KHPHOTO: Blog http://www.khphoto.de/blog en-us (C) KHPHOTO info@khphoto.de (KHPHOTO) Tue, 01 May 2018 10:40:00 GMT Tue, 01 May 2018 10:40:00 GMT http://www.khphoto.de/img/s/v-5/u909735073-o459738217-50.jpg KHPHOTO: Blog http://www.khphoto.de/blog 120 120 Paket 4:1 http://www.khphoto.de/blog/2018/5/paket-4-1

Alles neu macht der Mai

Analog zu meinen HORSEDREAMS-Paketen gibt es auch für alle nicht-Tierbilder das Angebot des 4:1 Pakets:

Hier findet ihr alle Infos zu dem 4:1-Paket:

DAS 4:1 Paket - 4 Shootings zum Preis von einem

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info@khphoto.de (KHPHOTO) http://www.khphoto.de/blog/2018/5/paket-4-1 Tue, 01 May 2018 10:39:56 GMT
PHOTOLEMUR http://www.khphoto.de/blog/2018/5/photolemur

Photolemur

Ich bin auf Photolemur durch eine Werbung aufmerksam geworden. Das Versprechen vollautomatisch ein Bild zu verbessern und das in Abhängigkeit des Bildinhaltes war so verlockend, dass ich es unbedingt ausporbieren wollte.

Auf der Website von Photolemur 2.2 Spectre sieht man sehr schön, was Photolemur zu leisten vermag. Ich wollte das mit eigenen Bildern ausprobieren und habe verschiedene Bildtypen, Bildformate und die Integration in Lightroom, sowie mögliche Workflows und Verwendungen für mich ausprobiert. Ziel sollte es nicht sein optimal bearbeitete Bilder zu bekommen, sondern eine schnelle Methode einen "Wow"-Effekt zu erzeugen.

Ich habe verschiedene Bilder verwendet, um Photolemur auf den Zahn zu fühlen:

  • Landschaftsbilder
  • Personenbilder
  • Pferdebilder
  • RAW-Bilder von einer NIkon D810
  • RAW-Bilder von einer Panasonic GX8
  • iPhone-Bilder

Funktionsweise

Photolemur lässt sich als eigene App starten und kommt mit einem schlichten Fenster daher, bei dem einfach ein oder mehrere Bilder hinzugefügt werden können.

Anschließend kann das Bild mit einem Vorher-Nachher Vergleich betrachtet werden und übe einen Regler die Intensität der Bearbeitung eingestellt werden. Dann gibt es noch einen Knopf zum Export in verschiedenen Formaten oder direkt als/auf:

  • JPG
  • Email
  • Flickr
  • Facebook
  • Twitter
  • Snapheal

Die deutsche Übersetzung ist manchmal etwas lustig, aber man versteht, was gemeint ist.

Alternativ kann Photolemur als Export-Plugin für Lightroom verwendet werden.

Verschiedene Bildarten

Landschaften

Was sehr gut funktioniert, sind Bilder mit Sonnenlicht und blauem Himmel. Hier werden die Kontraste sehr schön verstärkt.

Original

mit Photolemur

Bei Bildern, bei denen Schärfe, lokale Kontraste etc. weniger erwünscht sind; Bei denen das Bild von etwas "weichem" lebt, wirkt es etwas zu viel des Guten. Hier hilft der Regler, um den Effekt nicht ganz so stark anzuwenden. Wie z.B. bei diesem winterlichen Bild:

Original mit Photolemur

Menschen

Leider ist die "Hauterkennung" nicht ganz so gelungen: Bei Portraits wird die Haut in meinen Augen zu stark "in Mitleidenschaft" gezogen. Das lässt sich natürlich auch durch den "Stärkeregler" entsprechend reduzieren. Aber damit wird natürlich auch die Umgebung weniger stark beeinflusst, bei der es vlt. gut tut.

Original

mit Photolemur Was sehr schön funktioniert, sind die Anhebung der Farben bei den Hauttönen. Und mit weniger extremer Anwendung wirkt die Gesamtverbesserung doch recht harmonisch und gut.

Tiere

Wie auch oben schon am Pferd zu sehen, werden die Fellstrukturen sehr schön sichtbar und das Bild wirkt deutlich brillanter. Auch bei sehr dunklen Bildern, schafft es Photolemur die Fellstrukturen hervorzuheben:

Original

mit Photolemur

Lightroom und Photolemur

Ich habe auch mit dem Umgang von Photolemur in Lightroom etwas experimentiert: Aufgerufen wird das Plugin ganz normal über "Bearbeiten mit" im Kontextmenü der Bilder. Sowohl einzelne Bilder, als auch Massenoperation sind damit möglich. Beim Export kann gewählt werden, ob man mit TIFF/PSD (16Bit) oder JPG (8Bit) exportieren möchte.

Hier ein Beispiel, welche Möglichkeiten welche Ergebnisse bringen können.

Original

Einfach nur Photolemur auf das Original loszulassen ergibt noch ein nicht wirklich befriedigendes Ergebnis:

Original mit Photolemur

Bereitet man nun aber das Bild etwas vor, indem man zum Beispiel in Lightroom den Kontrast stark verringert (Lichter maximal reduzieren, Tiefen maximal erhöhen) und wendet dann Photolemur an, ist das Ergebnis deutlich besser:

Lightroom vorbereitet und mit Photolemur

Das Ergebnis mit 8Bit bearbeitet ist geringfügig schlechter: In den weichen Übergängen im Hintergrund kann man in den Originaldateien leichte Artefakte erkennen. Hier wird man das vermutlich nicht richtig sehen:

8Bit-Photolemur Bearbeitung

In Lightroom kann man das Bild natürlich auch richtig vorher bearbeiten. Das Ergebnis nur mit ca. 40 Sekunden-Lightroom-Bearbeitung:

40Sek-Lightroom Bearbeitung

Darauf nun Photolemur angewendet ergibt mit ca. 80%-Reduzierung der Stärke das beste Ergebnis:

Kombination aus LR- und Photolemur-Bearbeitung

Fazit

Hier nochmal der Vorher-Nachher-Vergleich von oben:

Das Ergebnis mit etwas Vorarbeit ist ziemlich gut und vor allem: Ziemlich schnell zu erreichen!

Das perfekte Bild wird es vermutlich nicht damit geben, weil ich als professioneller Bearbeiter doch die Details besser herausarbeiten kann. Aber für eine schnelles Ergebnis für Facebook/Instagram etc. ist es sehr brauchbar!

Auch um Kunden eine schnelle, ordentliche Vorschau zu präsentieren, kann ich mir Photolemur gut vorstellen.

Wer das alles auch mal ausprobieren möchte, kann sich die DEMO Version runterladen und wer es kaufen möchte, erhält mit folgendem Primo-Code immerhin 15% Rabatt: KHphoto.

Ich wünsche euch viel Spaß damit.

 

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info@khphoto.de (KHPHOTO) http://www.khphoto.de/blog/2018/5/photolemur Tue, 01 May 2018 10:13:28 GMT
Bildbearbeitung - Schnell und Effektiv http://www.khphoto.de/blog/2017/11/bildbearbeitung---schnell-und-effektiv Coole Ergebnisse mit LUMINAR

Lightroom, Photoshop und andere Werkzeuge zur Bildbearbeitung

Es gibt eine Vielzahl von Bildbearbeitungs-Werkzeugen. In der Regel verwende ich zur Bildverwaltung und ersten Bearbeitung Lightroom. Für kniffeligere Sachen wechsel ich zu Photoshop.

Lightroom bietet für die Bearbeitung der Bilder eine übersichtliche Anzahl von Reglern, mit denen man (gewusst wie) sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Ich habe schon in Photoshop für schnelle "Wow"-Ergebnisse gerne diverse Filter/Plugins verwendet, die mir die Arbeit erleichtert haben.  Mittlerweile bin ich dazu übergegangen einige Plugins schon direkt aus Lighroom heraus als "externer Editor" zu verwenden.

Dazu gehört auch LUMINAR, über das ich heute berichten möchte. Was ist Luminar? Wie nutze ich Luminar? Und ich stelle einen Workflow zur schnellen und effektiven Verwendung vor.

LUMINAR von Macphun

Macphun kenne ich bereits länger und der Hersteller hat schon einige tolle Produkte auf den Markt geworfen. Die Bedienung ist bei allen Produkten ähnlich: Es gibt vordefinierte oder eigene Presets, die man dann mit eigenen Filtern in verschiedenen Ebenen erweitern kann.

Bei Luminar gibt es neben den verschiedenen Filtern noch die Möglichkeit für Filter und Ebenen Masken anzulegen, um die Filter-Einstellungen nur auf bestimmte Bildbereiche anzuwenden.

Es steht eine Vielzahl von Filtern zu Verfügung, die sich über ein "Favoriten"-Sternchen auch für den persönlichen Gebrauch vorsortieren lassen. Jeder Filter hat diverse Einstellungsmöglichkeiten, um den Filter für den anzuwendenden Bildteil zu optimieren.

Ebenen

Wie schon in den anderen Macphun-Produkten spielen Ebenen eine wichtige Rolle: In jeder Ebene kann ein Satz von Filtern zusammengestellt werden. Die Ebene selbst kann in ihrer Deckkraft geändert werden und mit einer Maske versehen werden. Damit lassen sich ganze Filter-Gruppen auch nur partiell auf ein Bild anwenden. Wer Ebenen noch nicht kennt, kann sich das so vorstellen. Durch Kombination von verschiedenen Filtern, kann man quasi seinen eigenen "Filter" (das ist dann die Ebene) erstellen. Dieser kann dann auch in Form eines Presets abgespeichert werden. Das coole daran: Alle Filter in einer Ebene können jederzeit wieder nachjustiert werden.

 

 

 

Presets 

Presets (also Voreinstellungen) sind gespeicherte Filter-Sets, die wiederverwendet werden können. Sie werden immer auf die aktuelle Ebene angewendet. So können vorher gespeicherte Filter-Zusammenstellungen jederzeit wieder in die aktuelle Bearbeitung eingefügt werden - und auch wieder in ihren Einstellungen verändert werden. Es gibt vordefinierte Presets, die in Luminar mitgeliefert werden, Presets, die auf der Website von Macphun heruntergeladen werden können und eigene Presets, die man sich selbst erstellen kann.

In kleinen Vorschaubildern sieht man, welche Auswirkung das Preset auf das Bild haben wird. Trotzdem hilft es einen sprechenden Namen bei der Erstellung zu vergeben, um sich die Wirkung besser vorstellen zu können.

