit wem er es zu tun hat und auch ein Bild von dir hilft den persönlichen Kontakt zum Leser aufzubauen.

Eine Kontakt-Seite, mit allen Informationen, wie man dich erreichen kann ist vermutlich das wichtigste überhaupt. Hier eignen sich neben Telefonnummer, Email-Adresse und Email durchaus auch Facebook oder andere soziale Medien.

Kontakt Bei jeder kommerziell genutzten Seite sollte man ein Impressum hinzufügen, in dem zu lesen ist wer für die Seite verantwortlich ist und wie dieser zu erreichen ist. Hilfreich auch, wer für technische Probleme zuständig ist und wer die Homepage erstellt hat. Was noch alles in ein Impressum gehört, lässt sich im Internet nachlesen.

Alternativen

Wer den Aufwand und die Kosten für die obigen Techniken scheut, kann auch auf Alternativen ausweichen. Seine Domain kann man dann trotzdem darauf umleiten.

Es gibt sogenannte Image Hoster wie zum Beispiel Zenfolio, Smugmug, Picasa, Flickr, etc.. Hier kannst du Fotos hochladen und verwalten. Oft kann man auch Textseiten erstellen und hier die wesentlichen Informationen einer Homepage unterbringen. Dieser Service kostet natürlich auch Geld - dafür nehmen einem die Hoster die Einrichtung und Wartung ab. Preise richten sich meistens nach Anzahl der Bilder, die sich da unterbringen lassen und dem Umfang an Zusatzfunktionen.

Eine andere Möglichkeit sind sogenannte "Homepage-Baukästen", wie Jimdo, Wix, etc. . Diese werden oft von Providern angeboten und bieten eine grafische Möglichkeit seine Homepage zusammen zu klicken. Das ist ein guter Kompromiss zwischen Eigenleistung und Nutzung schon installierter Software beim Provider. Allerdings muss man dazusagen, dass die Möglichkeiten hier oft sehr eingeschränkt sind, viel Arbeit reingesteckt werden muss und das Ganze auch noch Geld kostet.

Beispiele

Hier mal ein paar Beispiele, die mit den erwähnten Techniken entstanden sind:

Fazit

Die günstigste Lösung ist in meinen Augen jemanden zu beauftragen, der die komplette Abwicklung und technische Realisierung   (inkl. Beratung) übernimmt. Nur so kann man eine auf den persönlichen Bedarf abgestimmte Lösung finden. Wenn du hier eine kostenlose Beratung willst, darfst du dich gerne an mich wenden.
 


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