Jeder Preset kann direkt mit einer "Stärke" angewendet werden. So muss man nicht die volle Intensität verwenden, sondern kann die Wirkung des Preset reduziert einfügen. Das ist sehr praktisch, da man so sehr schnell mit einigen Presets sein Bild bearbeiten kann:

  • Für jedes Preset eine neue Ebene anlegen,
  • Preset mit gewünschter "Stärke" einfügen

Mehr dazu und Beispiele in meinem Workflow.

Die Filter

Ein spezieller Filter, mit dem sehr schnell eine erhebliche Bildverbesserung zu erreichen ist, ist der "Accent - Verbesserung durch AI"-Filter. AI steht für "Artificial Intelligence" (Künstliche Intelligenz) und drückt wohl aus, dass er die Bildverbesserungen voll automatisch durch ausgeklügelte (intelligente) Algorithmen selbst vornimmt, ohne Hilfe des Anwenders. Er besitzt nur einen Regler, mit der die Intensität geändert werden kann. Das Ergebnis ist erstaunlich gut und bietet eine tolle Basis für weitere Optimierungen.

Daneben gibt es natürlich eine ganze Reihe von Filtern, die das Bild in Farben, Kontrast und mit Effekten verändern. Die einzelnen Filter haben Einstellungen, die mit Hilfe von Reglern, den Filter auf das eigene Bild anpassen können.

Beliebte Filter können als Favoriten gekennzeichnet und so besonders schnell darauf zugegriffen werden.

Sehr schön ist auch die Beschreibung und Beispielbild zu jedem Filter, so dass man sich direkt vorstellen kann, was der Filter bewirkt.

 

Masken

Sowohl für Ebenen, als auch für einzelne Filter können Masken definiert werden. Masken kennen Photoshop-Benutzer schon lange und sind ein sehr praktisches Werkzeug, um gezielt Bildteile zu verändern: Während der Filter bzw. die Ebene normalerweise auf das ganze Bild wirken, kann mit Hilfe einer Maske der Bereich des Bildes bestimmt werden, auf den die Filter wirken sollen. Um Masken zu definieren, gibt es verschiedene Werkzeuge:

Einmal einen Pinsel, der in Größe und Härte mit einer bestimmten Deckkraft einfach Teile im Bild bemalt, auf die der Filter angewendet werden soll. Zum anderen gibt es Gradienten und Radial-Zeichner, mit der Bereiche fließend maskiert werden können.

Sehr praktisch ist auch die Luminanzmaske: Hier werden die hellen Bildteile ausgewählt und ermöglicht es so, zum Beispiel den Himmel mit einem Filter zu versehen. Auch Invertieren von Masken ist möglich, um dann nicht die hellen, sondern die dunklen Teile in einer Maske auszuwählen. 

Mein Workflow

Für meine Bearbeitung nutze ich sowohl Lightroom, als auch Luminar. In Lightroom habe ich Luminar als weiteren externen Editor hinzugefügt. Damit kann ich ein in Lightroom vorbereitetes Bild Luminar übergeben und dort weiterverarbeiten.

Als ers ten Schritt minimiere ich den Kontrast in Lightroom: Dazu nutze ich den Lichter- und Schatten-Regler, um die Lichter abzudunkeln und die Schatten aufzuhellen.

Anschließend wird das Bild in Luminar geöffnet. In der Regel verwende ich aus Performance-Gründen JPG (8 Bit), aber es geht natürlich auf mit voller Farbtiefe und im PSD-Format.

Für Landschaftsbilder habe ich In Luminar habe ich 3 Presets angelegt, die einige Filter mit Einstellungen enthalten, die ich für mich nutze. Diese Presets wende ich nun der Reihe nach auf das geöffnete Bild an. Jedes Preset verändert das Bild in bestimmten Eigenschaften, die ich durch die Trennung der drei Presets verschieden Stark auf das Bild anwenden kann. Dies geschieht durch den Stärke-Regler des Presets. So kann ich die Presets optimial für das Bild anwenden. Natürlich bleibt mir immer noch die Möglichkeit durch Masken oder Veränderung der Einstellungen jedes Filters das Bild noch individueller zu gestalten. Doch für eine schnelle Bearbeitung mit tollem Effekt ist das durchaus auch ohne weitere Einstellungen eine brauchbare Methode.

Für Landschaftsbilder stehen die Presets wie folgt aus:

  1. Landscape - 1 (Contrast): Erhöhung der Kontraste
  2. Landscape - 2 (Color): Verstärkung der Farben
  3. Landscape - 3 (Struct): Verstärkung der Strukturen

Beispiele

Hier ein paar Beispielbilder, die ich mit diesen Presets erstellt habe. Jeweils das Original und das mit dem Luminar-Workflow bearbeitete Bild. Für die Bilder habe ich eine Panasonic Lumix GX8 verwendet:

Noch mehr Funktionen

Neben den mächtigen Filtern und den erwähnten Möglichkeiten zur Maskierung bietet Luminar noch weitere Features, die die grundlegende Bearbeitung in Luminar vervollständigen:

  • Transformationen des Bildes
  • Radieren von Bildteilen
  • Beschneiden von Bildteilen

Für viele wird das zusammen mit Lightroom vielleicht schon Photoshop überflüssig machen. Für mich wird Photoshop weiterhin für detailiertere Bearbeitungen notwendig sein. Aber als Plugin für Photoshop wird Luminar auch hier immer wieder für die schnelle und effektive Bildverbesserung eingesetzt werden! 

Fazit

Luminar begeistert durch eine fantastische Bedienung: Intuitiv, einfach und effizient. Allein die Tastatur-Unterstützung mit diversen Shortcuts lässt noch Luft nach oben. Ansonsten sind sowohl die Filter, als auch die Möglichkeiten der Presets und Maskierung durchweg gelungen und lassen keine Wünsche offen.
 
Und als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Mit dem Code "KHPHOTO" bekommt ihr Luminar 2018 und Aurora HDR 2018 $10 billiger!! Wenn ihr euch also was Gutes tun wollt:
MACPHUN Luminar 2018
und
MACPHUN Aurora 2018
 
 
 
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info@khphoto.de (KHPHOTO) bildbearbeitung bildverbesserung fotografie fotos lightroom reise retouching http://www.khphoto.de/blog/2017/11/bildbearbeitung---schnell-und-effektiv Tue, 28 Nov 2017 17:01:26 GMT
Fotografieren und Bildbearbeitung http://www.khphoto.de/blog/2016/7/fotografieren-und-bildbearbeitung 20160702_070539_DSC_053120160702_070539_DSC_0531

Fotografie

Vor einer Woche war ich an einem Samstag morgen in Ladenburg am Neckar und habe ein paar Bilder gemacht: Eigentlich hatte ich mir einen schönen Sonnenaufgang erhofft. Aber es war leider (oder soll ich besser sagen Gottseidank) leicht bewölkt. Die Sonne schien einmal kurz durch die Wolken und leuchtete diese in einem zarten roten Schimmer an. Nachdem ich durch den eingesetzten Graufilter ein sehr blaustichiges Bild hatte, beschloss ich diese Stimmung in Lightroom wieder herzustellen und wollen ein verträumtes, weiches Bild entstehen zu lassen.

Die Bearbeitung habe ich dann eine Woche später in einem Livestream vorgeführt.

Fotografiert habe ich mit einer Nikon D810 mit Tamron 24-70/2.8 und einem ND1000 Graufilter bei f11@24mm und einer Belichtungszeit von knapp 2 Minuten. Ich fotografiere quasi immer in RAW, d.h. mit 14Bit Farbtiefe und verlustarmer Komprimierung.

Ergebnis war ein sehr farbarmes und bläuliches Bild:

20160702_071308_DSC_054720160702_071308_DSC_0547

Lightroom

Dieses habe ich nun in einer ca. 5-10 Minuten Lightroom-Bearbeitung an die gefühlte Atmosphäre angepasst :) Dank der 14Bit Farbtiefe und dem tollen Dynamikumfang der Nikon D810 können die Details aus den dunklen Bereichen wieder sehr schön hergestellt werden. Die einzelnen Schritte kann man im Video anschauen.

Das Ergebnis aus der Live-Bearbeitung:

20160702_071308_DSC_054720160702_071308_DSC_0547 Und dann habe ich anschließend nochmal mit Photoshop etwas gespielt...aber das waren nur Details...:

20160702_071308_DSC_0547-Bearbeitet20160702_071308_DSC_0547-Bearbeitet

Um Diskussionen vorzubeugen: JA - ich wollte das Bild so künstlich und etwas übertrieben, da der Moment mir genau dieses gegeben hat und ich das, sich das, was ich empfunden habe, in dem Bild widerspiegeln soll.

Für diese Art der Bearbeitung reicht Lightroom aus.

Photoshop

Das zweite Bild, was ich mir herausgesucht habe, war eine Baumreihe an der Neckarwiese. Die schönen Bäume waren allerdings nur einseitig, so dass ich in Photoshop das Bild gespiegelt und über sich selbst gelegt habe. Durch Einsatz von Filtern und einem Lichtschimmer am "Ende des Tunnels" hat das Bild Farbe und Tiefe bekommen. Die Details habe ich durch einen Filter auch entsprechend herausgearbeitet. Auch das war eine Arbeit von ca. 5-10 Minuten. Hier das Ergebnis aus dem Livestream:

Feedback & RAW-Files

Ich würde mich generell über Feedback freuen, ob euch das gefallen hat. Ob ihr das nächste Mal dabei sein wollt, wenn ich wieder Fotografieren gehe und danach Bilder bearbeite. Ist das Live besser als aufgezeichnet? Was wünscht ihr euch? Schreibt mir...

Wenn ihr meinen Newsletter abonniert, dann bekommt ihr die RAW-Files zum privaten Download und könnt die Bearbeitung selbst nachvollziehen:

www.khphoto.de/newsletter

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Lightroom Photoshop http://www.khphoto.de/blog/2016/7/fotografieren-und-bildbearbeitung Wed, 06 Jul 2016 04:00:00 GMT
Schwarz-Weiß Serie http://www.khphoto.de/blog/2016/6/schwarz-wei-serie

BW Series mit Larissa

Ich habe mal wieder mit einem Lichtsetup gespielt und die liebe Larissa hat sehr geduldig zum Zeitvertreib Grimassen gezogen, während ich ewig am Licht rumgespielt habe. Danke für deine Geduld.

Damit ihr nun auch was davon habt: So sah das dann aus - vielleicht habe ich deshalb auch länger beim Einstellen gebraucht :D

20160610_225946_DSC_7723_small20160610_225946_DSC_7723_small

Egal: Irgendwann hat es dann auch mir gepasst und wir konnten loslegen. Finale Idee war mit schwarzem Tape die Arme so abkleben, dass der Eindruck entsteht sie wäre quasi "durchsichtig" an dieser Stelle bzw. ihre Arme wären in Ringe geschnitten. Auf dem Weg dahin haben wir noch weitere Bilder gemacht - alle samt Schwarz-Weiß.

Inspiriert hat mich Peter Coulson (Fotograf in Australien). An seine fanstastischen Bilder komme ich wohl nicht ran. Aber ich habe "sein" Lichtsetup versucht zu verwenden. Neben einem schwarzen Hintergrund, habe ich eine 120cm Octabox von oben direkt vor dem Model nach unten verwendet. Das hat ein relativ weiches Licht um das Model fließen lassen. Ein Reflektor (silber) von unten hat noch etwas von unten aufgehellt, da der Lichtabfall doch recht stark war. Um aber wieder mehr Kontrast und einen knackigeren Look reinzubekommen (was bei SW-Bildern sehr schön wirkt), habe ich  nun noch einen (ich glaube 8") Reflektor mit Wabe verwendet, der unmittelbar unterhalb der Octabox positioniert war. Man sieht das schön an dem recht harten Nasenschatten.

Bearbeitet habe ich die Bilder in Lightroom und Photoshop und anschließend mit MACPHUN's TonalityPro in mehreren Stufen zu diesen wundervollen Schwarz-Weiß Bildern gemacht. Auch wenn mir die Farb-Varianten schon gut gefallen haben: Die SW-Bilder finde ich den Hammer. Und hier nun die Ergebnisse...

20160610_233836_DSC_7839-101420160610_233836_DSC_7839-1014

20160610_235209_DSC_7865-1018-420160610_235209_DSC_7865-1018-4

20160611_002404_DSC_7937-1024-220160611_002404_DSC_7937-1024-2

20160611_002142_DSC_7922-102020160611_002142_DSC_7922-1020

20160611_002404_DSC_7937-1024-820160611_002404_DSC_7937-1024-8

20160611_004410_DSC_7969-1029-220160611_004410_DSC_7969-1029-2 Das ganze gibt es auch noch mit Musik in einer Slideshow auf meinem YouTube-Kanal...: Viel Spaß

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Model Photoshop Portrait Shooting http://www.khphoto.de/blog/2016/6/schwarz-wei-serie Fri, 24 Jun 2016 16:00:00 GMT
MACPHUN's Aurora HDR http://www.khphoto.de/blog/2016/4/aurora-hdr

Nachdem ich nun von MACPHUN  schon einige Tools in Verwendung habe, hat mich das relativ neue AuroraHDR von MACPHUN auch interessiert. Ich möchte es hier mal ein wenig Vergleichen mit den beiden anderen Variante, die ich verwende: Lightroom's HDR-Funktion und das HDR Efex Pro aus der Nik Collection von Google.

Mit dem Lightroom-Vergleich bin ich relativ schnell fertig: Der Dynamikumfang wird vergrößert - viel Einstellungen gibt es hier nicht - außer den normalen Lightroom Bearbeitungsfunktionen. Der große Vorteil: Die erzeugten "RAW-Dateien" im DNG-Format werden direkt in Lightroom erzeugt. Keine TIFF-Dateien oder JPGs, die zunächst exportiert werden müssen. Anschließend hat man eine kompakte DNG-Datei. Die Bilder wirken in der Regel eher natürlich und haben nicht den großen HDR-Effekt.

Vergleichsbilder

Das Ausgangsbild (die mittlere Belichtung) für die HDR-Tests. Zugrunde liegen 7 RAW-Bilder mit einem Belichtungsabstand von 1EV. Aufgenommen mit einer Panasonic GX8 und 12-40mm/2.8 bei 40mm@f22. Alles aus der Hand ohne Stativ mit Belichtungszeit von ca. 1/50 Sekunde.

Nach Zusammenfügen von 7 RAW-Bildern und entpsrechender HDR-Bearbeitung in Lightroom:

Anders ist das bei HDR Efex Pro und AuroraHDR: Beide Programme bieten eine Fülle von Einstellmöglichkeiten, wobei ich dir AuroraHDR-Einstellungen effektvoller und einfacher finde. Beide Programme bieten eine Technik, um partiell Effekte auf das Bild anzuwenden. Während bei den Nik-Filtern sogenannte Kontrollpunkte über farbähnliche Bereiche die Filter partiell auf dem Bild anwenden, funktioniert das bei MACPHUN über mehrere Ebenen: So auch bei AuroraHDR. Damit können HDR-Einstellungen mit mehreren Ebenen und entsprechender Ebenenmaskierung (d.h. ich male mit einem Pinsel die Efekte rein oder raus) auf einzelne Bildteile angewendet werden.

Hier ein Vergleich des obigen Bildes mit der Nik's HDR Efex Pro:

Und hier noch das Bild mit Aurora HDR erzeugt:

Beide Techniken haben etwas für sich. Aber ich finde die Ebenen-Technik von MACPHUN sehr fein dosierbar und gerade bei Lightroom-Anwendungen ohne Photoshop eine tolle Möglichkeit mit mehreren Ebenen zu arbeiten. Außerdem geht das etwas schneller, wenn man die Presets für jede Ebene verwendet und sich das "beste" aus jederm Preset für ein Bildteil heraussucht.

Die Schritte zum AuroraHDR

Ich selektiere zunächst in Lightroom die Bilder der Belichtungsreihe, die ich verwenden möchte und wähle im Menü "Exportieren mit Voreinstellung" aus. Dort finde ich AuroraHDR. Es öffnet sich zunächst ein Dialog, bei dem ich die Ausrichtung, Ghosting und Chromatische Aberrationen konfigurieren kann. Durch "HDR erstellen" geht es weiter...

Das Hauptfenster von AuoraHDR öffnet sich: Die Oberfläche wird aufgeräumt und übersichtlich. Am unteren Rand habe ich Vorschaubilder des Motivs mit diversen Presets, Rechts sind die möglichen Einstellungen (=Werkzeuge) zu den zahlreichen Parametern und am oberen Rand find eich die Anzeige (links) und Ebenen-Einstellungen (rechts).

In obigen Screenshot sieht habe ich bereits eine zweite Ebene angelegt und den "Realsitic Bright"-Preset (organgener Rahmen) ausgewählt. Nun werde ich die Teile in der ebene "malen", die den Efekt bekommen sollen.

In der nächsten Ebene (Ebene2) habe ich nun den Efekt über den unteren Teil (ca. bis zur Brücke) gemalt. Man sieht die helle Fläche. Die schwarze Fläche (oberer Teil) wirkt sich also nicht auf das Bild aus.

Auch Masken mit einen "Gradationsverlauf" sind möglich - zum Beispiel gut für Bearbeitungen des Himmels:

Nachdem alle Einstellungen und Maskierungen gemacht sind, wird mit "Übernehmen" das fertge HDR-Bild erzeugt und als TIFF in Lightroom abgelegt:

P1010727_AuroraHDR_HDRP1010727_AuroraHDR_HDR

Weitere Beispiele

P1010736_AuroraHDR_HDR-3P1010736_AuroraHDR_HDR-3 P1010742_AuroraHDR_HDR-2P1010742_AuroraHDR_HDR-2 P1010748_AuroraHDR_HDRP1010748_AuroraHDR_HDR

 

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie HDR http://www.khphoto.de/blog/2016/4/aurora-hdr Wed, 27 Apr 2016 04:00:00 GMT
Nachtrag: SlideShowPro Web http://www.khphoto.de/blog/2016/4/nachtrag-slideshowpro-web Ich wollte noch ein kleines Video nachreichen, in dem ihr mal einen kleinen Eindruck bekommt, wie das mit der SlideshowPro Web-App funktioniert:

Natürlich gibt es auch das Video mit der Slideshow dazu:

 

Mehr Informationen, einen Promo-Code und eine detaillierte Beschreibung findet ihr im Original-Blog-Eintrag.

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Fotografie Fotos http://www.khphoto.de/blog/2016/4/nachtrag-slideshowpro-web Mon, 04 Apr 2016 20:01:06 GMT
Professionelle Slideshow ganz einfach http://www.khphoto.de/blog/2016/3/professionelle-slideshow-ganz-einfach

"Dia-Shows sind out!"

 

Nicht wirklich. Sie heißen heute neudeutsch Slideshow und bestehen natürlich aus digitalen Bilder und sogar Videos. Aber wir kennen alle das Problem: Ob Fotobücher oder Slideshows - sie kosten viel Zeit und Mühe, bis sie dann mal stehen. Ich bin bei der Suche auf eine Lösung gestoßen, die ich absolut super finde und euch heute vorstellen möchte.

PHOTODEX - ProShow

Der Hersteller PHOTODEX bietet eine Software zum Erstellen von Slideshows an: PROSHOW. Die Software ist für Windows und gibt es aktuell in zwei Varianten: PROSHOW GOLD und PROSHOW PRODUCER ab ca. 70Eur. Aber der Hersteller bietet noch ein drittes Produkt an: PROSHOW WEB. Für kleine Slideshows mit bis zu 15 Bildern könnt ihr das sogar kostenlos ausprobieren. Vorteile dieser Web-Lösung:

  • Unabhängig vom Betriebssystem: Läuft unter Windows und MacOS!
  • Keine Belastung des eigenen Rechners durch erstellen der Slideshow
  • Speicherplatz auf dem eigenen Rechner gespart
  • Teilen mit anderen kinderleicht
  • Kein aufwendiges hochladen für andere
  • Sicherheitskopie im Netz
  • Keine Programm-Installation und Pflege auf dem eigenen Rechner notwendig

Wer nun denkt "Oje eine Klickerei im Internet" täuscht sich. ProShowWeb ist eine richtige App, die im Browser fast wie ein normales Programm zu bedienen ist: Es gibt Tastatur-Shortcuts und sogar richtige Fenster, die man in der Größe verändern und verschieben kann. Einzige  Vorraussetzung: Eine ordentliche Internetverbindung. Das alles ist antürlich nicht kostenlos: Bezahlt wird über eine sogenannte "Subscription" (deutsch: Abo), bei dem jährlich bezahlt wird und der Preis ab ca. 30.-/Jahr startet. Dafür bekommt ihr den Zugang zu ProShowWeb inkl. Support, der bei mir einwanfrei per Mail funktioniert hat - allerdings auf englisch. Ich hoffe jedoch, dass nach meinem Bericht nicht mehr viele Fragen auftauchen :) - ansonsten auf deutsch auch gerne zu mir: Ich versuche sie dann für euch zu klären. Einen Vergleich der verschiedenen Abo-Variationen gibt es auf der PHOTODEX Website.

Da ich das Konzept sehr gut finde, habe ich mir das Produkt mal näher angeschaut und möchte euch ProShowWeb hier vorstellen, so dass ihr einen Einblick bekommt, wie das funktioniert.

ProShowWeb

Gestartet wird die App ProShowWeb über einen Link, den man sich am besten als Shortcut auf dem Desktop oder in die Favoriten des Browsers legt - so ist ProShowWeb immer schnell erreichbar. Man befindet sich dann im Startbildschirm mit seinen bereits erstellten Slideshows.

Von hier aus können bestehende Slideshows aufgerufen oder bearbeitet werden, sowie eine neue Slideshow erstellt werden.

Erstellen einer neuen Slideshow in ProShowWeb

Eine neue Slideshow beginnt immer mit der Auswahl eines "Themes" - d.h. eines vordefinierten Aussehens der Slideshow mit einem Satz an passenden Übergängen und Darstellung der einzelnen Bilder. Diese Auswahl dient als Startpunkt, kann aber später auch noch verändert werden.

Für eine bessere Vorstellung, wie das dann aussehen kann, gibt es eine Vorschau (Preview), die einen kurzen Film zeigt, wie eine Slideshow mit diesem Theme aussieht.

ProShowWeb hat einen sehr einfachen, aber optisch ansprechenden Aufbau: Neben den allgemeinen Profil- und System-Einstellugen befindet sich am oberen Rand ein Menü.

Über dieses Menü lässt sich in ProShowWeb navigieren und die Slideshow befüllen:

  • Bilder u. Videos hinzugefügen ("add content")
  • Musik hinzugefügen ("add music")
  • Effekte für einzelne oder mehrere Bilder hinzufügen ("FX effect")
  • Bilder wieder löschen (Papierkorb)
  • Die Bilder in zufälliger reihenfolge mixen
  • Effekte und Zeiten wieder zurücksetzen
  • Abspielen und Exportieren von Slideshows anstoßen

Hinzufügen von Inhalt

Anschließend kann der Inhalt hinzugefügt werden. Hier bietet ProShowWeb bereits ein echtes Highlight an.

Neben dem Hochladen deiner Bilder vom eigenen Computer bietet ProShoWeb nämlich noch ein weiteres Feature an: Das Befüllen der Slideshow mit Bildern aus diversen Bilderdiensten, wie

  • Facebook
  • Instagram
  • Flickr
  • SmugMug
  • Zenfolio
  • 500px
  • ShootProof
  • Dropbox
  • oder aus Bildern, die bereits in einer anderen Slideshow verwendet wurden.

Das ist deshalb so interessant, weil ihr damit keine Upload-Zeiten und Volumen verbraucht. Ihr könnt das "Holen" der Bilder sogar beauftragen und euren Rechner dann ausschalten. Die Bilder werden trotzdem in die Slideshow weiter eingefügt, so dass ihr zu einem späteren Zeitpunkt von einem beliebigen Rechner aus fortfahren könnt. Genial - wie ich finde.

Anpassen der SlideShow

Sind die Bilder erstmal alle importiert, werden diese mit Vorschaubildern im Hauptfenster angezeigt. Nun kann man mit Hilfe des Menüs die Übergänge individuell anpassen und auch die einzelnen "Slides" konfigurieren (d.h. mehrere Bilder auf einmal präsentieren o.ä.). Dabei steht dem kreativen Ersteller prinzipiell alles zu Verfügung. Sortiert nach diversen Kriterien - unter anderem auch nur die Übergänge/Effekte, die zum eingestellten Thema gehören.

Untermalen mit Musik

Natürlich kann man der Slideshow auch eine Musik unterlegen. Eine reiche Auswahl an Musik-Stücken steht hierbei zu Verfügung. Natürlich können auch eigene Musik-Stücke hochgeladen werden. Die Bilder können nun mit den ausgewählten Musikstücken synchronisiert werden. D.h. die Länge (Anzeige-Dauer) der einzelnen Slides bzw. der Übergänge wird automatisch gewählt. Sind zu wenig Bilder da, um die Musik zu füllen wird das genauso angezeigt, wie zu viele Bilder, die in der abgespielten Dauer des Musikstücks nicht alle angezeigt werden können. Im letzteren Fall kann man natürlich weitere Musikstücke hinzufügen.

Nach erstmaligem Synchronisieren, können die Zeiten individuell angepasst werden.

Vorschau & Export

Ist die eigene Diashow fertig, kann man nun eine Vorschau rendern lassen. Das wird in einer nicht so hohen Auflösung - aber ausreichend für einen ersten Eindruck - gerendert (= erstellt). Je nach Größe kann das ein paar Minuten dauern. Aber wie oben schon erwähnt: Es kostet keine eigene Rechenleistung.

Export

In der Vorschau-Seite gibt es nun auch die Möglichkeit des Exports. Im Export-Dialog können verschiedene Formate und Größen gewählt werden. Wie auch lokal auf dem eigenen Rechner ist die Erstellzeit bei hochauflösenden Formaten natürlich deutlich länger. Aber wie oben schon einige Male erwähnt: Man muss ja nicht neben dran sitzen - man kann sogar den Rechner ausschalten :)

Neben dem bereits als Vorschau erzeugten "Standard Video" mit 360p Auflösung können auch weitere Formate/Auflösungen erzeugt werden:

  • DVD Qualität mit 480p
  • Kleineres Format mit 240p für die Wiedergabe auf Smartphones, die wenig Speicherplatz haben
  • HD-Ready mit 720p (hier heißt das Basic HD)
  • Full-HD mit 1080p
  • Und auch DVD- und Blueray Images, die direkt auf das Medium gebrannt werden können (nach dem runterladen)

Die generierten Formate können dann als MP4-Datei oder ISO-Image heruntergeladen werden. Bei großen Slideshows muss man natürlich die Zeit für den Download einkalkulieren, da hier bei den höheren Auflösungen auch entsprechend Daten anfallen. 4GB sind da schnell beisammen. Alternativ lassen sich die Dateien auch auf einem Dropbox-Account ablegen.

Unter Windows kann die Slideshow auch mit dem ProShow Producer weiter editiert werden.

Social Media

Natürlich müssen die Slideshows nicht extra heruntergeladen werden, sondern können auch gleich auf diversen Plattformen veröffentlicht werden: Facebook, Youtube, Twitter und auch als eingebettete Slideshow für die eigene Website.

Smartphone-Anwendung

Besonders schick: Zumindest für iOS funktioniert die im App-Store erhältliche iPhone/iPad-App sehr gut. Auch wenn die Bedienung natürlich nicht ganz so komfortabel und umfangreich ist, wie auf dem PC.

Fazit

Ich finde die Web-Awendung sehr gelungen: Alle Funktionen sind schnell und einfach erreichbar und die Automatiken funktionieren zuverlässig und schnell. Man kann mit wenig Aufwand hochwertige Slideshows erzeugen. Besonders bequem finde ich die Anbindung an Image-Hoster, um seine Bilder in die Slideshow zu importieren.

Das Server basierte Erstellen der Slideshows hat sowohl Vor- als auch Nachteile: Klare Stärke ist die Unabhängigkeit vom eigenen Rechner. Dieser muss weder besonders schnell, noch immer der gleiche Rechner sein. Nachteil ist die Bandbreite, die ich benötige um die fertigen Dateien herunterzuladen. Im Zuge der Sozialen Medien ist das vielleicht aber auch gar nicht mehr so gefragt - es werden eh alle Slideshows auf Youtube und Facebook geteilt :)

Wer nun schwankt: Ich habe für euch einen Rabatt  ausgehandelt: Wenn ihr das Produkt kauft, einfach bei der Bestellung den Promocode 6HDNXFTW angeben. Dann bekommt ihr 15% Rabatt. Dieses Angebot ist gültig bis zum 15.4.2016.

 

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Fotografie Review Software http://www.khphoto.de/blog/2016/3/professionelle-slideshow-ganz-einfach Wed, 16 Mar 2016 20:30:00 GMT
Langzeitaufnahmen bei Tageslicht http://www.khphoto.de/blog/2016/3/langzeitaufnahmen-bei-tageslicht

Der fotografische Teil

Das Problem bei Tages- und Sonnenlicht: Wir haben viel davon :)

In meinen Grundlagenkursen zur Fotografie haben alle gelernt: Bei viel Licht, verwende ich kurze Belichtungszeiten und geschlossene Blenden. Nun möchte ich aber besonders lange belichten, damit ich bewegte Motive "verschwimmen" lasse, wie zum Beispiel bei Wasser (See, Meer, Wasserfälle, etc.).

Um die Belichtungszeiten zu verlängern, kann ich als erstes die ISO-Zahl so klein wie möglich machen. Doch bei den meisten Kameras ist bei ISO100 schluss. Blendenzahl so groß wie möglich machen - wir erinnern uns: Kleinere Blende (d.h. große Blendenzahl) werden durch längere Belichtungszeiten ausgeglichen.

Kleine Tabelle zur Erinnerung und Verdeutlichung, für welche Kombinationen ein korrekt belichtetes Bild herauskommt bei z.B. ISO200:

Kombination von Blendenwert (f) und Belichtungszeit (t) für korrekte Belichtung
 
t (in Sekunden) f
1/3200 4
1/2000 5.6
1/1000 8
1/400 11
1/200 16
1/100 22

 

Wenn ich nun eine Zeit von ca. 10 Sekunden haben wollte, müsste ich also die Blende weiter schließen, was aber bei den meisten Objektiven nicht geht. Spätestens bei f45 ist auch bei teuren Ojektiven schluss. Also müssen wir den Lichteinfall anders verhinden. Dazu gibt es sogenannte Graufilter - oder auch ND (neutral density) Filter. Solche Filter schraubt man vorne auf die Linse drauf.

Ich habe beispielsweise einen Graufilter 1000x / ND3 gekauft. Dieser entspricht einer Abdunklung um ca. 10 Blenden (1000fach  (10^3) weniger Licht). Damit kann ich also bei Blende 16 (1/200 - 1/100 - 1/40 - 1/20 - 1/10 - 1/4 - 1/2 - 1s - 2s - 4s - 10s) 10 Sekunden belichten und erhalte ein korrekt belichtetes Bild.

Genau das habe ich also mit der Panasonic GX8 und dem 14-140mm Objektiv bei 14mm gemacht. Für 10 Sekunden benötigt man natürlich auch ein Stativ, das die Kamera stabil und ruhig stehen lässt. Das Ergebnis bei f16 und 10 Sekunden sieht dann so aus:

Die Bäume und Gräser haben sich natürlich im Wind auch etwas bewegt - aber nicht so viel wie das Wasser mit permanentem, leichtem Wellengang.

Meine Erfahrung mit (Grau)filtern

Natürlich gibt es preislich bei den Graufiltern große Unterschiede. Die Qualität ist jedoch nicht immer entsprechend dem Preis. Obwohl ein Graufilter das vielleicht nicht vermuten lässt: Die Farben werden bei billigen, wie teuren Graufiltern verfälscht. Daran ist in erster Linie die Weißabgleich der Kamera schuld, der bei den verschiedenen Graufiltern offenbar irritiert wird. Man muss also später (z.B. in Lightroom) das Bild farblich korrigieren. Oder man spielt mit dem manuellen Weißabgleich so lange herum, bis das Bild in der Kamera schon passt.

In anbetracht dessen, dass ich Graufilter nur sehr, sehr selten benötige (eigentlich nur bei Landschaftsaufnahmen z.B. mit Wasser), habe ich mich für preiswertere Graufilter von Haida entschieden. Den Unterschied zu teureren Graufiltern konnte ich nicht als lohnende Investition erkennen :)

Filtergrößen

Je nach Objektiv(durchmesser) benötigt man unterschiedliche Größen von Graufiltern. Damit ich mir nicht für jeden Durchmesser meiner Objektive einen Filter kaufen muss, habe ich den größten Durchmesser angeschafft (82mm) und einen Satz Adapter-Ringe gekauft, mit dem ich den 82mm-Graufilter auf bis zu 52mm Objektiv-Durchmesser verwenden kann. Bei mehr Weitwinkel und noch kleineren Durchmessern, könnte ich mir eine Abschattung vorstellen. Bei 52mm ging es noch gut. Das sieht dann zwar etwas doof aus - aber für das eine Bild ist das ok.

Nachbearbeitung in Lightroom

Wer das Titelbild anschaut, wird sich nun aber fragen "Das sieht doch ganz anders aus!?". Da es zwar blauen Himmel gab - aber sonst die Umgebung und das Wetter eher langweilig war, habe ich mit Lightroom das vorhandene etwas aufgewertet, um es zu einem richtig schönen Bild zu machen. Wie man so etwas macht, lernt ihr auf meinen Lightroom-Kursen. Wenn die Nachfrage hoch genug ist, mach ich auch noch ein kleines Video-Tutorial dazu. Ansonsten müsst ihr mit dem Vorher-Nachher vorlieb nehmen :) Aber es ist eine ca. 5 Minuten-Bearbeitung gewesen...

Hier noch eine weitere Variante mit noch mehr Farbe:

Bei Fragen - stellt diese einfach hier in den Kommentaren, bei Facebook oder schreibt mir! Und nun viel Spaß beim nachmachen.

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Landschaft Technik http://www.khphoto.de/blog/2016/3/langzeitaufnahmen-bei-tageslicht Thu, 10 Mar 2016 20:45:00 GMT
JPG vs. RAW http://www.khphoto.de/blog/2016/2/jpg-vs-raw

JPG - was jeder kennt

Um was es hier geht: Wenn man mit einer Digitalkamera ein Bild macht, wird das für viele als JPG gespeichert. JPG ist ein Dateiformat, dass Bilddaten komprimiert. Warum blos? Die Millionen von Pixeln (Bildpunkten), die der Sensor einer digitalen Kamera aufzeichnet (zum Beispiel 20 MegaPixel = ca. 20 Millionen Bildpunkte in jeweils 256 Farben), verschlingen unkomprimiert viel Speicherplatz. D.h. es würden nur wenige Bilder auf eine Speicherkarte passen. Um hier etwas wirtschaftlicher den Speicherplatz nutzen, werden die Bilddaten komprimiert (zusammenfasst). JPG kann das (in verschiedenen Stufen: Fine, Basic, Standard, etc.) mit ein paar durchaus akzeptablen Verlusten tun. Damit erreicht man, dass x-Mal so viele Bilder auf die Speicherkarte passen.

Was ist nun RAW ?

Die "besseren" Kameras können auch noch ein anderes Format verwenden: Das RAW-Format. Hier werden mehr Informationen (die Roh-Daten) direkt vom Sensor in ein (meist Hersteller spezifisches) RAW-Format geschrieben. Auch hier kann eine Kompression statt finden. Doch meistens ist diese nahezu verlustfrei. Außerdem werden oft nicht nur 256 Farben pro Pixel verwendet, sondern 65536. Nachteil: Die Dateien werden wieder viel größer - d.h. weniger Bilder gehen auf die Speicherkarte. Außerdem braucht man spezielle Programme, die dieses Format kennen und damit umgehen können. Aus dem RAW-Format können mit Hilfe dieser Programme dann wieder JPGs gemacht werden.

Wozu dann RAW ?

Weil der Mehrwert an Informationen, die im RAW stecken durchaus sehenswert sein kann: Durch die 65536 Farben, können vielmehr Abstufungen gemacht werden. Was also bei einem JPG einfach nur "Weiß" ist, ist im RAW vielleicht noch Dunkelweiß. Warum das wichtig ist? Weil rein weiße Stellen in einem JPG-Bild (man spricht von "ausgebrannt") im RAW-Bild noch unterschieden werden können. D.h. man kann im RAW noch Details erkennen, die im JPG nicht mehr zu sehen sind. Außerdem kann man damit Bilder, die sonst über- bzw. unterbelichtet belichtet sind noch retten, bevor man dann ein JPG daraus macht.

In der Praxis

In der Praxis ist RAW natürlich nicht immer die Mehrarbeit und der Speicherplatz wert. Manchmal sieht man kaum einen Unteschied. Und man muss natürlich durchaus sehen, das die internen Kamera-Umwandlungen nach JPG mittlerweile bei vielen Kameramodellen sehr, sehr gut sind. Dennoch ist es ärgerlich, wenn man einen super schönen Sonnenuntergang mit ausgefranzter Sonne hat, weil man beim Fotografieren etwas geschlampert hat und ein RAW hätte hier noch ein perfektes Bild draus machen lassen.

Daher gibt es die Möglichkeit mit RAW+JPG gleichzeitig zu fotografieren. Kostet zwar etwas mehr Speicherplatz. Aber dafür hat man im "Notfall" noch das RAW und ansonsten die JPGs. Genau das habe ich nun  mal gemacht und ein Bild der Panasonic Lumix GX8 verwendet. In Lightroom habe ich für euch mit den gleichen "Bearbeitungen" die beiden Bilder mal nebeneinander gestellt:

Hier in der 100%-Ansicht sieht man im RAW noch Details der Haare, beim JPG sind diese schon verschwommen. Wenn man das nun aber im ganzen Bild sieht, wird man diese Unterschiede natürlich nicht mehr so warnehmen:

RAW JPG Auf einem guten Druck - oder in einer entsprechenden Auflösung im Internet, sieht man vielleicht schon, dass das RAW-Bild einen Tick "brillianter" wirkt?! Vielleicht auch nur Einbildung. Bei Ausschnitten wird das dann deutlicher.

Viel beeindruckender wird der Unterschied, wenn natürlich das Licht und die verwendeten Objektive die Auflösung des Sensors entsprechend ausnutzen. Bei Gelegenheit zeige ich das dann nochmal mit einem hochwertigen Objektiv an meiner Nikon D810 bei 36MP :)

Wer mehr darüber wissen möchte, darf gerne nachfragen, oder nimmer an einem der Kurse teil, die ich zum Thema Digitale Fotografie und Lightroom dieses Jahr anbiete.

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Lightroom Wissen http://www.khphoto.de/blog/2016/2/jpg-vs-raw Wed, 03 Feb 2016 05:00:00 GMT
Systemkamera Panasonic GX8 http://www.khphoto.de/blog/2016/1/systemkamera-panasonic-gx8

Panasonic GX8

Nachdem ich eine ordentliche Zweitkamera gesucht habe, die in manchen Bereichen meine Nikon vielleicht auch ergänzen könnte, bin ich nun mit der Panasonic GX8 fündig geworden.

Ich möchte an dieser Stelle nun kein technischen Review wiedergeben - sondern euch vielmehr ein paar Dinge nennen, die mich zum Kauf bewogen haben. Außerdem zeige ich euch abschließend noch ein paar erste Bilder, die ich mit der GX8 gemacht habe.

Anforderungen für Zweitkamera

Meine Anforderungen waren:

  • Mind. 24mm (Kleinbild äquivalent) Brennweite
  • Mind. 200mm (Kleinbild äquivalent) Brennweite im Telebereich
  • Ordentliches Videomaterial (mind. Full-HD/50p vlt. auch 4k)
  • gut bedienbar (auch bei mäßig häufiger Benutzung)
  • Bildstabilisator
  • klein/handlich
  • gute Bildqualität
  • Spritzwassergeschützt für Einsatz im freien

Auswahl der Modelle

Prinzipiell war ich Hersteller frei - d.h. Marke erstmal egal. Die Kompaktkameras (wie z.B. Panasonic FZ1000) sind bei mir wegen der fehlenden Möglichkeit zum Weitwinkel "ausgeschieden". Ein Wechselobjektiv-System schien mir klever. Spiegelreflex habe ich ja nun und wie oben schon erwähnt: Vielleicht könnte sich ein spiegelloses System hier als gute Ergänzung rausstellen. Außerdem wollte ich die Kamera als leichte "Reisekamera" verwenden können. Vor allem diese Überlegungen haben mich letztendlich zur Panasonic GX8 geführt. Alternativ waren noch Modelle von Sony, Fuji und Olympus mit im Boot, aber wegen Video (Fuji), Sensorgröße/Preis (Sony) und Bedienbarkeit (Olympus) letztendlich ausgeschieden.

Bildqualität

Ich habe hier mal bei "Zufallswetter" (also nicht optimales Licht) Bilder mit der GX8 gemacht, als ich mit dem Hund gassi war. Dieser musste mal wieder als Model her halten - was er auch lieb gemacht hat :)

Nun ist es natürlich etwas unfair ein 400Eur-Objektiv mit einer 2000Eur-Linse und einen MFT-Body (Mirco-Four-Thirds) mit einem 3000Eur-Vollformat-Body zu vergleichen. Aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden (obwohl ich sicherlich von meiner Nikon DSLR-Ausrüstung sehr verwöhnt bin). Die Bilder sind in RAW fotografiert und mit Lightroom max. 3 Minuten nachbearbeitet.

Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-1000, Belichtungszeit 1/320s

Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-640, Belichtungszeit 1/320s

Brennweite 140mmBlende F/5.6, ISO-2000, Belichtungszeit 1/320s, Belichtungskorrektur +1.7 Blenden

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Ausrüstung Fotografie Fotos Hardware http://www.khphoto.de/blog/2016/1/systemkamera-panasonic-gx8 Wed, 27 Jan 2016 05:00:00 GMT
Hunde im Studio http://www.khphoto.de/blog/2016/1/hunde-im-studio

Im Studio lassen sich wundervolle Portraits von Hunden (oder auch anderen Tieren) erstellen. Ein robuster Vinyl-Hintergrund sorgt für (fast) sorgenloses positionieren des Tiers auf einem neutralen Hintergrund. Die Blitze und damit verbundenen Geräusche können die Tiere zunächst irritieren. Durch ein vorsichtiges Heranführen an die zunächst "neue" Umgebung, gewöhnen sich die Tiere in der Regel schnell daran. Für ganz schreckhafte und ängstliche Tiere verzichte ich natürlich auf die Blitze und arbeite mit Dauerlicht - bei ähnlichen Ergebnissen. Hier zeige ich ein mal einen kleinen Einblick in ein Shooting, wie solche Bilder entstehen können...viel Spaß! (Wer das Video in besserer Qualität auf Youtube direkt sehen möchte klickt hier).

Wer Interesse an einem Studio-Shooting mit seinem Hund/Katze hat, darf sich gerne an mich wenden. Ist auch eine schöne Geschenkidee für Hunde- und Katzenbesitzer.

Hier noch die Bilder aus dem Shooting in bessere Qualität:

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info@khphoto.de (KHPHOTO) BTS Fotografie Fotos Lightroom Makingof Shooting Studio Video http://www.khphoto.de/blog/2016/1/hunde-im-studio Wed, 13 Jan 2016 05:00:00 GMT
Boxer-Shooting mit Vinyl-Hintergrund http://www.khphoto.de/blog/2016/1/boxer-shooting-mit-vinyl-hintergrund

Hier habe ich wieder mal ein Video (MakingOf / Behind the scenes) für euch. Es geht um das Thema Boxen. Unterstützt wurde ich dabei von den Modellen Lovisa und Markus. Vielen Dank euch - ihr habt das super gemacht.

Das grundlegende Setup war immer ein Hauptlicht von leicht schräg vorne und zwei Striplights mit Wabe beidseitig von hinten. Das Hauptlicht hat zwischen einem Beautydish und einem Normalreflektor mit Wabe variiert. Dadurch, dass relativ wenig Streulicht von Blitzen auf den Hintergrund fällt, ist dieser sehr dunkel.

Gegen ende haben wir dann noch mit Wasser aus der Sprühflasche einige Effektbilder mit Wassertröpfchen gemacht. Die meisten Bilder sind quasi direkt aus der Kamera mit geringfügiger (< Minute) Entwicklung im RAW-Konverter (Lightroom). Die zwei Bilder mit Photoshop-Arbeit erkennt man denke ich auf anhieb :)

Wen der "Erklär-Teil" nicht interessiert: Der kann die ersten 2,5 Minuten Minuten auch überspringen und direkt zum MakingOf und den Bildern springen. 

Viel Spaß beim Video:

Hier noch einmal ein paar Bilder, aus dem Video:

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Lightroom Model Portrait Shooting Sport Tutorial Video http://www.khphoto.de/blog/2016/1/boxer-shooting-mit-vinyl-hintergrund Mon, 04 Jan 2016 22:27:03 GMT
Facebook-Fotos gut aussehen lassen http://www.khphoto.de/blog/2015/12/facebook-fotos-gut-aussehen-lassen Kennt ihr das? Ihr habt ein super scchönes Foto und wollt es auf Facebook zeigen - und dann dann ist die Qualität irgendwie "matschig".

Das Problem

Ich versuche euch hier mal das grundlegende Problem zu erklären: Die Bilder, die ihr in Facebook hochladet, sind in der Regel JPG-Dateien. Diese kommen so aus dem Smartphone, dem Tablet oder auch aus der Digitalkamera. JPG ist ein Format, bei dem Bildinhalte zusammengefasst und vereinfacht gespeichert sind. Man nennt ein solches Verfahren Komprimierung. Dabei gehen Informationen im Bild verloren - man spricht auch von verlustbehafteter Komprimierung. Die Stärke der Kompression gibt an, wieviel Bildinhalte "zusammengefasst" werden. D.h. je Stärker die Kompression, desto mehr Geht im Bild verloren.

Warum macht man sowas? Das ist ganz einfach: Um Platz zu sparen und schneller zu sein. Komprimierte Bilddateien sind kleiner - brauchen also weniger Speicherplatz (auf dem Smartphone, auf der Speicherkarte, auf dem PC und auch im Internet) und kleine Dateien sind viel schneller geladen: Wer will schon 3 Minuten pro Bild warten. Wäre für Facebook und Instagram eine Katastrophe :)

Eine sinnvolle Sache also, die ihr übrigens auch beim Musik hören nutzt: MP3 ist ein ähnliches Verfahren, welches bei Audio-Dateien (z.B. Musik) eingesetzt wird. Deshalb könnt ihr heute auf einer CD oder Speicherkarte viel mehr Musik unterbringen als früher auf CDs.

Zurück zu dem Problem: Dem Informationsverlust. Das ist die Kehrseite der Kompression. Bei MP3s ist das übrigens die "Bitrate" (typischer WEise 168/192/320 kBit/s). Facebook komprimiert die Bilder wohl zusätzlich noch mal - daher ist die Qualität in Facebook meistens nicht so toll.

Die Lösung

Wenn ich eine Bildverschlechterung durch Facebook verhindern möchte, kann ich also zwei Dinge tun:

  1. Ein Format wählen, welches Facebook nicht erneut komprimiert: PNG statt JPG
  2. Das Bild schon in eine Größe bringen, so dass es nicht erneut umgerechnet (und damit auch komprimiert) wird:
    1. Dateigröße < 100kByte
    2. Bildmaße: 1200x900 Pixel

Außerdem sollte man selbst beim "Runterskalieren" von Fotos (d.h. von einer höheren Auflösung auf 1200x900px) relevante Bildteile nachschärfen.

Alternative

Noch besser ist es, die Bilder auf einem anderen Server zu hosten, der die Bildqualiät (ggf. auch mit einer höheren Auflösung) besser transportiert. In Facebook ist dann nur noch der Link dahin. Wobei das für den "Normal-Benutzer" vermutlich zu aufwendig ist.

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotos Präsentation http://www.khphoto.de/blog/2015/12/facebook-fotos-gut-aussehen-lassen Wed, 23 Dec 2015 05:00:00 GMT
Inszenierte Menschenfotografie http://www.khphoto.de/blog/2015/12/inszenierte-menschenfotografie

Was ist inszenierte Menschenfotografie für mich?

Ich liebe Motive, die inszeniert sind. Vielleicht kommt das auch für meinen Faible für Film und Theater. Sei es drum: Ich baue gerne Szenarien auf, in denen Menschen dann ihren Teil dazu beitragen das Bild zu komplettieren.

Dazu überlege ich mir ein Thema und versuche das dann in einem Bild umzusetzen. Das sind meistens dann freie Arbeiten, zu denen ich mir die für mich passenden Darsteller raussuche.

Oder Ich habe einen "Darsteller" und überlege mir ein dazu passendes Thema (das sind dann eher Kundenarbeiten).

Bei der Darstellung eines solchen Themas hilft ein wenig Schauspiel-Talent natürlich auch, um schnell zum Ziel zu kommen.

20121030_163229___DSC8098-91-9520121030_163229___DSC8098-91-95

Was brauche ich dafür?

Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Natürlich ist eine entsprechende Location sehr praktisch. Aber wenn man das nicht hat (was meistens der Fall ist), muss man sich diese eben bauen. Das Set wird meistens im Studio entstehen, weil ich dort die meisten Möglichkeiten habe das Licht entsprechend meiner Vorstellungen zu setzen. Doch ein "langweiliger" neutraler Hintergrund ist da nicht ausreichend. Der Witz bei bezahlbaren Sets ist, dass man reale Kulisse mit digitaler verschmelzt. Dadurch kommt ein realistischer Effekt und die digitalen Ergänzungen wirken realisitischer. Das "echte" kommt viel durch Reflexionen und Schattenspiele zusammen. Daher ist hier ein homogenes Gebilde wichtig.

Konkret heißt das: Neben Outfit und Accessoires der Darsteller versuche ich soviel echte Requisiten wie möglich in das Bild zu integrieren. Der Rest bleibt als neutral grauer Hintergrund und wird später durch Photoshop mit Leben gefüllt. Die Hauptmotiv und die Requisiten werden dann nach meinen Vorstellungen entsprechend ausgeleuchtet. Ich verwende dafür eine Studio-Blitzanlage, da ich damit auf ein breites Spektrum an Leistung und Lichtformer zurückgreifen kann.

20131116_180405__DSC6918-719-220131116_180405__DSC6918-719-2 Natürlich funktioniert das mit Dauerlicht auch. Allerdings ist ein vergleichbares Lichtsetup mit Dauerlicht sehr viel teurer, produziert viel Wärme oder verlangt eine Kamera, die entsprechend gute Bilder mit schlechten Lichtverhältnissen macht. Ein Bühnenbild auszuleuchten, dass es so hell ist um mit Lichtempfindlichkeiten unter ISO800 fotgrafieren zu können ist schon recht teuer :)

Sinnvoll ist es, wenn abstrakte Hintergründe mit Dauerlicht erzeugt werden: Zum Beispiel Schatten-Muster oder Fenstersilhouetten. Allerdings gibt es da weniger ein Bühnenbild - sondern es wird eher ein Portrait mit entsprechendem Hintergrund. Wer sich für sowas interessiert, kann sich mal die Produkte von Dedolight anschauen.

Projezierte Hintergründe

Eine Frage erreichte mich bzgl. Nutzen von projezierten Hintergründen in Zusammenhang mit Einsatz von Dauerlicht.

Die Farbe von beispielsweise Beamern ist sicherlich nicht genau die gleiche Farbtemperatur, wie die eines Dauerlichtsystems. Das Auge ist emfindlich und die Unterschiede gibt es immer. Da meine inszenierten Bilder aber immer einen "künstlichen Touch" haben, würde mich das gar nicht so stören. Vielmehr problematisch sehe ich die Lichtintensität: Damit der Hintergrund und die Darsteller entsprechend "realistisch" hell ausgeleuchtet sind, bewegen wir uns in einem sehr schummrigen Licht. Außerdem schauen sich "Dinge" die aktiv Licht reflektieren ganz anders an, als ein Bild, welches auf einer Oberfläche projeziert wird. Ein weiterer Nachteil von projezierten Hintergründen: Sobald Licht vom Vordergrund auf den Hintergrund reflektiert wird, gibt es nicht etwa dreidimensionale Schattenverläufe, sondern der Hintergrund wird hell (=löst sich in Luft auf). Ich glaube, dass die Nacharbeit beim Postprocessing vergleichbar - vlt. sogar höher ist, als den Hintergrund gezielt auszutauschen. Ein anderes Problem stellt sich bei der Projektion selbst: Bei einer unverzerrten Projektion steht vermutlich das Modell und die Vordergrundbeleuchtung dem Licht im Weg.

20140620_114638__DSC9062-184220140620_114638__DSC9062-1842

Montage von Hintergründen im Postprocessing

Die Montage von Hintergründen in Photoshop ist zwar etwas arbeitsaufwendig, aber dafür habe ich die uneingeschränkte Freiheit alles als Hintergrund zu nehmen, was ich möchte:

  • Texturen - selbst fotografiert oder gekauft
  • Motive, die ich selbst fotografiert habe oder bei Stockagenturen wie beispielsweise Fotolio oder iStockphoto kaufe
  • Digital gerenderte Szenarien (kann ich leider nicht selbst, sondern muss mir das machen lassen - dafür ohne Grenzen).

Ich kann mir das Leben leichter machen, wenn ich Hintergründe mit gleicher Brennweite, gleichem Objektiv und gleicher Position (insb. Höhe -> Stativ) verwende, wie ich das Set im Studio fotografiert habe.

Ein weiterer Punkt ist das Licht. Wenn ich schon beim Fotografieren darauf achte, dass Lichtquellen entsprechend passend aufgestellt sind, so dass sie dem Hintergrund möglichst gut entsprechen.

20131116_193051__DSC7030-95620131116_193051__DSC7030-956

Alternativen

Eine weitere Möglichkeit ist ein bedruckter Hintergrund auf z.B. Vinyl. Diese sind leider nicht sehr billig (ab 350 Euro), relativ schwer und machen nur in wiederverwendbaren Motiven Sinn (Holzplanken, Mauerstrukturen,gemaserte Holzwände, Steinböden, etc.).

Fazit

Wer hochwertige und realistisch wirkende Szenarien fotografieren möchte hat in meinen Augen dafür nur zwei Möglichkeiten:

  1. Mischung aus echten Requisiten und neutralem Hintergrund mit anschließender Hintergrundmontage am PC.
  2. Eine entsprechende Location suchen und dort komplett fotografieren

Beides macht Aufwand und kostet viel Zeit - daher macht eine Planung und entsprechende Vorbereitung auch Sinn. Bei solchen Bildern gibt es auch keine Massenproduktion, so dass ich ein oder zwei Bilder gezielt auswählen und dann mit neuem Hintergrund bearbeiten kann.

Wollt ihr mehr zu dem Thema wissen? Dann stellt gerne eure Fragen hier in den Kommentaren als PN.

20130627_152544__DSC7762-602-220130627_152544__DSC7762-602-2

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Photoshop http://www.khphoto.de/blog/2015/12/inszenierte-menschenfotografie Wed, 02 Dec 2015 05:00:00 GMT
Hundeshooting im Herbst http://www.khphoto.de/blog/2015/11/hundeshooting-herbst

Ich habe am Wochenende Jinbei Freelander ausprobiert. Mein Hund musste mir Model stehen. Er hat diese Aufgabe mit Bravur gelöst und ich muss sagen, dass ich den Eindruck hatte er findet gefallen daran. Am Gesichtsausdruck müssen wir noch etwas üben... :)

Idee war im Wald das Herbstlaub zu nutzen und mit möglichst kleiner Schärfentiefe zu arbeiten. Das heißt möglichst offenblendig. Für das Bild oben hatte ich F2.8 bei 1/200s und ISO100 mit meiner Festbrennweite AF-S 85mm/1.8.

Warum nun noch Blitzen? Ich habe mir extra eine schattige Stelle im Wald gesucht - hinten seht ihr die Sonne wieder - aber das Hauptmotiv sollte im Schatten sein. Damit nun der Bereich des Hauptmotivs wieder etwas aufgehellt wird,habe ich einen Blitz genommen. Hier den Jinbei Freelander. Auch wenn er mir genügend Leistung gegeben hätte für deutlich dunklere Lichtverhltnisse, war ich nicht böse drum, dass ich auf kleinster Stufe arbeiten konnte. Das reicht genau um das Bild an der richtigen Stelle etwas aufzuhellen.

Als Lichtformer diente mir eine 120cm-Oktabox mit 2 Diffusor-Tüchern. Wer Interesse an einem Bericht darüber hat, darf sich gerne melden - dann hole ich das nach.

Dieses Bild habe ich mit Blende F4, 1/125s bei ISO100 gemacht. Gleiches Lichtsetup: Jinbei Freelander auf Leistung ca. 2.0 mit der 120cm-Oktabox von links oben.

Der Hintergrund lässt sich bequem abdunkeln, indem ich die Verschlusszeit einfach auf 1/800s (F4/ISO100) geändert habe. Ein wenig mehr Blitzleistung des Jinbei und ich erhalte folgendes Bild. Der starke Lichtabfall nach hinten liegt vor allem an dem recht steilen Winkel von oben, mit dem ich die Oktabox recht nah am Hund platziert habe.

Equipment

Wie oben schon erwähnt habe ich vorwiegend den Jinbei Freelander verwendet. Das ist ein mobiler Generator mit einem Blitzkopf, der über ein Kabel an den Generator angeschlossen wird. Wenig Automatik: Man muss alles selbst einstellen (=manuell). Zum Auslösen habe ich meine Yongnuo YN622 Funkauslöser verwendet, der den Jinbei-Generator über ein kurzes Synchron-Kabel zündet. Warum der YN622? Weil er HSS-fähig ist :) D.h. ich kann damit mit Verschlosszeiten über der Blitzsynchronzeit arbeiten - garantiert mir die Verwendung von offener Blende.

Vorteile dieser Generator-Lösung:

  • Ich kann auf viele, verschiedene Lichtformer zurückgreifen: Hier hatte eine 120cm Oktabox in Verwendung.
  • Sehr kurze Wiederauflade-Zeiten: gerade bei Tierfotos sehr wichtig, da ich hier schöne Momente verpasse, wenn der Blitz nicht geladen ist.
  • Genügend Leistungsreserve
  • Dicker Akku, mit dem ich bei einem solchen Shooting locker 400 Bilder machen kann.

Alternativ habe ich noch einen Systemblitz mit einer kleinen 60cm-Oktabox verwendet.

Der Unterschied zum Licht aus dem Systemblitz, zeigt sich nur sehr schwach: Hier mal zum Vergleich ein 100%-Ausschnitt zu dem Bild mit einer 60cm-Oktabox. Man sieht das etwas "härtere" Licht an den Haaren, die etwas "schärfer" zu scheinen (lokale Kontrast etwas höher).

Ein vergleichbares Bild mit der 120cm-Oktabox am Jinbei:

Man sieht hier die leicht feineren Haarstrukturen, die etwas mehr Zeichnung und Abstufung noch haben, als im oberen Bild. Das liegt vermutlich am "weicheren" Licht durch die größere Lichtquelle.

Irgendwann mache ich nochmal ein paar direkte Vergleichstests auch mit verschiedenen Lichtformern.

Workshop / Fotokurs

Wem das nun alles zu viel Technik auf einmal war und es nicht verstanden hat, kann ich gerne einen Kurs anbieten, bei dem ich das nochmal in Ruhe und ausführlich alles Erkläre  - inkl. Übungen mit der eigenen Kamera. Für den "Outdoor-Fotos mit Blitz" Kurs setze ich die Grundlagen aus dem Einsteiger-Kurs (Blende/Belichtungszeit/ISO/Brennweite/Schärfentiefe) voraus.

Bei Interesse - einfach Anmeldeunterlagen per eMail anfordern.

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Blitz Fotografie Fotos Kurs Shooting Workshop http://www.khphoto.de/blog/2015/11/hundeshooting-herbst Wed, 25 Nov 2015 05:00:00 GMT
Herbstfotos zu jeder Zeit http://www.khphoto.de/blog/2015/11/herbstfotos-zu-jeder-zeit

Dieses Bild ist nicht in einer wunderbaren Waldlandschaft entstanden, sondern wurde im Studio aufgenommen. Glaubt ihr nicht? Hier erzähle ich euch wie das funktioniert.

Vorweg zunächst ein paar Worte dazu, da ich schon die Puristen aufschreien höre, dass so etwas doch gar nicht geht: Solche Bilder müssen im Wald entstehen, das ist Betrug am Bild, ist ja völlig unecht, etc. RICHTIG: Das Bild hat so wie man es da sieht nie statt gefunden. Trotzdem ist es ein schönes Bild geworden, an dem man sich freuen kann. Vorteile bei der Arbeit im Studio:

  • Unabhängig von Wetter, Tageszeit und sogar Jahreszeit :)
  • Optimale Lichtverhältnisse
  • Kein Wind und keine Feuchtigkeit, die Kleid oder Haare/Makeup und damit das Bild ruinieren.
  • Sabrina hat weder gefroren noch geschwitzt - optimale Umgebungsbedingungen


Doch wie geht sowas? Was habe ich dafür gebraucht. Genaugenommen erstaunlich wenig:

  1. Einen grauen Hintergrund: Ich habe einen Vinyl-Hintergrund verwendet (abwaschbar und robust - auch bei noch etwas feuchtem Laub)
  2. Eine Tüte mit gesammeltem, "schönem" Laub
  3. Eine 120cm Oktabox mit Grid, für schönes, weiches Licht ohne viel Streulicht
  4. Einen Blitz (hier unser Hensel-Studio-Kompaktblitz - aber wäre auch jeder andere gegangen). Ich glaube 250Ws haben gereicht.
  5. Ein Leuchtenstativ um den Blitz zu halten - muss nicht hoch sein, da das Hauptmotiv ja liegt.
  6. Und natürlich ein Hauptmotiv: Vielen Dank an Sabrina, dass du so geduldig im Dreck gelegen hast :)

Nun habe ich das Laub auf dem Boden verteilt und Sabrina hat sich hineingelegt. Ich habe das Laub so verteilt, dass alle grauen stellen auf dem Boden zugedeckt waren. Den Hintergrund habe ich in einem mittleren Grau belassen. Damit lässt sich später besonders gut ein neuer Hintergrund einfügen.

Das Licht kommt von schräg links oben - relativ nah am Modell dran (Stativ so niedrig wie möglich eingestellt). Damit habe ich ein schönes, weiches Licht, was schon alleine wirkt, wie wenn die letzten Sonnenstrahlen im Herbst die Szenerie in ein sanftes Licht tauchen.

Ergebnis daraus ist dieses Bild:

DSC_9909DSC_9909

Der Rest passiert in Photoshop: Einfügen eines beliebigen Waldhintergrundes, der durch Veränderung der Gelb/Grün-Werte in Herbstfarben verwandelt wird. Noch einfacher ist es, wenn man einfach im Herbst ein paar Waldbilder macht. Grauen Hintergrund einfach freistellen und als Maske benutzen um den neuen Hintergrund nur auf dem Grau wirken zu lassen. Entsprechend "weichzeichnen" (wer besonders schönes Bokeh möchte, verwendet nicht den "Gaußschen Weichzeichner", sondern den Iris-Weichzeichner - wirkt etwas harmonischer).

Hier noch ein Bild, was auch aus dieser Reihe stammt:

 

Und wer denkt, das geht nur für den Herbst...auch im Winter lassen sich im Studio jahreszeitlich passende Bilder erstellen:

20140128_184000__DSC9074-968-96920140128_184000__DSC9074-968-969

 

In diesem Sinne...schöne Herbst/Winterzeit :)

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Photoshop Portrait Shooting http://www.khphoto.de/blog/2015/11/herbstfotos-zu-jeder-zeit Wed, 18 Nov 2015 05:00:00 GMT
Fotos aus dem fahrenden Auto http://www.khphoto.de/blog/2015/9/fotos-aus-dem-fahrenden-auto DSC_2971DSC_2971Bretagne 2015 Fotos aus dem fahrenden Auto heraus sind nicht wirklich schwierig, wenn man ein paar Dinge dabei beachtet. Neben Paparazzis kann man das auch im Urlaub oder an vielen Stellen einsetzen, bei denen man sich eben im Auto befindet und während der Fahrt Aufnahmen machen möchte. Selbstverständlich nicht als Fahrer, sondern als Beifahrer :)

Fotografischer Teil

Grundlegend gibt es drei Probleme:

  • Sichbereich eingeschränkt (Scheibe, Karosserieteile, etc.).
  • Das Auto wackelt.
  • Das Motiv bewegt sich am sehr schnell vorbei.

Idealerweise sucht man sich sein Motiv relativ weit weg vom Auto aus. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens verringert man so die Geschwindigkeit, mit der das Motiv sich bewegt und zweitens kann ich mit möglichst offener Blende arbeiten, da sich die damit verbundene, fehlende Schärfentiefe hier nicht mehr so störend auswirkt. Daraus folgt auch gleich, dass ich am besten eine lange Brennweite (105mm oder mehr) verwende und keine Elemente aus dem Vordergrund mit ins Bild integriere.

Ein weiterer Vorteile einer offenen Blende: Ich kann sogar durch eine Scheibe hindurch fotografieren, da störender Dreck darauf bei offener Blende und Fokus auf weit entferntem Motiv so unscharf werden, dass man das kaum sieht. Um übrigens Spiegelungen der Scheibe beim Durchfotografieren vorzubeugen, sollte man die Gegenlichtblende abnehmen und so nah wie möglich an die Scheibe herangehen.

Gegen Wackeln hilft zum einen ein Bildstabilisator, zum anderen verwende ich eine möglichst hohe Belichtungszeit, die schnelle Bewegungen einfriert. Ein guter Wert ist hier 1/1000 Sekunde. Je nach Geschwindigkeit, die das Motiv relativ zu mir hat, geht auch etwas weniger oder benötige ich etwas mehr. I.d.R. fahre ich mit dieser Belichtungszeit jedoch ganz gut.

Aufgrund dieser Erkenntnisse kann ich die Kamera vermutlich nicht im Automatik-Modus benutzen. Entweder Belichtungszeit-Vorgabe (bei Nikon heißt das S) oder Manueller Modus (M). Im manuellen Modus ist bei neueren Kameramodellen die ISO-Automatik sehr hilfreich. Aber es geht auch ohne: Einfach mit ein paar "Probeschüssen" die Belichtung über den ISO-Wert mit S=1/1000, A=[min. Blendenwert, z.B. 2.8 oder 4] grob richtig einstellen. Damit kann man auch mit leicht wechselnden Lichtverhältnissen brauchbare Ergebnisse erzielen.

Nachbearbeitung

Bei der Aufnahme aus einem fahrenden Auto, kann es durchaus sein, dass eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Ich verwende i.d.R. Lightroom dafür und möchte auch anhand von Adobe Lightroom6 die möglichen Nachbearbeitungen erklären.

Eine evtl. durch manuelle Einstellungen suboptimale Belichtung muss natürlich entsprechend korrigiert werden. Schleiher, die durch das Hindurchfotografieren von Scheiben entstehen, können durch den in Version 6 neuen "Dunst entfernen"-Regler verbessert werden. Ältere Versionen verwenden den Klarheits-Regler stattdessen.

Durch das spontane betätigen des Auslösers sind oft störende Elemente am Bildrand oder ein schiefer Horizont vorhanden. Diese Unschönheiten können durch geschicktes Beschneiden und Ausrichten verbessert werden.

Rauschen, dass durch einen hohen ISO-Wert zustande kommt (dieser ist warscheinlich notwendig, weil die hohe Belichtungszeit viel Licht schluckt, was der ISO-Wert wieder kompensieren muss) kann durch die Rauschentfernung in Lightroom reduziert werden.

Noch verbleibender Dreck/Tropen auf der Scheibe (trotz offener Blende), lassen sich mit dem Reparatur-Werkzeug ganz gut entfernen.

Hier einige Vorher-Nachher Bilder, die durch die Scheibe (teilweise sogar mit Regenwetter) fotografiert und anschließend in Lightroom in ein paar Minuten aufbereitet wurden:

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie Fotos Lightroom Reise http://www.khphoto.de/blog/2015/9/fotos-aus-dem-fahrenden-auto Wed, 09 Sep 2015 04:00:00 GMT
Schwarz-Weiß Bilder mit Macphun's Tonality Pro (Software Vorstellung) http://www.khphoto.de/blog/2015/8/schwarz-wei-bilder-mit-macphuns-tonality-pro-software-vorstellung Pferdeshooting (Tanja Spitz)-183-Ext206-Ext208-2Pferdeshooting (Tanja Spitz)-183-Ext206-Ext208-2 Für die Erzeugung von guten Schwarz-Weißbildern kann ich die Software von Macphun "Tonality (Pro)" empfehlen: Sie ist einfach in der Handhabung, hat für die wichtigen Schwarz-Weiß regler tolle, schnelle Algorithmen und produziert sehr schnell eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Bilder. Die Software gibt es auch als Demo-Version. Einfach mal ausprobieren!

 

Hier noch ein Video, in dem ich zeige, wie ich Tonality Pro im Zusammenspiel mit Lightroom und Photoshop verwende: Auf Youtube anschauen.

 

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung http://www.khphoto.de/blog/2015/8/schwarz-wei-bilder-mit-macphuns-tonality-pro-software-vorstellung Wed, 05 Aug 2015 04:00:00 GMT
Schwarz-Weiß (Teil3) http://www.khphoto.de/blog/2015/7/schwarz-wei-teil3

Schwarz-Weiß Fotografie - der Eine mags, der Andere nicht: Ich habe gerade wieder mal meine Liebe zu Schwarz-Weiß-Fotos (SW-Fotos) entdeckt. Nicht jedes Bild eignet sich auch für die SW-Bildbearbeitung. Wer den ersten Teil verpasst hat klickt auf den Link in meinem kleinen Inhaltsverzeichnis:

Heute widme ich mich mal dem Thema "Präsentation" von Schwarz-Weiß-Bildern. Welche Möglichkeiten gibt es dafür?

Die günstigste Variante ist eine normale Papier-Entwicklung. Dabei kommen leider die Grautöne nicht so richtig zur Geltung. Viel schöner ist hier auf Barytpapier gedrucktes Schwarz-Weiß-Bild. Leider auch viel teurer. Aber wer sich das aufhängen möchte, sollte das ruhig investieren - man sieht den Unterschied !

Das nächste ist der "Rahmen". Ich habe verschiedene Versuche gemacht und muss sagen, dass mir ein weißes Passepartout mit schwarzem Alu-Rahmen besonders gut gefallen hat. Vorteil: Das gesamte Bild wirkt größer als das tatsächliche Schwarz-Weiß-Motiv, was sich deutlich im Preis bemerkbar macht. Aufgezogen auf einen säurefreien Hintergrund und mit einem geeigneten Passepartout als Vordergrund wirkt das ganze schon als Kunstwerk:

Für das Beispiel habe ich einen etwas zu dicken Passepartout-Rahmen gewählt - hier würde ich einen dünneren und auf allen Seiten gleichen dicken Rahmen wählen - ggf. leicht nach oben versetzt. Habe leider davon kein Bild mehr gemacht. Aber könnt ihr euch sicherlich auch so vorstellen :)

Eine weitere Möglichkeit ist der sehr edle Druck auf gebürstetem Aluminium. Hier kommen Schwarz-Weißbilder richtig gut raus und der Effekt ist grandios. Ich habe das mal in einem Video versucht zu zeigen. Aber alle, die es in Natur sehen, finden es zum "Anfassen" doch eine ganze Ecke cooler. Wer mich also nicht besuchen kann/möchte - hier nochmal das Video:

Das Material ist zwar nicht günstig, ist aber neben seinen optischen Effekten auch sehr robust und langlebig!

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info@khphoto.de (KHPHOTO) Bildbearbeitung Fotografie http://www.khphoto.de/blog/2015/7/schwarz-wei-teil3 Wed, 22 Jul 2015 04:00:00 GMT